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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Garten (Begriffsklärung) aufgeführt.

Garten einer Arbeiterwohnung, Textilmuseum Bocholt
Barocke Gartenanlage des Stiftes Melk

Ein Garten ist ein abgegrenztes Stück Land, in dem Pflanzen oder Tiere vom Menschen in Kultur genommen und somit gepflegt (kultiviert)[1] werden. Im Gegensatz zu Parks werden Gärten meist privat genutzt.

Gärten werden nicht nur angelegt, um einen direkten Ertrag zu ernten (Nutzgarten), sondern auch um einem künstlerischen, spirituellen oder therapeutischen Zweck zu dienen, oder auch der Freizeitgestaltung und Erholung, wie Zier- und Kleingärten.

Japanischer Garten in Cowra, Australien

Inhaltsverzeichnis

1 Etymologie des Wortes Garten
2 Gartentypen
3 Bepflanzung
4 Geschichte

4.1 Urgeschichte
4.2 Gartenbau im Alten Ägypten
4.3 Anfänge des Gartenbaus im Nahen Osten
4.4 Der Garten im frühen Griechenland
4.5 Anfänge des Gartenbaus bei den Römern

4.5.1 Lustgärten
4.5.2 Städtische Gärten

4.6 Der Garten im europäischen Mittelalter
4.7 Frankreich
4.8 Niederlande
4.9 Der Viktorianische Garten in England

5 Botanische Gärten
6 Der Garten als Ökosystem
7 Siehe auch
8 Literatur
9 Weblinks
10 Einzelnachweise

Etymologie des Wortes Garten

Der deutsche Begriff Garten leitet sich etymologisch von Gerte (indogermanisch gher und später ghortos, womit lateinisch hortus verwandt ist) ab. Gemeint sind Weiden-, Haselnussruten oder andere Gerten, die früher – ineinander verflochten – den ursprünglich in der Nähe des Hauses gelegenen Garten umfriedeten. Das Wort gerd, gard bezeichnet über gotisch garde „Gehege“, garda „Pferch“[2] ursprünglich „das (mit Gerten) umzäunte Gelände“, während die von einem lebenden Zaun umstandenen Fläche im Wortfeld Hag, Hecke zu finden ist. Das niederländische Wort tuin für Garten (vgl. Deutsch Zaun, Altnordisch tún) geht auf eine ähnliche Entwicklung zurück.[3]

Mittelalterliche Darstellungen zeigen auch ummauerte Gärten. In diesem Begriffsfeld steckt eine indogermanische Wurzel cart(o) „Schutz“, das in lat. hortus „Nutzgarten“, franz. jardin „Garten“ (deutsch aber Hort), ahd. gard, gart, altnordisch garðr („Hof“, „Herrschaftsgebiet“, vergl. Asgard, Midgard) in engl. yard („Hof“), skand. gaard („Hof“, „Gehöft“) und slaw. grad („Burg“, „Befestigung“, „Umfriedung“), indirekt auch der Garde („Wache“, „Schutztruppe“) wie auch in Eigennamen auf -gard/t (Luitgard, Irmgard, Eringard) erhalten ist.[4]

Der dem Wort in der heutigen Form zugrundeliegende Begriff ist „umfriedetes Land zum Zweck des Anbaus von Pflanzen“. Der Garten stand unter besonderem rechtlichem Schutz (Gartenfrieden). Toponyme auf -gard/t(en), -gad(en) leiten sich aus diesem Kontext ab, vermischen sich aber mit dem althochdeutschen Wort gadam „Gadem“, „Raum“, „Gemach“, „Scheune“ (Berchtesgaden).

Die Konzeption eines Gartens ist jedoch in jeder Kultur unterschiedlich, westliche Garten-Definitionen und Konzepte sollten nicht ungeprüft übertragen werden.[5] Siehe auch Garten Eden und Paradies.

Gartentypen

Garten (Frühling), Abbildung aus dem Tacuinum Sanitatis aus dem 14. Jahrhundert
Kleiner Ziergarten (Naturlandstiftung Saar, Saarbrücken)

Neben der heute oftmals anzutreffenden Form eines Mischgartens, der viele (also gemischte) Aspekte in sich vereint, unterscheidet man in Europa je nach schwerpunktmäßiger Nutzung

den Haus- oder Nutzgarten,
den Gemüse-, Obst- (früher auch Baumgarten genannt) und Kräutergarten,
den Kleingarten,
den Naturgarten,
den botanischen Garten,
den Versuchsgarten,
den Lustgarten.

Ziergärten können öffentlich oder privat sein, eingefriedet oder zugänglich.

Ein großer Garten, der nicht (nur) zu Ertragszwecken, sondern als ästhetisches Objekt angelegt und unterhalten wird, ist ein Park, auch wenn sich im Namen solcher Anlagen das Wort „Garten“ erhalten hat, wie beim Englischen Garten. Ästhetisch gestaltete Gärten und Parks erhalten die Bezeichnung nach

Bepflanzung: Rosengarten, Kräutergarten, Staudengarten,
Umwelt: Wüstengarten, Kiesgarten, Steingarten, Schattengarten, Wassergarten, Tropischer Garten,
Stil: Persischer Garten, Chinesischer Garten, Japanischer Garten, Zengarten, Barockgarten (Französischer Garten), Italienischer Garten, Englischer Landschaftspark, Landschaftsgarten,
gestalterischem Thema: Bibelgarten, Künstlergarten,
Lage: Klostergarten, Kreuzgarten (Kreuzganggarten), Burggarten,
Nutzern: Bauerngarten.

Bepflanzung

In einem Garten verwendet man Nutzpflanzen, insbesondere:

Obst,
Gemüse,
Küchen- und Gewürzkräuter,
Heilpflanzen.

Eine weitere Gruppe sind die Zierpflanzen. An Typen lassen sich unterscheiden:

Sommerblumen – Einjährige oder Zweijährige – blühen im ersten oder zweiten Jahr nach der Aussaat
Stauden – Mehrjährige – ziehen im Winter ein und treiben aus Wurzel, Zwiebel oder Knolle wieder neu aus
Gehölze – Halbsträucher, Sträucher, Bäume (Laubgehölze und Koniferen) – sommergrüne, wintergrüne, immergrüne
Kübelpflanzen – frostempfindliche Pflanzen, die im Haus oder Wintergarten überwintern müssen
Wasserpflanzen – für Teiche

Geschichte

Urgeschichte

Es wird angenommen, dass urgeschichtliche Anbauflächen bis zur Einführung des Pfluges sehr klein waren und intensiv mit Hacken o. ä. bearbeitet wurden. Amy Bogaard bezeichnet diese Anbauform daher als Gartenbau.[6]

Gartenbau im Alten Ägypten

Hauptartikel: Gartenkunst im Alten Ägypten

Gartenbau wurde schon in der vorgeschichtlichen Zeit betrieben, das beweisen die Felsengräber von Beni Hassan (Ägypten), in denen Abbildungen von Gärten gefunden wurden.

Anfänge des Gartenbaus im Nahen Osten

Persischer Garten
Hauptartikel: Gartenkunst im Vorderen Orient

Die hängenden Gärten der mythischen Königin Semiramis in Babylon sind nur aus griechischen Beschreibungen bekannt.

Der Garten im frühen Griechenland

Vielleicht existierten Gärten bereits in minoischer Zeit, wie Siegelbilder und Fresken nahelegen.[7] Aus Homers Odyssee ist ein zusammenhängender, regelmäßig eingeteilter Obst- (und wohl auch Gemüse-) Garten bekannt. Homers Odyssee beschreibt nie das Essen von Obst und doch machen für den Dichter Birnen, Granatäpfel, Äpfel, Feigen, Oliven und natürlich Weintrauben einen wohlgeplanten Obstgarten aus, ein Garten, der über lange Zeit im Jahr Früchte hervorbringen würde:

Außer dem Hof ist ein großer Garten nahe der Hoftür
An vier Morgen, auf allen Seiten vom Zaun umzogen.
Große Bäume stehen darin in üppigem Wachstum,
Apfelbäume mit glänzenden Früchten, Granaten und Birnen
Und auch süße Feigen und frische, grüne Oliven.

Denen verdirbt nie Frucht, noch fehlt sie winters wie sommers
Während des ganzen Jahres, sondern der stetige Westhauch
Treibt die einen hervor und lässt die anderen reifen.
Birne auf Birne reift da heran und Apfel auf Apfel,
aber auch Traube auf Traube und ebenso Feige auf Feige.

Homer, Odyssee 7,112

Sappho beschreibt einen bewässerten Baumgarten.[8]

Plutarch gibt an, dass Kimon den Athener Marktplatz mit Bäumen bepflanzen ließ. Am dortigen Hephaistos-Tempel sind Pflanzlöcher für Bäume archäologisch nachgewiesen.[9]

Anfänge des Gartenbaus bei den Römern

Als Quellen zum Gartenbau der Römer stehen Abbildungen (Fresken und Mosaike), Texte und die Ergebnisse archäologischer Ausgrabungen zur Verfügung. In Pompeji wurden 625 Gärten ergraben.[10] Wilhelmina F. Jashemski hat weitere Gärten in Tunesien und Algerien ergraben, zum Beispiel in Thuburbo Maius.[10][11] Sie grub auch die 13 Gärten der Villa der Poppaea an der Via Sepolcri in Torre Annunziata (Oplontis) aus.[12] An Pflanzen wurden unter anderem Oleander, Lorbeer und ein Zitronenbaum (Citrus limon [L.]) nachgewiesen.
Auch römische Blumentöpfe sind archäologisch nachgewiesen.[13]

Zu den wichtigsten Schriftquellen zählt die Naturgeschichte des Plinius. Neben Nahrungsmitteln und Heilpflanzen erwähnt er auch Zierpflanzen.[14] Cicero, Ovid, Martial und Plinius der Jüngere beschreiben Gärten.

In der römischen Literatur trifft man ab dem Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. auf einen dichteren Gartendiskurs. Der Garten wurde zum Spiegel der geistigen Haltung und damit des sozialen Selbstverständnisses seines Besitzers.[15] Für den Stoiker Seneca sind ausgefeilte Gartenanlagen ein Zeichen zunehmender Dekadenz. Die Römer trennten Nutzgärten (Gemüse- und Obstgärten) vom Lustgarten. Das lateinische Wort hortus bezeichnet jedoch sowohl kleine private Nutzgärten als auch die Umgebung kaiserlicher Villen und öffentlich zugängliche Gelände.[14] Römische Häuser in Italien besaßen meist ein Atrium, in dem Pflanzen wuchsen. Atrien fehlen jedoch in anderen Provinzen, wie Nordafrika.[10]

Lustgärten

Lustgärten wurden möglich, als ausreichende und konstante Wasserzufuhr in größere Zentren gesichert war. Sie wurden unter anderem auch für Gastmähler genutzt. Aus Griechenland kam der Peristylhof nach Rom, die bis dahin üblichen kleinen Hausgärtchen schwanden. Die Reichen legten größere Gartenensembles an, in denen Brunnen, Kanäle, Grotten und Statuen kunstvoll aufeinander abgestimmt waren und mit Villenanlagen ein harmonisches Ganzes bildeten. Räume, die in den Garten schauten, wurden mit großen Fenstern versehen und kleine Gartenanlagen durch illusionistische Gartenmotive auf Mauern optisch erweitert, wie auch umgekehrt Gärten mittels Wandmalerei in die Räume hineinprojiziert.[16]

Peristyl des Hauses der Vettier, Pompeji (Rekonstruktion)

Im 2. Jahrhundert v. Chr. übernahmen die Römer das Peristyl, einen von Säulenhallen umgebenen Innenhof, aus der griechisch-hellenistischen Baukunst und entwickelten daraus das Gartenperistyl, in dem die Säulenhallen einen Garten umgaben. In Conimbriga in der Baetica wurde der Garten einer römischen Villa, dem Casa das fontes ausgegraben und rekonstruiert. Er illustriert eine solche Anlage: Ein rechteckiger Teich ist von einer Säulenhalle aus Ziegelsteinen umgeben. In dem Teich liegen auf beiden Seiten der Längsachse jeweils drei aus Ziegeln gestaltete Inseln, die mit Iris bepflanzt sind. Ein Mosaik bildet den Fußboden.[17] Elemente dieses Gartens wurden nach Attlee in portugiesischen Villen des 17. und 18. Jahrhunderts wieder aufgegriffen, etwa im Jardim Alagado des Jardim do Paçco in Castelo Branco[18] und vor dem Casa do fresco im Garten des Palácio dos Marqueses de Fronteira in Lissabon,[19] gehen aber wohl eher auf maurischen Einfluss zurück.

Haus der Springbrunnen im Museo Monográfico de Conímbriga

Viele Villen besaßen mehrere Peristyle, oft ein gepflastertes im Wohnbereich nach griechischem Vorbild und daran anschließend ein größeres Gartenperistyl. Der Garten der Villa dei Papiri bei Herkulaneum in Italien wurde im Getty Museum rekonstruiert. Diese Villa besaß zwei Peristyle, das größere war etwa 100 m lang und 37 m breit und von 25 × 100 Säulen umgeben. In der Mitte liegt ein 66 m langes Wasserbecken. Der Garten diente der Aufstellung zahlreicher Statuen.

Der Beruf des Gärtners (topiarius, von griech. topos) ist ab der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr. bekannt. Arrangements von Sträuchern und der Zuschnitt von Pflanzen zu Gestalten und Figuren, die sogenannten opera topiaria (Formschnitt) kamen auf.

Städtische Gärten

Gärten aller Art lockerten auch das Stadtbild auf. Zu ihnen zählten Tempelgärten ebenso wie Gärten bei Tavernen.[14] Auch Gräber waren manchmal mit Gärten versehen.[14] In der Stadt waren Gärten notwendig, um ausreichend Licht in die Gebäude zu lassen.[14] Die Bewohner der insulae (mehrstöckige Wohnhäuser) mussten sich oft mit dem Blick auf die Gärten anderer begnügen, mitunter wurden kleinere Grünstreifen vor den Gebäuden angelegt.

Der Garten im europäischen Mittelalter

Barockgarten Dornburger Schlösser
Terrassengarten des Rokoko-Schlosses, Dornburg
Barockgarten Großer Garten (Hannover)

Nach dem Fall des römischen Reichs wurden in Italien die unverteidigten Besitzungen der Edlen geplündert und verwüstet, das Land wurde nur für den notwendigsten Bedarf, vor allem für die Ernährung bebaut.

Eine Vorstufe des Gartens war in Europa das „Hausland“, ein durch einen Zaun oder ähnliches geschütztes[20] Sondereigentum bei den Germanen. Ein Tiel des der feldmäßigen Bewirtschaftung zur Nahrungsergänzung dienenden Hauslandes entwickelte sich mit wachsender Kenntnis des Obst- und Kräuteranbaus im 8./9. Jahrhundert[21] zum mittelalterlichen Garten.[22]

Während der Herrschaft der Päpste im 8.–12. Jahrhundert waren die Mönche fast die einzigen, die sich (wie etwa in den Benediktinerklöstern) zur Sicherung ihrer wirtschaftlichen Unabhängigkeit mit Ackerbau und (im Klostergarten) mit Gartenbau beschäftigten. Reiche und Mächtige stifteten ihnen große Flächen Landes mit Hörigen und belohnten ihre Tätigkeit als Landwirte und Gärtner. Importiert wurden auch fremden Pflanzen aus dem Orient, namentlich durch reiche Venezianer und Genuesen.

Im Mittelalter[23][24][25][26] existierten folgende Typen des Gartens:[27][28]

Küchengarten (Anbau von Essbarem, Bereitstellung von Pflanzen als Lebensmittel)
Arzneigarten (Anbau von Pflanzen zu medizinischen Zwecken, ähnlich einem Kräutergarten)
Patriziergarten (Mischform von Küchengarten und Arzneigarten, ergänzt durch Zierpflanzen)
Kreuzganggarten (Ziergarten, der der vita contemplativa entspricht und die Kontemplation fördert)
Lustgarten (mit einer Mauer umgebener Garten mit Gestaltungselementen zur Erfreuung der Sinne)
in der Literatur: Phantasiegarten („literarischer Garten“, „idealer Lustgarten“)[29][30]

Die Grenzen zwischen den verschiedenen Typen waren jedoch auch fließend. So sind Nahrungspflanzen, denen zugleich eine medizinische Wirkung zugesprochen wurde, auch zur Zubereitung von Arzneimitteln genutzt worden.[31]

Frühe, im deutschsprachigen Raum verfügbare gartenkundliche Fachliteratur lieferten beispielsweise Petrus de Crescentiis (um 1305) sowie der Verfasser von (Tractatus) De plantatione arborum[32] (um 1200) und um 1350 der Würzburger Gottfried von Franken[33]

Frankreich

Frankreichs Gartenbau kannte im Anfang seiner Geschichte nur das rein Nützliche, erhob sich nur langsam zur Beachtung der Blumen und erreichte erst sehr spät das ästhetisch Schöne; jedes angenehme und nützliche Erzeugnis des Land- und Gartenbaues stammte aus der Fremde, von den Griechen, Karthagern, Römern und Sarazenen. Karl der Große förderte Acker-, Obst- und Weinbau auf jede Weise, er liebte die Gärten und erteilte seinen Gärtnern gern Verhaltungsbefehle. Er stand in freundschaftlichem Verhältnis zu dem abbassidischen Kalifen Hārūn ar-Raschīd, durch den er die besten Gemüse und Früchte erhalten haben soll.

Niederlande

Die Niederlande sind bekannt für Blumenzucht (Blumenzwiebeln), Baumschulen sowie der Obst- und Samenzucht für den Handel. Der niederländische Gartenstil war der Vorläufer der barocken Gärten im 17. und 18. Jahrhundert und beeinflusste auch die französische Gartenarchitektur. Herrenhäuser wurden häufig mit Hecken, Blumen, Laubengängen und Kanälen umgeben angelegt. Die flache Landschaft begünstigte die regelmäßige Anlage von Beeten.

Der Viktorianische Garten in England

Im 19. Jahrhundert, in dem die bürgerliche Sphäre die Kunst und Kultur dominierte, liebte man die seltenen Pflanzen. Die Gärtner wurden zu Hobby-Botanikern und legten Themengärten etwa mit australischen, südamerikanischen oder asiatischen Pflanzen an, die Pflanzenjäger in aller Welt sammelten. Das Sammeln von seltenen Spezies wurde wichtiger als die künstlerische Gestaltung der Landschaft. So hielten etwa die Rhododendren, Kamelien und Azaleenarten Einzug in die Gärten. Besonders beliebt waren auch Topiarien, das heißt in Form geschnittene Büsche und Bäume. Im Garten von Levens Hall meint man sich in einem überdimensionalen Spielzeugland zu befinden, so sehr dominieren hier die würfelförmig, kegelig und kugelig zugeschnittenen Hecken. In den Stadtgärten pflegte man besonders die nun wieder beliebten Blumenrabatten, in denen die Blumen bunte Ornamente bildeten.

Einen natürlichen Gegensatz zu diesen sehr gezierten Gärten bilden die Gärten der Women Gardeners wie Gertrude Jekyll oder Elizabeth Sitwell, die sich an der ungezähmten Fülle und Einfachheit von idealisierten Bauerngärten orientieren.

Botanische Gärten

Hauptartikel: Botanischer Garten

Der botanische Gartenbau in Europa kam erst dauerhaft im 16. Jahrhundert, nach der Entdeckung Mexikos, in Schwung und ging zunächst von Spanien aus.[34] Gaspar de Gabriel, ein reicher toskanischer Edelmann, gründete 1525 den ersten botanischen Garten, dem bald der von Cornaro in Venedig, der von Simonetti in Mailand, von Pinetta in Neapel und andere folgten. 1545 wurde vom Senat in Venedig die Anlage eines öffentlichen botanischen Gartens in Padua bewilligt, Papst Pius V. ließ den in Bologna einrichten, der Großherzog von Toskana den in Florenz, und bald darauf hatte beinahe jede bedeutende Stadt in Italien einen botanischen Garten. Auch in Frankreich wurden 1597 botanische Gärten angelegt.

Der Garten als Ökosystem

Gärten können für die Biodiversität eine wichtige Bedeutung haben. Ihre vielfältigen Strukturen wie Hecken, Büsche, Zäune, Asthaufen oder Einzelbäume bieten Insekten, Vögeln und Amphibien Unterschlupf und Jagdrevier. Dabei spielt jedoch die Art des Gartens eine große Rolle. Herausgeputzte Privatgärten wirken sich nachteilig auf die Artenvielfalt aus.[35] Zu diesem Schluss kam auch die nationale Hummelnest-Zählung 2007 in England, bei der 700 Freiwillige im eigenen Garten sämtliche Nester absuchten. Dabei stellte sich heraus, dass Gärten mit vielen unordentlichen Zonen in der Regel mehr Hummeln aufweisen.[36] Damit hängt es direkt vom individuellen ästhetischen Empfinden des Besitzers ab, ob ein Garten als ökologische Nische dienen kann oder nicht.

Zumindest auf dem Papier hat sich das Wissen um den Nutzen von Strukturreichtum niedergeschlagen. Ein Beispiel sind die Richtlinien für die Besitzer von Schrebergärten in Zürich. Dort heißt es explizit:

„Das Anlegen und Pflegen von naturnahen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen (z. B. Wiesen, standortheimische Sträucher, Wildhecken, Obstbäume, Feucht- und Trockenbiotope, Kleinstrukturen wie Trockenmauern, Lesesteinhaufen und anderes) ist erwünscht.“[37]

Eine Studie aus den USA zeigte auf, dass die Bereitschaft zum naturnahen Gartenbau stark vom Aussehen des Gartens des Nachbarn abhänge. Wenn dieser einen sauber geschnittenen Rasen führe, fühle man sich selbst ebenfalls dazu verpflichtet.[38] Einer Studie aus der Schweiz zufolge würden artenarme und langweilige Gärten generell als ästhetisch nicht ansprechend bewertet. Die Zustimmung steige jedoch, je farbenfroher, artenreicher und wilder ihr Erscheinungsbild sei. Irgendwann kippt diese Bewertung wieder; gänzlich chaotische Gärten würden selten als schön empfunden.

Schwerpunktmäßig in Deutschland, Österreich und der Schweiz löste die vermehrte Anlage von Schottergärten, die im wesentlichen nur aus dekorativen Steinflächen bestehen und keine oder nur wenig, naturferne Vegetation beinhalten, vermehrt Kritik aus.

Siehe auch

Irrgarten

Literatur

Eva Berger: „Die neuzeitliche Gartengestaltung faßt den Garten als erweiterte Wohnung auf“. In: Die Gartenkunst 20 (1/2008), S. 47–82.
Maureen Carroll-Spillecke (Hrsg.): Der Garten von der Antike zum Mittelalter (= Kulturgeschichte der antiken Welt. Band 57). 2. Auflage. Von Zabern, Mainz 1995, ISBN 3-8053-1355-1.
Friedrich Jakob Dochnahl: Bibliotheca Hortensis. Nürnberg 1861 (Digitalisat) – Bibliographie der 1750–1860 erschienenen deutschen Gartenliteratur
John Harvey: Early gardening catalogues with complete reprints of lists and accounts of the 16th–19th centuries. Phillimore/Chichester 1972.
John Harvey: Medieval gardens. Timber Press, Oregon 1981.
Dieter Hennebo: Gärten des Mittelalters. (Hamburg 1962) München/ Zürich 1987.
Walter Janssen, Ulrich Willerding: Gartenbau und Gartenpflanzen. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 10, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1998, ISBN 3-11-015102-2, S. 449–462.
Walter Jannsen: Mittelalterliche Gartenkultur. Nahrung und Rekreation. In: Bernd Herrmann (Hrsg.): Mensch und Umwelt im Mittelalter. Stuttgart 1986, S. 224–243.
Hans Sarkowicz (Hrsg.): Die Geschichte der Gärten und Parks. Insel Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 2001, ISBN 3-458-34423-3.
Wolfgang Teichert: Gärten: Paradiesische Kulturen. Stuttgart 1986.
Christopher Thacker: Die Geschichte der Gärten. Aus dem Englischen übertragen von Dieter W. Portmann. Orell Füssli, Zürich 1979.

Weblinks

 Wikiquote: Garten – Zitate
 Wiktionary: Garten – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Garten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

↑ Vgl. „Kultur“ und „Kult“ von lateinisch colere, ‚pflegen‘.

↑ Rudolf Schützeichel: ‚Dorf‘. Wort und Begriff. In: Herbert Jankuhn, Rudolf Schützeichel, Fred Schwind (Hrsg.): Das Dorf der Eisenzeit und des frühen Mittelalters: Siedlungsform, wirtschaftliche Funktion, soziale Struktur. Bericht über die Kolloquien der Kommission für die Altertumskunde Mittel- und Nordeuropas in den Jahren 1973 und 1974. Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Philologisch-Historische Klasse 3. Folge Nr. 101 (Göttingen, Vandenhoeck und Ruprecht 1977) 27

↑ Rudolf Schützeichel: ‚Dorf‘. Wort und Begriff. In: Herbert Jankuhn, Rudolf Schützeichel, Fred Schwind (Hrsg.): Das Dorf der Eisenzeit und des frühen Mittelalters: Siedlungsform, wirtschaftliche Funktion, soziale Struktur. Bericht über die Kolloquien der Kommission für die Altertumskunde Mittel- und Nordeuropas in den Jahren 1973 und 1974. Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Philologisch-Historische Klasse 3. Folge Nr. 101 (Göttingen, Vandenhoeck und Ruprecht 1977) 35

↑ garten, m. hortus. In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Hrsg.): Deutsches Wörterbuch. Band 4: Forschel–Gefolgsmann – (IV, 1. Abteilung, Teil 1). S. Hirzel, Leipzig 1878, Sp. 1388–1401 (woerterbuchnetz.de). 

↑ Michel Conan: Learning from Middle East Garden Traditions. In: Michel Conan (Hrsg.): Middle East Garden Traditions: Unity and Diversity. Harvard Press, Washington DC 2007, ISBN 978-0-88402-329-6.

↑ Amy Bogaard: ‚Garden Agriculture‘ and the Nature of early Farming in Europe and the Near East. (PDF) World Archaeology 37/2 (Garden Agriculture), 2005, S. 178, abgerufen am 9. Oktober 2014 (englisch). 

↑ Maria C. Shaw: The Aegean Garden. 1993, American Journal of Archaeology 97,4 661–685

↑ Patrick Bowe: The evolution of the ancient Greek garden. In: Studies in the History of Gardens & Designed Landscapes: An International Quarterly 30/3, 2010, S. 208. doi:10.1080/14601170903403264.

↑ Patrick Bowe: Civic and other public planting in ancient Greece. In: Studies in the History of Gardens & Designed Landscapes: An International Quarterly 31/4, 2011, doi:10.1080/14601176.2011.587270.

↑ a b c Wilhelmina F. Jashemski: Ancient Roman gardens in Campania and Tunisia: A comparison of the evidence. 1996, The Journal of Garden History 16/4, S. 231, doi:10.1080/01445170.1996.10435649.

↑ Wilhelmina F. Jashemski: Roman gardens in Tunisia: preliminary excavations in the House of Bacchus and Ariadne and in the East Temple at Thuburbo Maius. 1995, American journal of Archaeology 99, S. 559–575

↑ Wilhelmina F. Jashemski: Ancient Roman gardens in Campania and Tunisia: A comparison of the evidence. The Journal of Garden History 16/4, 1996, S. 239, doi:10.1080/01445170.1996.10435649.

↑ Y. Barat, D. Morize: Les pots d’horticulture dans le monde antique et les jardins de la villa Gallo-Romaine de Richebourg (Yvelines). Societe Française d’Étude de la Ceramique Antique en Gaule (Actes du congrès de Fribourg, Mai 1999). Marseille 1999, S. 213–236

↑ a b c d e
Linda Farrar: Ancient Roman Gardens. Stroud, History Press 2011 (Erstausgabe 1998), xi.

↑ Henriette Harich-Schwarzbauer, Judith Hindermann: Garten und Villenlandschaft in der römischen Literatur. Sozialer und ästhetischer Diskurs bei Vergil und Plinius dem Jüngeren. In: Richard Faber und Christine Holste (Hrsg.): Arkadische Kulturlandschaft und Gartenkunst. Eine Tour d’Horizon. Würzburg 2010, 57–68.

↑ Ann Kuttner: Looking outside inside: ancient Roman garden rooms. Studies in the History of Gardens & Designed Landscapes: An International Quarterly, 19/1, 1999, S. 7–35

↑ Helena Attlee: The gardens of Portugal. Frances Lincoln, London 2007, S. 99. 

↑ Helena Attlee: The gardens of Portugal. Frances Lincoln, London 2007, S. 124. 

↑ Helena Attlee: The gardens of Portugal. Frances Lincoln, London 2007, S. 134. 

↑ „Garten“ bedeutet ursprünglich Einzäunung und ist verwandt mit gotisch gairdan, ‚gürten‘.

↑ Wolfgang Sörrensen: Gärten und Pflanzen im Klosterplan. In: Johannes Duft (Hrsg.): Studien zum St. Galler Klosterplan. St. Gallen 1962 (= Mitteilungen zur vaterländischen Geschichte. Band 42), S. 193–277, hier: S. 262.

↑ Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. (Mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation Würzburg 1994) Königshausen & Neumann, Würzburg 1998 (= Würzburger medizinhistorische Forschungen. Band 65). ISBN 3-8260-1667-X, S. 99–105 (Der Garten des Mittelalters, Klostergarten), hier: S. 99.

↑ John Harvey: Medieval gardens. 1981.

↑ Marylin Stokstad, Jerry Stannard: Gardens of the middle ages. The University of Kansas, Lawrence 1983.

↑ Elisabeth B. MacDougall (Hrsg.): Medieval Gardens. (= Dumbarton Oaks Colloquium on the history of landscape architecture. Band 9). Washington, D.C. 1986.

↑ Vgl. auch Rudolph J. v. Fischer-Benzon: Altdeutsche Gartenflora. Kiel/ Leipzig 1894; Neudruck Walluf 1972.

↑ Jerry Stannard: Alimentary and medicinal uses of plants. In: Elisabeth B. Mac Dougall (Hrsg.): Medieval gardens. Dumbartin Oaks, Washington D.C. 1986 (= Dumbarton Oaks Colloquium on the history of landscape architecture.) Band 9, S. 69–92.

↑ Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. S. 100–103.

↑ Johannes Bolte: Die Sultanstochter im Blumengarten. In: Zeitschrift für deutsches Altertum. Band 34, 1890, S. 18–31.

↑ Oswald Zingerle: Der Paradiesgarten der altdeutschen Genesis. In: Sitzungsberichte der kaiserl. Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse. Band 112, (Wien) 1886, S. 785–805.

↑ Jerry Stannard: Alimentary and medicinal uses of plants. In: Elisabeth B. MacDougall (Hrsg.) Medieval gardens. Dumbarton Oaks, Washinhton, D.C. 1986 (= Dumbarton Oaks Colloquium on the history of landscape architecture. Band 9), S. 69–92.

↑ Christian Hünemörder: ‚De plantatione arborum‘. In: Verfasserlexikon. 2. Auflage. Band 7, Sp. 723–726.

↑ Gundolf Keil: Gottfried von Franken (von Würzburg). In: Burghart Wachinger u. a. (Hrsg.): Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon. 2., völlig neu bearbeitete Auflage, ISBN 3-11-022248-5, Band 3: Gert van der Schüren – Hildegard von Bingen. Berlin/ New York 1981, Sp. 125–136.

↑ W. H. Prescott: History of the Conquest of Mexico, with a preliminary view of the ancient Mexican civilization, and the life of the conqueror, Hernando Cortez. London, Routledge, 1857 Online-Version

↑ Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.bafu.admin.chKoordinationsstelle Biodiversitäts-Monitoring Schweiz 2009: Zustand der Biodiversität in der Schweiz. Ergebnisse des Biodiversitäts-Monitorings Schweiz (BDM) im Überblick. Stand: Mai 2009. Umwelt-Zustand Nr. 0911. Bundesamt für Umwelt, Bern.

↑ Medienmitteilung Eurekalert 2007

↑ Nutzungs- und Bauordnung für die Kleingärten der Stadt Zürich@1@2Vorlage:Toter Link/www.xn--zri-garte-q9a.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Art. 5/3.

↑ J. I. Nassauer, Z. Wang, E. Dayrell: What will the neighbors think? Cultural norms and ecological design. (Memento des Originals vom 16. Januar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www-personal.umich.edu 2009 (PDF; 1,7 MB) Landscape and Urban Planning 92, 282–292.

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4019286-6 (OGND, AKS)

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Werkstatt für Bleiverglasung mit Regallager für Echtantikgläser.

Eine Glaserei ist ein Handwerksbetrieb, in dem der Beruf des Glasers ausgeübt wird. In der Regel hat eine Glaserei ein Lager, in dem die Glasscheiben verschiedener Größe und Stärke auf so genannten Glasböcken senkrecht oder leicht schräg gelagert werden.

Außerdem gibt es meist einen Zuschneidetisch, auf dem die Glasscheiben zugeschnitten werden. Dabei bedient sich der Glaser eines Glasschneiders, der an seiner Spitze ein Rädchen aus gehärtetem Stahl besitzt und damit auf dem Glas eine Spur hinterlässt, wenn man mit dem Werkzeug über die Glasoberfläche druckausübenderweise – meist an einer Schiene – entlang fährt. Dabei entsteht eine Sollbruchstelle, die durch Druck an dieser Spur das Glas in zwei Teile zerbrechen lässt. Am 30. Juni 2013 gab es 10.803 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Personen in Glasereien in Deutschland.[1]

Einzelnachweise

↑ Glossar – Glas Abgerufen am 1. September 2014.

Abgerufen von „https://de..org/w/index.php?title=Glaserei&oldid=180599360“

Kategorien: HandwerksbetriebWerkstatt (Gebäudeteil)Glasverarbeitung

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GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Automobilzulieferer Bedeutung Lage Die weltweit größten Automobilzulieferer Navigationsmenü aus Koblenz

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Ein Automobilzulieferer (englisch Automotive Supplier) ist ein Unternehmen, das Automobilherstellern einzelne Bauteile (z. B. Schrauben) oder ganze Baugruppen (z. B. vormontierte Armaturenbretter) liefert. Es ist somit Teil einer Auto-Lieferkette. Die Besonderheit an diesem Teil des produzierenden Gewerbes ist die häufig vorherrschende bedarfssynchrone Belieferung (englisch just-in-time oder just-in-sequence supply) der Teile zum Kunden. Die enge Verknüpfung, die dafür Voraussetzung ist, prägt die Abhängigkeit voneinander.

Inhaltsverzeichnis

1 Bedeutung
2 Lage
3 Die weltweit größten Automobilzulieferer
4 Siehe auch
5 Literatur
6 Weblinks
7 Einzelnachweise

Bedeutung

Die überwiegende Zahl grundlegender Innovationen kommt aus der Zulieferindustrie. Zudem übernehmen Zulieferer immer mehr Leistungen bei Produktion und Entwicklung. Etwa 78 Prozent der Wertschöpfung wird von den Zulieferern geleistet – mit steigender Tendenz – und nur 22 Prozent von den Herstellern. Die offizielle Statistik zeigt bei der Beschäftigung etwa einen Gleichstand. Danach arbeiteten 329.000 Menschen 2006 bei den Herstellern und 321.000 bei den Zulieferern. Das Fraunhofer-Institut ISI hat in einer Untersuchung festgestellt, dass der tatsächliche direkte Beschäftigungsanteil der Zulieferindustrie mit rund einer Million dreimal so hoch ist wie bisher angenommen.

Lage

Die Automobilzulieferindustrie ist einem extrem hohen Druck von verschiedenen Seiten ausgesetzt.[1][2] Die Einflussfaktoren reichen von härter werdendem globalem Wettbewerb, Kosten- und Preisdruck der KFZ-Hersteller, Anstieg der Materialpreise bis hin zum Verhalten von Banken und Finanzinvestoren. Die Folgen sind:

Die Konzentrationsprozesse beschleunigen sich. In den kommenden Jahren wird die Zahl der Zulieferbetriebe in Deutschland hauptsächlich aufgrund fehlender Finanzmittel weiter sinken. Nach der Studie „FAST 2015“ von der Fraunhofer-Gesellschaft und Mercer wird diese Zahl bis 2015 um die Hälfte zurückgehen.
Diese Konsolidierung auf Tier-1 erhöht auch die Spannungen zwischen Tier-1- und Tier-2-Lieferanten.
Zulieferer mit einem Umsatzvolumen von 40 bis 100 Mio. Euro sind seit mehreren Jahren am stärksten vom Rückgang des Rohertrags und der Umsatzrendite betroffen. Die Gewinner waren dagegen Zulieferer mit einem Umsatzvolumen von 100 bis 500 Mio. Euro (IKB-Analyse).
Insolvenzen nehmen zu.
Besonders hart betroffen sind Automobilzulieferer in Südamerika. Laut einer 2012 veröffentlichten Studie sind 38 % aller Zulieferer in Argentinien unprofitabel.[3]

Insbesondere führt der massive Preisdruck dazu, dass Entwicklungsbudgets bei Zulieferern heruntergefahren werden und sich das Innovationstempo verlangsamt. Zudem führt diese Preisdrückerei nach aller Erfahrung zu sinkender Qualität.[4] Die steigende Zahl der Rückrufaktionen sind unter anderem ein Indiz dafür.

Eine weitere Herausforderung für Automobilzulieferer liegt auch in dem Wandel am Markt, welcher mit neuen Entwicklungen (etwa durch Veränderungen an den Antriebssträngen bei neuen Fahrzeugmodellen) einhergeht.[5][6]

Eine Möglichkeit für Automobilzulieferer, sich Erleichterung zu verschaffen, liegt im Aufbau von Lieferketten und Zweigwerken im Ausland. Europäische Zulieferer bauen in den letzten Jahren verstärkt Zweigwerke in den Ländern in denen ihre (europäischen) Kunden Werke haben, z. B. in China. Somit ist die Lieferkette kürzer und es können neue Kunden erschlossen werden. So sind deutsche Zulieferbauteile im Ausland vielerorts, etwa im Silicon-Valley in Kalifornien, sehr gefragt.[7] Dies ermöglicht, neue Absatzmärkte und Geschäftsfelder zu erschließen sowie die Stückzahlen zu erhöhen.

Die weltweit größten Automobilzulieferer

Hauptartikel: Liste der größten Automobilzulieferer

Siehe auch

Zulieferpyramide
Supply-Chain-Management

Literatur

David Braun: Von welchen Supply-Chain-Management-Maßnahmen profitieren Automobilzulieferer? Eine wertorientierte Analyse an der Schnittstelle zwischen Zulieferer und Automobilhersteller. Gabler 2011, (zugl.: Univ. Marburg, Diss., 2011), ISBN 978-3-8349-3389-8.
Hendrik Degenhardt: Zulieferer-Abnehmer-Kopplung bei Standortentscheidungen am Beispiel der deutschen Automobilzulieferindustrie. Shaker 2011, (zugl.: Techn. Univ. Darmstadt, Diss., 2011), ISBN 978-3-8440-0466-3.
Fischer / Reichmann / Neubeck: Rechnungslegung in der Automobilzulieferindustrie. Vahlen, 3. Auflage 2012, ISBN 978-3-8006-3947-2.
Rainer Kurek: Erfolgsstrategien für Automobilzulieferer: Wirksames Management in einem dynamischen Umfeld. Springer 2004, ISBN 978-3-540-20885-3.

Weblinks

Motor & Equipment Manufacturers Association (englisch)
European Association of Automotive Suppliers (englisch)

Einzelnachweise

↑ Rebecca Eisert, Henryk Hielscher: Krankes System: Die brutalen Methoden der Autokonzerne gegen Zulieferer., in: Wirtschaftswoche online, 19. Januar 2015

↑ Harald Schatz: Beziehungskrise! – Die Gepflogenheiten in den Geschäftsbeziehungen zwischen Automobilherstellern und ihren Zulieferern. Wagner, Gelnhausen 2010, ISBN 978-3-86683-810-9

↑ Josef Glaß: Automotive Supplier in Argentinia. (PDF; 175 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 28. Januar 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.k3-mp.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. 

↑ Martin Franz: Gewinnsucht: Unter den Sparbemühungen der Autohersteller leidet die Haltbarkeit. Heise-Internetportal, Rubrik „Autos“, 26. März 2015

Zulieferer: Elektromobilität und Co. sorgen für hohe Unsicherheit, aber auch große Chancen. ecomento.tv-Internetportal, 18. Juli 2016

Automobilzulieferer-Studie: „Branche steht vor revolutionären Veränderungen“. eMobilitaetOnline-Internetportal, 7. Juli 2016

Deutsche Autozulieferer sind im Silicon Valley heiß begehrt. ecomento.tv-Internetportal, 21. Juli 2016

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4260022-4 (OGND, AKS)

Abgerufen von „https://de..org/w/index.php?title=Automobilzulieferer&oldid=188547199“

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Bergung ist ein Begriff der in folgenden Zusammenhängen verwendet wird:

Bergung (Technische Hilfe), je nach Definition als Befreiung von Personen oder von Sachgütern und Toten
Bergung (Seefahrt), als jede Art von Hilfeleistung auf See

Dies ist eine Begriffsklärungsseite zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe.

Abgerufen von „https://de..org/w/index.php?title=Bergung&oldid=180974954“

Kategorie: Begriffsklärung

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GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Suchmaschinenoptimierung Geschichte Arbeitsweise Akademische Suchmaschinenoptimierung Ethische Regeln Technische Grenzen Navigationsmenü aus Kiel

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Suchmaschinenoptimierung, oder englisch search engine optimization (SEO), bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, dass Webseiten und deren Inhalte im organischen Suchmaschinenranking (Natural Listings) auf vorderen Plätzen erscheinen. Durch das bewusste Beeinflussen der Platzierungen von Webseiten, Bildern, Videos oder anderen Inhalten bei Suchmaschinen soll deren Reichweite erhöht werden. Die Optimierung beinhaltet dabei alle verschiedenen Arten von Suchen wie Bilder-, Video- oder Nachrichtensuche.

Suchmaschinenoptimierung ist ein Teilgebiet des Suchmaschinenmarketings.

Inhaltsverzeichnis

1 Geschichte
2 Arbeitsweise

2.1 Onpage-Optimierung
2.2 Offpage-Optimierung

3 Akademische Suchmaschinenoptimierung
4 Ethische Regeln
5 Technische Grenzen
6 Siehe auch
7 Weblinks
8 Einzelnachweise

Geschichte

Webmaster begannen Mitte der 1990er Jahre damit, Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren, als die ersten Suchmaschinen damit anfingen, das frühe Web zu katalogisieren. In den Anfängen reichte es aus, die URL der entsprechenden Seite an die verschiedenen Suchmaschinen zu senden, die dann einen Webcrawler zur Analyse der Seite aussendeten und diese indexierten.[1] Der Webcrawler lud die Webseite auf den Server der Suchmaschine, wo ein zweites Programm, der sogenannte Indexer, Informationen herauslas und katalogisierte (genannte Wörter, Links zu anderen Seiten). Die Seitenbesitzer erkannten schnell den Wert einer bevorzugten Listung in den Suchergebnissen der Suchmaschinen und recht bald entwickelten sich Unternehmen, die sich auf diese Technik spezialisierten.

Die frühen Versionen der Suchalgorithmen basierten auf Informationen, die durch die Webmaster selbst gegeben wurden, wie Meta-Elemente, oder durch Indexdateien in Suchmaschinen wie ALIWEB. Meta-Elemente geben einen Überblick über den Inhalt einer Seite, allerdings stellte sich bald heraus, dass die Nutzung dieser Hinweise nicht zuverlässig war, da die Wahl der verwendeten Schlüsselworte durch den Webmaster eine ungenaue Darstellung des Seiteninhalts widerspiegeln konnte. Ungenaue und unvollständige Daten in den Meta-Elementen konnten so irrelevante Seiten bei spezifischen Suchen listen.[2] Auch versuchten Seitenersteller verschiedene Attribute innerhalb des HTML-Codes einer Seite so zu manipulieren, dass die Seite besser in den Suchergebnissen gelistet wird.[3]

Da die frühen Suchmaschinen sehr auf Faktoren angewiesen waren, die allein in den Händen der Webmaster lagen, waren sie auch sehr anfällig für Missbrauch und Manipulationen im Ranking. Um bessere und relevantere Ergebnisse in den Suchergebnissen zu erhalten, mussten sich die Betreiber der Suchmaschinen an diese Gegebenheiten anpassen. Weil der Erfolg einer Suchmaschine davon abhängt, relevante Suchergebnisse zu den gestellten Suchbegriffen anzuzeigen, konnten unpassende Ergebnisse dazu führen, dass sich die Benutzer nach anderen Möglichkeiten für die Suche im Web umsehen. Die Antwort der Suchmaschinen bestand in komplexeren Algorithmen für das Ranking, die Faktoren beinhalteten, die von Webmastern nicht oder nur schwer beeinflussbar waren. Larry Page und Sergey Brin entwickelten mit „Backrub“ eine Suchmaschine, die auf einem mathematischen Algorithmus basierte, der die Prominenz von Webseiten bewertete. Die Nummer, die vom Algorithmus (PageRank) zu einer Seite berechnet wurde, ist eine Funktion der Quantität und der Stärke von Backlinks.[4] PageRank gibt die Wahrscheinlichkeit wieder, dass ein Benutzer auf einer bestimmten Webseite landet, wenn er durch das Web surft und zufällig Links anklickt.

Page und Brin gründeten Google 1998 und das simple Design verhalf der Suchmaschine zu einem enormen Erfolg.[5][6] Google verwendete Off-Page-Faktoren (wie PageRank und Hyperlinkanalysen) genauso wie On-Page-Faktoren (Frequenz von Schlüsselworten, Metadaten, Seitenstruktur etc.) für das Ranking. Die Suchmaschine wollte damit Manipulationen wie in jenen Suchmaschinen umgehen, die nur die On-Page-Faktoren verwendeten. Obwohl PageRank schwieriger zu beeinflussen war, hatten Webmaster bereits Strategien und Tools zum Linkbuilding entwickelt, die es ihnen erlaubten, das Ranking der Suchmaschine Inktomi zu beeinflussen. Diese Methoden erwiesen sich auch erfolgreich für PageRank. Viele Seiten legten ihren Schwerpunkt auf das Kaufen, Verkaufen und Tauschen von Links, oftmals in großem Ausmaß. Diese Linkfarmen erstellten oftmals tausende Seiten mit dem einzigen Ziel, Linkspamming zu betreiben.[7]

Ab 2004 setzten Suchmaschinen ein weites Spektrum an geheimgehaltenen Faktoren in ihre Rankingalgorithmen ein, um den Einfluss durch Linkmanipulationen zu vermindern. 2007 benutzte Google bereits mehr als 200 verschiedene Signale, um die Listung spezifischer Webseiten in den Suchergebnissen zu bestimmen.[8] Die führenden Suchmaschinen Google, Bing und Yahoo geben die Algorithmen für das Ranking nicht preis. Einige SEOs studierten diese mit verschiedenen Annäherungen zur Suchmaschinenoptimierung und teilten ihre Erkenntnisse.[9] Auch Patente in Bezug auf Suchmaschinen wurden zur Informationsgewinnung über die Funktion herangezogen.[10]

2005 begann Google die Suchergebnisse auf Basis der früheren Suchanfragen registrierter Nutzer zu personalisieren.[11] Bruce Clay erklärte daraufhin 2008, dass Ranking aufgrund der personalisierten Suche keinen Sinn mehr habe und die Diskussionen über Manipulationen beim Ranking von Suchmaschinen obsolet seien, da gleiche Suchanfragen bei unterschiedlichen Nutzern potentiell andere Ergebnisse liefern würden.
2007 kündigte Google eine Kampagne gegen gekaufte Links an, die Einfluss auf PageRank ausüben.[12] 2009 teilte Google mit, dass Maßnahmen ergriffen wurden, um die Effekte des sogenannten PageRank-Sculptings (eine Methode, um bestimmten Links auf einer Seite mehr Gewicht zu verleihen und das Linkziel dadurch in Google höher zu listen) durch das „nofollow“-Attribut auf Links einzuschränken. Dieses Attribut, ursprünglich von Google eingeführt, wurde nun von PageRank nicht mehr berücksichtigt, um die Effekte des PageRank-Sculptings durch SEOs abzuschwächen.[13] Als Reaktion wurden bald andere Techniken angewandt, die nofollow-Tags mit verstecktem JavaScript-Code ersetzten, wodurch PageRank-Sculpting wieder möglich wurde. Auch andere Lösungsansätze, wie der Gebrauch von iframes oder Flash, wurden vorgeschlagen.[14]

2009 gab Google bekannt, die Suchgeschichte aller Nutzer für populäre Suchergebnisse heranzuziehen.[15] 2010 stellte Google das neue Indexsystem Google Caffeine vor. Es ermöglichte Benutzern die Suche nach Nachrichten, Forenbeiträgen und anderweitigem Content kurz nach dem Veröffentlichungsdatum. Google Caffeine stellte einen Wechsel dar in der Art und Weise, wie Google seinen Index aktualisiert.[16]

Die Echtzeitsuche Google Instant wurde 2010 vorgestellt, um Suchergebnisse zeitnaher und relevanter erscheinen zu lassen. Der steigenden Popularität von Sozialen Netzwerken und Blogs wurde mit der Echtzeitsuche Rechnung getragen und verstärkt darauf fokussiert.[17]

Mit dem Panda-Upgrade 2011 wurden schließlich Webseiten abgestraft, die Seiteninhalte von anderen Seiten kopierten.[18] Mit Google Penguin wurden ab April 2012 auch Seiten heruntergestuft, die manipulative Techniken zur Verbesserung des Rankings anwenden (Webspam).

Arbeitsweise

Das Aufsuchen und Einlesen der Inhalte von Webseiten folgt bekannten HTML-Standards des Web, weshalb deren Einhaltung bei der Erstellung von Webseiten den ersten Schritt einer Optimierung darstellt. Laut Aussagen von Google stellt die Validität einer HTML-Seite jedoch keinen Einflussfaktor auf deren Ranking dar.[19]
Dennoch können Seiten, die besonders HTML-konform sind, vom Browser schneller geladen werden, was von Suchmaschinen durchaus honoriert wird.

Man unterteilt die Suchmaschinenoptimierung im Online-Marketing grob in zwei Aufgabenbereiche, die Onpage- sowie die Offpage-Optimierung. Diese Kategorisierung wird an dem Kriterium festgemacht, ob dabei die eigene Seite bearbeitet wird oder man Einfluss auf andere Webseiten nimmt.

Onpage-Optimierung

Die Onpage-Optimierung umfasst alle inhaltsseitigen Anpassungen der eigenen Internetseite. Hierzu zählen die Optimierung des Seiteninhalts (auch Content) in Bezug auf Inhaltsqualität, Formatierungen, Überschriften etc., aber auch technische Aspekte, wie die Header und Tags, sowie die interne Linkstruktur der Seite. In der Regel geht einer Offpage-Optimierung immer eine OnPage-Optimierung voraus.

Das eigentlich für Suchmaschinen konzipierte Meta-Element „Keyword“ wird von Google inzwischen nicht mehr berücksichtigt. Gleiches gilt für das Meta-Element „Description“. Dieser wird jedoch (abhängig von der Suchanfrage) möglicherweise als Textauszug in den SERPs angezeigt und sollte deshalb nicht ignoriert werden.[20]

Ein weiterer Schritt ist die Auswahl der geeigneten Suchbegriffe (Keywords). Hierzu kann man sich frei verfügbarer Datenbanken, wie einer Keyword-Datenbank oder des MetaGer-Web-Assoziators, bedienen. Weiterhin bietet sich die Verwendung des Google-AdWords-Keyword-Tools an, das neben verwandten Suchbegriffen auch die ungefähre Anzahl der monatlichen Suchanfragen pro Suchbegriff auflistet.

Üblicherweise wird eine Seite für ein bis drei Suchwörter optimiert. Oft wird auch eine umfangreiche Seite in mehrere Einzelseiten aufgeteilt, um diese für verschiedene Suchbegriffe zu optimieren. Hierbei werden Haupt- sowie Nebenkeywords (auch Primär- und Sekundärkeywords) für die jeweiligen Seiten festgelegt. Dabei werden die Suchwörter mit den entsprechenden Inhalten kombiniert. Eine Art der Optimierung erfolgt durch sogenannte Landingpages (Landeseiten). Dabei gelangt der Benutzer mit dem Klick auf den Link auf eine speziell für SEO-Zwecke optimierte Seite. Eine andere Methode ist es Pillar-Content anzulegen, also für wichtige Einzelseiten ein oder mehrere Übersichtsseiten anzulegen.

Im Zuge der Methoden des SEO hat sich in diesem Bereich ein eigener Schreibstil entwickelt, den man als suchmaschinenoptimierten Stil beschreiben kann. Dieser folgt den „Regeln“ des SEO, die gewissermaßen durch die Suchmechanismen der Suchmaschine vorgegeben werden. Es handelt sich dabei um implizite Regeln, da diese anhand der Erfolgsfaktoren der Optimierung rekonstruiert werden, denn ein Suchmaschinenanbieter gibt in der Regel seine Kriterien zur qualitativen Einstufung der indexierten Seiten nicht bekannt. Kennzeichen dieses Stils sind unter anderem Suchbegriffe möglichst am Anfang von Überschriften, Abschnitten und Sätzen sowie Listen und hervorgehobene Wörter.

Bei der Suchmaschinenoptimierung werden demnach die Techniken der Webcrawler und Sortieralgorithmen von Suchmaschinen untersucht. Diese werden nur zum Teil offengelegt und häufig geändert, um Missbrauch zu erschweren und dem Benutzer relevante Ergebnisse zu liefern. Die nicht bekannten und geheim gehaltenen Techniken werden durch Reverse Engineering der Suchergebnisse untersucht. Dabei wird analysiert, wie Suchmaschinen Webseiten und deren Inhalte indexieren und nach welchen Kriterien diese von der Suchmaschine bewertet, zusammengestellt und sortiert werden.

Die Vorgaben durch die Suchmaschine an Inhalte der Seiten können dabei gänzlich den Regeln klassischer Textproduktion widersprechen. Beispielsweise spielen grammatikalische Regeln für die Suchalgorithmen kaum eine Rolle. Auf diese Weise kann ein oft falsch geschriebenes Keyword mehr zur Optimierung des Rankings beitragen als ein fachlich korrekter Begriff. Dieses Vorgehen nimmt aber ab, da Google und andere Suchmaschinen zunehmend Falschschreibweisen selbstständig erkennen und zuordnen.

Da diese Mechanismen einer Entwicklungsdynamik unterliegen, wird dieser Schreibstil ebenso oft angepasst, um jeweils wieder das bestmögliche Ergebnis bei der Optimierung zu liefern. Das bedeutet, dass eine Seite niemals nur einmal optimiert wird. Es bedarf vielmehr einer dauerhaften Überprüfung der Relevanz der verwendeten Keywords, da sich auch das Nutzerverhalten verändert.

Im Rahmen der stetigen Weiterentwicklung der Suchmaschinen-Algorithmen, nehmen auch die mobilen Endgeräte (Smartphones, Tablets) einen immer wichtigeren Platz bei der Suchmaschinenoptimierung ein. Eine Webseite, die nicht für mobile Endgeräte angepasst ist, wird vor allem bei der mobilen Suche deutlich schlechter gelistet, als Webseiten die zum Beispiel über ein Responsive Design verfügen.

Offpage-Optimierung

Die „Offpage-Optimierung“ findet fernab der zu optimierenden Seite statt und bezeichnet alle Maßnahmen außerhalb der zu optimierenden Webseite.

Es genügt nicht alleine, die Relevanz durch OnPage-Maßnahmen zu erhöhen. Ein gutes Listing in Suchmaschinen und ein hoher PageRank wird von der Quantität und Qualität der eingehenden Links auf eine Website (Rückverweis oder auch Backlink genannt) beeinflusst. Bei der Offpage-Optimierung geht es um die Herausbildung einer Linkstruktur mit anderen Webseiten, um sich besser in bestimmten thematischen Bereichen zu positionieren. Dafür sucht man nach thematisch passenden Internetseiten, um sie für eine Linkpartnerschaft zu gewinnen. Eine weitere Maßnahme um mögliche Linkpartner zu finden, ist die Linkanalyse von Wettbewerbern. Auch der Einsatz sogenannter Link Research Tools kann sich lohnen, um die besten Unterseiten einer Domain zu durchforsten. Zudem ist die Ausgestaltung des Linktextes der Rückverweise essentiell für die Platzierung bestimmter Suchwörter. Um Websites auf ihr Potenzial hin zu untersuchen, können kostenlose Webanwendungen genutzt werden. Oftmals genügen kleine Veränderungen, um die Platzierung in Suchmaschinen stark zu erhöhen.

Es wird vermutet, dass neben Backlinks zunehmend die simultane Erzeugung von sogenannten „Social Signals“ ebenfalls für das Ranking berücksichtigt werden. Dabei handelt es sich um Erwähnungen der Webseite in Form von „Likes“, „Shares“, „Comments“ (Facebook) oder „Plus1“ (Google+) sowie „Tweets“ und „Retweets“ (Twitter). Hintergrund dieser Entwicklung ist, dass Suchmaschinen nicht nur die Backlinks analysieren, sondern zugleich algorithmisch prüfen, wie intensiv sich Nutzer über eine Webseite innerhalb ausgewählter sozialer Netzwerke wie Facebook oder Google+ austauschen.[21]

Ebenfalls werden von Suchmaschinen gesammelte Nutzersignale bei der Rankingberechnung berücksichtigt. Wie häufig ein Nutzer ein Ergebnis anklickt, auf einer Trefferwebseite verweilt oder wieder zur Ergebnisliste zurückkommt, beeinflusst das Ranking. So werden positive Signale für zum Beispiel Google erzeugt, wenn der Nutzer längere Zeit auf einer Webseite verweilt, anstatt diese direkt wieder zu verlassen.

Akademische Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung wird nicht nur im Bereich von Webseiten angewendet, sondern auch für akademische PDF-Dateien, um diese für akademische Suchmaschinen wie Google Scholar und CiteSeer zu optimieren.[22] Das Grundprinzip der akademischen Suchmaschinenoptimierung (Academic Search Engine Optimization, ASEO) ist dasselbe wie bei der traditionellen Web-Suchmaschinenoptimierung. Neben weiteren Faktoren berücksichtigt Google die Suchwortdichte und – anstelle von (Hyper)Links – die Erwähnungen in anderen wissenschaftlichen Publikationen. Der Bereich der akademischen Suchmaschinenoptimierung ist noch jung und wird derzeit von der akademischen Gemeinschaft sehr unterschiedlich bewertet. Manche halten es für unmoralisch, wissenschaftliche Artikel auf akademische Suchmaschinen zuzuschneiden, andere halten es für nötig, damit Suchmaschinen die Inhalte der PDFs besser und fairer indexieren und gewichten können.

Ethische Regeln

Methoden, die nicht relevante Webseiten auf vordere Plätze der Ergebnisseiten von Suchmaschinen bringen, werden als Suchmaschinen-Spamming bezeichnet; sie verstoßen gegen Regeln, die Suchmaschinen zum Schutz vor Manipulationen ihrer Suchergebnisse aufstellen. So ist es möglich, automatisierte Umleitungen einzurichten, die speziell für Suchmaschinen erstellte Textseiten enthalten. Diese Methode, mit so genannten Brückenseiten zu arbeiten, widerspricht jedoch den Richtlinien der meisten Suchmaschinen. Fälle, die von den Suchmaschinenbetreibern aufgedeckt werden, haben oftmals den Bann der betreffenden Seite zur Folge, d. h. die betreffenden Zielseiten werden aus dem Suchindex ausgeschlossen.

So musste BMW Anfang 2006 kurzfristig hinnehmen, dass das Internetangebot des Automobilkonzernes komplett aus Google entfernt wurde, weil eine Reihe von automatisch weiterleitenden Brückenseiten erstellt wurden.[23] Nachdem BMW die beanstandeten Seiten entfernt hatte, wurde bmw.de wieder in den Google-Index aufgenommen.[24]

Ethische Suchmaschinenoptimierung (engl. white hat search engine optimization) vermeidet Spamming. Sie verzichtet auf unerwünschte Praktiken wie den Einsatz von Brückenseiten oder einer Linkfarm und befolgt die Direktiven der einzelnen Suchmaschinen. Dadurch wird das Risiko eines Ausschlusses oder der Herabstufung in den Suchergebnisseiten vermieden. Im Gegensatz zur ethisch einwandfreien „white hat“-Suchmaschinenoptimierung wird die Optimierung unter Einbeziehung unerwünschter Methoden seitens der Suchmaschinen „black hat“-Optimierung genannt.[25]

Technische Grenzen

Rein grafisch orientierte, mit Filmen, Bildern und grafisch eingebetteten Texten gestaltete Seiten, wie es z. B. die Programmierung in Flash ermöglicht, bieten den Suchmaschinen schwer auswertbaren Textcode. Seit 2008 hat die Firma Adobe den Unternehmen Google und Yahoo die Technik bereitgestellt, mit denen diese auf bisher nicht erschließbare Inhalte in Flash-Dateien zugreifen können.[26] Google erklärt dazu:

„Der Googlebot kann fast alle Texte indexieren, die Nutzern angezeigt werden, wenn sie mit Flash-SWF-Dateien auf Ihrer Website interagieren. Anhand dieser Texte kann der Googlebot Snippets generieren oder in der Google-Suche angefragte Begriffe abgleichen. Zudem kann der Googlebot URLs in SWF-Dateien erkennen, beispielsweise Links zu anderen Seiten Ihrer Website, und diesen folgen.“

– Googles Search Console[27]

Allerdings werden auf diese Art weder dynamisch geladene Texte erfasst, noch können Linktexte oder verschiedene Unterseiten innerhalb von Flash identifiziert werden. Die Programmierung einer Website ausschließlich in Flash empfiehlt sich daher aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung nicht.

Siehe auch

Schnitzelmitkartoffelsalat
Hommingberger Gepardenforelle, ein Suchbegriff, mit dem das Computermagazin c’t im April 2005 einen Suchmaschinenoptimierungs-Wettstreit ausrief
Schattendomain
Social Media Optimization
Domain Snapping

Weblinks

Google: Richtlinien für Webmaster – Best Practices, die Google beim Finden, Crawlen und Indexieren Ihrer Website helfen
Yahoo: Qualitätsrichtlinien für Inhalte
Bing: Richtlinien für unzulässigen und eingeschränkten Inhalt
Google: Einführung in Suchmaschinenoptimierung (PDF; 10,6 MB)

Einzelnachweise

Finding What People Want: Experiences with the WebCrawler

Metacrap: Putting the Torch to Seven Straw-men of the Meta-utopia

What Is a Tall Poppy Among Web Pages?

The Anatomy of a Large-Scale Hypertextual Web Search Engine

Larry Page and Sergey Brin

Is Google Good for You?

Link Spam Alliances

Google Keeps Tweaking Its Search Engine

Rundown on Search Ranking Factors

Understanding Search Engine Patents

Google Personalized Search Leaves Google Labs

8 Things We Learned About Google PageRank

PageRank Sculpting

Google Loses “Backwards Compatibility” on Paid Link Blocking & PageRank Sculpting

Personalized Search for Everyone

Our New Search Index: Caffeine

Relevance Meets the Real-time Web

Finding More High-quality Sites in Search

↑ Google Webmaster Central Channel: Why doesn’t google.com validate?. 2011. Abgerufen am 31. Juli 2011.

↑ Cutts, Matt: Google Does Not Use the Keywords Meta Tag in Web Ranking. 2009. Abgerufen am 31. Juli 2011.

↑ Matt Cutts auf Youtube: Does Google Use Data from Social Sites in Ranking?

↑ Jöran Beel, Bela Gipp und Erik Wilde: Academic Search Engine Optimization (ASEO): Optimizing Scholarly Literature for Google Scholar and Co. (PDF; 489 kB) Journal of Scholarly Publishing. S. 176–190. 2010. Abgerufen am 18. April 2010.

↑ Heise online: BMW sieht Google-Vorwürfe gelassen.

↑ Stern: BMW ist wieder drin.

↑ Jo Bager: Google: Ranking-Update gegen SEO-Spam. In: heise online. 25. April 2012, abgerufen am 23. April 2016. 

↑ heise online: Flash in Suchmaschinen, 1. Juli 2008.

↑ Googles Search Console (ehemals Webmaster-Tools): Flash- und andere Rich Media-Dateien.

Normdaten (Sachbegriff): GND: 1026698669 (OGND, AKS)

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Kategorie: Suchmaschinenoptimierung

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GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Schiff Aufbau Geschichte Benennung Technische Daten Auszeichnungen für Schiffe Kulturelle Bedeutung Navigationsmenü aus Wuppertal

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Schiff (Begriffsklärung) aufgeführt.

Kreuzfahrtschiff Queen Mary 2
Schlepper Fairplay-26

Ein Schiff, in einer kleineren Form auch Boot genannt, ist ein Wasserfahrzeug, das nach dem archimedischen Prinzip schwimmt.
Der Schiffbau findet auf Werften statt. Nach Fertigstellung des Rumpfes wird das Schiff mit dem Stapellauf zu Wasser gelassen, erst dann wird es endgültig ausgerüstet. Die erste Fahrt eines Schiffes wird als Jungfernfahrt bezeichnet. Schiffe werden in der Regel in sogenannten Docks repariert.

Schiffe sind das wichtigste Transportmittel für Massengut. Die Bedeutung der Passagierschifffahrt hat sich wegen des zunehmenden Luftverkehrs auf Langstrecken insbesondere in den Bereichen der Erlebnisreisen und Kreuzfahrten entwickelt.

Schiffe zur Seeschifffahrt werden auch als Seeschiffe bezeichnet; Schiffe zur Binnenschifffahrt werden „Binnenschiffe“ genannt.

Inhaltsverzeichnis

1 Aufbau
2 Geschichte
3 Benennung
4 Technische Daten

4.1 Geschwindigkeit
4.2 Lebensdauer

5 Auszeichnungen für Schiffe
6 Kulturelle Bedeutung
7 Weblinks
8 Einzelnachweise

Aufbau

Schiffsteile
Der Schornstein ist für die Abgase des Schiffsmotors notwendig.
Das Heck bezeichnet den hinteren (achteren) Teil des Schiffes.
Der Propeller, auch Schiffschraube genannt, dient dem Antrieb des Schiffes; dahinter befindet sich das Ruder.
Die Backbordseite ist die – vom Heck zum Bug gesehen – linke Seite des Schiffes (nachts durch rotes Licht gekennzeichnet).
Die Steuerbordseite ist die – vom Heck zum Bug hin gesehen – rechte Seite des Schiffes (nachts durch grünes Licht gekennzeichnet).
Der Anker dient dem Halt des Schiffes im Wasser, wenn es nicht fährt.
Der Bugwulst zur Verbesserung der Strömungseigenschaften senkt den Treibstoffverbrauch.
Der Bug ist der Vorderteil des Schiffsrumpfes.
Das Oberdeck ist das Deck, das den Rumpf nach oben abschließt.
Die Aufbauten bezeichnen alle Aufbauten oberhalb des Oberdecks.

Schiffe werden in verschiedene Typen oder Klassen unterteilt, ohne dass es allerdings eine
einheitliche Herangehensweise gibt. So kann nach Einsatzgebiet, Verwendungszweck, Antrieb, Material oder Rumpfbau typisiert werden.

Hauptartikel: Schiffstyp und Schiffsklasse

Eine genauere Beschreibung entsteht durch die Angabe der Schiffsmaße. Hierunter werden Begriffe wie die Verdrängung, die Tragfähigkeit, Raumgehalt, Brutto- und Nettoraumzahl (BRZ, NRZ), Tiefgang, die verschiedenen Längenangaben oder besondere Formkoeffizienten subsumiert.

Hauptartikel: Schiffsmaße

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte des Schiffbaus
LA2-NSRW-4-0262

Spätestens mit der Notwendigkeit für Menschengruppen, im Rahmen der Nahrungssuche oder auf der Suche nach Lebensraum, Wasser über längere Wege überqueren zu müssen, suchte der Mensch nach entsprechenden Transportmitteln. Es wird angenommen, dass bereits vor über 50.000 Jahren entsprechende Fahrzeuge bekannt waren, das erste nachweisbare Fahrzeug muss jedoch auf ca. 6500 v. Chr. datiert werden. Zunächst waren diese Fahrzeuge einfach behauene Baumstämme, später wurden sie immer weiter fortentwickelt. Eine Grenze hinsichtlich der Größe war wegen der Eigenschaften des Baumaterials Holz zunächst mit den Klippern erreicht. Erst mit der Nutzung von Stahl konnten größere Schiffe gebaut werden – mit einer Länge, die wie bei den heutigen Schiffen der UASC A18-Klasse bis zu 400 m betragen kann.

Schiffe sind derzeit das wichtigste Transportmittel für Massengut. Stückgut wird dabei heutzutage vor allem in Containern auf Containerschiffen transportiert. Das bisher größte je gebaute Schiff der Welt ist das Kranschiff Pieter Schelte mit 403.342 BRZ (Bruttoraumzahl).[1]

Seit spätestens den 1960er Jahren sieht sich die Passagierschifffahrt zunehmend einem Konkurrenzkampf mit dem Flugverkehr gegenüber und verlagerte sich vom reinen Transportmittel vermehrt hin zum Verkehrsmittel, insbesondere im Bereich Erlebnisreisen/Kreuzfahrten.

Benennung

Schiffsnamen sind in Nordeuropa und Nordamerika unabhängig vom eigentlichen Genus des Namens im Allgemeinen weiblich, insbesondere wenn es Schiffe sind, die nach Personen oder geografischen Begriffen benannt sind (die „Eisenhower“, die „Hamburg“). Schiffe, die nach einem Ausdruck benannt sind, der gewöhnlich mit Artikelwort gebraucht wird (zum Beispiel Tiere, astronomische Begriffe), behalten dessen Genus meist bei (der „Widder“, das „Frettchen“), es kann jedoch auch die weibliche Form verwandt werden (der/die „Pfeil“). In romanischen und slawischen Sprachen wird das Genus des Namens beibehalten. Die österreichische Seemannssprache (bis 1918) lehnt(e) sich daran an – es gab also den „Szent Istvan“, die „Kaiserin Elisabeth“, den „Sankt Georg“ und die „Wien“ (von: die Stadt).

Schiffsnamen wird zum Beispiel in der Literatur häufig ein Präfix wie MS oder SV vorangestellt, das eine grobe Kategorisierung des bezeichneten Schiffs ermöglicht (MS: motor ship, SV: sailing vessel). Beginnt die Bezeichnung eines Schiffsnamens mit einem solchen Präfix, wird der Artikel meist vermieden.[2]

Technische Daten

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit von Schiffen wird gemeinhin in Knoten (kn) angegeben. Ein Knoten entspricht einer Seemeile (sm) pro Stunde. Die Geschwindigkeit wurde ursprünglich mit einem Log (Messgerät) gemessen, das an einer Logleine über Bord geworfen wurde. Die Leine hatte in festen Abständen (üblicherweise alle ca. 7 m) Knoten. Der Messende zählte die Knoten, während sie ihm durch die Hand glitten. Die Zahl der gemessenen Knoten je Zeiteinheit (Messdauer waren ca. 14 Sekunden) ergab dann die Geschwindigkeit in Seemeilen pro Stunde. Daher rührt auch der Begriff „Knoten“ als Maßeinheit für die Schiffsgeschwindigkeit. Modernere Bauformen des Logs messen die Geschwindigkeit über die Umdrehungsgeschwindigkeit eines nachgeschleppten Propellers (Patentlog), eines am Schiffsboden befestigten Impellers oder mittels eines Staurohrs (Staudrucklog, Rohrlog).

Die maximale Geschwindigkeit eines Schiffes wird wesentlich von der Rumpfgeschwindigkeit bestimmt. Diese ist nichts anderes als die Ausbreitungsgeschwindigkeit des vom Schiff selbst erzeugten aus Bug- und Heckwelle bestehenden Wellensystems. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer Welle in Wasser steigt mit ihrer Wellenlänge. Das Schiff ist also zwischen seiner Bug- und Heckwelle „gefangen“. Bei Schiffen mit normalem Verdrängerrumpf lässt sich die Geschwindigkeit auch mit erhöhter Motorleistung nicht über die Rumpfgeschwindigkeit steigern. Diese wird bestimmt durch die Länge, mit der das Schiff im Wasser liegt. Höhere Geschwindigkeiten lassen sich bei Schiffen mit Gleiter-Rumpf erzielen. Dabei wird durch die Motorleistung der Widerstand der Bugwelle überwunden, der Bug des Schiffes steigt dabei an. Auch moderne Verdrängerschiffe erreichen bei raumem Wind unter Segel Geschwindigkeiten, die geringfügig über der theoretischen Rumpfgeschwindigkeit liegen können. Grund hierfür sind die modernen, glatten, lang gestreckten Rümpfe, die teilweise kaum noch Bugwellen erzeugen.

Da die Geschwindigkeit außerdem noch erheblich von Wind und Strömung sowie der variierenden Beladung (durch Treibstoffverbrauch) abhängt, wird die Schiffsgeschwindigkeit häufig in größeren Einheiten als der Stundengeschwindigkeit angegeben. Ein Etmal ist die von einem Schiff an einem Tag von 12:00 Uhr bis zum nächsten Tag um 12:00 Uhr zurückgelegte Wegstrecke. Das Etmal wird gemeinhin in Seemeilen (sm) angegeben.

In den Zeiten, als die Passagierschifffahrt das alleinige Übersee-Massenverkehrsmittel war, wurde dem schnellsten Passagierdampfer jeweils das symbolische Blaue Band, später ein Pokal, zuerkannt. Maßstab war die Durchschnittsgeschwindigkeit während einer kompletten Atlantiküberquerung von einem europäischen zu einem nordamerikanischen Hafen.

Exemplarische Geschwindigkeiten einiger Schiffe und Boote:

Geschwindigkeit

Schiff

6,7 kn (12,4 km/h)

Raddampfer Sirius, 1838

kurzzeitig 11 kn (20,4 km/h)

Rennruderboot Achter

ca. 18 kn (33,3 km/h)

Klipper um 1870

ca. 18 kn (33,3 km/h)

Containerschiff für energieeffizientes Slow steaming (ab 2008)

18,5 kn (34,3 km/h)

Vollschiff Preußen, 1904

über 20 kn (37 km/h)

Wettkampf-Segelyacht

22 kn (40,7 km/h)

Fähre Color Fantasy

ca. 25 kn (46,3 km/h)
(unter Wasser)

U-Boot

ca. 27 kn (50 km/h)

Containerschiff um 2004

ca. 30 kn (55,6 km/h)

Flugzeugträger der Gerald-R.-Ford-Klasse, seit 2017

ca. 33 kn (61,1 km/h)
(unter Wasser)

Atom-U-Boot

34,5 kn (63,9 km/h)

Passagierschiff United States, 1952

41,28 kn (76,5 km/h)

Doppelrumpf-Fähre Cat Link V, 1998

ca. 48 kn (88,9 km/h)

Tragflächenboot

ca. 40 kn (74,1 km/h)

America’s Cup Rennsegler mit Antriebsflügel und justierten Auftriebsflächen (2017)

Lebensdauer

Herkömmliche Frachtschiffe werden aus wirtschaftlichen Gründen meist nicht wesentlich älter als etwa 30 Jahre.[3] Übersteigen die nötigen Investitionen in den Erhalt der Schiffssubstanz und der eingebauten Technik den eingefahrenen Ertrag, werden sie abgebrochen. Bei entsprechender Bauweise und Pflege können Schiffe eine sehr viel höhere Lebensdauer erreichen. Ein Beispiel war das bis 2010 älteste immer noch fahrende Hochsee-Fahrgastschiff, die 1914 gebaute Doulos.

Noch älter sind die am 2. August 1856 in Betrieb genommene Skibladner auf dem norwegischen Mjösa und die auf schwedischen Binnengewässern aktive Juno aus dem Jahr 1874. Die meisten der heute als „alt“ bezeichneten Schiffe sind aus Holz. Eines der höchsten bekannten Lebensalter erreichte die holsteinische Jagt De fire Brødre. Sie wurde 1794 gebaut und transportierte über 150 Jahre lang Lasten. Das englische Schiff Besty Canes existierte bereits 1688 als Jacht von König Wilhelm III. und erlitt 1827 Schiffbruch. Sie wurde nachweislich 139 Jahre alt. 113 Jahre erreichte die englische Royal William, die am 16. März 1700 auslief und 1813 demontiert wurde. Im November 2004 ist die Cutty Sark 135 Jahre alt geworden. Sie ist der einzige verbliebene Klipper und befindet sich im Trockendock zu Greenwich, London, England.

28 Jahre älter ist die Charles W. Morgan von 1841. Sie ist das einzig erhaltene Walfang-Segelschiff, benannt nach Charles Waln Morgan, ihrem Haupteigner. Ursprünglich als Vollschiff in New Bedford, Massachusetts, aus Holz erbaut, wurde sie 1867 zur Bark umgeriggt und stand 80 Jahre in Dienst. Heute ist sie als Museumsschiff in Mystic, Connecticut, Vereinigte Staaten zu besichtigen. Rekordhalter ist die britische HMS Victory (Stapellauf 1765), Admiral Lord Nelsons Flaggschiff mit 239 Jahren (2004), gefolgt von der US-amerikanischen Fregatte USS Constitution in Boston von 1797 mit 207 Jahren (2004). Da die HMS Victory in Portsmouth im Trockendock liegt, ist die USS Constitution das älteste noch seetüchtige Schiff der Welt.

Auszeichnungen für Schiffe

Sowohl in einigen Kriegsmarinen als auch in der Handelsschifffahrt ist es üblich, Schiffe und ihre Besatzungen in ihrer Gesamtheit auszuzeichnen.

Eisernes Kreuz am Turm des U-Boots U-9 der Bundesmarine

In Deutschland wurden derartige Auszeichnungen nur bis zum Ende des Ersten Weltkriegs in kleiner Zahl vergeben. Kaiser Wilhelm II. verlieh dem Kanonenboot SMS Iltis wegen seines Einsatzes während des Boxeraufstands den „Pour le Mérite“ (1900).[4] Das „Eiserne Kreuz“ erhielten die Emden[5] und das U-Boot SM U 9.[6] Überdies wurde den Besatzungsangehörigen der SMS Emden das Recht verliehen, zu ihrem Hausnamen/Familiennamen den Namen „Emden“ als Zusatz zu führen.[7] Beispiel: Der Matrose Meyer hieß jetzt Meyer-Emden. Spätere Schiffe mit denselben Namen durften die Auszeichnung als äußeres Zeichen führen.

In der United States Navy gibt es mehrere Schiffsauszeichnungen, unter anderem das Battle Effectiveness Award (früher Battle Efficiency Award) und verschiedene Command Excellence Awards, die am Schiff sichtbar gezeigt werden.[8]

In der zivilen Schifffahrt verleihen verschiedene Organisationen Preise, die einzelne Schiffe auszeichnen. So vergab die Offshore Support Journal Conference im Februar 2018 eine Auszeichnung Ship of the Year an das Versorgungsschiff Mærsk Master der Mærsk-Reederei.[9]

Kulturelle Bedeutung

Alexander Kircher: Die Seeschlacht bei Lissa, 1918 (Heeresgeschichtliches Museum Wien)

Erste Darstellungen von Schiffen sind bereits aus weit vorchristlicher Zeit zum Beispiel aus dem alten Ägypten überliefert. Schiffsbilder auf Runen- und Bildsteinen dokumentieren zum Beispiel die künstlerische Aufnahme von Schiffen während der Wikingerzeit in Nordeuropa. Im 17. Jahrhundert entstand in Europa das Genre der Marinemalerei als Teil der Landschaftsmalerei. In Deutschland erlebte sie im Rahmen der Flottenbegeisterung des ausgehenden 19. Jahrhunderts ihre Blüte.[10]

Weblinks

 Wikiquote: Schiff – Zitate
 Wiktionary: Schiff – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Schiff – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Portal: Schifffahrt – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Schifffahrt

Einzelnachweise

Birth of the world’s largest-ever ship. (Memento des Originals vom 10. Januar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lr.org (PDF) Lloyd’s Register Bericht, 1/2015, Titel und S. 4–7 (englisch).

↑ Duden, Die Grammatik. 7., völlig neu erarbeitete und erweiterte Auflage. Mannheim / Leipzig / Wien / Zürich 2005, Band 4, S. 163, Regel 247.

↑ Ship-breaking.com – Information bulletins on ship demolition, # 1 – 7 from January 1 to December 31, 2006 (PDF; 882 kB) Abgerufen am 18. Mai 2010.

↑ Hans H. Hildebrand: Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien – ein Spiegel der Marinegeschichte von 1815 bis zur Gegenwart. Koehlers Verlagsgesellschaft, Herford. 

↑ R. K. Lochner: Die Kaperfahrten des Kleinen Kreuzers Emden. Wilhelm Heyne Verlag, 1979, ISBN 3-453-00951-7. 

↑ Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Manfred Pawlak Verlag, Herrschingen 1990, ISBN 3-88199-687-7. 

Bordgemeinschaft der Emdenfahrer: Mehr über die SMS Emden. Abgerufen am 18. Februar 2011. 

↑ Surface Force Training Manual der U.S. Navy, abgerufen am 25. November 2018.

↑ Bericht bei Maritime Denmark, abgerufen am 25. November 2018 (englisch).

↑ Lexikoneintrag Marinemalerei bei Kettererkunst, abgerufen am 25. November 2018.

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4052385-8 (OGND, AKS)

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Kategorie: SchiffVersteckte Kategorie: Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-05

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Dachdecker mit Biberschwanzziegeln mit Segmentschnitt, hier als Kronendeckung (d. h. 2 Ziegelreihen auf einer Dachlatte)

Ein Dachdecker sorgt mit seiner Arbeit für wind- und wetterfeste Gebäude.
Neben dem Dachdecken umfasst das Aufgabengebiet des Dachdeckers den gesamten Bereich der Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik. Zu seinem Tätigkeitsfeld gehören auch der Einbau von Dachfenstern und das Installieren von Solaranlagen. Dachdecker arbeiten insbesondere bei Metallarbeiten mit Dachklempnern (regional auch Dachspengler genannt) zusammen.

Durch Einsatz regionaler Materialien können sich Dachdecker spezialisieren, regionale Materialien sind in Norddeutschland das Reet und in Mittelgebirgen der Schiefer, der vom Leyendecker verwendet wird.

Inhaltsverzeichnis

1 Beruf

1.1 Tätigkeiten
1.2 Deutschland

1.2.1 Ausbildung
1.2.2 Ausbildungsvergütung
1.2.3 Lohn/Einkommen
1.2.4 Höhere Qualifikationen in Lehrberufen des Bauwesen in Deutschland

1.3 Österreich
1.4 Schweiz

1.4.1 Ausbildung

1.4.1.1 Höhere Berufsbildung

2 Redewendung
3 Galerie
4 Weblinks
5 Einzelnachweise

Beruf

Am 30. Juni 2013 gab es in Deutschland 54.371 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Dachdecker. Der tarifliche Mindestlohn für gewerbliche Arbeitnehmer (Arbeiter) im Dachdeckerhandwerk beträgt bundesweit einheitlich 12,05 Euro pro Stunde (Stand Januar 2016).[1] Vom Geltungsbereich nicht erfasst werden Schüler an allgemeinbildenden Schulen sowie das Reinigungspersonal. Die tarifliche Mindestlohn-Untergrenze ist durch die Allgemeinverbindlicherklärung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Verbindung mit dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz von allen auf dem deutschen Markt tätigen Dachdeckerbetrieben und selbstständigen Betriebsabteilungen des Dachdeckerhandwerks (auch mit Sitz im Ausland) zwingend anzuwenden und zwar ohne Rücksicht auf Tarifbindung oder Innungszugehörigkeit. Das mittlere Jahresgehalt von Geschäftsführern im Dachdeckerhandwerk lag bei einem Jahresfestgehalt von 90.584 Euro und Tantiemen in Höhe von 11.490 Euro (Stand Oktober 2012).[2]

Tätigkeiten

Wärmedämmung an Dach und Außenwand (Energieeinsparverordnung)
Eindecken/Abdecken von Haus/Industrie Wandflächen und Dächern mit Schiefer, Schindeln, Pappdocken, Dachziegeln.
Abdichten von Dachflächen, Wand- und Bodenflächen
Bekleiden von Außenwänden (Fassaden) mit verschiedenen Materialien (Schiefern, Metall)
Aufbau von begrünten Dächern (Gründach)
Erbauen von Vorrichtungen zur Ableitung von Oberflächenwasser (Dachrinne)
Einbau von Dachfenstern (dabei auch Arbeiten am Dachstuhl)
Installation von Solaranlagen (PV-Anlagen oder thermische Solaranlagen)
Errichten von Blitzableitern
Erstellen von Dachabdichtungen mit Bitumenbahnen, Kunststoffbahnen und Flüssigkunststoff

Deutschland

Ausbildung

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Dachdecker/Dachdeckerin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk und wird mit der Dachdeckerausbildungsverordnung[3] geregelt. Die Ausbildungsverordnung sieht eine dreijährige Ausbildungsdauer mit begleitendem Berufsschulunterricht vor. Betrieb und Auszubildender legen zu Beginn der Ausbildung einen Schwerpunkt fest, der dann im 3. Ausbildungsjahr vertieft wird. In den ersten 2½ Jahren ist die Ausbildung inhaltlich für alle gleich. Danach erfolgt die Vertiefung in einen der folgenden Schwerpunkte: Abdichtungs-, Dachdeckungs-, Außenwandbekleidungs-, Energie- oder Reetdachtechnik. Der Schwerpunkt kann in beiderseitigem Einvernehmen geändert werden. Die überbetriebliche Ausbildung ist Bestandteil der betrieblichen Ausbildung und umfasst im 1. Lehrjahr 6 Wochen, im 2. Lehrjahr 5 Wochen und im 3. Lehrjahr 4 Wochen. Sie ergänzt und vertieft die Ausbildung im Betrieb. Auszubildende sollen handwerklich begabt sein, eine gute körperliche Konstitution haben und nicht unter Höhenangst leiden. Im Jahr 2017 gab es in Deutschland 6651 Auszubildende im Dachdeckerhandwerk.[4]

Ausbildungsvergütung

Gemäß Ausbildungsvergütungstarifvertrag im Dachdeckerhandwerk – Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik – vom 5. Oktober 2016 zwischen dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks
– Fachverband Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik – e. V. und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt erhalten Auszubildende im Dachdeckerhandwerk bundesweit folgende monatliche Ausbildungsvergütung:

ab dem 1. Oktober 2016

Ausbildungsjahr

monatl. Ausbildungs-
vergütung (brutto)

1. Ausbildungsjahr

0650,00 €

2. Ausbildungsjahr

800,00 €

3. Ausbildungsjahr

1050,00 €

Lohn/Einkommen

Nach erfolgreicher Ausbildung erhält ein Dachdecker-Junggeselle in den ersten 12 Monaten in Deutschland einen tariflichen Stundenlohn von 16,27 €. Er wird individuell ausgehandelt und kann durchaus auch geringer ausfallen, je nach Wissens- und Praxisstand. Bei 39 Wochenstunden ergibt das einen monatlichen Bruttolohn in Höhe von ca. 2750,00 € (Tarifstundenlohn ab 1. Mai 2017).[5] Der Mindestlohn im Dachdeckerhandwerk beträgt bundesweit 12,25 €/Std (ab 1. Januar 2017).[6]

Höhere Qualifikationen in Lehrberufen des Bauwesen in Deutschland

Durch interne Fort- und Weiterbildungen oder Seminare:

Führungskraft, Fachberater, Baustellen- oder Betriebsleiter,
Ausbilder, Werkpolier oder Geprüfter Polier

Durch den Besuch einer Meister- oder Fachschule:

Meister (Voraussetzung für die Selbständigkeit)
Gestalter im Handwerk
Techniker für Hochbau, Bauwerkerhaltung, Denkmalschutz

Sowie natürlich durch ein Studium an einer Fachhochschule (FH) mit entsprechender Hochschulreife.

Österreich

In Österreich absolvieren Dachdecker eine dreijährige Lehre bis zum Abschluss. Aufgrund der beruflichen Nähe erwerben Dachdecker häufig – im Rahmen einer so genannten Doppellehre – auch den Lehrabschluss als Spengler. Dann dauert die Ausbildung vier Jahre. Voraussetzung dafür ist, dass die Ausbildung für beide Berufe im gleichen Lehrbetrieb gewährleistet ist. Nach zweijähriger Praxis und einem Meisterkurs kann eine Meisterprüfung abgelegt werden. Wie für andere österreichische Lehrberufe besteht die Möglichkeit, Matura nachzuholen und anschließend Fachhochschulen zu besuchen. Weiterbildungsmöglichkeiten bieten auch verschiedene Kollegs für bestimmte facheinschlägige Richtungen, wie Hochbau oder Ortsbildpflege.

Schweiz

Ausbildung

Dachdecker (früher: Polybauer der Fachrichtung Dachdecken) sind zuständig für das Decken geneigter Dächer mit Tonziegeln, Metall, Naturschiefer oder Faserzementplatten. Sie sind außerdem verantwortlich für die Wärmedämmung und den Ausbau von Dachgeschossen.

Höhere Berufsbildung
Gruppenleiter führen eine kleine Einsatzgruppe.
Objektleiter sind dafür verantwortlich, ein gesamtes Gebäudehüllen-Bauprojekt mit mehreren Einsatzgruppen baubezogen führen und abzuwickeln.
Polier Vertiefungsrichtung Steildach / Flachdach / Fassade: Poliere sind baupraktische Manager, die mehrere Objekte baubezogen abwickeln und koordinieren.
Meister: Meister sind Unternehmer im Gebäudehüllen-Markt.
Energieberater Gebäude mit eidg. Fachausweis sind Berater für eine Energiebetrachtung bei Gebäudesanierungen.
Projektleiter Solarmontage obliegt die Verantwortung, standardisierte Anlagen zu planen und die Montage zu leiten. Zudem beraten sie Kunden und beurteilen das Gebäude auf deren Eignung für solare Anlagen (Strom und Wärme).

Redewendung

Die Redewendung Das kannst du halten wie ein Dachdecker kommt daher, dass sich früher kein Bauherr und Architekt auf das Dach getraut hat, um die Arbeit der Dachdecker zu kontrollieren. Sie konnten also so arbeiten, wie sie wollten.

Galerie

Dachdecker mit Dachpfannen

Zunftzeichen der Dachdecker: Dachdeckerbeil, Schieferhammer, Zirkel

Zunftzeichen der Dachdecker als Verzierung in einem Schieferdach

Dachdecker bei der Arbeit mit Reet

Dachdecker bei der Arbeit mit Teerpappe

Dachstatue

Schiefer-Dachdeckung am Bahnhof Köln Messe/Deutz

Weblinks

 Commons: Dachdecker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Dachdecker – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Deutschland

Dachdecker/in im Berufenet der Bundesagentur für Arbeit
Infos zu Berufsbild, Ausbildung und Beschäftigungszahlen für Dachdecker
Homepage des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks
Forum für Dachdecker und Kunden
DDH – Das Dachdecker-Handwerk – Verbandsorgan des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks
dachbaumagazin – Unternehmermagazin für Dachdeckerbetriebe

Österreich

Ausbildungsverordnung für Dachdecker
Berufs- und Brancheninfo der Wirtschaftskammer Österreich
Berufsbeschreibung von bic.at

Schweiz

Infos zur Ausbildung und Lehre beim Verband Polybau
Homepage des Verbandes Schweizer Gebäudehüllen-Unternehmen

Einzelnachweise

↑ Tarif-Bekanntmachung für 2016 (Memento des Originals vom 17. April 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.igbau.de

↑ Der Beruf des Dachdeckers im Überblick, abgerufen am 26. Mai 2014.

↑ Dachdeckerausbildungsverordnung (BGBl. 2016 I S. 994 pdf)

↑ Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e. V., abgerufen am 17. Juli 2017@1@2Vorlage:Toter Link/dachdecker.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

↑ Tarifvertrag zur Neuregelung der Löhne im Dachdeckerhandwerk – Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik – vom 21. Oktober 2016

↑ Achte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für das Dachdeckerhandwerk vom 15. Dezember 2015, BAnz AT 22.12.2015 V2

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4128932-8 (OGND, AKS)

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1964 hat der deutsche Gesetzgeber auf Betreiben der Gewerkschaften in § 13 des Steuerberatungsgesetzes die Institution der Lohnsteuerhilfevereine geschaffen, die ihre Dienstleistung meist in einer Lohnsteuerberatungsstelle anbieten. Hierbei handelt es sich um eine Selbsthilfeeinrichtung von Arbeitnehmern für Arbeitnehmer zur Hilfeleistung in Lohnsteuersachen und in speziellen Einkommensteuerveranlagungsfällen. Ziel des Gesetzgebers war es, Arbeitnehmern aller Einkommensklassen eine erschwingliche steuerliche Beratung zu ermöglichen. Da die Steuerberaterprüfung nicht Voraussetzung zum Leiten einer Beratungsstelle ist, werden in der Regel Personen bestellt, die eine abgeschlossene Ausbildung als Steuerfachangestellter/Steuerfachgehilfe oder eine andere kaufmännische Ausbildung abgeschlossen haben und danach mehr als 3 Jahre mit mindestens 16 Wochenstunden auf dem Gebiet „Steuern“ tätig gewesen sind.

Inhaltsverzeichnis

1 Leistungen
2 Beratungsstellen
3 Gesetzliche Rahmenbedingungen
4 Siehe auch
5 Literatur
6 Weblinks
7 Einzelnachweise

Leistungen

Mit dem häufig sozial gestaffelten Mitgliedsbeitrag sind alle Leistungen abgegolten, das heißt die steuerliche Beratung des Mitgliedes, die Erstellung der Einkommensteuererklärung und/oder der Lohnsteuerermäßigungsantrag einschließlich Versendung an das zuständige Finanzamt, die Berechnung des Erstattungs- oder Nachzahlungsbetrages, Überprüfung der Steuerbescheide sowie – bei Abweichung von der Steuererklärung – die Einlegung von Einsprüchen gegen unrichtige Bescheide und erforderlichenfalls auch die Klage vor dem Finanzgericht.

Lohnsteuerhilfevereine bedürfen für ihre Tätigkeit der Anerkennung (gemäß § 13 StBerG). Im Gegensatz zu Steuerbevollmächtigten, Steuerberatern und Steuerberatungsgesellschaften dürfen Lohnsteuerhilfevereine nur begrenzte Hilfe in Steuersachen leisten. Sie beraten ihre Mitglieder bei:

Einkommensteuererklärung
Kindergeld (Beratung und Antragstellung)
Eigenheimzulage mit Kinderzulage (Beratung und Antragstellung)
Altersvorsorgezulage (Berechnung und Antragstellung)
Investitionszulage (Beratung und Antragstellung nach §§ 3 und 4 des InvZulG 1999)
Lohnsteuerermäßigung (Antragstellung)
Freistellungsauftrag (bei Einnahmen aus Kapitalvermögen)
Steuererstattungshöhe (Berechnung)
richtige Steuerklasse (Beratung bei der Wahl)
Steuerbescheide (Prüfung auf rechnerische und sachliche Richtigkeit)
Rechtsmittelprüfung (bis zur Klage vor dem Finanzgericht bei offensichtlich falschem Steuerbescheid).

Bei der Einkommensteuererklärung werden sie tätig ausschließlich bei:

Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit,
Renten, Versorgungsbezügen und
Unterhaltsleistungen oder
selbst genutztem Wohneigentum

in diesem Zusammenhang auch bei:

Einkünften aus Kapitalvermögen (zum Beispiel Zinseinnahmen, Kapitalanlagen),
Einkünften aus Vermietung und Verpachtung
sonstige Einkünfte (zum Beispiel private Veräußerungsgeschäfte).

Die Einnahmen aus diesen drei Einkunftsarten dürfen dabei jedoch 13.000 Euro bei der Einzelveranlagung und 26.000 Euro bei der Zusammenveranlagung nicht übersteigen.

Beratungsstellen

Die Lohnsteuerhilfevereine werden durch die zuständige Aufsichtsbehörde anerkannt und überwacht. Sie prüft die persönliche und fachliche Eignung der Beratungsstellenleiter.

Die Lohnsteuerhilfevereine sollten auf die fachliche Weiterbildung ihrer Beratungsstellenleiter achten. Zahlreiche Lohnsteuerhilfevereine unterziehen ihre Beratungsstellenleiter einer jährlichen Prüfung sowie einer durch einen externen Prüfungsverband abgelegten Sonderschulung mit Prüfung. Die Steuerberaterprüfung ist allerdings nicht Voraussetzung. Daher richtet sich die Werbung der Lohnsteuerhilfevereine um neue Beratungsstellenleiter an unter dem Steuerberater liegende Qualifikationsstufen wie Geprüfte Bilanzbuchhalter oder Steuerfachwirte.

Die Vertretung nach außen ist in den jeweiligen Satzungen der Lohnsteuerhilfevereine geregelt. Im Regelfall gibt es zwei Beschäftigungsmodelle in Lohnsteuerhilfevereinen. Es gibt Vereine, in denen es ausschließlich selbständige Beratungsstellenleiter gibt. Zudem gibt es (wenige) Vereine, in denen die Beratungsstellenleiter fest im Verein angestellt sind.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Bei der Ausübung ihrer Hilfeleistung sind Lohnsteuerhilfevereine wie auch Steuerberater an die strengen gesetzlichen Vorschriften des Steuerberatungsgesetzes gebunden. Sie haben ihre Hilfe sachgemäß, gewissenhaft und verschwiegen auszuüben und weiterhin zur Absicherung der Vereinsmitglieder kraft Gesetzes eine Berufshaftpflichtversicherung für eventuelle Vermögensschäden abzuschließen.

In den folgenden Vorschriften ist die Anerkennung und die Tätigkeit von Lohnsteuerhilfevereinen geregelt:

das Steuerberatungsgesetz (StBerG) in der jeweils aktuellen Fassung. Hier insbesondere § 4 Nr. 11 StBerG.
die Verordnung zur Durchführung der Vorschriften über die Lohnsteuerhilfevereine (DVLStHV) in der jeweils aktuellen Fassung.

Die Vertretung der Interessen der Lohnsteuerhilfevereine und der einkommensteuerlichen Belange der Arbeitnehmer wird durch den Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine e.V. (BVL) wahrgenommen. Der BVL ist zum 1. Januar 2017 durch Fusion der bisherigen Dachverbände Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine und Neuer Verband der Lohnsteuerhilfevereine entstanden.[1]

Siehe auch

Lohn, Lohnsteuer, Finanzamt, Steuerbescheid, Einkommensteuer, Lohnsteuerhilfe Bayern.
Lohn- und Einkommensteuer Hilfe-Ring Deutschland, Altbayerischer Lohnsteuerhilfeverein
Aktuell Lohnsteuerhilfeverein e.V.

Literatur

Axel Schmucker, Uwe Rauhöft. Das Recht der Lohnsteuerhilfevereine. Springer-Verlag 2013, ISBN 3-658-01624-8.
Eike Alexander Senger: Die Reform der Finanzverwaltung in der Bundesrepublik Deutschland. Springer-Verlag 2009, ISBN 3-5311-6765-0.

Weblinks

Verordnung zur Durchführung der Vorschriften über die Lohnsteuerhilfevereine (DVLStHV) (PDF; 39 kB) oder auch DVLStHV (PDF-Datei; 12 kB)
Wiktionary: DVLStHV

Einzelnachweise


BVL: Aus BDL und NVL wird BVL: Lohnsteuerhilfevereine gehen nach Fusion der Dachverbände gestärkt in die Zukunft. In: Pressemitteilungen. Abgerufen am 11. November 2017. 

Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4416293-5 (OGND, AKS)

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Gründung bezeichnet:

Gründung (Bauwesen), ein Tragelement zur Einleitung von Lasten eines Bauwerks in den Untergrund
Gründung (Recht), das Ins-Leben-Rufen eines Vereins, einer Gesellschaft oder einer juristischen Person
Stadtgründung, den historischen Akt der Gründung einer Siedlung
Staatsgründung, den formalen Akt der Gründung eines neuen Staates
Unternehmensgründung, Gründung eines Unternehmens

Umgangssprachlich: [.mw-parser-output .IPA a{text-decoration:none}ˈgryːndʊŋ]

eine Variante des Wortes Gründünger, siehe Gründüngung

Siehe auch:

 Wiktionary: Gründung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Gründung – Zitate
Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Gründung beginnt
Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Gründung enthält
Gründer (Begriffsklärung)

Dies ist eine Begriffsklärungsseite zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe.

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Waldwirtschaft ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum Biergarten bei München siehe Waldwirtschaft (Pullach)

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Forstarbeiten in Österreich

Die Forst- oder Waldwirtschaft als Teil der Volkswirtschaft bedeutet das planmäßige Handeln des wirtschaftenden Menschen im Wald. Ziel dieser Handlungen sind heute neben der Rohstofferzeugung, vor allem von Holz, auch das Erbringen immaterieller Leistungen wie die Erhaltung der Wälder, insbesondere als Schutz- und Erholungsraum.

Die Ziele der Forstwirtschaft können regional und über die Zeit hinweg stark variieren. In Mitteleuropa hat sich nach jahrhundertelangem Raubbau etwa ab dem 19. Jahrhundert die nachhaltige Form der Holznutzung durchgesetzt, die seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verstärkt gesellschaftliche Bedürfnisse berücksichtigt.

Ein in der Forstwirtschaft tätiges Unternehmen wird als Forstbetrieb bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

1 Aufgaben der Forstwirtschaft

1.1 Berücksichtigung der Nachhaltigkeit

2 Struktur

2.1 Waldverteilung in Deutschland nach Land und Eigentumsart

3 Wald-Wild-Konflikt
4 Schädlingsbekämpfung
5 Wald als Wirtschaftsfaktor

5.1 Deutschland

6 Volkswirtschaftliche Bedeutung

6.1 Deutschland
6.2 Österreich

7 Berufsfeld

7.1 Ausbildung

7.1.1 Universitätsstudium
7.1.2 Fachhochschulstudium
7.1.3 Studium an einer berufsbildenden höheren Schule

7.2 Berufe

7.2.1 Forsttechniker
7.2.2 Forstwirt
7.2.3 Forstwart
7.2.4 Forstfacharbeiter

7.3 Berufsvertretungen
7.4 Organisationen der Forstwirtschaft in Deutschland

8 Siehe auch
9 Literatur
10 Weblinks
11 Einzelnachweise

Aufgaben der Forstwirtschaft

In Deutschland sind die Waldbesitzer nach den Bundes- und Landeswaldgesetzen dazu verpflichtet, ihre Wälder „ordnungsgemäß und nachhaltig“ (§11 Bundeswaldgesetz) zu bewirtschaften. Hierbei kommt es darauf an, dass die Funktionen des Waldes nicht nur als Rohstoff­quelle, sondern auch als Grundlage für den Arten-, Boden-, Klima- und Wasserschutz sowie für Freizeit und Erholung der Bevölkerung berücksichtigt werden. Dazu erfordert die heutige Forstwirtschaft ein ständiges Abwägen zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Interessen, um die unterschiedlichen Ansprüche an den Wald berücksichtigen zu können. Zum Ökosystem Wald gehört auch das Wild, dessen Bestände durch Jagd und Hege von den Forstleuten reguliert werden,[1] um die Artenvielfalt zu erhalten und Wildschäden vorzubeugen.[2]

Berücksichtigung der Nachhaltigkeit

Hauptartikel: Nachhaltigkeit (Forstwirtschaft)

Nach katastrophalen Waldzerstörungen in Mitteleuropa im Mittelalter durch eine Übernutzung der Wälder entwickelte sich der Grundsatz der forstlichen Massennachhaltigkeit: „Man entnehme dem Wald nicht mehr Holzmasse, als gleichzeitig nachwächst“ (Siehe auch: Geschichte des Waldes in Mitteleuropa). Nachfolgenden Generationen sollen mindestens vergleichbare, wenn nicht bessere Nutzungsmöglichkeiten überlassen werden. Die Nachhaltigkeit der Bewirtschaftung wurde schon im 19. Jahrhundert auf ökologische und später soziale Nachhaltigkeit ausgedehnt. Seit Mitte der 1990er mündet dies in Zertifizierungen wie zum Beispiel Forest Stewardship Council (FSC) oder Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (PEFC).

Im Zuge von europaweiten Prozessen wurde „nachhaltige Waldbewirtschaftung“ definiert als

„die Behandlung und Nutzung von Wäldern auf eine Weise und in einem Ausmaß, das deren biologische Vielfalt, Produktivität, Verjüngungsfähigkeit, Vitalität sowie deren Fähigkeit, die relevanten ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Funktionen gegenwärtig und in der Zukunft auf lokaler, nationaler und globaler Ebene zu erfüllen gewährleistet, ohne anderen Ökosystemen Schaden zuzufügen.“[3] In dieser in Europa anerkannten Definition kommen die vielen Funktionen des Waldes und das Streben nach nachhaltiger Entwicklung von Natur und Wirtschaft zum Ausdruck. Die waldbauliche Tätigkeit umfasst dabei die zielorientierte Planung, Entscheidung und Umsetzung im Bereich der Erneuerung, Pflege und Sanierung von Waldökosystemen bei gleichzeitiger Betrachtung ökologischer, sozioökonomischer und technischer Erkenntnisse. Die Forstwirtschaft kann dabei die nachhaltige Behandlung und Nutzung der Wälder sicherstellen.

Dennoch bleibt jede holzwirtschaftliche Nutzung ein Eingriff, der dem Wald permanent Biomasse entzieht, die von Natur aus zur Bodenbildung im Wald verbleiben würde.[4]

Siehe auch: Naturnahe Waldwirtschaft

Struktur

Die Forstwirtschaft in Deutschland unterscheidet drei Eigentumsarten von Wald:

Körperschaftswald
Privatwald
Staatswald (Landeswald, Treuhandwald und Bundeswald)

Treuhandwald: Im Zuge der Bodenreform in der DDR enteigneter und in Volkseigentum überführter Wald wurde der Treuhandanstalt übergeben. Ziel ist es, diesen Wald zu privatisieren. Dieses geschieht durch die bundeseigene Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG).

Um die Funktionen des Waldes zu sichern, ist es wichtig, dass funktionierende Strukturen geschaffen werden. Dies obliegt den einzelnen Bundesländern mit eigenen Landeswaldgesetzen. Die Bundesgesetzgebung gibt hierbei nur den Rahmen mit dem Bundeswaldgesetz vor.

Der Staatswald ist in den meisten Ländern in einzelne Forstämter unterteilt. Diese wiederum bestehen aus einzelnen Revieren, die eine Größe von 1.500 bis 3.000 Hektar haben. Die Bewirtschaftung der Reviere wird von den Förstern (Dipl.-Forstingenieur) durchgeführt.

Waldverteilung in Deutschland nach Land und Eigentumsart

Land

Staatswald (Bund)

Staatswald (Land)

Körperschafts

wald

Privatwald

Treuhand

wald

alle Eigentumsarten

Baden-Württemberg
7.302
321.678
541.031
492.219
0
1.362.229

Bayern
56.545
769.886
345.686
1.386.344
0
2.558.461

Brandenburg/Berlin
73.088
328.245
73.840
449.988
146.572
1.071.733

Hessen
7.595
342.986
318.601
211.068
0
880.251

Mecklenburg-Vorpommern
53.486
218.244
56.286
125.468
81.479
534.962

Niedersachsen/Hamburg/Bremen
54.884
343.926
85.706
678.006
0
1.162.522

Nordrhein-Westfalen
30.276
126.679
135.841
594.754
0
887.550

Rheinland-Pfalz
20.413
203.338
390.146
221.660
0
835.558

Saarland
791
47.450
21.748
28.470
0
98.458

Sachsen
30.116
191.069
57.839
171.723
60.831
511.578

Sachsen-Anhalt
49.452
135.196
33.101
196.612
77.767
492.128

Schleswig-Holstein
5.973
50.373
24.290
81.831
0
162.466

Thüringen
19.419
197.592
76.074
185.580
39.238
517.903

Deutschland (alle Länder)
409.340
3.276.661
2.160.189
4.823.722
405.887
11.075.799

Waldflächen in Hektar (Quelle: Bundeswaldinventur)[5]

Wald-Wild-Konflikt

Weiserfläche zur Beurteilung des Wildeinflusses auf die Naturverjüngung – man beachte das Fehlen von Verjüngung außerhalb des Zaunes
Naturverjüngung ohne Zäunung

Zu hohe Wilddichten von Pflanzenfressern, insbesondere von Schalenwild, können durch Verbiss eine aus ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten angestrebte natürliche Verjüngung des Waldes erschweren oder verhindern.[6][7][8] Durch die Bevorzugung bestimmter Baumarten kann selektiver Verbiss Mischbaumarten aus dem Bestand verdrängen und so die Baumartendiversität verringern.[9] Auch gepflanzte Forstkulturen, die nicht durch Einzelbaumschutz oder Zäunung gesichert werden, sind betroffen.[9] Schälschäden können ältere Waldbestände, die dem Verbiss bereits entwachsen sind, über Jahrzehnte hinweg gefährden sowie im Schadensfall destabilisieren und ökonomisch entwerten.[10]

Dieser sogenannte Wald-Wild-Konflikt – zur Verdeutlichung des Zielkonflikts und der Akteure auch als Forst-Jagd- bzw. Waldbesitzer-Jäger-Konflikt bezeichnet – wird von Forstleuten, Naturschutzverbänden und Waldbesitzern im Hinblick auf einen angestrebten Waldumbau hin zu klimastabilen Mischwäldern als bedeutendes Problem betrachtet.[11][12][13] Insbesondere seit dem zu Heiligabend 1971 ausgestrahlten Film Bemerkungen über den Rothirsch von Horst Stern ist der zuvor hauptsächlich in Fachkreisen thematisierte Wald-Wild-Konflikt in den Fokus von Öffentlichkeit sowie Politik gerückt und wurde zu einem der prominentesten Themen in der Auseinandersetzung um Wald, Forstwirtschaft und Jagd.[14][15][16] Im Jahr 1988 gründeten Jäger, die in der vom traditionellen Deutschen Jagdverband (DJV) vertretenen Haltung einen Unwillen zur ernsthaften Regulation der Wildbestände sahen, den Ökologischen Jagdverein Bayern e.V. und späteren Ökologischen Jagdverband (ÖJV), der durch konsequente und effektive Jagd die Wildschäden mindern und so flächendeckend „naturnahe Waldwirtschaft“ ermöglichen will.[17][18]

Vor allem im Großprivatwald sowie in Staatsforstbetrieben, die als Eigenjagdbesitzer freie Hand bei der Jagdausübung haben,[19][20] konnten bei der Reduktion des Schalenwildes und Minderung der Verbissschäden regional Erfolge erzielt werden,[21] in weiten Teilen Deutschlands besteht die Problematik jedoch auch im 21. Jahrhundert weiterhin fort.[22][23] Das deutsche Bundesamt für Naturschutz (BfN) fasst die wesentlichen Ergebnissen eines Gutachtens, das gemeinsam mit dem Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) und der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) beauftragt und von den forstwissenschaftlichen Lehrstühlen der Georg-August-Universität Göttingen und der Technische Universität München erstellt wurde, in einer Pressemitteilung wie folgt zusammen:[23]

„Überhöhte Schalenwildbestände führen in weiten Teilen der deutschen Wälder zu massiven Problemen; die eingetretenen Schäden sind nicht nur ökologisch bedenklich, sondern haben auch eine erhebliche ökonomische und damit finanzielle Dimension. Durch Wildverbiss werden die Anlage und der notwendige Umbau in naturnahe Mischwälder großflächig behindert.“

– Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Schädlingsbekämpfung

Bei besonderen klimatischen Voraussetzungen – wie sie z. B. während der Dürre und Hitze in Europa 2018 vorgeherrscht haben – können ideale Bedingungen für die massenhafte Vermehrung von Forstschädlingen entstehen.[24] In den Wirtschaftswäldern werden z. B. Pestizide wie Cyhalothrin, Cypermethrin und Tebufenozid zu deren Bekämpfung eingesetzt.[25][26][27]

Wald als Wirtschaftsfaktor

Forstarbeiten im Harz
Gewinnung von Schnittreisig am Goldnen Steinrück, Vogelsberg

Die Forstwirtschaft bietet in Mitteleuropa trotz der seit Jahrzehnten rückläufigen Tendenz für viele tausend Menschen Arbeit und Einkommen. Über 90 % des Umsatzes eines Forstbetriebes wird durch den Verkauf des erzeugten Holzes erwirtschaftet. Jedoch werden auch andere Erzeugnisse des Waldes genutzt (für den privaten Konsum meist unentgeltlich). Zu diesen Nicht-Holzprodukten zählen Pilze, Beeren, Kräuter, Wildfleisch usw.

Die Forstwirtschaft erbringt auch Dienstleistungen (das genannte Beispiel des Waldwegebaus, die Sicherung dieser Wege) und Güter, die jedoch von den Nutznießern normalerweise nicht bezahlt werden müssen, da eine gesetzliche Grundlage dafür fehlt, oder weil die Märkte nicht existieren.[28] Dies sind insbesondere die CO2-Speicherung und -sequestrierung, Tourismus und Naherholung, sowie (besonders im Falle tropischer Regenwälder) Beeinflussung des Klimas und genetisches Material.[28] Auch die Erbringung von Boden-, Luft- und Wasserschutzfunktionen und der Erhalt von Biodiversität werden in der Regel nicht vergütet.[28]

Deutschland

Hauptartikel: Wald in Deutschland

Der Wald in Deutschland bedeckt mit 11,4 Millionen Hektar 32 Prozent der Gesamtfläche des Landes. In den deutschen Wäldern wachsen rund 90 Milliarden junge und alte Bäume mit einem Holzvorrat von insgesamt 3,7 Milliarden Festmeter.[29] Die deutschen Wälder werden von rund 2 Millionen Waldbesitzern bewirtschaftet.[30]

Laut Holzmarktbericht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) betrug der Holzeinschlag in Deutschland im Jahr 2015 insgesamt 55,6 Millionen Erntefestmeter ohne Rinde. Davon entfielen 42,0 Millionen Erntefestmeter auf Nadelholz und 13,6 Millionen Erntefestmeter auf Laubholz. 44 Prozent des bundesweiten Holzeinschlags wurden 2015 im Privatwald getätigt, 20 Prozent im Körperschaftswald und 36 Prozent im Staatswald.[31]

Die Nutzung und Weiterverarbeitung von Holz und Holzprodukten ist in Deutschland ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und schafft zahlreiche Arbeitsplätze. In Deutschland waren im Jahr 2013 im Cluster Forst und Holz bei einem Umsatz von 177 Milliarden Euro rund 1,1 Millionen Menschen beschäftigt.[32]

Volkswirtschaftliche Bedeutung

Deutschland

Holzernteaufkommen in Deutschland

Aufgrund der Methodik der statistischen Erfassung wird die Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft nach Meinung einiger unterschätzt.[33] In so genannten Cluster-Studien werden Betriebe der Forst- und nachgelagerten Holzwirtschaft sowie weitere produzierende und verarbeitende Industriezweige wie die Papierindustrie und das Druck- und Verlagsgewerbe, die auf Holz als Rohstoff angewiesen sind, aber auch Zulieferer oder im Holz- und Holzprodukte-Transport arbeitende Unternehmen als „Cluster Forst und Holz“ zusammengefasst. Nach dieser Sichtweise gibt der „Cluster Forst und Holz“ mit rund 1,3 Millionen Beschäftigten mehr Menschen Arbeit als der Maschinen- und Anlagenbau (etwa 850.000 Beschäftigte), die Elektrotechnik oder die Automobilindustrie (knapp 800.000 Beschäftigte) und erzielt jährlich einen Umsatz von ungefähr 181 Milliarden Euro. Im Jahr 2011 belief sich der Umsatz in der Forstwirtschaft in Deutschland auf rund 3 Milliarden Euro.[34]

Deutschland weist gefolgt von Schweden den höchsten Holzvorrat innerhalb der EU auf. Bei nachträglichen Cluster-Studien wurde dazu noch vorsichtig bewertet.[35]

Prinzipielle Uneinigkeit herrscht über den tatsächlichen jährlichen Holzeinschlag in Deutschland, seit im Jahr 2006 der Forstwissenschaftler Udo Mantau vom Zentrum für Holzwirtschaft der Universität Hamburg den Holzverbrauch in Deutschland als Berechnungsgrundlage für den Holzeinschlag heranzog. Er berechnete den Einschlag für das Jahr 2005 mit etwa 74 Millionen Festmeter deutlich höher als die für das gleiche Jahr vom Statistischen Bundesamt offiziell genannte Zahl von 56 Millionen Festmeter.

Die Vermutung eines tatsächlich höheren Einschlags wird damit begründet, dass ein Teil nicht offiziell erfasst wird.[36]

Österreich

In Österreich hat die Waldbewirtschaftung einen traditionell hohen Stellenwert. So sind zwar aufgrund von Einzelereignissen fluktuierende Holzeinschlagsmengen zu beobachten, jedoch stellt die Forstwirtschaft für viele Betriebe und Landwirte einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar.[37]

Holzeinschlag nach Besitzkategorie in 2009
Einschlag 2009
Veränderung zu 2008
Veränderung

zum 10-Ø

Kleinwald
8,90 Mio. Efm
−27,6 %
−3,6 %

Großwald
5,87 Mio. Efm
−15,5 %
+2,4 %

ÖBf AG (Bundesforst)
1,96 Mio. Efm
−23,5 %
−6,2 %

Der Holzbedarf ist in Österreich bereits langfristig fallend, so wurden in Österreich im Jahre 2004 noch rund 7 Mio. Fm Sägerundholz importiert und fallend bis auf 4 Mio. Fm im Jahre 2013. Demgegenüber steigen die Waldflächen von 3,7 Mio. ha im Jahre 1965 bis auf 4 Mio. ha im Jahre 2007. Der Holzvorrat ist mit über 1 100 Mio. Vfm auf Rekordniveau in Österreich.[38] Das verfügbare Potenzial liegt in einem Bereich von bis zu 28,8 Mio. Erntefestmeter-Äquivalenten und ist bis dato bei weitem nicht genutzt.

Berufsfeld

Bei modernen Forstwirtschaftsbetrieben sind Vertreter der verschiedensten Berufsgruppen zu finden. Neben vielen verwaltungstechnischen Berufen kann man jedoch folgende klassische Forstausbildungen mit den entsprechenden Berufsbildern unterscheiden:

Ausbildung

Universitätsstudium

Forstleute mit einem Universitäts-Abschluss haben die Möglichkeit, als Forstwissenschaftler zu arbeiten oder nach einer zweijährigen Referendarszeit in den höheren Forstdienst einzutreten. Hier übernehmen sie in der Regel leitende Positionen in den Forstämtern oder in der Verwaltung.

In Deutschland wird das forstwissenschaftliche Studium an vier Universitäten angeboten:

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Georg-August-Universität Göttingen
Technische Universität München in Freising
Technische Universität Dresden in Tharandt bei Dresden

Durch die neuen Möglichkeiten der Bachelor- und Master-Abschlüsse verwischen die Grenzen zwischen Universitäts- und Fachhochschulstudium immer stärker.

In Österreich wird Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien (Boku) in Wien 18 gelehrt. Nach zwei Jahren beruflicher Praxis und mit Ablegung der Staatsprüfung zum höheren Forstdienst ist man berechtigt, die Berufsbezeichnung Forstwirt zu führen und eine Waldfläche von über 3600 Hektar zu bewirtschaften.

Fachhochschulstudium

Nach Abschluss eines Fachhochschulstudiums und einer anschließenden einjährigen Anwärterzeit kann die Laufbahnprüfung für den gehobenen Forstdienst abgelegt werden. Diese Berufswahl führt in der Regel in den praktischen Forstdienst, wobei neben der Leitung eines Forstreviers heutzutage auch häufig fachspezifische oder verwaltungstechnische Tätigkeiten zum Berufsfeld gehören.

In Deutschland existiert der Studiengang Forstwirtschaft an folgenden Fachhochschulen:

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in Freising
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen in Göttingen (Fakultät Ressourcenmanagement)
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg
Fachhochschule Erfurt

Studium an einer berufsbildenden höheren Schule

In Österreich existiert eine Oberstufen-Schule, welche man nach 5 Jahren mit Reife- und Diplomprüfung abschließt. Nach zweijähriger Praxis kann ein Absolvent eine Staatsprüfung für den Forstdienst ablegen und hat damit das Recht erlangt, eine Waldfläche von 1000 bis 3600 Hektar zu verwalten.

Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft (Försterschule) in Bruck an der Mur – Steiermark

Bis Juni 2005 existierte noch eine zweite HBLA für Forstwirtschaft in Gainfarn bei Bad Vöslau.

Berufe

Forsttechniker

Hauptartikel: Forsttechniker

Der Forsttechniker ist eine Fachkraft des mittleren Forstmanagements.

Forstwirt

Hauptartikel: Forstwirt

Der Forstwirt ist in Deutschland ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf und entspricht dem österreichischen und schweizerischen Forstwart. Es handelt sich dabei um die moderne Bezeichnung für den früheren Beruf Waldarbeiter.

In Österreich ist Forstwirt ein Beruf, dessen Ausbildung ein Universitätsstudium, eine zweijährige Praxiszeit sowie eine Staatsprüfung umfasst. Österreichische Forstwirte sind berechtigt, eine Fläche von über 3600 ha zu bewirtschaften und entsprechen ungefähr den deutschen Forstwissenschaftlern im höheren Dienst.

Forstwart

Hauptartikel: Forstwart

Den Ausbildungsberuf des Forstwartes gibt es nur in Österreich und der Schweiz. Die Aufgaben eines Forstwarts sind die gleichen wie die des deutschen Forstwirtes.

Forstfacharbeiter

Hauptartikel: Forstfacharbeiter

Der Lehrberuf des Forstfacharbeiters existiert nur in Österreich. Ein Forstfacharbeiter hat ähnliche Aufgaben wie ein deutscher Forstwirt. Wer nach drei Jahren Praxis eine Meisterprüfung ablegt, ist Forstwirtschaftsmeister.

Berufsvertretungen

Die Interessenvertretung der Forstbediensteten wird durch folgende Organisationen wahrgenommen:

Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt
Bund Deutscher Forstleute im dbb, aber nicht alle Förster sind Beamte oder Angestellte des öffentlichen Dienstes
Vereinigung der Forsttechniker e.V, Lohr am Main
Forstunternehmer, die im Auftrag die Holzernte, Holzrückearbeiten, Transport und zum Teil die Holzvermarktung vornehmen, sind organisiert im Verband der Agrargewerblichen Wirtschaft e. V. (VdAW), Stuttgart

Organisationen der Forstwirtschaft in Deutschland

Deutscher Forstwirtschaftsrat
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände
Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft
Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik
Deutscher Forstverein

Siehe auch

Agroforstwirtschaft
Interfob: Jährliches Treffen von Studierenden der Forst- und Holzwirtschaft Europas
Liste forstwirtschaftlicher Geräte und Maschinen
Waldarbeit: Ausführende Tätigkeiten der Forstwirtschaft im Wald

Literatur

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL, Hrsg.): Der Wald in Deutschland – Ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur, Berlin 2014. Online-Version (PDF; 5 MB)
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL, Hrsg.): Holzmarktbericht 2014, Berlin 2015. Online-Version (PDF; 0,6 MB)
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL, Hrsg.): Holzmarktbericht 2014 – Anlage Gesamteinschlag, Berlin 2015. Online-Version (PDF; 0,1 MB)
Reinhold Erlbeck, Ilse Haseder und Gerhard Stinglwagner: Das Kosmos Wald- und Forstlexikon. 4. Auflage. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-440-12160-3.
Johannes Fischbach-Einhoff, Ulrich Schraml und Andreas Katthagen: Deutscher Forstwirtschaftsrat 1950–2000. 50 Jahre für Wald, Forstwirtschaft und Umwelt. Landwirtschaftsverlag, Münster 2000, ISBN 3-00-006273-4.

Zur historischen Forstwirtschaft

Wolfgang Wüst: Im Wald herrscht Recht und Ordnung. Zur Benevolenz spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Forstwirtschaft. In: Berichte des Historischen Vereins Bamberg 151, 2015, ISBN 978-3-87735-215-1, S. 171–184.

Weblinks

 Commons: Forstwirtschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Forstwirtschaft – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Informationen zu Waldforschung und Forstpraxis – der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft in Weihenstephan
Forschung für die Praxis – der Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg
Wald und Forstwirtschaft – Aufgaben der Förster
Waldwissen.net – Informationen für die Forstpraxis
Der als Bonsai wahrgenomme ökonomische Mammutbaum
Department für Wald- und Bodenwissenschaften der univ. f. Bodenkultur, Wien
Försterschule (Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft Bruck an der Mur / Steiermark)
Portal der deutschen Forstverwaltungen

Einzelnachweise

↑ https://www.bundesimmobilien.de/7627746/forstliche-produkte#

↑ https://www.bundesimmobilien.de/7614569/forstliche-dienste

↑ Europäische Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder in Europa (MCPFE) in der Helsinki-Resolution H1 (Memento vom 8. März 2005 im Internet Archive), „Allgemeine Leitlinien für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder Europas“, 1993

↑ Wilhelm Bode (Hrsg.): Naturnahe Waldwirtschaft. Prozeßschutz oder biologische Nachhaltigkeit? Holm, 1997, ISBN 3-930720-31-0.

↑ Bundeswaldinventur

↑ Christian Ammer, Torsten Vor, Thomas Knoke, Stefan Wagner: Der Wald-Wild-Konflikt – Analyse und Lösungsansätze vor dem Hintergrund rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Zusammenhänge (= Göttinger Forstwissenschaften. Band 5). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2010, ISBN 978-3-941875-84-5, S. 48, 63, doi:10.17875/gup2010-280 (gwdg.de [PDF; abgerufen am 20. Januar 2019]). 

↑ R. M. A. Gill: A Review of Damage by Mammals in North Temperate Forests: 3. Impact on Trees and Forests. In: Forestry: An International Journal of Forest Research. Band 65, Nr. 4, 1992, S. 363–388, doi:10.1093/forestry/65.4.363-a. 

↑ Steeve D. Côté, Thomas P. Rooney, Jean-Pierre Tremblay, Christian Dussault, Donald M. Waller: Ecological Impacts of Deer Overabundance. In: Annual Review of Ecology, Evolution, and Systematics. Band 35, 2004, S. 113–147, doi:10.1146/annurev.ecolsys.35.021103.105725. 

↑ a b Christian Ammer, Torsten Vor, Thomas Knoke, Stefan Wagner: Der Wald-Wild-Konflikt – Analyse und Lösungsansätze vor dem Hintergrund rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Zusammenhänge (= Göttinger Forstwissenschaften. Band 5). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2010, ISBN 978-3-941875-84-5, S. 41, doi:10.17875/gup2010-280 (gwdg.de [PDF; abgerufen am 20. Januar 2019]). 

↑ Christian Ammer, Torsten Vor, Thomas Knoke, Stefan Wagner: Der Wald-Wild-Konflikt – Analyse und Lösungsansätze vor dem Hintergrund rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Zusammenhänge (= Göttinger Forstwissenschaften. Band 5). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2010, ISBN 978-3-941875-84-5, S. 48 f., 139, 180 f., doi:10.17875/gup2010-280 (gwdg.de [PDF; abgerufen am 20. Januar 2019]). 

↑ Christian Ammer, Torsten Vor, Thomas Knoke, Stefan Wagner: Der Wald-Wild-Konflikt – Analyse und Lösungsansätze vor dem Hintergrund rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Zusammenhänge (= Göttinger Forstwissenschaften. Band 5). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2010, ISBN 978-3-941875-84-5, S. 2, 5, 41, 73 f., doi:10.17875/gup2010-280 (gwdg.de [PDF; abgerufen am 20. Januar 2019]). 

↑ Friedrich Reimoser: Zur Bewertung und Minimierung von Wildschäden im Wald. In: FVA-einblick. Nr. 3, 2011, ISSN 1614-7707, S. 11 (waldwissen.net [abgerufen am 21. Januar 2019]). 

↑ Rudi Suchant: Was kann im Verständnis von Wildschäden schon neu sein? In: FVA-einblick. Nr. 3, 2011, ISSN 1614-7707, S. 7 (waldwissen.net [abgerufen am 21. Januar 2019]). 

↑ Ludwig Fischer (Hrsg.): Unerledigte Einsichten – Der Journalist und Schriftsteller Horst Stern (= Beiträge zur Medienästhetik und Mediengeschichte. Nr. 4). Lit Verlag, Hamburg 1997, ISBN 3-8258-3397-6, S. 115 ff., 267 ff. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 20. Januar 2019]). 

↑ Ammer (2010), Der Wald-Wild-Konflikt. S. 15

↑ Claus-Peter Lieckfeld: Tatort Wald: von einem, der auszog, den Forst zu retten. Westend Verlag, Frankfurt/Main 2006, ISBN 978-3-938060-11-7, S. 129 f. (google.de [abgerufen am 15. Januar 2019]). 

↑ Claus-Peter Lieckfeld: Tatort Wald: von einem, der auszog, den Forst zu retten. 1. Auflage. Westend, Frankfurt/Main 2006, ISBN 978-3-938060-11-7, S. 89, 151 (google.de [abgerufen am 15. Januar 2019]). 

Bedeutung der Jagd. In: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Archiviert vom Original; abgerufen am 20. Januar 2019. 

↑ Frank Christian Heute: Der große Reibach oder: „Wie die Heuschrecken“. In: Ökojagd. Nr. 2, 2018, S. 30. 

↑ Frank Christian Heute: Warum konsequente Rehbejagung nachhaltig ist. In: AFZ-DerWald. Nr. 21. Deutscher Landwirtschaftsverlag, 2016, ISSN 1430-2713, S. 53. 

↑ Norbert Bartsch, Ernst Röhrig: Waldökologie: Einführung für Mitteleuropa. 1. Auflage. Springer, Berlin, Heidelberg 2016, ISBN 978-3-662-44268-5, S. 177, doi:10.1007/978-3-662-44268-5 (google.de [abgerufen am 27. Januar 2019]). 

↑ Norbert Bartsch, Ernst Röhrig: Waldökologie: Einführung für Mitteleuropa. 1. Auflage. Springer, Berlin, Heidelberg 2016, ISBN 978-3-662-44268-5, S. 174, doi:10.1007/978-3-662-44268-5 (google.de [abgerufen am 27. Januar 2019]). 

↑ a b BfN, DFWR und ANW stellen Gutachten zum Wald-Wild-Konflikt vor. In: Bundesamt für Naturschutz. 5. Mai 2010, archiviert vom Original am 10. Januar 2019; abgerufen am 10. Januar 2019. 

Land- und Forstwirtschaft als erste vom Klimawandel betroffen. In: oekonews.at. 10. Mai 2019, abgerufen am 10. Mai 2019. 

↑ Jens Blankennagel: Umstrittenes Insektengift-Einsatz in Brandenburg: Ab Montag fällt „Karate flüssig“ vom Himmel. In: berliner-kurier.de. 3. Mai 2019, abgerufen am 6. Mai 2019. 

Fränkische Wälder mit Insektengift besprüht: Dieser Schädling ist der Grund. In: nordbayern.de. 2. Mai 2019, abgerufen am 6. Mai 2019. 

↑ Hannes Weber: Im Zürcher Wald wird viel mehr Gift verspritzt. In: tagesanzeiger.ch. 10. Mai 2019, abgerufen am 10. Mai 2019. 

↑ a b c Secretariat of the Convention on Biological Diversity: “The Value of Forest Ecosystems.” Montreal, SCBD, 2001. (CBD Technical Series no. 4). S. 11–39. ISBN 90-907211-1-9. Online verfügbar (PDF; 371 kB)

↑ Dritte Bundeswaldinventur (2012). Abgerufen am 2. September 2015.

↑ Die Waldeigentümer (AGDW). Abgerufen am 17. August 2016.

↑ Holzmarktbericht 2015 – Anlage. Abgerufen am 9. August 2016.

↑ Georg Becher: Clusterstatistik Forst und Holz – Tabellen für das Bundesgebiet und die Länder 2000 bis 2013, Thünen Working Paper 48 (PDF). Abgerufen am 21. Dezember 2015.

↑ Daniel Wetzel: Auf dem Holzweg, welt.de, 11. November 2004. Abgerufen am 19. Mai 2010.

↑ Umsatz in der Forstwirtschaft Abgerufen am 2. Februar 2018.

↑ Die Welt Online, 11. November 2004, abgerufen am 26. September 2010.

↑ Die Welt online, 11. November 2004, abgerufen am 26. September 2010.

↑ Lebensministerium, abgerufen am 9. November 2010.

↑ Ressource Holz nachhaltig nutzen, (PDF) Seite 14 und 53.

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4017966-7 (OGND, AKS)

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