GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Astrologie Begriff Zugrundeliegende Weltanschauungen Wissenschaftstheoretische Einordnungen Geschichte der westlichen Astrologie Astrologie in anderen Kulturräumen Das Horoskop Rezeption Rechtliche Situation in Deutschland Navigationsmenü aus Koblenz

Firmenmäntel insolvente gmbh kaufen Astrologie Kommanditgesellschaft annehmen
Zur Suche springen
Homo signorum aus den Très Riches Heures des Herzogs von Berry (1412–1416; Chantilly, Musée Condé, Ms. 65, fol. 14 v)

Die Astrologie (im 16. Jahrhundert als griechisch astrologia, Sterndeutung, gebildet aus altgr. ἄστρον astron ‚Stern‘ und λόγος logos ,Lehre‘) ist die Deutung von Zusammenhängen zwischen astronomischen Ereignissen bzw. Gestirnskonstellationen und irdischen Vorgängen. Sie wurde schon in vorchristlicher Zeit in verschiedenen Kulturkreisen praktiziert, insbesondere in China, Indien und Mesopotamien. Die „westliche“ Astrologie hat ihre Ursprünge in Babylonien und Ägypten. Ihre in Grundzügen noch heute erkennbaren Deutungs- und Berechnungsgrundlagen erfuhr sie im hellenistisch geprägten griechisch-ägyptischen Alexandria. Lange Zeit bildete sie mit der Astronomie eine kaum unterscheidbare Einheit. Erst mit der Aufklärung trennten sich beide, und die Astronomie entwickelte sich zur deutungsfreien Beobachtung und mathematischen Erfassung des Weltalls. Ab dem 20. Jahrhundert verlagerte sich der Schwerpunkt besonders der „westlichen“ Astrologie weitgehend auf die Deutung des Geburtshoroskops des Menschen.

In Europa hatte die Astrologie eine wechselvolle Geschichte. Nach der Erhebung des Christentums zur Staatsreligion im Römischen Reich wurde sie teils bekämpft, teils ans Christentum angepasst und zeitweilig auch ins Abseits gedrängt. Im Laufe des Frühmittelalters lebte die Astrologie, vor allem die gelehrte Astronomie-Astrologie, im Byzantinischen Reich etwa ab dem späten 8. Jahrhundert erneut auf, wie etwas später auch im muslimischen Al-Andalus auf der Iberischen Halbinsel. Vom späteren Hochmittelalter an und vor allem in der Renaissance bis ins 17. Jahrhundert galt sie in Europa, immer verbunden mit der Astronomie, vielfach als eine Wissenschaft, wenn auch als durchaus umstrittene. Im Zuge der Aufklärung verlor sie jedoch in gebildeten Kreisen ihre Plausibilität. Erst um 1900 entstand wieder ein ernsthaftes Interesse an der Astrologie, häufig auch im Fahrwasser neuer esoterischer Strömungen wie der Theosophie oder der Okkultismus-Mode ab dem späteren 19. Jahrhundert. Seit den späten 1960er Jahren, ausgehend von der New-Age-Bewegung, hat sie in der westlichen Hemisphäre meist in Form der Geburtshoroskopie und der Zeitungs-Horoskope ein hohes Maß an Popularität erlangt.

Wissenschaftlich werden heutzutage vor allem die Entstehung, Entwicklung und Erscheinungsformen der Astrologie erforscht; beispielsweise aus religionswissenschaftlicher, altphilologischer, archäoastronomischer, ethologischer sowie kultur-, mathematik-, medizin- und wissenschaftshistorischer Perspektive, vielfach auch interdisziplinär.

Seit den 1960er Jahren wurden Aussagen von Astrologen in den westlichen Staaten vermehrt empirisch-wissenschaftlich untersucht. Die Ergebnisse aller methodisch korrekten Nachprüfungen zeigen, dass die überprüften Aussagen nicht statistisch signifikant besser zutreffen als willkürliche Behauptungen.

Inhaltsverzeichnis

1 Begriff
2 Zugrundeliegende Weltanschauungen
3 Wissenschaftstheoretische Einordnungen
4 Geschichte der westlichen Astrologie
5 Astrologie in anderen Kulturräumen

5.1 China
5.2 Indien
5.3 Maya

6 Das Horoskop

6.1 Verschiedene Horoskoparten
6.2 Planeten
6.3 Tierkreiszeichen
6.4 Häuser oder Felder
6.5 Aspekte

7 Rezeption

7.1 Empirische Studien
7.2 Psychologie
7.3 Kirchen
7.4 Naturwissenschaft
7.5 Bevölkerung

8 Rechtliche Situation in Deutschland
9 Literatur
10 Weblinks
11 Einzelnachweise

Begriff

Die heute inhaltlich strenge Trennung von Astronomie/astronomia und Astrologie/astrologia gab es bis in die Spätantike hinein so nicht. Beide Begriffe konnten jeweils die Deutung des angeblichen Effektes der Himmelskörper auf die sogenannte sublunare Sphäre, mithin die Erde, meinen, oder die Himmelsbeobachtung zum Zweck der Erfassung wie Erforschung der Himmelskörperbewegungen. Entsprechend fanden die astrologischen Aspekte der Sternkunde bei antiken Astronomen wie Ptolemäus oder Hipparch Interesse und Anerkennung, was in der Sternkunde mit deutlich abnehmender Akzeptanz teils bis zum Ende des 17. Jh. noch so blieb. Erst mit der Aufklärung verbreitete sich zunächst in den gelehrten und gebildeten Schichten Europas die heute bekannte Differenzierung der Stern- bzw. Himmelskunde in die Bereiche Astrologie und Astronomie und wurde verbindlich anerkannt.[1]

Die Astrologie entstand antik zunächst als Mundanastrologie, seit dem Hellenismus kamen noch vor Christi Geburt die Astrologie-Bereiche der Geburtshoroskopie, der Katarchen-Horoskope für den besten Zeitpunkt eines öffentlichen oder privaten Handlungsbeginnes sowie das sogenannte thema mundi dazu, einer Art ‚Ur-Horoskop‘ für den legendären Zeitpunkt der Welterschaffung.[2] Heute wird unter Astrologie meist nur die Geburtshoroskopie verstanden.

Zugrundeliegende Weltanschauungen

Die Astrologie beruhte bis ins 18. Jh. vielfach auf der Annahme, dass es einen ‚physikalischen‘ Zusammenhang zwischen den Positionen und Bewegungen von Planeten sowie Sternen und irdischen Ereignissen gäbe, häufig unter dem Begriff der so genannten ’natürlichen Astrologie‘ geführt, die beispielsweise auf das Wetter, die Landwirtschaft und in der Medizin wirken sollte. Auf der anderen, weit weniger eindeutig ‚physikalisch‘ verstandenen Seite, stand besonders die Geburtshoroskop-Astrologie mit ihren Auswirkungen auf das Leben der Menschen, die oft den Anspruch erhoben hatte, zukünftige Entwicklungen des menschlichen Lebens vorhersagen zu können und die in ihren Deutungen oft genug tatsächlich oder vermeintlich lang tradierte, weit zurück reichende Astrologie-Erfahrungen wiederholte. Ein eher esoterisches Verständnis, bereits aus dem Übergang zwischen Antike und Spätantike überliefert und vor allem ab dem 20. Jh. in der Astrologie wirksam, wird in der hermetischen Tabula Smaragdina formuliert: „Wie oben, so unten.“[3]. Diese Weltsicht war und ist wohl eher im weiteren Sinne religiöser Natur.[3]

In der heutigen westlichen Astrologie lassen sich vier Auffassungen über die Natur astrologischer Aussagen unterscheiden. Die esoterische Astrologie beruft sich auf ein von göttlichen Wesen oder von „Eingeweihten“ mitgeteiltes Wissen. Die symbolische Astrologie setzt ein tradiertes Deutungsystem voraus, in dem astronomischen Gegebenheiten eine Bedeutung in Bezug auf irdische zugeschrieben wird. Daneben wird eine „Astrologie als Erfahrungswissenschaft“ vertreten, die sich um eine empirische Grundlegung bemüht, und schließlich gibt es noch die Einflusshypothese, wonach die astrologischen Planeten auf Lebewesen in einer bislang nicht näher bekannten Weise einwirken.[4]

Wissenschaftstheoretische Einordnungen

Mosaik mit Tierkreiszeichen in der Synagoge in Beth Alpha, Israel aus dem 6. Jahrhundert

Aus wissenschaftstheoretischer Perspektive können astrologische Lehren, wie sie im Laufe der Antike im östlichen Mittelmeerraum und Orient entstanden, als Protowissenschaft betrachtet werden. Sie basierten seit dem Hellenismus zunehmend auf der Physik des Aristoteles, dass Himmelskörper – die supralunare Sphäre – direkten Einfluss auf den sublunaren Weltbereich der irdischen Atmosphäre mit den vier Elementen ausüben und damit Ereignisse bewirken.[5] Zuvor hatten Astrologen-Astronomen ab etwa dem fünften bis vierten vorchristlichen Jahrhundert begonnen, immer mehr mathematische Modelle bzw. Berechnungen zu entwickeln, um Regelmäßigkeiten in beobachtbaren Naturphänomenen aufzuweisen und voraus berechnen zu können. Da der Zeitpunkt eine entscheidende Rolle spielte, wurden aber schon zuvor seit Jahrhunderten detaillierte Tabellen angelegt, um den Eintritt bestimmter Ereignisse zu prognostizieren, da man zu entsprechenden Berechnungen noch nicht in der Lage gewesen war. Zur Bestimmung der Position und Umlaufbahn von Planeten waren z. T. komplexe Berechnungen mit Hilfe der Geometrie und Trigonometrie notwendig. Daher handele es sich bei diesen Praktiken nicht um Aberglauben, sondern um eine Frühform der Wissenschaft.[6] Die Suche nach Regelmäßigkeiten in Naturerscheinungen und deren umfassende Beschreibung in rationaler Form ist ein typisch wissenschaftliches Programm.[7] Daher sah auch der Philosoph Ernst Cassirer (1925) in der Astrologie eine prinzipiell wissenschaftliche Denkform. Sie verwende Erklärungen, „die, wie unsicher und haltlos sie im Einzelnen scheinen mögen, doch dem allgemeinen Typus des ursächlichen Denkens, des kausalen Folgerns und Schließens, angehören“.[8] Die Astrologie sei damit eine zur neuzeitlichen Naturwissenschaft ebenbürtige Weltbeschreibung, die auf einem ganz anderen „Weltbegriff“ beruhe, und deshalb sei eine Falsifikation der Astrologie gerade aus wissenschaftstheoretischer Sicht nicht möglich.[9]

Karl Popper unterschied Anfang der 1950er Jahre zwischen Wissenschaft, Pseudowissenschaft und Metaphysik im Rahmen des von ihm begründeten Kritischen Rationalismus, der die Wissenschaftstheorie bis in die 1970/1980er Jahre, in der Hochmoderne, stark prägte.[10][11] Der Fall Astrologie stellt nach Popper ein übliches Unterscheidungsmerkmal in Frage: Oft werde argumentiert, dass sich Wissenschaft von Pseudowissenschaft oder Metaphysik dadurch abgrenze, dass sie eine empirische Methode verwende, die von Beobachtungen und Experimenten ausgeht. Dies treffe aber auch auf die Astrologie zu, die eine stupende Masse von empirischen, auf Beobachtung basierenden Belegen sammle und dennoch nicht wissenschaftlichen Standards genüge. Für Popper lag das daran, dass Astrologie (darin in seiner Sicht der Psychoanalyse ähnlich) eher wie ein „Mythos“ funktioniert, der nach Bestätigung seiner Überzeugungen sucht, statt Hypothesen ergebnisoffen an der Wirklichkeit zu testen. Astrologen seien beeindruckt und fehlgeleitet von dem, was sie für Bestätigungen ihrer Annahmen halten. Mehr noch, sie formulierten ihre Interpretationen und Prophezeiungen so vage, dass alles, was als Widerlegung gelten könnte, leicht wegargumentiert werden könne. Das zerstöre die Testbarkeit der Theorie, die dadurch nicht falsifizierbar sei.[12] So sei auch nicht die Herleitung aus archaischen Mythen das wesentliche Problem der Astrologie – das gelte für alle wissenschaftlichen Theorien –, sondern dass sie sich nicht in Richtung einer Testfähigkeit entwickelt habe.[13] Für Popper war Astrologie somit eine Pseudowissenschaft (Scheinwissenschaft), da sie zwar induktiv und empirisch vorgeht (und damit wissenschaftlichen Anschein erweckt), sich aber systematisch ihrer Überprüfung entzieht (und damit den wissenschaftlichen Anschein nicht einlöst).

Thomas S. Kuhn wendete ab den späteren 1960er Jahren gegen Poppers Argumentation ein, dass weder die Vorhersagemethoden noch der Umgang mit Falschprognosen die Astrologie aus dem wissenschaftlichen Kanon ausschließe. Astrologen hätten von jeher die epistemologischen Probleme ihres Vorgehens reflektiert, auf die Komplexität und Fehleranfälligkeit ihrer Methoden hingewiesen und unerwartete Ergebnisse diskutiert. Für ihn ist Astrologie aus einem anderen Grund keine Wissenschaft: Astrologie sei ihrem Wesen nach eher praktisches Handwerk, darin dem Ingenieurswesen, der Meteorologie oder der frühen Medizin ähnlich. So gab es Regeln und Erfahrungswissen, aber keine übergeordnete Theorie. Im Mittelpunkt stand Anwendung, nicht Forschung.[14] Ohne theoriegeleitete Problemlösung habe die Astrologie keine Wissenschaft werden können, selbst wenn die Annahme richtig gewesen wäre, dass die Sterne das menschliche Schicksal bestimmen. Auch wenn Astrologen testbare Vorhersagen trafen und feststellten, dass diese nicht immer zutrafen, bildeten sie keine wissenschaftstypischen Strukturen aus (Normalwissenschaft).

Für Paul Feyerabend war in den 1970er Jahren weder die mangelnde Testfähigkeit noch die fehlende Problemlösungsabsicht das Kernproblem der Astrologie, sondern deren fehlende Weiterentwicklung. So habe die Astrologie sehr interessante und fundierte Ideen gehabt, diese aber nicht konsequent fortgeführt und auf neue Bereiche übertragen.[15]

Der Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Paul R. Thagard versuchte 1978 eine Synthese der bisherigen Abgrenzungsversuche. Er suchte ein komplexes Kriterium, das neben den logischen Erwägungen Poppers auch die sozialen und historischen Gesichtspunkte Kuhns und Feyerabends einbezieht. In Abgrenzung zu Popper und in Übereinstimmung mit Kuhn und Feyerabend verwies Thagard auf die „Progressivität“ einer Theorie. In seiner Definition ist eine Theorie oder Disziplin, die beansprucht, wissenschaftlich zu sein, dann pseudowissenschaftlich, wenn sie über einen längeren Zeitraum weniger progressiv ist als alternative Theorien und zugleich zahlreiche ungelöste Probleme beinhaltet. Weitere Merkmale sind: Die Vertreter der Theorie unternehmen wenige Versuche einer Weiterentwicklung, bereinigen nicht konkrete Widersprüche, setzen die Annahmen ihrer Theorie nicht in Beziehung zu anderen Theorien und gehen selektiv mit möglichen Widerlegungen um. All dies sei bei der Astrologie der Fall, weshalb er sie als Pseudowissenschaft bezeichnet, und damit lasse sich an ihrem Beispiel eine allgemeine Abgrenzungsmatrix entwickeln.[16]

Heute schätzen Wissenschaftstheoretiker und Wissenschaftler astrologische Lehren fast durchgehend nicht als Wissenschaft ein, allerdings mit unterschiedlichen Begründungen und Zuordnungen. Astrologische Lehren stellen ein klassisches Fallbeispiel dar für die moderne Suche der Wissenschaftssphäre nach eindeutigen und umfassenden, aber doch möglichst wenigen und sicheren Unterscheidungskriterien von Wissenschaft und Nicht-Wissenschaft. Margherita Hack zum Beispiel hält astrologische Lehren für Aberglauben.[17] Nach Josef Fried, einem ehemaligen Astronomen am Max-Planck-Institut für Astronomie, arbeitet sie mit nicht haltbaren Voraussetzungen, glaubt an verschiedene Dogmen und ist logisch widersprüchlich aufgebaut. Zudem halte sie keiner statistischen Untersuchung stand. Daher gehöre sie seiner Meinung nach in die Kategorie Aberglaube.[18] Martin Mahner, ein Vertreter der Skeptikerbewegung, nennt die Astrologie eine Nicht-Wissenschaft und zeigt die mögliche Einordnung der Astrologie als Parawissenschaft bzw. Paratechnologie auf.[19]

In den letzten Jahren wurde in der Wissenschaftstheorie das tradierte Demarkationsproblem zwischen ‚echter‘ Wissenschaft und Nicht-Wissenschaft bzw. der Pseudowissenschaft zusehends als überholt oder irrelevant aufgegeben bzw. eingeschätzt, wie sich bei Mahner bereits ankündigt, so dass inzwischen eine Reihe von Wissenschaftstheoretikern das Demarkationsproblem selber als Pseudo-Problem einschätzen.[20] Entsprechend wird in neuen und neuesten relevanten wissenschaftlichen bzw. wissenschaftstheoretischen Publikationen die Astrologie beispielsweise eine Kunstlehre oder auch Nicht-Wissenschaft genannt, aber nicht mehr eine Pseudo-Wissenschaft. So wird in der Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie die Astrologie als stark umstrittene Kunstlehre bezeichnet.[21] Der Astronom Jürgen Hamel nennt sie lediglich eine „Lehre“ und bekräftigt ihre Nicht-Wissenschaftlichkeit.[22] Der Wissenschaftstheoretiker Andreas Schlager verzichtet 2009 in seiner Dissertation über das Abgrenzungskriterium in der analytischen Wissenschaftstheorie auf Kategorien jenseits von Wissenschaft und Nicht-Wissenschaft in Bezug auf die Astrologie.[23]

Geschichte der westlichen Astrologie

Hauptartikel: Geschichte der westlichen Astrologie
Stonehenge ist nach einer von mehreren Theorien die Ruine eines Observatoriums aus dem 3. Jahrtausend v. Chr.

Vorläufer der Astrologie: Sinnvollerweise unterscheidet man zwischen der ‚klassischen‘ Astrologie, die hauptsächlich im Hellenismus bzw. Ptolemäerreich ab dem 3. Jh. v. Chr. entstand, und Vorformen wie z. B. Astralkulte für Sonne, Mond und Venus sowie weitere Himmelskörper samt ihren Kult-Anlagen und -Gegenständen, Astralmythologien, Kult-Kalender, astrale Divinationen etc. Sie waren vor- und frühgeschichtlich wie antik weit verbreitet.[24]

Eine Tontafel aus der Bibliothek Assurbanipals mit astrologischen Vorhersagen

Mesopotamien: Für Mesopotamien bzw. besonders Babylonien können drei Phasen unterschieden werden. Die Omen-‚Astrologie‘ mit einer Blütezeit etwa zwischen dem 14. und dem 7. Jh. v. Chr., die Anfänge einer Astrologie-Vorform mit dem noch unvollständigen Tierkreis etwa im 6. Jh. v. Chr. und die erste Entwicklung eines astrologischen Systems ab dem 5. Jh. v. Chr. mit den zwölf Tierkreiszeichen, berechneten Planetenpositionen und omenartiger Deutung individueller Geburtskonstellationen.[25]

Östlicher Mittelmeerraum: Im Alten Ägypten entstand gegen Ende des 3. Jt. v. Chr. als Vorform der Astrologie mit den Dekan-Sternen bzw. den 36 Dekan-Göttern und Auf- und Untergängen am Horizont eine umfangreiche Bewertung günstiger und ungünstiger Tage. Die 36 Dekane wurden wohl im ptolemäischen Ägypten mit dem ebenfalls 360° umfassenden, babylonischen Tierkreis kombiniert. Daraus entstand vermutlich zunächst die Lehre vom bei Geburt am Ost-Horizont aufsteigenden ‚Tierkreis-Dekan‘, bald darauf vom aufsteigenden Tierkreis-Grad, dem Horoskop-Aszendenten.[26]

Die griechische Kultur übernahm ca. ab dem 6. Jh. v. Chr. Elemente der babylonischen Astronomie.[27] Die babylonische Omen-Astrologie und ihre Elemente waren nicht mit übernommen worden. Nach den Eroberungszügen Alexanders des Großen im 4. Jh. v. Chr. breiteten sich viele östliche Mysterienreligionen in der hellenistischen Welt aus, mit diesen waren oft astrologische Lehren verbunden. In den beiden Jahrhunderten vor und nach der Zeitwende bildete sich vor allem in Ägypten bzw. Alexandria das System der klassischen bzw. Hellenistischen Astrologie heraus.

Elemente der klassischen Astrologie:[28][29] die zwölf Tierkreiszeichen, genaue Zeichenposition der Planeten mit Sonne und Mond, Planeten-Erhöhungen in bestimmten Zeichen; Konzept der 36 Dekane, mit dem aufsteigenden Dekan am Ost-Horizont, aus dem sich die Idee des Aszendenten entwickelte[30]; die vier Elemente, ‚männliche‘ und ‚weibliche‘ Zeichen, Zeichen-Herrschersystem (z. B. der Mond ‚herrscht‘ über das Zeichen Krebs), Planetenstunden; die zwölf Horoskophäuser, Planeten-Aspekte, der ‚pars fortuna‘ oder ‚Glückspunkt‘, das jährliche Solar-Horoskop, eine stundenastrologische Methode mit dem Begriff ‚Katarchen-Horoskope‘ (Wahl eines astrologisch günstigen Zeitpunktes).

In Rom erlangte die Astrologie ab dem ersten nachchristlichen Jahrhundert eine große Popularität in allen Bevölkerungsschichten.[31] Der Einfluss der Astrologie bzw. von Astrologen am Kaiserhof hatte in Laufe des 2. Jh. allerdings wieder nachgelassen. Die Vorstellung, dass die Bewegungen der Planeten das Schicksal der Menschen vollkommen bestimmten, galt zu dieser Zeit weithin als plausibel. Eine philosophische Rechtfertigung erfuhr die Astrologie vor allem aufgrund der Stoa.

Darstellung des Tierkreises in einer byzantinischen Ausgabe des Tetrabiblos aus dem 9. Jahrhundert

Das frühe Christentum befand sich in einem Zwiespalt gegenüber der Astrologie, da nach Auffassung vieler Kirchenlehrer die Vorherbestimmung des Schicksals dem freien Willen als unbedingter Voraussetzung (conditio sine qua non) des christlichen Glaubens widerspricht, andererseits ein astronomisches Ereignis mit einer astrologischen Aussage bezüglich der Geburt Christi verbunden wurde.[32] So verschwand die Astrologie nach Erhebung des Christentums zur Staatsreligion des Römischen Reiches im 4. Jh. zwar zunehmend aus der ‚akademischen‘ Welt bzw. gelehrten Wahrnehmung wie Öffentlichkeit.[33] Doch damit verlöschte die Astrologie selber natürlich nicht, u. a. weil abseits der Hauptstädte größere Freiheiten herrschten und zugleich der Komplex astrologischen Wissens in die christlichen Anschauungen hinein transformiert wurde.[34]
Infolge der Schwächung und Auflösung des Weströmischen Reiches im 5. Jh. versiegte in diesen Territorien die Astrologie als ausgeübte und gelehrte Tradition weitgehend. Im Oströmischen Reich bzw. Byzanz blieb die Astrologie erhalten, wenngleich geschwächt bzw. von großen Schwankungen auch in der späteren, allerdings ab dem 7. Jh./8. Jh. herkömmlich schon dem Mittelalter zugerechneten Geschichte von Byzanz geprägt.[35][36]

Der Komplex bzw. Teile der Hellenistischen bzw. klassischen Astrologie selber wurden wohl bereits ab dem 2. Jh. n. Chr. z. B. nach Indien weiter vermittelt und ab dem 3. Jh. im großpersischen Sassanidenreich aufgenommen.[37] Das neue muslimisch-arabische Reich wiederum rezipierte bzw. übersetzte nach der Eroberung des Sassanidenreiches im 7. Jh. offenkundig vielfach das dort vorgefundene astrologische Gedankengut hellenistischer, persischer und indischer Herkunft.[38]

Mittelalter: In der mittelalterlichen Periode der Astrologie zwischen Antike bzw. Spätantike, mit ihrer klassischen, hellenistischen Astrologie, und der Neuzeit dominierten in der astrologischen Praxis und Lehre die Fragehoroskope und ‚Elektionen‘ – Wahl eines astrologisch günstigen Zeitpunktes für ein Vorhaben – aus dem Bereich der so genannten Stundenastrologie sowie mundanastrologische Themen. Die Deutung von Geburtshoroskopen war im Hochmittelalter eher selten bzw. kaum möglich.[39]

Im Mittelalter wurde die spätantike Astrologie vor allem im islamischen Kulturbereich weiter gepflegt unter Rezeption besonders der hellenistischen Astrologie sowie indischen und wie auch persisch-sassanidischen Astrologie-Elementen. Die arabisch-islamische Astrologie erlebte im Orient eine Blütezeit bis ins 11. Jh. Schließlich kam mit der Eroberung von Bagdad (1258) und des arabisch-islamischen Kalifenreich durch die Mongolen u. a. die breite Lehre und Ausübung der ‚wissenschaftlichen‘ und Hof-Astrologie vielfach zum Erliegen.[40] Doch vor allem während der arabisch-islamischen Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel (8. Jh. bis 15. Jh.), Al-Andalus genannt, und der einsetzenden, christlichen Rückeroberung wurden u. a. zahlreiche Astrologie-Texte z. B. in Toledo durch Übersetzungen ab dem 12. Jh. nach und nach von Südeuropa her im hochmittelalterlichen, christlichen Europa rezipiert, was ab dem 13. Jh. zu einer ersten europäischen Blüte der Astrologie führte.[41][42]

Leistungen der arabischen Astrologie:[43] verbesserte, präzisere Planetentafeln – die Ephemeriden; Weiterentwicklung der sogenannten Katarchen-Astrologie zur noch heute verwendeten Stundenastrologie; mundanastrologische Geschichtsbetrachtung, besonders mit der so genannten Großen Konjunktion; Wiederkehrhoroskop bzw. Solar-Horoskop für den genauen Zeitpunkt der Sonnen-Wiederkehr auf die exakte Position der Geburts-Sonne; Verwendung und Deutung der so genannten Mondhäuser aus indischer Herkunft.

Byzantinisches Reich: Die Kultur und das geistige Leben des Byzantinischen Reiches kann noch vor dem lateinischen-christlichen Europa als der unmittelbare, christliche Erbe der spätantiken, hellenistischen Astrologie im mittelalterlich-christlichen Raum betrachtet werden. Mit der astrologischen Blütezeit im benachbarten islamisch-arabischen Orient wurde die dortige Astrologie, inklusive der rezipierten hellenistischen oder klassischen Astrologie-Werke, vielfältig im konkurrierenden Byzantinischen Reich rezipiert. Während der byzantinischen Geschichte schwankte das Interesse an der Astrologie-Astronomie sowie ihre Ausübung erheblich. Einen Höhepunkt erreichten Praxis und Lehre während der Makedonischen Renaissance im 9. /10. Jh. Im 11. und 12. Jh. fand erneut ein Aufschwung während der Komnenen-Dynastie statt.

Manuel II. Palaiologos: Überliefertes Horoskop für die Proklamation als Mitkaiser (25. September 1373)[44]

Für die byzantinische Palaiologen-Dynastie (13.  – 15. Jh.) kann eine weitere Blütezeit der Astrologie festgestellt werden, an welcher auch der kaiserliche Hof in Konstantinopel mitbeteiligt gewesen war. Im späten 14. Jh. sind nun gleich zwei Gelehrte und Astronomen-Astrologen, Johannes Abramios und Eleutherios von Elis, in einem Kreis weiterer Schüler und Astrologen, wohl u. a.in Konstantinopel wirkend, durch verschiedene, teils umfangreichere Handschriften greifbar.[45]

Das lateinisch-christliche Europa: Einfache, laienastrologische Formen aus dem Komplex der Astrologie, wie beispielsweise schlichte Tierkreiszeichen-Deutungen vor allem im Rahmen einer Adaption an christliche Lehren, prägten bis weit ins Hochmittelalter die zunächst wenigen und meist zaghaften Anwendungen astrologischer Herkunft. Astrologische Prognosen und Deutungen, Anwendungen wie Methoden auf Basis einer gelehrten, ‚wissenschaftlichen‘ Astrologie in Verbindung mit den dafür notwendigen mathematisch-astronomischen Kenntnissen sind erst ab dem 12. Jh. im lateinisch-christlichen Europa greifbar.[46][47] Dies geschah vor allem in Folge der arabisch-islamischen Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel (8. Jh. bis 15. Jh.) und der einsetzenden, christlichen Rückeroberung. In diesen Zusammenhang wurden u. a. zahlreiche Astrologie-Texte z. B. in Toledo durch Übersetzungen ab dem 12. Jh. nach und nach im hochmittelalterlichen, christlichen Europa rezipiert, mit einer ersten Astrologie-Blüte im 13. Jh.[48][49]

Ab der ersten Hälfte des 13. Jh. verbreitete sich die gelehrte Astrologie im lateinischen Europa von Süden her allmählich in den zahlreich entstehenden größeren Städten aus, in Norditalien vielleicht sogar von Sizilien ausgehend, wo in Forli mit Guido Bonatti der vermutlich bekannteste und vielfach noch weit später zitierte Astrologe/Astronom des 13. Jh. praktiziert hatte.[50] Das lateinisch-europäische Spätmittelalter mit wachsender Bevölkerung, steigender Wirtschaftsleistung und weiteren Gründungen von Universitäten und städtischen Gymnasien verstärkte die Nachfrage und Verbreitung wie eigenständige Weiterentwicklung der Astronomie/Astrologie. Einen weiteren, merklichen Anstoß erfuhr die Astrologie im Übergang von Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit ab dem Renaissance-Humanismus. Typischerweise rückte entlang dieser Entwicklung das Individuum mitsamt einer stärker antikisierenden-pantheistischen Weltsicht mehr in den Mittelpunkt, so dass die Erstellung und Deutung von Geburtshoroskopen immer wichtiger wurde und schließlich deutlich zunahm.[51] Die Erfindung des Buchdruckes im späten 15. Jh. beschleunigte die Verbreitung und Häufung sowie Verbesserung astrologischer Werke und Lehrwerke wie Ephemeriden stark.

Frühe Neuzeit: Im Renaissance-Humanismus und in der Renaissance erlebte die gelehrte Astrologie eine weitere Blütezeit, die bis in das späte 17. Jahrhundert andauerte.[52] Sie wurde vor allem an Höfen und an Universitäten gepflegt, wo sie mit der Astronomie und der Medizin verknüpft war. Der Schwerpunkt lag zunächst in Italien. Von Italien aus verbreitete sie sich dann in ganz Europa.

Griechische Ausgabe des Tetrabiblos von 1535

Mit dem Aufkommen der Druckkunst setzte die Produktion zahlreicher populär-astrologischer Schriften wie Vorhersagen, Jahresprognosen, Almanachen und Darstellungen der astrologischen Medizin ein.[53] Zur Entwicklung der Renaissance-Astrologie trug bei, dass antike Schriften wiedergefunden wurden, die im Mittelalter unbekannt gewesen waren, und dass arabische und mittelalterliche Schriften in gedruckter Form Verbreitung fanden. Die sogenannte astronomische Revolution, der Übergang von der geozentrischen zur heliozentrischen Betrachtung des Universums, beeinträchtigte die Astrologie nicht.[54] Als sich gegen Ende des 17. Jahrhunderts die Naturphilosophie zunehmend einer mechanistischen Betrachtung des Universums zuwendete, verloren die philosophischen Grundlagen der Astrologie an Plausibilität.[55] Dies führte zum Niedergang der gelehrten Astrologie, die bald an den Universitäten nicht mehr vertreten war, und hatte auch vermehrte Verbote der Ausübung der Astrologie zur Folge. Im Zeitalter der Aufklärung distanzierten sich gebildete Kreise noch deutlicher von der Astrologie.[55]

Moderne: Im 19. Jahrhundert kam es speziell in England erneut zu einer Blüte astrologischer Studien, die sich an der ptolemäischen Richtung orientierten und sich vor allem mit technischen Aspekten und empirischen Überprüfungen befassten.[56] In Frankreich dagegen wurde die Astrologie erst im späten 19. Jahrhundert überwiegend in Geheimgesellschaften wieder gepflegt. Parallel entwickelte sich im englischen Sprachraum im Umfeld der 1875 gegründeten Theosophischen Gesellschaft eine esoterische Spielart der Astrologie, deren wichtigste Vertreter Sepharial und Alan Leo waren. Leos Lehrbücher trugen sehr zur Popularisierung der Astrologie bei.[57] In Deutschland bewirkte vor allem Karl Brandler-Pracht ab etwa 1905 ein Wiederaufleben der Astrologie.[57] In den folgenden Jahrzehnten wurden dort diverse neue Ansätze entwickelt, u. a. die Halbsummen-Astrologie von Alfred Witte und Reinhold Ebertin.

In den 1920er Jahren wurden im deutschsprachigen Raum erstmals Astrologie-Titel mit stark psychologischer Orientierung in der Deutung veröffentlicht. Das erste greifbare Buch dieser Richtung stammte von Oscar A. H. Schmitz, 1922 unter dem Titel Der Geist der Astrologie erschienen, welches bereits von der Analytischen Psychologie Carl Gustav Jungs geprägt worden war. Im englischsprachigen Bereich folgte eine erste Hinwendung zur neueren Psychologie durch Dane Rudhyar mit seinem Buch The Astrology of Personality (1936).[57]

Die an der Psychologie orientierte Astrologie steht Prognosen skeptisch bis ablehnend gegenüber und legt besonderen Wert auf die Willensfreiheit und die Entwicklungsmöglichkeiten des Menschen.[58] Die meisten Vertreter dieser Richtung beziehen sich auf Jungs Tiefenpsychologie, in der das Synchronizitätsprinzip eine bedeutende Rolle einnimmt. Seit den späten 1960er Jahren erlebt die westliche Astrologie einen ausgesprochenen Boom. Ein wesentlicher Auslöser war das Konzept des Wassermannzeitalters, wie es durch das Musical Hair bekannt wurde.[57] Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs findet sie auch zunehmend Anhänger im ehemaligen Ostblock, und im Zuge der Globalisierung verbreitet sie sich weltweit.

Astrologie in anderen Kulturräumen

China

Hauptartikel: Chinesische Astrologie
Tiere des chinesischen Tierkreises, Qingyanggong-Tempel, Chengdu

In China, dem astronomischen „Reich der Mitte“, in dem die Sterne nie untergehen, wurde der Kaiser als Sohn des Himmels verehrt. Mindestens seit dem vierten Jahrhundert v. Chr. beschäftigten sich chinesische Kosmographen mit der Katalogisierung von Sternbildern und der Aufzeichnung der Gestirnsbewegungen. An den fürstlichen Höfen der Kriegsherren hielten Astrologen ständig Ausschau nach zukünftigen Ereignissen, die sich am Himmel abzeichneten. Während der 2. Han-Dynastie (25–225 n. Chr.) entstanden unterschiedliche Schulen, nach welchen das Weltbild zu erklären versucht wurde. Eine der ältesten Auslegungen bezeichnete den Himmel als einen beweglichen Baldachin (t’ien kai), unter welchem die Erde in Gestalt einer viereckigen, geköpften Pyramide bewegungslos ruht.[59] Die chinesische Astrologie schuf einen 28-teiligen, den kaiserlichen Palästen zugeordneten Mondkalender wie auch einen zwölfgeteilten Tierkreis. In der Chinesischen Astrologie nimmt eher der Jupiter als die Sonne eine zentrale Rolle ein, wodurch mittels Abstraktion auch die bekannten und in ganz Ostasien volkstümlichen Begriffe wie „Jahr der Ratte“, „Jahr des Hasen“ zustande kommen. Schon vor Christi Geburt beobachteten chinesische Astrologen den Halleyschen Kometen, ab 28 v. Chr. Sonnenflecken.

Indien

Hauptartikel: Jyotisha

Die indische oder vedische Astrologie wird Jyotisha genannt. Sie beruht auf bestimmten Schriften aus dem Corpus der Veden (2. Jahrtausend v. Chr.). Sie war fester Bestandteil der höheren Gelehrsamkeit und wird auch heute noch praktiziert. Die indische Astrologie bezieht viele Fixsterne in ihre Deutungen ein und bevorzugt die realen Sternbilder. Die zwölf Tierkreiszeichen, nach den in der heutigen westlichen Astrologie die in jeweils 30° großen Himmelsabschnitte benannt wurden, werden in der indischen Astrologie ebenfalls benutzt und haben sogar ähnliche Namen (Mesha – Widder, Kartaka – Krebs usw.). Manchmal wird die indische Astrologie auch „Mondastrologie“ genannt, weil die Position des Mondes das eigentliche „Sternzeichen“ darstellt. Die wichtigsten erhaltenen Werke vedischer bzw. indischer Astrologie sind das Brihat-Jataka von Varaha Mihira und das Hora Shastra von Parashara Muni. Als zeitgenössische Autoren wichtiger astrologischer Abhandlungen sind in Indien besonders B. V. Raman, Ojhas und Shyamasunadara Dasa bekannt geworden. B. V. Raman schrieb über ein Dutzend Werke in englischer Sprache, wie „Graha Bhava Balas“ und „Notable horoscopes“. Im Gegensatz zur heutigen westlichen Astrologie geht die indische Astrologie vom real sichtbaren Sternenhimmel aus, bei dem die jährliche Verschiebung der Polarachse berücksichtigt wird (Ayanamsa). Deshalb gibt es einen Unterschied von etwa 24 Grad zwischen der Position der Planeten in der westlichen und der indischen Astrologie. Es gibt in Indien viele Tempel, in denen von den Astrologen die neun Hauptplaneten (Nava Graha) als Gottheiten verehrt werden. Auch kennt sie neben der Erstellung eines Geburtshoroskopes noch viele andere Techniken der Weissagung, wie Prashna, d. h. die Berechnung des Zeitpunktes einer konkreten Frage. Weltweites Aufsehen erregte in neuerer Zeit die Existenz sogenannter Palmblattbibliotheken, von denen in Indien einige Dutzend existieren, die aber nicht alle von den führenden Astrologen anerkannt sind. Hier wurde angeblich auf Palmblättern vor einigen Jahrtausenden die gesamte Geschichte der Menschheit festgehalten. Einige dieser angeblich antiken Dokumente wurden jedoch inzwischen als plumpe Fälschungen entlarvt.

Maya

Aus präkolumbianischer Zeit liegen für Mittelamerika Hinweise auf astrologische Aktivitäten vor, vor allem für die Zivilisation der Maya. Dort wurde neben Sonne und Mond vor allem der Venus große Bedeutung beigemessen. Diese galt als Unglücksbote und Kriegsbringer und wurde daher sehr aufmerksam beobachtet.[60] Insbesondere das Erscheinen der Venus als Morgenstern wurde als unheilvoll betrachtet; dem Morgenstern waren mehrere Kriegsgottheiten zugeordnet. Das durch die Venus verkündete Unheil versuchte man durch Zeremonien abzuwenden. Der Tierkreis der Maya bestand aus dreizehn Zeichen.

Das Horoskop

Hauptartikel: Horoskop

In der westlichen Astrologie werden Aussagen und Deutungen oft aus einem Horoskop bzw. einer Horoskop-Grafik abgeleitet, welche die Positionen der Himmelskörper in Bezug auf einen bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt stark vereinfachend zweidimensional darstellen.[3] Diese Positionen für ein Horoskop wurden bereits in der Antike mathematisch auf Basis tabellarischer Ephemeriden errechnet, da der Großteil der entsprechenden Himmelskörper zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht beobachtbar bzw. sichtbar gewesen waren und sind. Heutzutage kann das auch mit Hilfe von Computerprogrammen geschehen. Bei der Deutung des Horoskops spielen tradierte Interpretationsmuster eine Rolle, an die der Astrologe aber nicht gebunden ist.

Vielfach verwendete Grundelemente des Horoskops sind beispielsweise der Tierkreis, die „Planeten“ und deren Aspekte sowie die sogenannten Horoskop-Häuser. Der Tierkreis ist eine Einteilung der geozentrisch betrachteten Bahn der Sonne (Ekliptik) über den Fixsternhimmel in zwölf gleich große Abschnitte. Die zwölf Abschnitte sind die Tierkreiszeichen. Die Planeten der Astrologie sind die „Wandelsterne“ der früheren geozentrischen Astronomie, also diejenigen sichtbaren Himmelskörper, die sich von der Erde aus betrachtet gegenüber dem Fixsternhimmel bewegen, und das sind neben den Planeten der heutigen Astronomie auch Sonne und Mond. Die Häuser sind ebenfalls eine Teilung der Ekliptik in zwölf Abschnitte, in diesem Fall nach der Sichtbarkeit zum betreffenden Zeitpunkt an dem betreffenden Ort.

Verschiedene Horoskoparten

Modernes Horoskop (Radix): Vereidigungs-Horoskop von Donald Trump.[61]

Einige geozentrische Horoskopformen im Überblick:

Geburtshoroskop (Radix): Es soll die Deutungsgrundlage für die Beschreibung der Persönlichkeitsmerkmale und des Schicksals eines Menschen, eines anderen Lebewesens oder auch eines Staates sein. Das Radixhoroskop gibt grafisch die genaue Gestirnstellung zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder. Fügt man diesem ein weiteres, später entstandenes hinzu, spricht man von einem Transithoroskop, aus dem der Astrologe die astrologische Konflikt- oder Harmoniesituation zu diesem Zeitpunkt ablesen kann.
Elektionshoroskop: Es wird auf einen beliebigen Zeitpunkt in der Zukunft erstellt und soll dabei helfen, günstige „Konstellationen“ für geplante Unternehmungen auszuwählen. In der klassischen Astrologie bis in das Mittelalter hinein war diese Art der Astrologie ein wichtiger Zweig, der vor bedeutsamen politischen Ereignissen und auch für den Zeitpunkt einer kriegerischen Handlung als Orakel verwendet wurde.
Partnerschaftshoroskop (auch Beziehungshoroskop, Synastrie): Dieses soll Aufschluss über die Beziehung zwischen Menschen und auch Institutionen (Vergleich von Staatshoroskopen) geben, also auch die Beziehung zwischen Geschäftsfreunden, Arbeitskollegen, zwischen einem Elternteil und einem Kind oder zwischen Geschwistern.

Davon zu unterscheiden ist die Publikationsform des sogenannten Zeitungshoroskops. Als deren Erfinder gilt der Brite R. H. Naylor. Am 24. August 1930 veröffentlichte er im »Sunday Express« ein ausführliches Horoskop der neugeborenen Prinzessin Margaret und sagte im selben Beitrag verschiedene Ereignisse für die laufende Woche voraus. Naylor veröffentlichte am 31. August desselben Jahres einen Folgebeitrag mit geburtstagsabhängigen astrologischen Vorhersagen für Personen, die im September geboren waren. Am 5. Oktober folgte ein entsprechender Artikel für Personen mit Geburtstag im Oktober. Ab dem 12. Oktober 1930 wurde daraus eine wöchentliche Kolumne. Bezüge auf das Tierkreiszeichen enthielt die Kolumne ab 1935. Später teilte Naylor seine Vorhersagen nicht mehr nach Monaten ein, sondern nach dem Datumsbereich des jeweiligen Tierkreiszeichens. Dieses Publikationsformat für „Horoskope“ wurde nach und nach von zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften übernommen und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Mit einem Horoskop hat es aber nichts mehr zu tun.

Planeten

Die klassische Astrologie kannte sieben Planeten: Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn. Nach der Entdeckung der mit bloßem Auge nicht sichtbaren Planeten Uranus (1781) und Neptun (1846) und des Zwergplaneten Pluto (1930) wurden diese nachträglich in das astrologische Weltbild integriert, und gelegentlich werden auch weitere Zwergplaneten und Asteroiden, zum Beispiel (1) Ceres und (4) Vesta, herangezogen.

Tierkreiszeichen

Hauptartikel: Tierkreiszeichen
Tierkreis

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Es gibt zwei unterschiedliche Tierkreiszeichen-Systeme, die denselben Messkreis, den 360°-Tierkreis mit zwölf Zeichen zu je 30°-Abschnitten auf der Ekliptik benutzen. Dabei differieren die Positionen der astrologisch berücksichtigten Himmelkörper und Zeichen zwischen den Systemen. Die überwiegend westlich ausgerichtete Methode benutzt den tropischen Tierkreis. Die Abschnitte bzw. einzelnen Tierkreiszeichen tragen die gleichen Namen wie Namen die antik ursprünglich neben ihnen liegenden Sternbilder.

Siderischer Tierkreis
Die überwiegend indisch ausgerichtete Methode, als Vedische Astrologie bekannt, benutzt die Sternbilder des siderischen Tierkreises. Sie teilt den Messkreis wie beim tropischen Tierkreis in zwölf Abschnitte zu 30° und orientiert sich nach wie vor an dem antiken Sternbild Widder als Beginn für den Tierkreis, dessen Ayanamsha-Wert – ein in den Ephemeriden aufgeführter Wert, der angibt, um wie viele Bogengrade, -minuten und -sekunden sich der tropische vom siderischen Tierkreis unterscheidet – sich offiziell an der Opposition zu Spica orientiert. Da sich die jährlich wiederkehrenden Positionen der Sternbilder aufgrund der Präzession ganz langsam ändern (um ca. 1° in 72 Jahren), wandert der Punkt des Frühjahr-Äquinoktiums um den 21. März im tropischen Tierkreis scheinbar rückwärts entlang der Tierkreis-Sternbilder derzeit durch das Sternbild Fische und wird nach Vedischer Sternbild-Einteilung im Jahr 2442 n. Chr. das Sternbild Wassermann erreichen.
Tropischer Tierkreis
In der westlichen Astrologie wird weitgehend der tropische Tierkreis verwendet. Seine Ausrichtung an den vier Ekliptikpunkten der Äquinoktien und Solstitien der Sonne gab dem tropischen Tierkreis seinen Namen, der sich ableitet vom griechischen τρόποι, trópoi, was „Wendungen, Wendepunkte“ bedeutet. Anhand der Äquinoktien und den Solstitien wird dabei ausgehend vom Frühlingspunkt die Ekliptik in zwölf Abschnitte zu 30° unterteilt, die zwölf Tierkreiszeichen. Der tropische Tierkreis ist also eine geometrische Abstraktion, da er nicht mit den Sternbildern auf der Ekliptik korrespondiert. In der Spätantike, nach dem 5. Jh., setzte er sich schließlich gegen den siderischen Tierkreis durch. Astronomen hatten schon mehrere Jahrhunderte zuvor bemerkt, dass der damals noch am siderischen Tierkreis bzw. Ekliptiksternbild Widder und an den früher so bezeichneten ‚Normalsternen‘ genormte astronomische Frühlingsbeginn immer später im Jahreslauf erreicht wurde, mithin aufgrund der Präzession in Richtung meteorologischer Sommer wanderte, wodurch sich auch die Ekliptiksternbilder im Verhältnis zum Jahreskreis verschoben hatten.[62][63][64]
Zusammenschau von siderischen Sternbildern und tropischem Tierkreis (schematisch) für das Jahr 2000

Um etwa 300 v. Chr. entwickelte sich im Hellenismus die Idee, den einzelnen Tierkreisabschnitten eine bestimmte Deutung zu unterlegen. Unterstützt wurde sie von der bereits seit langem in Ägypten praktizierten Unterteilung des Himmels in Dekane mit ihren Bedeutungen. Später entwickelten sich daraus die Dekan-Deutungen innerhalb der Geburtshoroskopie. Aufgrund der bereits bekannten Vier-Elemente-Lehre (Wasser, Luft, Feuer, Erde), die sich vom 6. bis 5. Jahrhundert v. Chr. ausgebildet hatte (Thales von Milet, Anaximenes, Heraklit, Empedokles), in antiken Vorstellungen Ausdruck einer grundlegenden Vierheit, sowie der Harmonielehre der Pythagoreer, die mit Zählsteinen geometrische Figuren, Dreiecke (Trigone) und Vierecke (Tetraktys), formten und ihnen große Bedeutung beimaßen (ungerade Zahlen: begrenzt, männlich; gerade Zahlen: unbegrenzt, weiblich) entstand zusammen mit dem Tierkreis eine neue Kombination und Zuordnung.

Doch erst mit Aristoteles‘ (384–322 v. Chr.) damals sehr erfolgreichen, systematisierenden Ausführungen zu Physik und Kosmos wurde die etablierte Vier-Elemente-Lehre fest in den Komplex astronomisch-astrologischer Lehren übernommen. Zusätzlich erweiterte er die Vier-Elemente-Lehre mit den Zuordnungen Trockenheit bzw. Feuchtigkeit und Wärme bzw. Kälte. Die sich daraus bildende Zusammenstellung führte zu einer Ordnung, in der sich bilden: Trockenheit und Wärme das Feuer; Feuchtigkeit und Wärme die Luft; Feuchtigkeit und Kälte das Wasser; Trockenheit und Kälte die Erde.

Die vier Elemente werden u. a. in Verbindung mit den Tierkreiszeichen-Qualitäten bzw. -Modalitäten kardinal, fix und beweglich bzw. variabel den zwölf Zeichen zugeordnet, in dem jeweils ein Element und eine Modalität mit einem Tierkreiszeichen verbunden werden. Der Löwe beispielsweise gilt daher als Feuer-Zeichen mit fixer Qualität, Merkmale wie Stabilität und Ausdauer, Unbeirrbarkeit und Festigkeit usw. zählen zu den fixen Qualitäten. Die Tierkreiszeichen können weiterhin nach den jeweiligen Elementen in die Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze) und Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), in Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann) und Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische) eingeteilt werden.[65][66]
Die zwölf Zeichen werden zudem noch häufig nach den zwei Geschlechtern weiblich und männlich unterschieden, abwechselnd aufeinanderfolgend im Tierkreis: Das Tierkreiszeichen Krebs gilt als weiblich, das nachfolgende Löwe-Zeichen entsprechend als männlich, die dem Löwe-Zeichen folgende Jungfrau wiederum als weiblich usw.

Häuser oder Felder

Die charakterprägende Zeitqualität am Beispiel des Geburtshoroskopes von Barack Obama, der am 4. August 1961 um 19h24 in Honolulu geboren wurde. Äußerer Ring: 12 Tierkreiszeichen; innerer Ring: zwölf Häuser mit den Symbolen verschiedener Gestirne. Rote Linien ~ disharmonische, grüne und blaue Linien ~ harmonische Winkel (Aspekte).

Der genaue Zeitpunkt und der geographische Ort, für den ein geozentrisches Horoskop berechnet wird, bestimmen die Position der „Häuser“, auch Felder genannt, die sich aus der Momentaufnahme der Erdrotation errechnet. Die Häuser sind die Darstellung des geozentrischen Blickwinkels von einem geographischen Punkt aus auf den Tierkreis. Der Ekliptikgrad, der gerade über den Horizont steigt, wird Aszendent (Asz.) genannt und markiert den Beginn des ersten Hauses. Es folgen drei Häuser bis zum Punkt der unteren Kulmination des Tierkreises, das heißt dem tiefsten Punkt unter dem Horizont, dann drei Häuser bis zum gerade untergehenden Punkt des Tierkreises (Deszendent, DC), drei Häuser zur oberen Kulmination, und schließlich drei Häuser zurück zum Aszendenten. Wegen des Winkels von rund 23° 26′ zwischen der Erdbahn-Ebene und dem Äquator sind die Häuser im Allgemeinen auf der Ekliptik unterschiedlich groß.

Der Aszendent markiert die Spitze des ersten Hauses, von welchem aus man nun die übrigen, gegen Osten unter dem Horizont fortgehend, zählt. Die Häuser folgen der Reihe nach aufeinander als 1. bis 12. Haus. In der Spätantike werden z. B. bei Vettius Valens im 2. Jh. n. Chr. folgende Bedeutungen der Horoskop-Häuser bzw. dazugehörige Lebensbereiche angegeben:[67]

I Leben, Lebenszeit, Atem der Seele,
II Vermögen, Zufluss von Besitz,
III Brüder, Ort der Göttin/Königin, Tat,
IV Leben der Eltern, Verborgenes, Grundlagen, Besitz, Funde,
V Kinder,
VI Verletzung, Leiden, schädliche Ursache,
VII Ehe,
VIII Tod,
IX Fremde, König, Seherkunst, Handelsgeschäfte,
X Ansehen/Würde, Handeln, Eltern,
XI ‚Guter Geist‘, Freunde, Begierde, Erwerb,
XII Feinde, Diener, bösartige Anklage.

Im 17. Jh. nennt der Astrologe William Lilly für die Häuser folgende Bedeutungen:[68]

I Leben des Menschen, Körperbau und Gestalt,
II beweglicher Besitz, Wohlstand, Glück, Gewinn, Verlust, Gehilfen,
III Brüder, Schwestern, Verwandtschaft, Nachbarn, kleine Reisen, Briefe, Gerüchte, Botschafter, häufige Umzüge,
IV Vater, Häuser, Wohnungen, Landbesitz, versteckte Schätze, Gärten, Felder, Städte,
V Kinder, Feste, Spiele, Tavernen, Botschafter,
VI Diener, Krankheiten, Haustiere, Bauern und Tagelöhner,
VII Ehe, Liebesangelegenheiten, Ehefrau, offene Feinde, Rechtsprozesse, Streitereien,
VIII Tod, Vermächtnis, Testament, Erbe,
IX große/lange Reisen, Religion, Geistliche, kirchliches Leben, Träume, fremde Länder, Studien, Bücher,
X Könige, Prinzen, hoher Adel, Richter, hohe Beamte, Obrigkeit, Auszeichnungen, Beförderung, Ämter, Würde, Beruf.
XI Freunde, Hoffnung, Vertrauen, Staatskasse, Ratsversammlungen, Berater des Königs,
XII private/geheime Feinde, Hexen, großes Vieh, großes Leid, Gefangennahme, Betrübnis.

Eine typische Häuserdeutung innerhalb des Mainstreams der modernen, psychologisch orientierten Horoskopdeutung bietet der Astrologe Akron:[69]

I Durchsetzung, Ego, physische Aggressivität,
II Inbesitznahme, Abgrenzung, Ansammlung von Materie,
III Ausdruckfähigkeit, Lernprozess, Kommunikation
IV Gefühle, Familie, Kindheit,
V Kreativität, Selbstpräsentation, Sexualität,
VI Pflichtbewusstsein, Analyse, soziale Anpassung,
VII Kontaktfähigkeit, Partnerschaft, Harmonieempfinden,
VIII Partnerbindung, Du-Fixierung, emotionale Kontrolle,
IX Lebensphilosophie, Lebenssinn, geistige Entwicklung,
X Anerkennung, Recht und Ordnung, Verantwortung, Elternrolle,
XI Brüderlichkeit, Gleichheit, Zerbrechen der Form,
XII Versenkung, Auflösung, Einsamkeit, Stille.

Die Bedeutung der einzelnen Häuser wurde vor Jahrhunderten auch durch folgenden lateinischen Hexameter beschrieben:

Víta, lucrúm, fratrés, genitór, natí, valetúdo,
úxor, mórs, sapiéns, regnáns, benefáctaque, daémon.

Bildlich kann man sich die Häuser wie eine in zwölf gleiche Stücke nach der üblichen Art aufgeschnittene Orangenschale vorstellen, wobei Stängelansatz und Blütenrest der Orange genau am Nord- und Südpunkt des Horizonts liegen, eine Schnittlinie von Norden nach Süden den Himmel entlang läuft und unter der Erde wieder zurück nach Norden, eine am Horizont entlang, und auf jeder Seite noch je zwei Schnitte dazwischen liegen. Allerdings wird der Abstand der Planeten zur Ekliptik meist bei der Häuserzuordnung nicht berücksichtigt.

Je nach astrologischer Schule oder Richtung werden die Häuser teilweise nach verschiedenen Systemen berechnet, die zu abweichenden oder sogar sich widersprechenden Aussagen führen können. Ein Häusersystem ist jenes nach Campanus von Novara, andere nach Porphyrios und Regiomontanus, Placidus de Titis oder Walter Koch.[70] Beim oft eingesetzten äqualen System werden die Häuser vom Aszendenten aus gleich groß in 30°-Abschnitten dargestellt. Bei den anderen Systemen sind die Häuser je nach der verwendeten Projektionsebene (der Schnittebene im Orangenbild) unterschiedlich groß.

So wie den Tierkreiszeichen in der Deutung verschiedene Charaktereigenschaften und den Himmelslichtern (Planeten, Sonne, Mond) verschiedene Eigenschaften zugesprochen werden, so stellen die Häuser unterschiedliche Lebensbereiche dar (ich bin, ich habe, ich denke, ich fühle u. ä.), in denen sich die dort präsenten Tierkreiszeichen und Planeten entsprechend bemerkbar machen sollen. Diese Lebensbereiche werden der Reihe nach in symbolischer Analogie zu den Eigenschaften der Tierkreiszeichen, beginnend mit Widder, den Häusern zugeordnet.

Aspekte

Hauptartikel: Aspekt (Astrologie)

Der Abstand zwischen zwei Horoskopfaktoren, wie den Planeten, wird durch Winkel ausgedrückt. Einigen Winkelgrößen wird eine besondere Bedeutung zugemessen, diese Winkel werden als Aspekte (lateinisch aspiciere – anblicken, betrachten) bezeichnet und in Horoskopen häufig als Verbindungslinien eingezeichnet. Traditionell waren dies bis weit ins 20. Jh. das Sextil und das Quadrat, das Trigon und die Opposition sowie die Konjunktion. Letztere galt antik wie auch noch Jahrhunderte später nicht als Aspekt und speziell die Konjunktion von Jupiter sowie Saturn erfuhr seit der Spätantike bis weit in die Neuzeit hinein eine gesonderte Deutung unter dem Begriff der Großen Konjunktion für die astrologische Geschichtsbetrachtung.[71][72][73] Als Sonderfall gelten häufig die sogenannten Spiegelpunkte, die in der Astrologiegeschichte wiederum teilweise nicht zu den Aspekten gerechnet und entsprechend eben sowenig mitgedeutet wurden. Mittlerweile werden eine immer noch zunehmende Zahl von weiteren Aspekten, je nach astrologischer Richtung oder Schule, in die Deutung einbezogen. So z. B. das Halbquadrat oder Quintil. Die von Alfred Witte eingeführten Halbsummen berücksichtigen insbesondere die Symmetrieeigenschaften der Aspekte.[74] Nach astrologischer Auffassung beschränkt sich die Wirksamkeit der Aspekte nicht auf die exakten Winkelabstände, die praktisch nie gegeben sind. Vielmehr wird um diese herum ein Streubereich, der sogenannte Orbis zugelassen, der je nach astrologischer Schule unterschiedlich groß sein kann. Neuere Auffassungen gehen von einer kontinuierlichen Abnahme der Wirksamkeit mit dem Abstand von exakten Wert aus.

Rezeption

Die Kritik an der Astrologie bewegte sich lange Zeit zumeist auf einer abstrakten und philosophischen Ebene.[75] So wurden etwa die unterschiedlichen Schicksale von Menschen diskutiert, die zum selben Zeitpunkt geboren waren, oder das Fehlen plausibler Darlegungen, wie die postulierten astrologischen Einflüsse stattfinden sollten. Heutige Kritik an der Astrologie beruft sich dagegen vor allem auf kontrollierte empirische Studien, in denen die – auch psychologisch begründbare – Fähigkeit von Astrologen geprüft wurde, aus Horoskopen Aussagen über die zugehörige Person abzuleiten, die aber regelmäßig keine über den Zufall hinausgehende Trefferrate zum Ergebnis hatten.

Empirische Studien

Im Jahre 1979 stellte Kelly[76] in einer Metaanalyse der bis dahin vorliegenden Studien fest, dass

die große Mehrheit der empirischen Studien, die zu dem Zweck durchgeführt wurden, die astrologische Lehre zu überprüfen, deren Behauptungen nicht bestätigen konnte und
„the few studies that are positive need additional clarification.“[78]FliessTextRef

Einige wissenschaftliche Studien kamen zu dem Ergebnis, dass es keinen feststellbaren Zusammenhang gebe zwischen Deutungselementen der Astrologie und menschlichen Eigenschaften wie Intelligenz oder Persönlichkeit, wie sie in der Psychologie typischerweise begrifflich operationalisiert werden.[79] Bei der Voraussage künftiger Ereignisse schneiden Astrologen nicht besser ab als bei zufälligem Erraten.[80][81] Eine der bekanntesten Untersuchungen ist der Doppel-Blindtest von Shawn Carlson, der 1985 in der Fachzeitschrift Nature publiziert wurde.[82]

David Voas ging der Frage nach, ob der Erfolg in der Beziehung und ein Hingezogenfühlen zum Lebenspartner mit den astrologischen Aussagen, die spezifisch dies konstatieren, korrelieren. Hierfür standen ihm Personendaten von über elf Millionen Menschen aus Wales und England zur Verfügung. Die Studie zeigte aber, dass weder Ehen von unter astrologischen Gesichtspunkten „geeigneteren“ Partnern länger anhalten würden, noch, dass es eine höhere Verteilung an astrologisch „kompatibleren“ Partnern gebe.[83]

Ein dänisch-deutsches Forscherteam um Peter Hartmann wertete in einer großangelegten Studie die Daten von insgesamt mehr als 15.000 Personen statistisch aus: ein Zusammenhang zwischen Geburtsdatum – und damit auch dem so genannten „Sternzeichen“ (dem Tierkreiszeichen, in dem zum Zeitpunkt der Geburt die Sonne steht) – und individuellen Persönlichkeitsmerkmalen konnte nicht nachgewiesen werden.[79] „Damit könne zwar nicht die Astrologie als Ganzes widerlegt werden, doch ein direkter Zusammenhang zwischen der Geburt in einem bestimmten Tierkreiszeichen und der Persönlichkeit existiere höchstwahrscheinlich nicht, schließen die Forscher.“[84]

Darüber hinaus betonen verschiedene Autoren entscheidende methodische Schwächen scheinbar stützender Studien wie selektive Auswahl der Testpersonen, Ungenauigkeiten bei der Geburtszeit oder zu geringe Probandenzahlen. Für die positiven Befunde solcher Studien fanden die Forscher alternative Erklärungen, so tendieren Personen mit astrologischen Kenntnissen dazu, sich gemäß ihren Erwartungen zu ihrem jeweiligen Sternzeichen zu verhalten.[85][86]

Astrologische Zwillinge, das sind Personen, die zum selben Zeitpunkt geboren sind, sollten nach Auffassung vieler Astrologen und Kritiker der Astrologie der beste Test für die Leistungsfähigkeit der Astrologie sein.[80] In einer umfangreichen, wissenschaftlich durchgeführten Studie konnten keine Korrelationen zwischen Geburtsdatum und signifikant höheren Ähnlichkeiten bei astrologischen Zwillingen – im Vergleich zu anderen Personen – festgestellt werden.[80]

Im Jahr 1997 wollte Gunter Sachs in seinem Buch Die Akte Astrologie[87] mittels 300.000 untersuchten Fällen nachweisen, dass statistisch signifikant erscheinende Korrelationen zwischen den Tierkreiszeichen der untersuchten Personen und Alltagsphänomenen, wie Heirat, Unfall, Krankheit, Interessen oder Selbstmord bestünden: so kam er u. a. auf 25 statistisch signifikant häufige und seltene Eheschließungskombinationen. Er glaubte, diese auch mittels Kontrollexperiment (künstliche Sternzeichen mittels Zufallsauswahl) verifizieren zu können. Allerdings wurden von Statistikern grobe methodische Fehler in Sachs’ Buch aufgezeigt. Eine im März 2011 veröffentlichte Stellungnahme der Statistiker Katharina Schüller und Walter Krämer kam zu dem Schluss, dass die handwerklich-methodischen Fehler, die Statistiker zuvor den Auswertungen von Gunter Sachs nachsagten, nicht vorhanden seien[88] – was allerdings nicht als Beweis für die Richtigkeit von Sachs’ Behauptungen missverstanden werden dürfe.

Psychologie

Neben der Selbstprojektion finden sich in der Psychologie weitere Theorien, etwa die Fremdprojektion (ähnlich dem Erlernen der Geschlechterrolle) sowie der Bejahungsfaktor bei schwammigen Aussagen (sogenannter Barnum-Effekt), die die Selbstbestätigung über das Horoskop in Frage stellen. Diese Bejahungstendenz ist beispielsweise gegeben bei Persönlichkeitsbeschreibungen, die Gegensätze in einem ausgewogenen Verhältnis gegenüberstellen, „Sie sind ein im Grunde kontaktfreudiger Mensch, aber manchmal ziehen Sie sich zurück und wollen mit niemandem reden.“ Für diese Effekte gibt es jeweils fundierte Studien, die deren teils starke Wirkung beschreiben. Ähnlich wie mit der physikalischen Kritik bleibt für den astrologischen Anteil hier nur ein kaum messbarer Hauch eines äußeren Einflusses übrig. Mögliche Beobachtungen sind vielmehr der Ausdruck des Erlernten als direkte Folge der Prägung der Psyche durch das astrologische Modell. In diesem Zusammenhang hat eine Untersuchung, die im Jahr 1978 von den Psychologen Mayo, White und Eysenck durchgeführt wurde, gezeigt, dass abhängig vom jeweiligen Wissen um Gestirnstände Personen, die dieses Gedankengebäude kennen und für sich auch als wichtig betrachten, auch Stellungen der Planeten widerspiegeln.[89] Diese Auffälligkeiten verschwanden jedoch genau dann, wenn Personen getestet wurden, die keine astrologischen Behauptungen kannten.

Einzig die Analytische Psychologie nach C. G. Jung steht der Astrologie offen gegenüber und begreift sie als einen Ausdruck von Synchronizität. Jung hat besonders die so genannte «psychologische Astrologie» erheblich beeinflusst.[90] Jungs Begriffe und ihre inhaltlichen Beschreibungen wie «Animus/Anima» und der «Schatten», die Persona und die «Individuation», die «Archetypen-Lehre» sowie das Modell der «Synchronizität» werden in der Astrologie z. B. vielfach bei der Deutung von Geburtshoroskopen verwendet. Darüber hinaus verfügte Jung selber über umfangreiche Astrologiekenntnisse, so dass er beispielsweise bei der Arbeit mit seinen Klienten Geburtshoroskope von ihnen erstellte und die Horoskopdeutung in die psychologische Arbeit mit einbezog, wie Jung bereits 1911 in einem Brief an Sigmund Freud geschrieben hatte.[91]
Vertreter einer jungianisch geprägten Astrologie sind z. B. die Psychoanalytikerin und Astrologin Liz Greene, der Komponist, Maler und Astrologe Dane Rudhyar sowie der Psychologe, Therapeut und Astrologe Peter Orban.

Allerdings werden Theorien und Modelle der analytischen Psychologie von der akademischen Psychologie mehr kritisch gesehen, da aus Sicht der universitären Psychologie vielfach mit unwissenschaftlichen Methoden gewonnen.

Kirchen

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) rät ihren Gläubigen zu einem vorsichtigen und distanzierten Umgang mit der Astrologie als Instrument der Vorhersage eines vermeintlich festgelegten Schicksals. Die Zentralstelle für Weltanschauungsfragen der EKD sieht in der Popularität der Astrologie sowie speziell in ihrer Ausprägung als eine Methode der Lebensberatung einen Bedarf geistlicher Orientierung in der modernen Welt. Das Denken in Symbolen, wie es bei der Astrologie der Fall sei, könne dabei durchaus konstruktive Selbsterkenntnis in einem guten Sinne fördern. Gleichzeitig komme bei der astrologischen Deutung einem fremden Menschen eine enorme Deutungshoheit über das eigene Leben zu, woraus Abhängigkeiten und andere negative Konsequenzen entstehen könnten. Aus christlicher Perspektive seien jedoch nicht die Sterne Herrscher über das Leben, sondern nur Gott. Der christliche Glaube basiere auf der grundsätzlichen Freiheit eines Christen, sein Leben in eigener Verantwortung vor Gott zu leben und sein Schicksal selbst zu bestimmen. Diese Freiheit und damit auch das eigenverantwortliche Handeln vor Gott sei gefährdet, wenn man den Sternen oder einem Sternendeuter Autorität über das eigene Schicksal zubillige. Martin Luther habe auf die astrologische Warnung davor, die Elbe an einem bestimmten Tag im Boot zu überqueren, mit den Worten „Domini sumus“ (‚Wir sind des Herrn‘) geantwortet und sei in den Kahn gesprungen. Dies sei ein Beispiel dafür, wie als Christ mit dem Thema konstruktiv umzugehen sei.[92]

Die Katholische Kirche lehnt die Astrologie und sämtliche Formen der „Wahrsagerei“ ab. In ihrem Katechismus werden im Abschnitt 2116 mit Bezug auf Bibelstellen alle „Handlungen, von denen man zu Unrecht annimmt, sie könnten die Zukunft ‚entschleiern‘“, abgelehnt. Hinter derartigen Aktivitäten verberge sich der Wille, Macht über die Geschichte und andere Menschen zu erlangen sowie sich „andere Mächte geneigt zu machen“. Dies widerspreche „der mit liebender Ehrfurcht erfüllten Hochachtung“, die man als Katholik „allein Gott“ schulde.[93]

Naturwissenschaft

Die Naturwissenschaft lehnt jede Form der Astrologie aufgrund ihrer „unstrittigen Unwissenschaftlichkeit“ ab. Im Jahre 1975 veröffentlichte die amerikanische Zeitschrift The Humanist eine Erklärung mit dem Titel Einwände gegen die Astrologie.[94] Einleitend hieß es: „Wir, die Unterzeichner – Astronomen, Astrophysiker und Naturwissenschaftler anderer Fachrichtungen – möchten die Öffentlichkeit vor einem ungeprüften Vertrauen zu den Vorhersagen und Ratschlägen warnen, die Astrologen privat und öffentlich machen und erteilen. Wer an die Astrologie glauben möchte, sollte sich vor Augen halten, daß es für ihre Lehren keine wissenschaftliche Grundlage gibt.“[95] Unterzeichnet wurde die Erklärung von 186 Wissenschaftlern, darunter 18 Nobelpreisträgern. Im Jahr darauf wurde das Committee for the Scientific Investigation of Claims of the Paranormal (CSICOP) gegründet, was zu großen Teilen eine Antwort auf die enorme Popularität der Astrologie war.[96] Dem folgten bald ähnliche Organisationen der naturalistischen Positionen vertretenden Skeptikerbewegung in anderen Ländern. Diese machten es sich zu einem ihrer Hauptanliegen, dem Glauben an die Astrologie entgegenzuwirken und vor ihrer Anwendung zu warnen.

Bevölkerung

Nach Umfragen in einigen westlichen Ländern ist etwa ein Viertel der Bevölkerung davon überzeugt, dass die Astrologie zutreffende Aussagen über Persönlichkeitszüge oder über Ereignisse im Leben eines Menschen treffen kann.[97] So glaubten 2009 etwa 25 % der U.S. Amerikaner an Astrologie, vermischten dies aber mit Reinkarnation und spirituelle Energien.[98] In Deutschland glauben 23 %, dass „Sterne unser Leben beeinflussen, aber […] nicht die einzigen Einflussfaktoren“ sind und 2 %, dass „unser Lebensweg […] einzig von den Sternen bestimmt“ wird.[99]

38 % der Wiener, glauben, „dass die Beschreibung des eigenen Sternzeichens zumindest eher auf den eigenen Charakter und das Verhalten zutrifft.“[100] In Vorarlberg glauben 28 % (sehr) stark, dass „die Stellung von Sternen oder Planeten [i]hr Leben“ beeinflusst und 16 % sind „Horoskope in Zeitungen/Zeitschriften/im Radio“ (sehr) wichtig.[101] Die Tendenz an Astrologie zu glauben ist zumindest zum Teil dadurch erklärt was Personen über Wissenschaft wissen – aber auch durch Persönlichkeitsmerkmale.[102] So glauben zum Beispiel 8 % der U.S. Amerikaner, dass Astrologie sehr wissenschaftlich ist.[103]

Rechtliche Situation in Deutschland

Das Recht, sich astrologisch zu betätigen, ist in Deutschland durch das Grundrecht der Berufsfreiheit geschützt. Im Jahre 1965 hob das Bundesverwaltungsgericht mit seinem Urteil unter Verweis auf Art. 12 GG Verbote auf, die bis dahin in einigen Bundesländern in Kraft waren, beispielsweise die Bremer Wahrsageverordnung vom 6. Oktober 1934.[104] Da aber das Berufsbild „Astrologe“ gesetzlich nicht näher definiert ist und keiner staatlichen Aufsicht unterliegt, bestehen hinsichtlich des Zugangs und der Ausübung des Astrologenberufs keinerlei Einschränkungen. Lediglich die Anzeigepflicht gemäß § 14 der Gewerbeordnung ist zu beachten.

Bis zum Jahr 2011 galt nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf, dass ein „Vertrag über Stellen von Horoskopen auf astrologischer Grundlage […] auf eine objektiv unmögliche Leistung gerichtet [ist], die zur Nichtigkeit führt.“[105] Im Zuge des Urteils III ZR 87/10[106] im Jahr 2011 entschied der Bundesgerichtshof, dass „Wahrsager [..] generell Anspruch auf Honorar“ haben „es sei denn, sie beuten labile Menschen aus.“[107] Vorausgegangen war die Klage einer Kartenlegerin auf ihr Honorar für erbrachte Leistungen. Der Bundesgerichtshof entschied drauf hin, „ob und unter welchen Voraussetzungen ein Anspruch auf Vergütung für eine Leistung, die unter Einsatz übernatürlicher, magischer Kräfte und Fähigkeiten erbracht werden soll […], besteht.“[108] Obwohl das Urteil sich nicht explizit auf Astrologie bezog, schrieb der deutsche Astrologen-Verband im Bezug auf das Urteil: der „seriöse astrologische Berater klärt seine Klienten vor einer Beratung über Reichweite und Grenzen des diagnostischen Hilfsmittels Astrologie auf.“[109]

Literatur

Udo Becker: Lexikon der Astrologie. Freiburg 1981.
Nicholas Campion: A History of Western Astrology. 2 Bde., Continuum, London und New York 2008, 2009.
Hans Jürgen Eysenck, David Nias: Astrologie – Wissenschaft oder Aberglaube? List Verlag, 1987, ISBN 3-471-77417-3.
Jürgen Hamel: Begriffe der Astrologie. Von Abendstern bis Zwillingsproblem. Harri Deutsch Verlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-8171-1785-7.
James Herschel Holden: A History of Horoscopic Astrology. American Federation of Astrologers, Tempe (USA) 2006 (2. Auflage).
Ivan W. Kelly: Why Astrology Doesn’t Work. In: Psychological Reports. 82 (1998), S. 527–546.
Gustav-Adolf Schoener: Astrologie in der Europäischen Religionsgeschichte. Kontinuität und Diskontinuität. Peter Lang Verlag, Frankfurt 2016 (= Tübinger Beiträge zur Religionswissenschaft, 8).
Christoph Schubert-Weller: Wege der Astrologie – Schulen und Methoden im Vergleich. Chiron Verlag, Mössingen 2000, ISBN 3-925100-22-9
Kocku von Stuckrad: Das Ringen um die Astrologie. De Gruyter, Berlin 2000.
Kocku von Stuckrad: Geschichte der Astrologie. Beck, München 2003, ISBN 3-406-50905-3.

Weblinks

 Commons: Astrologie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiquote: Astrologie – Zitate
 Wikisource: Astrologie – Quellen und Volltexte
 Wiktionary: Astrologie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

↑ Stephan Heilen: ‚Hadriani genitura‘ – die astrologischen Fragmente des Antigonos von Nikaia. Walter de Gruyter, Berlin 2015. S. 15 f.

↑ Wolfgang Hübner: Astrologie. In: Hubert Cancik, Helmuth Schneider (Hrsg.): Der Neue Pauly. Enzyklopädie der Antike. Band 2. Stuttgart 1997. S. 123 f.

↑ a b c Annelies van Gijsen: Astrology I: Introduction. In: Dictionary of Gnosis and Western Esotericism, Hrsg. Wouter J. Hanegraaff, Leiden 2006, S. 109 f.

↑ Peter Niehenke: Kritische Astrologie. Freiburg 1987, S. 89–97.

↑ Jürgen Hamel: Begriffe der Astrologie. Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 2010, Stichwort ‚Aristoteles‘, S. 125 f.; Stichwort ‚Astrologie‘, S. 143–147, S. 143.

↑ Mark Graubard – Astrology and Alchemy: Two Fossile Sciences, New York: Philosophical Library, 1953, Rezension (PDF); ähnlich Lawrence E. Jerome: Astrology and Modern Science: A Critical Analysis, Leonardo, Bd. 6, 1973, S. 121–130.

↑ Lynn Thorndike: The True Place of Astrology in the History of Science, in: Isis, Bd. 46, Nr. 3, September 1955, S. 273–278

↑ Ernst Cassirer: Wesen und Wirkung des Symbolbegriffs. Darmstadt 1956, S. 24

↑ Ernst Cassirer: Zur modernen Physik. 7. Auflage. Darmstadt 1994, S. bes. S. 109 f. 

↑ Karl Popper: Science: Conjectures and Refutations. Lecture given 1953, published under the title: ‚Philosophy of Science: a Personal Report‘ in British Philosophy in Mid-Century, Hrsg. C. A. Mace, 1957 (PDF)

↑ Johann August Schülein, Simon Reitze: Wissenschaftstheorie für Einsteiger. Facultas Verlags- und Buchhandels AG, Wien 2016, 4. Auflage. S. 234.

↑ Popper: Conjecture and Refutation. S. 3).

↑ In diesem Sinne sei die Astrologie in der Vergangenheit aus den falschen Gründen kritisiert worden: Anhänger von Aristoteles und andere Rationalisten, bis hin zu Isaac Newton, hätten vor allem die Annahme der planetarischen Wirkung auf terrestrische Ereignisse angegriffen. Dabei basiere sowohl Newtons Theorie der Schwerkraft als auch die Gezeiten­theorie im Kern auf astrologischen Denktraditionen. Während dieser Umstand bei Newton großen Widerwillen ausgelöst habe, hätte Galileo Galilei die – heute allgemein anerkannte – Gezeitentheorie aufgrund ihrer historischen Wurzeln komplett abgelehnt (Popper, Conjecture and Refutations, S. 16).

↑ „In the absence [of a more articulated theory], however, neither the astrologer nor the doctor could do research. Though they had rules to apply, they had no puzzles to solve and therefore no science to practise.“ Thomas S. Kuhn, Logic of Discovery or Psychology of Research?, in Criticism and the Growth of Knowledge, edited by I. Lakatos and A. Musgrave, Cambridge University Press, London 1970, 23 S. (PDF (Memento vom 12. Mai 2013 im Internet Archive)).

↑ „The remarks should not be interpreted as an attempt to defend astrology as it is practiced now by the great majority of astrologists. Modern astrology is in many respects similar to early mediaeval astronomy: it inherited interesting and profound ideas, but it distorted them, and replaced them by caricatures more adapted to the limited understanding of its practitioners. The caricatures are not used for research; there is no attempt to proceed into new domains and to enlarge our knowledge of extra-terrestrial influences; they simply serve as a reservoir of naive rules and phrases suited to impress the ignorant.“ Paul Feyerabend: The Strange Case Of Astrology. In: Science in a Free Society, Verso, 1978, S. 96. (PDF)

↑ Paul R. Thagard: Why Astrology is a Pseudoscience. PSA: Proceedings of the Biennial Meeting of the Philosophy of Science Association, Jg. 1978, Bd. 1, S. 223–234, (PDF)

↑ Margherita Hack: Astrologie ist Aberglaube. In: Euronews, Astrologie ist Aberglaube, Interview veröffentlicht am 4. Oktober 2011

↑ Josef Fried: Astrologie – Wissenschaft oder Aberglaube?. Veröffentlichung vom 31. März 2011. Als PDF unter Astrologie – Wissenschaft oder Aberglaube?, abgerufen am 9. März 2019.

↑ Martin Mahner: Demarcating Science from Non-Science. In: General Philosophy of Science. Elsevier, 2007, ISBN 978-0-444-51548-3, S. 516–575, 516; 560–564., doi:10.1016/b978-044451548-3/50011-2 (englisch, elsevier.com [abgerufen am 30. März 2019]). 

↑ Steven French, Juha Saatsi (Hrsg): The Bloomsbury Companion of Philosophy of Science. Bloomsbury Academic, London, New York 2011. S. 438 f., Stichwort ‚Demarcation Problem‘.

↑ Jürgen Mittelstraß (Hrsg.), Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie. Band 1: A-B. Springer-Verlag GmbH Deutschland, Stuttgart und Weimar 2005, S. 267 f., Stichwort Astrologie.

↑ Jürgen Hamel: Begriffe der Astrologie. Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 2010, Stichwort ‚Astrologie‘, S. 143–147, S. 143.

↑ Andreas Schlager: Zur Begründung des Abgrenzungskriteriums in der analytischen Wissenschaftstheorie (PDF). Dissertation, Wien 2009, z. B. Einleitung IIX f., abgerufen am 9. März 2019.

↑ Jürgen Hamel: Begriffe der Astrologie. Wissenschaftlicher Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 2010. S. 157 ff., Stichwort prähistorische Astrologie und Astronomie.

↑ Jürgen Hamel: Begriffe der Astrologie. Wissenschaftlicher Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 2010. S. 139. Stichwort babylonische Astrologie.

↑ Stephan Heilen: ‚Hadriani genitura‘ – Die astrologischen Fragmente des Antigonos von Nikaia. Walter de Gruyter, Berlin 2015. S. 237.

↑ Hubert Cancik, Helmuth Schneider (Hrsg.): Der neue Pauly. Enzyklopädie der Antike. Band 2. Metzler Verlag, Stuttgart 1997. S. 130 (Stichwort ‚Astronomie‘).

↑ James Herschel Holden: A History of Horoscopic Astrology. American Federation of Astrologers, Tempe (USA) 2006. S. 12–15.

↑ Vettius Valens: Blütensträusse. Scripta Mercaturae Verlag, St. Katharinen 2004. S. 204–211.

↑ Stephan Heilen: ‚Hadriani genitura‘ – die astrologischen Fragmente des Antigonos von Nikaia. Walter de Gruyter, Berlin 2015. S. 694–696.

↑ Bara, S. 112

↑ Paul-Richard Berger: Rabbi Jehoschua ben Chanaja. In: Folker Siegert: Grenzgänge: Menschen und Schicksale zwischen jüdischer, christlicher und deutscher Identität. Lit, Münster 2002, ISBN 3-8258-5856-1, S. 100–101.

↑ Kocku von Stuckrad: Geschichte der Astrologie. Verlag C. H. Beck, München 2003. S. 119.

↑ Kocku von Stuckrad: Geschichte der Astrologie. Verlag C. H. Beck, München 2003. S. 124.

↑ James Herschel Holden: A History of Horoskopic Astrology. From the Babylonian Period to the Modern Age. Tempe (Arizona, USA) 2006. S. 101.

↑ Gerd Mentgen, Astrologie und Öffentlichkeit im Mittelalter. Anton Hiersemann, Stuttgart 2005. S. 168.

↑ James Herschel Holden: A History of Horoskopic Astrology. From the Babylonian Period to the Modern Age. Tempe (Arizona, USA) 2006. S. 100.

↑ James Herschel Holden: A History of Horoskopic Astrology. From the Babylonian Period to the Modern Age. Tempe (Arizona, USA) 2006. S. 100, S. 103 f.

↑ James Herschel Holden: A History of Horoscopic Astrology. American Federation of Astrologers, Tempe (USA) 2006. S. 145.

↑ James Herschel Holden: A History of Horoskopic Astrology. From the Babylonian Period to the Modern Age. Tempe (Arizona, USA) 2006. S. 153.

↑ James Herschel Holden: A History of Horoskopic Astrology. From the Babylonian Period to the Modern Age. Tempe (Arizona, USA) 2006. S. 134.

↑ Kocku von Stuckrad: Geschichte der Astrologie. Verlag C. H. Beck, München 2003. S. 183 f.

↑ James Herschel Holden: A History of Horoskopic Astrology. From the Babylonian Period to the Modern Age. Tempe (Arizona, USA) 2006. S.  145, S. 146–147, S. 150, S. 154.

↑ David Pingree, The Astrological School of John Abramius, in: Dumbarton Oaks Papers, Bd. 25 (1971), S. 193.

↑ Herbert Hunger: Die hochsprachliche profane Literatur der Byzantiner: 2. Philologie, Profandichtung, Musik, Mathematik und Astronomie, Naturwissenschaften, Medizin, Kriegswissenschaften, Rechtsliteratur. C. H. Beck Verlag, München 1978. S. 254 f.

↑ Wolfgang Hübner, Astrologie in der Renaissance, in: Klaus Bergdolt, Walther Ludwig (Hrsg.), Zukunftsvoraussagen in der Renaissance. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2005. S. 241–279, hier S. 243.

↑ Gerd Mentgen, Astrologie und Öffentlichkeit im Mittelalter. Anton Hiersemann, Stuttgart 2005. S. 171 f., S. 174 f.

↑ James Herschel Holden: A History of Horoskopic Astrology. From the Babylonian Period to the Modern Age. Tempe (Arizona, USA) 2006. S. 134.

↑ Kocku von Stuckrad: Geschichte der Astrologie. Verlag C. H. Beck, München 2003. S. 183 f.

↑ Gerd Mentgen: Astrologie und Öffentlichkeit im Mittelalter. Anton Hiersemann, Stuttgart 2005. S.  186 – 187, S. 189 - 191.

↑ Wolfgang Hübner, Astrologie in der Renaissance, in: Klaus Bergdolt, Walther Ludwig (Hrsg.), Zukunftsvoraussagen in der Renaissance. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2005. S. 261f.

↑ Ornella Pompeo Faracovi: Astrology IV: 15–19th Century. In: Dictionary of Gnosis and Western Esotericism, Hrsg. Wouter J. Hanegraaff, Leiden 2006, S. 128–136, hier S. 128–130.

↑ Faracovi, S. 130.

↑ Faracovi, S. 131.

↑ a b Faracovi, S. 132.

↑ Faracovi, S. 132 f.

↑ a b c d Olav Hammer: Astrology V: 20th Century. In: Wouter J. Hanegraaff (Hrsg.): Dictionary of Gnosis & Western Esotericism. Brill, Leiden 2006, ISBN 978-90-04-14372-2, S. 138. 

↑ Siehe etwa Thomas Ring: Astrologische Menschenkunde. Zürich 1956, 4 Bde.

↑ Marcel Granet: Das chinesische Denken. München 1980, ISBN 3-423-04362-8 (S. 263 ff.)

↑ Alexander W. Voß: Astronomie und Mathematik. In: Nikolai Grube (Hrsg.): Maya – Gottkönige im Regenwald. Köln 2000, S. 131–141, hier S. 141

↑ Vereidigt am 20. Januar 2017, 12h in Washington D.C. Äußerer Ring: 12 Tierkreiszeichen; innerer Ring: 12 Häuser mit den Symbolen verschiedener Gestirne. Rote Linien ~ disharmonische, grüne und blaue Linien ~ harmonische Winkel (Aspekte).

↑ Jürgen Hamel: Begriffe der Astrologie. Wissenschaftlicher Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 2010. S. 580., Stichwort Tierkreis, tropischer.

↑ Francesca Rochberg: Heavenly Writing. Cambridge University Press, New York 2004, S. 127 ff.

↑ James Herschel Holden: A History of Horoscopic Astrology. American Federation of Astrologers, Tempe (USA) 2006. S. 3f.

↑ Franz Boll, Carl Bezold, Wilhelm Gundel: Sternglaube und Sterndeutung. Die Geschichte und das Wesen der Astrologie. 6. Auflage, Darmstadt 1974, S. 21, 50 f., 54, 57, 92, 134, 157 f.

↑ Elemente, Polarität, Kreuzqualitäten, abgerufen am 18. September 2012.

↑ Otto Schönberger, Eberhard Knobloch: Vettius Valens. Blütensträusse. Scripta Marcaturae Verlag, St. Katharinen, 2004. S. 328–329.

↑ William Lilly: Christliche Astrologie. Buch 1 und 2. Chiron Verlag, Tübingen 2007. S. 70–76.

↑ Akron: Das Astrologie-Handbuch. Charakteranalyse und Schicksalsdeutung. Hugendubel, München 1995. Einband-Innenseite vorne.

↑ James Herschel Holden: A History of Horoscopic Astrology. Tempe/ USA 2006, S. 65, S. 144 f., S. 158, S. 187 f., S. 261.

↑ Jürgen Hamel: Begriffe der Astrologie. Wissenschaftlicher Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 2010. S. 122 ff., Stichwort Aspekt.

↑ Stephan Heilen: ‚Hadriani genitura‘ – die astrologischen Fragmente des Antigonos von Nikaia. Walter de Gruyter, Berlin 2015. S. 786 f.

↑ Andreas Lerch: Scienta astrologiae. Der Diskurs über die Wissenschaftlichkeit der Astrologie und die lateinischen Lehrbücher 1470 – 1610. Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2015. S. 269.

↑ Alfred Witte: Planetenbilder und sensitive Punkte. In: Der Mensch, eine Empfangsstation kosmischer Suggestionen. Ludwig Rudolph (WITTE-Verlag), Hamburg 1975, 3. Auflage 2012, ISBN 3-920807-11-1, S. 165.

↑ Olav Hammer: Astrology V: 20th Century. In: Wouter J. Hanegraaff (Hrsg.): Dictionary of Gnosis & Western Esotericism. Brill, Leiden 2006, ISBN 978-90-04-14372-2, S. 137 f. 

↑ I. W. Kelly: Astrology and Science: A critical examination. In: Psychological Reports, 1979, Bd. 44, S. 1231–1240.

↑ I. W. Kelly: Why astrology doesn’t work. In: Psychological Reports. 1998, Bd. 82, S. 527–546.

↑ [77], deutsch: „die wenigen stützenden Studien weiterer Klärung bedürfen.“

↑ a b Peter Hartmann (Universität von Aarhus) u. a.: The relationship between date of birth and individual differences in personality and general intelligence: A large-scale study. In: Personality and Individual Differences. Mai 2006, Bd. 40, S. 1349–1362. doi:10.1016/j.paid.2005.11.017

↑ a b c G. Dean, I. W. Kelly: Astrology Relevant to Consciousness and Psi? (Memento des Originals vom 26. September 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.imprint.co.uk (PDF; 162 kB) In: Journal of Consciousness Studies. 10/2003, S. 175–98.

↑ A. Abdel-Khalek, D. Lester: Astrological signs and personality in Kuwaitis and Americans. In: Psychological reports. 98, Nr. 2, April 2006, S. 602–7. PMID 16796119..; P. C. Austin, M. M. Mamdani, D. N. Juurlink, J. E. Hux: Testing multiple statistical hypotheses resulted in spurious associations: a study of astrological signs and health. In: Journal of clinical epidemiology. 59, Nr. 9, September 2006, S. 964–969. doi:10.1016/j.jclinepi.2006.01.012. PMID 16895820..; A. J. Wyman, S. Vyse: Science versus the stars: a double-blind test of the validity of the NEO Five-Factor Inventory and computer-generated astrological natal charts. In: The Journal of general psychology. 135, Nr. 3, Juli 2008, S. 287–300. PMID 18649494..; Lower SK: Treating astrology’s claims with all due gravity. In: Nature. 447, Nr. 7144, Mai 2007, S. 528. doi:10.1038/447528a. PMID 17538598..; Carlson Shawn: A double-blind test of astrology. In: Nature. 318, Dezember 1985, S. 419–425. doi:10.1038/318419a0. Abgerufen am 11. November 2010.

↑ Carlson Shawn: A double-blind test of astrology. In: Nature. 318, Dezember 1985, S. 419–425. doi:10.1038/318419a0.

↑ D. Voas (2008): Ten million marriages: An astrological detective story. In: Skeptical Inquirer. 32 (2)

↑ Wissenschaft.de: Tiefschlag für Horoskope (Memento des Originals vom 23. Oktober 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wissenschaft.de

↑ K. Pawlik, L. Buse: Selbst-Attribuierung als differentiell-psychologische Moderatorvariable: Nachprüfung und Erklärung von Eysencks Astrologie-Persönlichkeit-Korrelationen. (Self-attribution as a differential moderator variable in Psychology: A test and an explanation of Eysenck’s astrology – personality correlations). In: Zeitschrift für Sozialpsychologie. 1979, Bd. 10, S. 54–69.

↑ J. J. F. van Rooij: Introversion-extraversion: Astrology versus psychology. In: Personality and Individual Differences. 1994, Bd. 16, S. 985–988.

↑ G. Sachs: Die Akte Astrologie, Goldmann-Verlag 1997

↑ Stellungnahme Basler (Memento vom 4. Januar 2013 auf WebCite) (PDF; 98 kB)

↑ J. Mayo, O. White, H. J. Eysenck: An empirical study of the relation between astrological factors and personality. In: Journal of Social Psychology. 1978, Bd. 105, S. 229–236.

↑ Kocku von Stuckrad: Geschichte der Astrologie. C. H. Beck Verlag, München 2003. S. 339–345.

↑ Sigmund Freud, C. G. Jung: Briefwechsel. Frankfurt / M. 1974, S. 471, Brief 259 J vom 12.6.1911 an Freud.

↑ Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen: Astrologie, Abgerufen am 2. April 2014.

↑ Katechismus der katholischen Kirche (2116), Abgerufen am 3. April 2014.

Objections to Astrology. A Statement by 186 Scientists. In: Patrick Grim (Hrsg.): Philosophy of Science and the Occult. Albany: State University of New York Press, 1982, S. 14–18. *.pdf in Englisch, abgerufen am 6. Juli 2011.

↑ Übersetzung aus: Nias Eysenck: Astrologie – Wissenschaft oder Aberglaube? München 1988, S. 17 f.

↑ Olav Hammer: Astrology V: 20th Century. In: Wouter J. Hanegraaff (Hrsg.): Dictionary of Gnosis & Western Esotericism. Brill, Leiden 2006, ISBN 978-90-04-14372-2, S. 139. 

↑ Olav Hammer: Astrology V: 20th Century. In: Wouter J. Hanegraaff (Hrsg.): Dictionary of Gnosis & Western Esotericism. Brill, Leiden 2006, ISBN 978-90-04-14372-2, S. 137. 

↑ Pew Research Center: Many Americans Mix Multiple Faiths. 9. Dezember 2009, abgerufen am 30. März 2019 (amerikanisches Englisch). 

↑ Statista – Das Statistik-Portal: Glaube an Horoskope. 2012, abgerufen am 30. März 2019. 

Studie Umfrage zur Einstellung zu Astrologie, Sternzeichen und Horoskop 2017. Abgerufen am 30. März 2019. 

↑ Edwin Berndt: Die „Astronomie“ im Meinungsbild der Vorarlberger Bevölkerung. 2010 (vobs.at [PDF]). 

↑ Nick Allum: Some people think astrology is a science – here’s why. 1. Juli 2014, abgerufen am 30. März 2019 (englisch). 

↑ National Science Foundation: Science & Engineering Indicators 2018. S. 7-50, abgerufen am 30. März 2019. 

↑ BVerwG I C 6.63 vom 4. November 1965, in MDR 3/1966, S. 260–263.

↑ Schendel, Volker H.: Astrologie und Recht: die astrologische Beratung – eine Herausforderung. Books on Demand, Norderstedt 2010, ISBN 978-3-8423-3536-3, S. 16. 

Rechtsprechung – BGH, 13.01.2011 – III ZR 87/10. In: dejure.org. Abgerufen am 6. April 2019. 

↑ Simone Utler: Wahrsager-Urteil des Bundesgerichtshofs: Preis des Übersinnlichen. In: Spiegel Online. 13. Januar 2011 (spiegel.de [abgerufen am 6. April 2019]). 

Pressemitteilung Nr. 5/11. Bundesgerichtshof, 13. Januar 2011, abgerufen am 6. April 2019. 

↑ Christoph Schubert-Weller: Der Beruf des Astrologen | Ausbildung zum Astrologen. Deutscher Astrologen-Verband, abgerufen am 6. April 2019 (deutsch). 

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4003305-3 (OGND, AKS)

Abgerufen von „https://de..org/w/index.php?title=Astrologie&oldid=188819006“

Kategorien: AstrologieÜberholte Theorie (Astronomie)Versteckte Kategorien: Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2018-03Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Cite journal/Überflüssiges AbrufdatumWikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2018-08Wikipedia:Belege fehlen

Navigationsmenü

Meine Werkzeuge


firmenmantel kaufen gmbh kaufen ohne stammkapital

gmbh anteile kaufen steuer gmbh kaufen mit schulden

gmbh mantel kaufen hamburg gmbh kaufen was beachten


Top 6 businessplan:

  1. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-ludwig-berg-altersvorsorge-gmbh-aus-duisburg/
  2. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-rudger-behrens-industriebedarf-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-dortmund/
  3. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-lottelore-melzer-wach-u-sicherheitsunternehmen-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-bergisch-gladbach/
  4. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-dorette-ossinger-grundstuecksverwaltung-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-mnchen/
  5. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-rudger-behrens-industriebedarf-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-dortmund/
  6. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-lottelore-melzer-wach-u-sicherheitsunternehmen-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-bergisch-gladbach/

Treuhandvertrag der Kanzleien Ges. m. b. Haftung aus Pforzheim

Kapitalgesellschaft Vorrats GmbH  gmbh kaufen ohne stammkapital gmbh kaufen was ist zu beachten

GmbH Treuhandvertrag

zwischen

Kanzleien Ges. m. b. Haftung, (Pforzheim)

(nachstehend „Treugeber“ genannt)

und

Tankanlagen u. Tanks GmbH, (Wuppertal)

(nachstehend „Treuhänder“ genannt)

1. Vertragsgegenstand

1.1. Der Treugeber beauftragt hiermit den Treuhänder, in eigenem Namen, aber auf Rechnung und Gefahr des Treugebers die bei der Bank (Moers), auf dem Konto Nr. 1086738 verbuchten Vermögenswerte (im folgenden kurz: „Treugut“) zu halten und zu verwalten. Der Treuhänder handelt dabei als Beauftragter im Sinne des deutschen Rechts. Er hat das Recht, Stellvertreter zu ernennen und mit schriftlichem Widerruf abzuberufen.

1.2. Der Treuhänder verwaltet das Treugut nach den Weisungen des Treugebers oder von ihm schriftlich bezeichneter Stellvertreter.

Der Treuhänder ist berechtigt, die Befolgung von Weisungen abzulehnen, die nach seiner Auffassung mit dem Gesetz in Widerspruch stehen. Liegen keine Weisungen vor, so ist der Treuhänder verpflichtet, solche vom Treugeber oder seinen Stellvertretern einzuholen. Bei Gefahr im Verzug sowie wenn Weisungen nicht zeitgerecht eingeholt werden können oder eintreffen, handelt der Treuhänder selbständig, nach bestem Wissen und Gewissen.

1.3. Der Treuhänder anerkennt, dass sämtliche auf dem unter Ziff. 1.1. hiervor erwähnten Konto verbuchten Vermögenswerte sowie deren Ertrag vollumfänglich Eigentum des Treugebers sind und wird sie diesem jederzeit auf erste Aufforderung hin zu unbeschwerter Verfügung herausgeben. Vorbehalten bleiben die Rechte des Treuhänders gemäss Art. 401 OR.

1.4. Den Parteien sind die Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes bekannt. Der Treuhänder bestätigt hiermit, dass er diesen Auftrag im Einklang mit den ent-sprechenden Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes sowie überhaupt mit den übrigen gesetzlichen Bestimmungen ausüben kann.

2. Haftung

Das Risiko für die Verwaltung und Erhaltung des Treugutes liegt vollumfänglich beim Treugeber. Der Treugeber verpflichtet sich und seine Rechtsnachfolger, den Treuhänder weder selber zu belangen durch Dritte, über die der Treuhänder die Kontrolle ausübt oder die ihrerseits in einem Dienst- oder anderen rechtlichen Verhältnis zu ihm stehen, haftbar machen zu lassen für die Tätigkeiten in Ausübung dieses Treuhandmandates, sowie allgemein ihn von allen Ansprüchen, die gegen ihn aus der Mandatsausübung geltend gemacht werden können, freizustellen und schad- und klaglos zu halten. Vorbehalten bleibt die Haftung des Treuhänders aufgrund der Sorgfaltpflicht, die ihn gemäss Art. 398 OR als Beauftragten trifft, wobei diese Haftung auf rechtswidrige Absicht oder grobe Fahrlässigkeit beschränkt wird (Art. 100 Abs. 1 OR).

3. Honorar

Der Treugeber verpflichtet sich, den Treuhänder für die gestützt auf diesen Treuhandvertrag erbrachten Dienstleistungen nach Zeitaufwand zu entschädigen. Als Grundlage dient ein Stundenhonorar von mindestens EUR. 479.–. Ferner wird der Treugeber dem Treuhänder alle Auslagen und Verwendungen ersetzen, die diesem im Zusammenhang mit der Ausübung des Treuhandmandates anfallen. Es gilt als vereinbart, dass das jährliche Honorar mindestens 1,5 % des Bruttobetrags des am Anfang des Kalenderjahres angelegten Vermögens betragen soll.

4. Geheimhaltung

Der Treuhänder ist verpflichtet, das Treuhandverhältnis und insbesondere die Identität des Treugebers gegenüber Behörden und Privatpersonen geheimzuhalten. Ausnahmen von der Geheimhaltungspflicht bestehen in denjenigen Fällen, in denen der Treuhänder ohne die Offenlegung des Treuhandverhältnisses sowie der Identität des Treugebers persönliche Nachteile erlitte (z.B. infolge Zurechnung des Treugutes zum steuerbaren Vermögen des Treuhänders) oder in denen er von Gesetzes wegen zur Offenlegung verpflichtet werden kann (wie z.B. in Erfüllung der Bestimmungen des Gesetzes über die Geldwäsche sowie im Zuge eines Strafverfahrens). In solchen Ausnahmefällen ist der Treuhänder ausdrücklich von der Geheimhaltungspflicht befreit soweit die Verhältnisse es erfordern.

5. Weitere Bestimmungen

5.1 Abänderungen und/oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.

5.2. Auf diesen Vertrag ist deutsches Recht anwendbar.

5.3. Als Gerichtsstand für allfällige Streitigkeiten aus diesem Vertrag anerkennen die Parteien die ordentlichen Gerichte am Sitz des Treugebers.

(Pforzheim, Datum):

Für Kanzleien Ges. m. b. Haftung: Für Tankanlagen u. Tanks GmbH:

________________________________ ________________________________


Existenzgründung gmbh mantel kaufen wikipedia


Top 7 gesellschaftszweck:

  1. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/bilanz-der-gotthilf-tiedemann-tonstudios-ges-m-b-haftung-aus-leipzig/
  2. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-internetcafes-einer-gmbh-aus-ludwigshafen-am-rhein/
  3. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/bilanz-der-baptist-baum-photovoltaik-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-bremerhaven/
  4. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/bilanz-der-catarina-reinecke-medizintechnik-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-bremerhaven/
  5. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/gmbh-gesellschaftszweck-unternehmensgegenstand-batterien-navigationsmenue-aus-hannover/
  6. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-spielotheken-einer-gmbh-aus-kassel/
  7. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/allgemeinen-geschaeftsbedingungen-agb-der-holm-bach-waffen-u-munition-gesellschaft-mbh-aus-oldenburg/

Muster Gruendungsprotokoll der Messtechnik GmbH aus Bottrop

Unternehmensgründung gesellschaft kaufen was beachten  gmbh mantel kaufen schweiz GmbH als gesellschaft kaufen

Musterprotokoll für die Gründung einer Mehrpersonengesellschaft mit bis zu drei Gesellschaftern

UR. Nr. 77566

Heute, den 25.05.2019, erschienen vor mir, , Notar mit dem Amtssitz in Bottrop,

1) Frau ,
2) Herr ,
3) Herr ,

1. Die Erschienenen errichten hiermit nach ? 2 Abs. 1a GmbHG eine Gesell?schaft mit beschränkter Haftung unter der Firma
Messtechnik GmbH mit dem Sitz in Bottrop.

2. Gegenstand des Unternehmens ist Baum Etymologie Definition und taxonomische Verbreitung Die besonderen Merkmale der Bäume Entwicklung baumförmiger Pflanzen in der Erdgeschichte Physiologie Ökologie Bäume und Menschen Superlative Filmografie Navigationsmenü.

3. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 66134 Euro (i. W. sechs sechs eins drei vier Euro) und wird wie folgt übernommen:

Frau uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 65419 Euro
(i. W. sechs fünf vier eins neun Euro) (Geschäftsanteil Nr. 1),

Herr uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 927 Euro
(i. W. neun zwei sieben Euro) (Geschäftsanteil Nr. 2),

Herr uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von -212 Euro
(i. W. -zwei eins zwei Euro) (Geschäftsanteil Nr. 3).

Die Einlagen sind in Geld zu erbringen, und zwar sofort in voller Höhe/zu
50 Prozent sofort, im Übrigen sobald die Gesellschafterversammlung ihre Einforderung beschliesst.

4. Zum Geschäftsführer der Gesellschaft wird Herr ,geboren am 29.10.1988 , wohnhaft in Bottrop, bestellt.
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des ? 181 des Bürger?lichen Gesetzbuchs befreit.

5. Die Gesellschaft trägt die mit der Gründung verbundenen Kosten bis zu einem Gesamtbetrag von 300 Euro, höchstens jedoch bis zum Betrag ihres
Stammkapitals. Darüber hinausgehende Kosten tragen die Gesellschafter im Verhältnis der Nennbeträge ihrer Geschäftsanteile.

6. Von dieser Urkunde erhält eine Ausfertigung jeder Gesellschafter, beglau?bigte Ablichtungen die Gesellschaft und das Registergericht (in elektroni?
scher Form) sowie eine einfache Abschrift das Finanzamt ? Körperschaft?steuerstelle ?.

7. Die Erschienenen wurden vom Notar insbesondere auf Folgendes hingewiesen:

Hinweise:
1) Nicht Zutreffendes streichen. Bei juristischen Personen ist die Anrede Herr/Frau wegzulassen.
2) Hier sind neben der Bezeichnung des Gesellschafters und den Angaben zur notariellen Identi?tätsfeststellung ggf. der Güterstand und die Zustimmung des Ehegatten sowie die Angaben zu einer etwaigen Vertretung zu vermerken.
3) Nicht Zutreffendes streichen. Bei der Unternehmergesellschaft muss die zweite Alternative ge?strichen werden.
4) Nicht Zutreffendes streichen.


Kapitalgesellschaften firmenmantel kaufen

gmbh kaufen steuern gmbh kaufen deutschland


Top 3 agb:

  1. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-janina-holz-drucklufttechnik-gmbh-aus-nrnberg/
  2. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/allgemeinen-geschaeftsbedingungen-agb-der-raymund-baumgartner-metallbedachungen-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-wiesbaden/
  3. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/allgemeinen-geschaeftsbedingungen-agb-der-raymund-baumgartner-metallbedachungen-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-wiesbaden/

GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Schuldnerberatung Arbeitsweise der Beratungsstellen Staatliche Anerkennung in Deutschland Schuldenberatung in Österreich Navigationsmenü aus Halle

firma kaufen gmbh kaufen steuern Schuldnerberatung gmbh anteile kaufen notar gmbh eigene anteile kaufen
Zur Suche springen

Schuldnerberatung bezeichnet die Hilfestellung, die für Menschen mit Schuldenproblemen oder in einer Situation der Überschuldung in Form von Rat und Hilfe in psycho-sozialer, finanzieller und rechtlicher Hinsicht von Schuldnerberatungsstellen angeboten und durchgeführt wird. Die Schuldnerberatung ist Teil der allgemeinen Sozialberatung.

Inhaltsverzeichnis

1 Arbeitsweise der Beratungsstellen
2 Staatliche Anerkennung in Deutschland

2.1 Online-Beratung

3 Schuldenberatung in Österreich
4 Siehe auch
5 Literatur
6 Weblinks

Arbeitsweise der Beratungsstellen

Gut entwickelte Schuldnerberatungsstellen orientieren sich an einem ganzheitlichen Beratungskonzept. Im besten Falle binden sie diplomierte Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Psychologen, Betriebswirte und Juristen ein. Am häufigsten sind Diplom-Sozialpädagogen und Diplom-Sozialarbeiter als Berater in den Stellen tätig.

Vordringlichstes Ziel der Beratung (systemische Sozialarbeit) ist es, die elementaren Lebensbedürfnisse der ratsuchenden Menschen und ihrer Angehörigen (Wohnraum, Strom und Lebensmittel) durch Ausschöpfung aller Möglichkeiten zeitnah abzusichern. Mittelfristig wird dann auch eine psycho-soziale Stabilisierung, die Aktivierung des Selbsthilfepotenzials und langfristig die vollständige Schuldenregulierung angestrebt. In Deutschland ermöglicht die Insolvenzordnung (InsO) überschuldeten Menschen eine Restschuldbefreiung. Nach Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens und Ablauf einer sechsjährigen „Wohlverhaltensperiode“ oder auch „Wohlverhaltensphase“ ist eine Zahlungsentpflichtung durch Gerichtsbeschluss möglich. Die auf die Durchführung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens gerichtete Beratung ist eine Insolvenzberatung. In der Praxis sind die meisten Beratungsstellen Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen.

Staatliche Anerkennung in Deutschland

Der Begriff Schuldnerberatung ist nicht gesetzlich geschützt, ebenso wenig gibt es eine Mindestqualifikation oder geregelte Ausbildung für Schuldnerberater. Der häufig verwendete Begriff der „staatlichen Anerkennung“ bezieht sich allein auf die Berechtigung zur Ausstellung einer Bescheinigung über die Erfolglosigkeit des vorgeschriebenen außergerichtlichen Einigungsversuchs im Rahmen eines Verbraucherinsolvenzverfahrens (InsO-§ 305 Absatz 1 Nr. 1 letzter Satz: „Die Länder können bestimmen, welche Personen oder Stellen als geeignet anzusehen sind.“). Die Kriterien, nach denen diese Anerkennung durch die Landesbehörden erfolgt, sind nicht bundeseinheitlich. Die staatliche Anerkennung ist kein Qualitätsnachweis für die Beratung durch die Stelle. Dies gilt gleichermaßen für seriöse, staatlich anerkannte private Einrichtungen als auch für Stellen, die in Trägerschaft von Kommunen oder von anerkannten Wohlfahrtsverbänden arbeiten.

Online-Beratung

Mittlerweile bieten verschiedene Organisationen in Deutschland eine Online-Beratung für Schuldner an. So haben der Deutsche Caritasverband und die Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung eine Onlineberatungsstelle eingerichtet.

Schuldenberatung in Österreich

Es gibt in Österreich zehn staatlich anerkannte Schuldenberatungen mit Zentralstellen in den Landeshauptstädten sowie 18 Regionalstellen. Die Beratung erfolgt österreichweit, kostenlos und vertraulich.

Die staatlich anerkannten Schuldenberatungen in Österreich sind zum überwiegenden Teil als privatrechtliche, gemeinnützige Vereine organisiert. Einige sind in öffentliche Einrichtungen (z. B. Magistrat) eingebunden oder als gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung organisiert. Sie werden zum größten Teil von öffentlicher Hand finanziert (Länder, Städte, Arbeitsmarktservice, sonstige Einrichtungen).

Staatlich anerkannte Schuldenberatungen arbeiten im öffentlichen Auftrag des Bundesministeriums für Justiz und sind besonderen Qualitätskriterien verpflichtet. Seit 2008 tragen die „staatlich anerkannten Schuldenberatungen“ ein Gütesiegel, das größere Sicherheit im Hinblick auf das zur Verfügung stehende Beratungsangebot gibt und anerkannte Schuldenberatungen von anderen Anbietern unterscheidbar macht. Staatlich anerkannte Schuldenberatungen sind berechtigt, Schuldner im Schuldenregulierungsverfahren vor Gericht zu vertreten.

Jede staatlich anerkannte Schuldenberatungsstelle ist mit Sitz und Stimme im Beirat der Dachorganisation ASB Schuldnerberatungen vertreten. Diese wurde 1992 als Verein gegründet und 2002 in eine GmbH umgewandelt.

Staatlich anerkannte Schuldenberatungen sind um nachhaltige Lösungen bemüht. Neben der unmittelbaren Unterstützung bei der Schuldenregulierung wird auch auf die Gründe der Ver- und Überschuldung Augenmerk gelegt.

Siehe auch

Schuldenerlass
Schuldnerfachberatungszentrum

Literatur

Ulf Groth (Hrsg.): Praxishandbuch Schuldnerberatung. Luchterhand Fachverlag, 2009, Loseblattsammlung mit Aktualisierungen (DNB).
Mattes Christoph: Im Schatten der Konsumgeschichte. Eine Kritik der Bearbeitung der Konsumentenverschuldung durch die Soziale Arbeit. Basel 2007
Peter Schruth u. a.: Schuldnerberatung in der Sozialen Arbeit. Juventa, 2003.
Jana Simon: Gleiswärter an der Endstation. In: Die Zeit, Nr. 21/2006, Seite 8 – In der Reihe: Helden von heute (4): „Zu Carlo Wahrmann kommen Leute, die nicht mehr weiter wissen. Meist kommen sie zu spät. Er ist Schuldenberater.“

Weblinks

Online-Schuldnerberatung: Deutscher Caritasverband und Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung
Überblick über die Schuldnerberatung in europäischen Ländern in deutscher und englischer Sprache vom Schuldnerfachberatungszentrum an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung
Arbeitsgemeinschaft der Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV)
Webportal der staatlich anerkannten Schuldenberatungen in Österreich

Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

Abgerufen von „https://de..org/w/index.php?title=Schuldnerberatung&oldid=184721296“

Kategorien: KreditgeschäftVerbraucherschutzSoziale ArbeitSchuldbetreibungs- und Konkursrecht

Navigationsmenü

Meine Werkzeuge


firma kaufen zu verkaufen

neuer GmbH Mantel eine gmbh kaufen


Top 4 agb:

  1. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/bilanz-der-lilo-klein-nachhilfe-ges-m-b-haftung-aus-reutlingen/
  2. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-paketdienste-einer-gmbh-aus-dortmund/
  3. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-bertin-eisele-gabelstapler-gmbh-aus-frankfurt-am-main/
  4. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-spielotheken-einer-gmbh-aus-kassel/

Businessplang der Chemische Industrie Ges. mit beschränkter Haftung aus Krefeld

gesellschaft kaufen was beachten gmbh kaufen mit 34c  Aktive Unternehmen, gmbh gmbh mantel kaufen vorteile

Muster eines Businessplans

Businessplan Chemische Industrie Ges. mit beschränkter Haftung

, Geschaeftsfuehrer
Chemische Industrie Ges. mit beschränkter Haftung
Krefeld
Tel. +49 (0) 8319184
Fax +49 (0) 3616318
@hotmail.com

Inhaltsverzeichnis

MANAGEMENT SUMMARY 3

1. UNTERNEHMUNG 4
1.1. Geschichtlicher Hintergrund 4
1.2. Unternehmensziel und Leitbild 4
1.3. Unternehmensorganisation 4
1.4. Situation heute 4

2. PRODUKTE, DIENSTLEISTUNG 5
2.1. Marktleistung 5
2.2. Produkteschutz 5
2.3. Abnehmer 5

3. Markt 6
3.1. Marktuebersicht 6
3.2. Eigene Marktstellung 6
3.3. Marktbeurteilung 6

4. KONKURRENZ 7
4.1. Mitbewerber 7
4.2. Konkurrenzprodukte 7

5. MARKETING 8
5.1. Marktsegmentierung 8
5.2. Markteinfuehrungsstrategie 8
5.3. Preispolitik 8
5.4. Verkauf / Vertrieb / Standort 8
5.5. Werbung / PR 8
5.6. Umsatzziele in EUR 1000 9

6. STANDORT / LOGISTIK 9
6.1. Domizil 9
6.2. Logistik / Administration 9

7. PRODUKTION / BESCHAFFUNG 9
7.1. Produktionsmittel 9
7.2. Technologie 9
7.3. Kapazitaeten / Engpaesse 9
7.4. Wichtigste Lieferanten 10

8. MANAGEMENT / BERATER 10
8.1. Unternehmerteam 10
8.2. Verwaltungsrat 10
8.3. Externe Berater 10

9. RISIKOANALYSE 11
9.1. Interne Risiken 11
9.2. Externe Risiken 11
9.3. Absicherung 11

10. FINANZEN 11
10.1. Vergangenheit 11
10.2. Planerfolgsrechnung 12
10.3. Bilanz per 31.12.2009 12
10.4. Finanzierungskonzept 12

11. ANFRAGE FUER FREMDKAPITALFINANZIERUNG 12

Management Summary

Die Chemische Industrie Ges. mit beschränkter Haftung mit Sitz in Krefeld hat das Ziel Chemische Industrie in der Bundesrepublik Deutschland erfolgreich neu zu etablieren. Sie bezweckt sowohl die Entwicklung, Produktion als auch den Handel mit Chemische Industrie Artikeln aller Art.

Die Chemische Industrie Ges. mit beschränkter Haftung hat zu diesem Zwecke neue Chemische Industrie Ideen und Konzeptentwicklungen entworfen. Chemische Industrie ist in der Bundesrepublik Deutschland im Gegensatz zum nahen Ausland und den USA noch voellig unterentwickelt. Es gibt erst wenige oeffentliche Geschaefte, keine Chemische Industrie Onlineshops mit einem breiten Produkteangebot und einer Auswahl an klar differenzierten Produkten in Qualitaet und Preis.

Die selbstentwickelten Spezialprodukte der Chemische Industrie Ges. mit beschränkter Haftung werden selbsthergestellt und ueber das Unternehmen sowie Aussenstellen zusammen mit den uebrigen Produkten vertrieben. Es besteht aufgrund des eingesetzten Booms an neuen oeffentlichen Shops und allgemein des immer beliebter werdenden Handels von Chemische Industrie eine hohes Absatzpotenzial fuer die vorliegende Geschaeftsidee. Allerdings ist damit zu rechnen, dass mit dem steigenden Bedarf Grossverteiler in das Geschaeft einsteigen koennten. Einzelne Versuche von Grossverteiler scheiterten am Know-how und der zoegerlichen Vermarktung.

Fuer den weiteren Aufbau des Unternehmens und den Markteintritt benoetigt das Unternehmen weiteres Kapital im Umfange von EUR 38 Millionen. Dafuer suchen die Gruender weitere Finanzpartner. Das Unternehmen rechnet in der Grundannahme bis ins Jahr 2020 mit einem Umsatz von EUR 77 Millionen und einem EBIT von EUR 4 Millionen

1. Unternehmung

1.1. Geschichtlicher Hintergrund

Das Unternehmen wurde von
a) , geb. 1973, Krefeld
b) , geb. 1969, Bochum
c) , geb. 1985, Wirtschaftsjuristin, Essen

am 20.9.201 unter dem Namen Chemische Industrie Ges. mit beschränkter Haftung mit Sitz in Krefeld als Kapitalgesellschaft mit einem Stammkapital von EUR 705000.- gegruendet und im Handelsregister des Krefeld eingetragen.

Das Stammkapital ist aufgeteilt in ? nominell EUR 1000.-. Die Gruender a) ? d) sind am Unternehmen mit 41% und der Gruender e) mit 23% am Stammkapital beteiligt. Die operative Aufnahme des Geschaeftes fand per 1. Januar des Gruendungsjahres statt.

1.2. Unternehmensziel und Leitbild

Garage Garagenvarianten Garagendach Garagentor Baurecht in Deutschland Geschichte Sonstiges Navigationsmenü

1.3. Unternehmensorganisation

Die Geschaeftsleitung wird von , CEO, CFO wahrgenommen. Um die geplanten Expansionsziele zu erreichen, soll der Personalbestand per 1. April 2022 wie folgt aufgestockt werden:
26 Mitarbeiter fuer kaufmaennische Arbeiten
12 Mitarbeiter fuer Entwicklung
20 Mitarbeiter fuer Produktion
18 Mitarbeiter fuer Verkauf
Das Unternehmen verfuegt ueber Bueroraeumlichkeiten, Produktions- und Lagerraeumlichkeiten in Krefeld im Umfange von rund 81000 m2. Das Finanz- und Rechnungswesen wird mittels der modernen EDV-Applikation ALINA durch zwei Mitarbeiter betreut und vom CFO gefuehrt.

1.4. Situation heute

Das Unternehmen hat im ersten Geschaeftsjahr per 31. Dezember einen Umsatz von EUR 6 Millionen und einen EBIT von EUR 302000.- erwirtschaftet.

2. Produkte, Dienstleistung

2.1. Marktleistung

Das Unternehmen hat folgende Artikel im Angebot:
iner Einzelgarage das Fahrzeug seinen eigenen abschließbaren Raum besitzt, dient die Großgarage zur Aufnahme mehrerer Fahrzeuge. Einige Großgaragentypen bieten jedoch durch Rolltor und Gitter zwischen einzelnen Stellplätzen ebenfalls die Möglichkeit, ein Fahrzeug separat einzuschließen. Teilweise werden Großgaragen auch mit Kameras überwacht. Garagen müssen nicht verschließbar sein, solche Garagen werden Carports genannt.[1] Eine Garagenanlage, die von mehreren Besitzern benutzt wird, bezeichnet man auch als Gemeinschaftsgarage.
Großgaragen zum kurzfristigeren Einstellen (Parken) heißen hingegen Parkhaus. In den Untergrund verlegte Garagenräume nennt man Tiefgarage, das umfasst jedoch dauerhafte Stellplätze wie temporäre Parkplätze.

Inhaltsverzeichnis

1 Garagenvarianten
2 Garagendach
3 Garagentor
4 Baurecht in Deutschland
5 Geschichte
6 Sonstiges
7 Siehe auch
8 Literatur
9 Weblinks
10 Einzelnachweise

Garagenvarianten
Mehrzweckgaragen aus DDR-Zeiten
Etagengarage mit unterschiedlichen Zufahrtsniveaus
Beton-Fertiggarage
Fertiggarage aus Stahl oder Aluminium
gemauerte Garage
Einzelgarage: Stellplatz für ein Fahrzeug
Doppelgarage: hier können zwei PKW nebeneinander parken
Duplexgarage oder Doppelstockgarage: hier können zwei PKW übereinander parken
Großraumgarage: für LKW oder Wohnmobil ausgelegte Garage
Großgarage: Garage mit mehreren Pkw-Stellplätzen
Erddruckgarage: muss von der Baustatik her so ausgelegt sein, dass Wände und/oder Dach die Last auch nasser Erde tragen können; zudem muss sie gegen Feuchtigkeit isoliert sein.
Unterflurgarage: eingeschossige Erddruckgarage, die z. B. in einen Hang eingebaut werden kann oder als komplett unterirdischer Parkplatz eingebaut wird. Ihr Dach kann so als Gartenfläche oder Terrasse genutzt werden.
Tiefgarage: unterirdische Garage mit mehreren Stellplätzen
Hochgarage: oberirdische, mehrgeschossige Garage mit mehreren Stellplätzen
Reihengarage: in Modulbauweise werden mehrere Garagen mit dünnen Zwischenwänden nebeneinander gebaut
Parksysteme
Parkhaus
Carport
Garagendach
Selbst für Betonfertiggaragen gibt es unterschiedliche Dachformen, damit die Garage an die Optik des Hauses angepasst werden kann, z. B.

Flachdach
Krüppelwalmdach
Pultdach
Satteldach
Schleppdach
Walmdach
Viele Städte sehen beim Bau von Garagen oder Carports zwingend eine Dachbegrünung vor, zum einen für ein verbessertes Regenwassermanagement, zum anderen als Ausgleich für die zunehmende Versiegelung der Landschaft.[2]

Garagentor
Es gibt verschiedene Formen von Garagentoren:

Flügeltor
Kipptor
Rolltor
Schiebetor
Schwingtor
Sektionaltor
Garagentore werden heute meist mit einem Torantrieb ausgestattet, damit sie sich z. B. per Fernbedienung aus dem Auto heraus bequemer öffnen lassen.

Baurecht in Deutschland
Baurechtlich wird die Ausführung und der Betrieb von Garagen in Deutschland in den Verordnungen über den Bau und Betrieb von Garagen (Garagenverordnung, GaragenVO) der einzelnen Bundesländer geregelt.
In der Muster-Garagenverordnung des Bundes (M-GarVO)[3] ist unter anderem festgelegt:
Es sind Garagen mit einer Nutzfläche

bis 100 m² Kleingaragen,
über 100 m² bis 1000 m² Mittelgaragen,
über 1000 m² Großgaragen.
Offene Garagen sind Garagen, die unmittelbar ins Freie führende Öffnungen in einer Größe von mindestens einem Drittel der Gesamtfläche der Umfassungswände haben.
Die Stellplatzgröße beträgt mindestens 5 m Länge und 2,3 m Breite (links und rechts weitere Parkplätze) bzw. 2,5 m Breite. Ebenso werden Zufahrtsgrößen, Kurvenradien, Fahrgassen usw. festgelegt.
Die M-GarVO regelt auch die Lagerung von brennbaren Stoffen: So dürfen z. B. in Kleingaragen bis zu 200 l Dieselkraftstoff und bis zu 20 l Benzin in dicht verschlossenen, bruchsicheren Behältern aufbewahrt werden.[4]
Wenn Garagen in der Nähe der Grundstücksgrenzen oder direkt auf die Grundstücksgrenze geba

Bei den Produkten lit. a) ? d) handelt es sich um gaengige, erprobte Produkte, die im Wesentlichen aus den USA importiert werden. Bei den Produkten e) handelt es sich ausschliesslich um Erfindungen der Chemische Industrie Ges. mit beschränkter Haftung, vgl. Ziffer 2.2.

Das Produkteangebot rundet saemtliche Beduerfnisse eines Kunden fuer die Umsetzung seines Projektes zu deutlich tieferen Preisen als diejenige der Konkurrenz ab. Mit jedem Verkauf erfolgt eine Beratung des Kunden vor Ort. Zudem geniesst er den Vorteil, innovative neue Produkte dank der ausgewiesenen Fachkompetenz von Chemische Industrie Ges. mit beschränkter Haftung kennenzulernen.

2.2. Produkteschutz

Die Spezialprodukte der Chemische Industrie Ges. mit beschränkter Haftung sind mit den Patenten Nrn. 997.683, 523.703 sowie 608.991 in der Bundesrepublik Deutschland, Deutschland, Oesterreich, Frankreich und Italien bis 2045 geschuetzt.

2.3. Abnehmer

Das Unternehmen ist vollstaendig abhaengig vom Endkonsumenten. Es besteht ein grosses Potenzial. Erkannt wurde auch, dass der Anfangspreis und die Beratung eine sehr wesentliche Rolle beim Einkauf spielen. Die Nachrage ist eng verknuepft mit dem eigentlichen Markt, der in Ziffer 3 nachstehend eingehend beschrieben wird.

3. Markt

3.1. Marktuebersicht

Gemaess eigener Einschaetzung betraegt derzeit das Marktvolumen in der Bundesrepublik Deutschland rund EUR 952 Millionen. In der Bundesrepublik Deutschland sind heute 614000 Personen im Chemische Industrie Segment taetig und geben im Durchschnitt rund EUR 392000.- pro Jahr fuer Equipment aus. Aufgrund der durchgefuehrten Befragungen und eigener Einschaetzung besteht in den naechsten 14 Jahren ein markantes Wachstum. Wir rechnen bis ins Jahr 2025 mit knapp einer Verdoppelung des Volumens.

Neue technische Entwicklungen sind nur in unwesentlichen Teilbereichen zu erwarten.

3.2. Eigene Marktstellung

Die eigene Marktstellung ist mit EUR 7 Millionen noch unbedeutend. Die massive Nachfrage in unserem Shop am bisherigen Domizil laesst aber ein grosses Potential fuer Marktgewinne erwarten. Wir strengen einen Marktanteil in den naechsten 4 Jahren von 2 0% an, was einem Umsatz von rund EUR 109 Millionen entsprechen duerfte.

3.3. Marktbeurteilung

Chemische Industrie ist in der Bundesrepublik Deutschland im Trend! Chemische Industrie hat sich in der Bundesrepublik Deutschland in den vergangenen fu5 Jahren zu einem Trend entwickelt, die nicht nur aeltere, sondern vor allem Personen beiderlei Geschlechts in den Altersjahren 22 ? 80 anspricht. Diese Annahme wird durch die um mehr als 3 0% jaehrlich wachsenden Mitgliederzahlen der Bundesrepublik Deutschlanderischen IHKs gestuetzt. V

Die notwendige Ausbildung zur Ausuebung im Sektor Chemische Industrie wird von den einzelnen Orten reichlich angeboten. Aber auch im Ausland sind Pruefungen in Kombination mit Ferien machbar und beliebt. In der Branche bestehen derzeit noch lokal sehr verschiedene staatliche und politische Huerden fuer die Erstellung und den Betrieb von Chemische Industrie Produktionsanlagen. Die Entwicklung der vergangenen drei Jahre hat aber gezeigt, dass der Boom nicht mehr aufzuhalten ist und auch den Mittelstand der Bevoelkerung erfasst hat.

Das Kaufverhalten der Kunden duerfte unterschiedlich sein. Es ist von folgender Marktaufteilung auszugehen:

Regionen Marktanteil Tendenz
DeutschBundesrepublik Deutschland 25 %
England 45%
Polen 32%
Oesterreich 15%
Oesterreich 62%

Substitutionsmoeglichkeiten bestehen in dem Sinne, als auch Chemische Industrie durch andere Sport- und Freizeitaktivitaeten verdraengt werden koennte. Derzeit bestehen allerdings derart viele und zersplitterte Sport- und Freizeittrends, dass sich bis heute kein anderer starker Trend herausbilden konnte.

Erfahrungen in den USA und England, der Geburtsstaette der Chemische Industrie, zeigen, dass mit der starken Abdeckung von Shops und Plaetzen der Markt wohl gesaettigt ist, aber nach wie vor ein bescheidenes Wachstum von rund 57% vorhanden ist. Im Vergleich zur USA ist die Platzdichte in der Bundesrepublik Deutschland rund 32 mal kleiner.

4. Konkurrenz

4.1. Mitbewerber

Im Moment werden wir von kleinen Shops der einzelnen Gemeinden und einigen kleineren Shops konkurrenziert. Die meisten dieser Shops bieten sehr renommierte Marken zu 18 ? 79% hoeheren Preisen im Vergleich zu den USA an. Wir befuerchten, dass sich in den naechsten Jahren auch Grossverteiler diese Produkte in ihr Sortiment aufnehmen koennten und zu klar tieferen Preisen vertreiben wuerden. Es ist kaum zu erwarten, dass die Konkurrenz ihre Strategien aendern wird. Sie werden die Hochpreispolitik weiter verfolgen, da sie ansonsten aufgrund ihres hohen Fixkostenanteils keine ueberlebenschancen haetten.

4.2. Konkurrenzprodukte

Weil wir neben wenigen Eigenmarken vor allem Handelsprodukte einsetzen werden, sind wir von Konkurrenzprodukten mehrheitlich unabhaengig.

5. Marketing

5.1. Marktsegmentierung

Kundensegemente:

Marktgebiete:

5.2. Markteinfuehrungsstrategie

Erschliessung der Marktgebiete

5.3. Preispolitik

Preise bewegen sich rund 21% unter den Preisen der Mitbewerber.

5.4. Verkauf / Vertrieb / Standort

Wir wollen Verkaufspunkte (POS) sukzessive auf der Basis der Markteinfuehrungsstrategie gemaess Ziffer 5.2. in der ganzen Bundesrepublik Deutschland einrichten. Zusaetzlich sind wir in den groessten Verbaenden der Bundesrepublik Deutschland vertreten. Weiter werden wir an Messen aller Art teilnehmen. Der heutige Standort dient einerseits als POS und als Verwaltungszentrum und Zentrallager. Sukzessive werden auf der Basis der Markteinfuehrungsstrategie gemaess Ziffer 5.2. neue Verkaufsstandorte eingerichtet und betrieben.

5.5. Werbung / PR

Die Werbung/PR wird zielgerichtet ueber Radio, Fernsehen, Zeitungen und Mailings lanciert.

5.6. Umsatzziele in EUR 445000

Produkte 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Ist Soll Soll Soll Soll Soll
Sets 9?000 17?000 73000 336?000 501?000 639?000
Zubehoer inkl. Kleidung 4?000 22?000 75000 156?000 559?000 870?000
Trainingsanlagen 7?000 18?000 37000 368?000 515?000 994?000
Maschinen 1?000 30?000 53000 102?000 442?000 884?000
Spezialitaeten 7?000 15?000 74000 354?000 546?000 855?000

6. Standort / Logistik

6.1. Domizil

Alle notwendigen Raeumlichkeiten des Unternehmens werden gemietet.

6.2. Logistik / Administration

Die personellen Ressourcen werden der Umsatzentwicklung und der Schaffung von neuen POS laufend angepasst. Die heute verwendete EDV genuegt den heutigen und kuenftigen Anforderungen mindestens bis zu einer Umsatzentwicklung von EUR 54 Millionen.

7. Produktion / Beschaffung

7.1. Produktionsmittel

Die fuer die Entwicklung und Produktion (Montage) der Spezialprodukte notwendigen Mittel und Instrumente sind vorhanden. Zusaetzliche Maschinen und Einrichtungen werden entweder eingemietet oder extern produziert.

7.2. Technologie

Das fuer die Entwicklung der Spezialitaeten vorhandene Know-how ist im Technik-Team auf 6 Personen verteilt. Es bestehen keine grossen personelle Abhaengigkeiten, weil saemtliches Wissens auch laufend dokumentiert wird.

7.3. Kapazitaeten / Engpaesse

Das heutige Team ist auf die bestehenden Beduerfnisse aufgebaut. Mit der Weiterentwicklung des Unternehmens ist ein Ausbau auf etwa zehn Techniker geplant.

7.4. Wichtigste Lieferanten

Lieferanten Produktereihen Anteil am Einkaufsvolumen

Einkaufsvolumen von EUR 9 Millionen diskutiert.

8. Management / Berater

8.1. Unternehmerteam

? CEO:

? CFO:

Administration
Marketing
Verkauf
Einkauf
Entwicklung

8.2. Verwaltungsrat

Praesident: (Mitgruender und Investor)
Delegierter: (CEO)
Mitglied: Dr. , Rechtsanwalt
Mitglied: , Unternehmer

8.3. Externe Berater

Als Revisionsstelle amtet die Revisions-Treuhand AG.
Die Geschaeftsleitung wird zudem durch das Anwaltsbuero Partner & Partner in Krefeld und das Marketingbuero Vater & Sohn in Krefeld beraten.

9. Risikoanalyse

9.1. Interne Risiken

Das Unternehmen ist heute personell sehr knapp dotiert. Einzelne Abgaenge im Management koennten das Unternehmen entscheidend schwaechen.

9.2. Externe Risiken

Auf gesetzlicher Stufe sind keine Auflagen bzw. Einschraenkungen gegen den von uns bearbeiteten Chemische Industrie Markt zu erwarten. Die Rahmenbedingungen fuer das Entstehen von weiteren Moeglichkeiten werden durch die eingesetzte Strukturbereinigung in der Landwirtschaft eher beguenstigt als erschwert. Mit dem Bau von Produktionsanlagen werden neue Arbeitsplaetze fuer Bauern geschaffen (Housekeeping, Unterhalten des Gelaendes ganz allgemein, Restauration, Geraete- und Maschinenunterhalt), die ihren bisherigen Beruf aus wirtschaftlichen Gruenden aufgeben mussten. Als groesstes Risiko ist ein Markteintritt eines oder mehrer Grossverteiler zu betrachten.

9.3. Absicherung

Mit der weiteren Expansion des Unternehmens ist das Management breiter abzustuetzen. Gleichzeitig muss der Marktaufbau so rasch als moeglich erfolgen, damit weiteren Bewerbern der Markteintritt mindestens erschwert, wenn nicht sogar verunmoeglicht werden kann. Zudem ist zu versuchen, weitere Exklusivvertriebsrechte von preislich attraktiven und qualitativ guten Produkten zu erwerben.

10. Finanzen

10.1. Vergangenheit

Das erste Geschaeftsjahr konnte bei einem Nettoumsatz von EUR 2 Millionen mit einem bescheidenen EBIT von EUR 270000.- und einem ausgewiesenen Reingewinn von EUR 53000.- abgeschlossen werden. ueber das erste Geschaeftsjahr gibt der testierte Abschluss im Anhang Auskunft. Generell ist zu bemerken, dass sich der Umsatz in den vergangenen sechs Monaten kontinuierlich gesteigert hat. Daraus wird ersichtlich, dass sich der Erfolg der letzten Monate sich weiter fortsetzt.

Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte bis heute aus eigenen Mitteln des Unternehmens und einer Betriebskreditlimite der Deutschen Bank von EUR 500000.-. Als Sicherheit sind der Bank die Forderungen aus dem Geschaeftsbetrieb abgetreten worden.

10.2. Planerfolgsrechnung

Base Case 2019 2020e 2021e 2022e 2023e 2024e
Nettoumsatz 7?692 1?783 17?514 46?556 71?572 208?580
Warenaufwand 1?745 3?843 19?781 50?472 68?375 174?127
Bruttogewinn 6?745 5?581 23?430 35?599 56?540 248?730
Betriebsaufwand 5?197 7?385 14?462 34?210 78?102 254?839
EBITDA 9?620 8?522 30?282 36?423 52?695 207?587
EBIT 3?376 3?886 15?772 35?199 74?322 150?192
Reingewinn 3?662 3?417 26?768 41?103 54?896 177?186
Investitionen 6?597 9?114 20?268 49?130 58?618 177?621
Dividenden 1 4 4 6 13 34
e = geschaetzt

10.3. Bilanz per 31.12.2019

Aktiven Passiven

Fluessige Mittel 46 Bank 263
Debitoren 318 Kreditoren 790
Warenlager 553 uebrig. kzfr. FK, TP 738
uebriges kzfr. UV, TA 541

Total UV 9491 Total FK 1?512

Stammkapital 674
Mobilien, Sachanlagen 639 Bilanzgewinn 54

Total AV 734 Total EK 246

5149 5?731

10.4. Finanzierungskonzept

Es ist vorgesehen, die Expansion des Unternehmens mit einem Mittelzufluss von vorerst EUR 3,7 Millionen wie folgt zu finanzieren:
Erhoehung des Stammkapitals von EUR 7,8 Millionen um EUR 1,5 Millionen auf neu EUR 3,1 Millionen mit einem Agio von EUR 8,5 Millionen (eine entsprechende Absichtserklaerung (Letter of intent, LOI) einer Venture Capital Gesellschaft liegt vor) und Aufnahme von Fremdkapital von EUR 4,1 Millionen.
Fuer die Fremdkapitalfinanzierung kann als Sicherheit die Abtretung der Forderungen aus dem Geschaeftsbetrieb sowie eine Buergschaft des Managements im Umfange von maximal EUR 100000.- offeriert werden. Allerdings ist in einem solchen Fall die Betriebskreditlimite der heutigen Bankbeziehung von EUR 2,5 Millionen abzuloesen.

11. Anfrage fuer Fremdkapitalfinanzierung

EUR 8,5 Millionen zu Finanzierung der Expansion in Form eines festen Darlehens bis zum 31.12.2020. Zinssatz SWAP zuzueglich Marge von maximal 4% . Rueckzahlung in jaehrlichen Tranchen von EUR 698000.-, erstmals per 30.12.2019. Sicherheit siehe Ziffer 10.1. Das Unternehmen ist auch offen fuer andere Finanzierungsvarianten.


gmbh kaufen vertrag kann eine gmbh wertpapiere kaufen

gmbh anteile kaufen+steuer kann gesellschaft haus kaufen


Top 3 satzung:

  1. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-schmuck-einer-gmbh-aus-moers/
  2. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/bilanz-der-heidelies-kaiser-isolierarbeiten-gmbh-aus-bergisch-gladbach/
  3. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-bertin-eisele-gabelstapler-gmbh-aus-frankfurt-am-main/

GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Tier Begriffsgeschichte und Taxonomie Systematik der Tiere Rechtsstellung (Deutschland) Navigationsmenü aus Magdeburg

gmbh gründen oder kaufen erwerben Tier gmbh kaufen mit 34c gmbh kaufen
Zur Suche springen

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Begriff Tier als Lebewesen. Weiteres siehe Tier (Begriffsklärung).

Verschiedene vielzellige Tiere

Als Tiere werden Lebewesen mit Zellkern (Eukaryoten) angesehen, die ihre Stoffwechselenergie nicht wie Pflanzen aus Sonnenlicht beziehen, Sauerstoff zur Atmung benötigen, aber keine Pilze sind. Zur Energie- und Stoffgewinnung ernähren sich Tiere von anderen Lebewesen (Heterotrophie). Die meisten Tiere können sich aktiv bewegen und besitzen Sinnesorgane. Die Wissenschaft von den Tieren ist die Zoologie, die Tierwelt wird mit Fauna umschrieben, die Pflanzenwelt mit Flora.
Taxonomisch bilden die Tiere das Reich der Animalia (hergeleitet von lateinisch animus die Seele im Sinne von beseelte Wesen, biologisch heterotrophe Lebewesen mit Nerven-Sinnes-Funktionen).

„Tiere“ sind in der biologischen Systematik keine phylogenetische Einheit. Meistens wird in der Taxonomie mit dem „Reich der Tiere“ die Gruppe der vielzelligen Tiere (Metazoa) bezeichnet. Trotz der großen äußeren Unterschiede zwischen Wirbeltieren, Insekten, Seesternen, Quallen und all den anderen vielzelligen Tieren bilden diese nach heutigem Kenntnisstand tatsächlich eine einheitliche systematische Gruppe mit einem gemeinsamen Vorfahren. Der Begriff Metazoa wurde ursprünglich als Gegensatz zu den Protozoa, den einzelligen Tieren, geprägt. Letztere sind aber, wie heute bekannt ist, keine stammesgeschichtlich einheitliche Gruppe. Beispielsweise sind die Wimpertierchen nach heutigem Kenntnisstand näher mit den Pflanzen verwandt (beide Gruppen gehören zu den Diaphoretickes) als mit den mehrzelligen Tieren.

Obwohl auch der Mensch biologisch gesehen ein Tier ist, wird er im nichtbiologischen Sprachgebrauch, darunter auch in juristischen Kontexten, nicht zu den Tieren gezählt.

Inhaltsverzeichnis

1 Begriffsgeschichte und Taxonomie
2 Systematik der Tiere

2.1 Verwandtschaft
2.2 Vielzellige Tiere

3 Rechtsstellung (Deutschland)
4 Siehe auch
5 Literatur
6 Weblinks
7 Einzelnachweise

Begriffsgeschichte und Taxonomie

Der Begriff Tier (lat. animal), im Deutschen zurückgehend auf althochdeutsch tior (Seelentier, wildes Tier) und verwandt mit gotisch dius (atmendes Wesen),[1][2] wurde bereits im Altertum geprägt und ist ebenso Grundlage der von Carl von Linné begründeten Taxonomie wie auch der biologischen Systematik. Bis zum 19. und dem Anfang des 20. Jahrhunderts wurde nur zwischen Tieren (Animalia) und Pflanzen (Plantae) unterschieden, in einführenden Lehrwerken hatte diese Zweiteilung noch lange Bestand.

Systematik der Tiere

Verwandtschaft

Nach Analyse ihrer DNA-Sequenzen bilden die Tiere, die Pilze und einige im Wesentlichen einzellige Verwandtschaftsgruppen eine Abstammungsgemeinschaft innerhalb der Eukaryoten, die als Opisthokonta bezeichnet wird. Merkmale der Opisthokonta sind u. a.: Zelle mit nur einer Geißel (wenn nicht sekundär rückgebildet), diese immer ohne Mastigonema und mit zwei Centriolen. Einzellige Arten oder Stadien besitzen Mitochondrien mit flachen Cristae.[3] Die Opisthokonta umfassen danach zwei Schwestergruppen. Eine davon, die Nucletmycea[4], umfasst die Pilze und einige (meist einzellige) verwandte Gruppen. Die andere, die Holozoa genannt wird[5], umfasst die Tiere und einige verwandte Gruppen. Diese Gruppen sind:

Ichthyosporea; pilzähnliche Parasiten oder Symbionten, zuerst vor allem in Fischarten, inzwischen auch in zahlreichen anderen Tiergruppen nachgewiesen[6]
Filasterea[7]; einzellige Protozoen ohne Zellwand und mit sehr langen, unverzweigten Pseudopodien, die entweder frei im Meerwasser leben (Ministeria vibrans) oder Endosymbionten von Tieren sind (Capsasporidae).
Aphelidea: einzellige Parasiten von Algen mit komplexem Lebenszyklus: amöboide Zellen dringen in die Spore der Wirtsalge ein und setzen sich auf der Zelloberfläche fest, diese setzen durch Zellteilung (amöboide oder begeißelte) Ausbreitungszellen frei.
Corallochytrium limacisporum[8], ein im Meer lebender (mariner), frei lebender Einzeller ohne bisher bekannte Verwandte, der erst 1987 in tropischen Korallenriffen entdeckt worden ist.
Kragengeißeltierchen (Choanomonada oder Choanoflagellata)

Die einzelligen Formen sind in den meisten dieser Gruppen durch lange und unverzweigte Zellfortsätze (Pseudopodien) mit starrem Innenskelett aus Aktinfilamenten gekennzeichnet, während die meisten anderen „Protisten“ (z. B. die Amoebozoa) breite, verzweigte Pseudopodien ausbilden. Die Filamente könnten den Zellfortsätzen (Mikrovilli) des „Kragens“ der Kragelgeißeltierchen entsprechen.[7] Die mit den vielzelligen Tieren am engsten verwandte Gruppe sind die Kragengeißeltierchen (Choanoflagellata), die mit den Choanozyten der Schwämme (Porifera), einem Zelltyp innerhalb der Strudelkammern, viele Gemeinsamkeiten aufweisen.

Die möglichen Verwandtschaftsverhältnisse der bisher näher untersuchten Gruppen, und damit die nähere Verwandtschaft der Tiere, könnten demnach so aussehen[9]:

Opisthokonta
Nucletmycea
Holozoa
Ichthyosporea
„Filozoa“
Filasterea
(unbenannt)
Choanomonada
vielzellige Tiere (Metazoa)

Wie die übrigen erwähnten Gruppen hier einzuordnen wären, ist zurzeit unklar, weil entsprechend umfassende Untersuchungen noch nicht vorliegen. Vermutlich ist aber Corallochytrium limacisporum basal zu den anderen Gruppen einzuordnen.[4]

Vielzellige Tiere

Die derzeit in der Wikipedia verwendete Systematik der Tiere ist einsehbar in dem Artikel Systematik der Vielzelligen Tiere. An dieser Stelle sollen bloß die aktuelleren Entwicklungen der Systematik kurz dargestellt werden. Die Systematik der Tiere wird zurzeit intensiv erforscht. Die folgende Darstellung ist deshalb sicherlich nicht die endgültige Fassung. Sie basiert auf einer Reihe aktueller phylogenomischer Arbeiten, wobei den jüngeren/umfangreicheren Publikationen jeweils mehr Gewicht eingeräumt wurde.[10][11][12][13][14]

Animalia
Choanoflagellata
Metazoa
Porifera
„Eumetazoa+Placozoa“
Placozoa
Eumetazoa
Coelenterata
Bilateria
Acoelomorpha[15][16]
Eubilateria
Protostomia
Deuterostomia

In der dargestellten aktuellen Systematik ist besonders auffällig, dass die Coelenterata wieder berücksichtigt werden. Dies geschieht nach Philippe u. a. (2009) und widerspricht zum Beispiel Dunn u. a. (2008). Darüber hinaus werden einige gebräuchliche Gruppenbezeichnungen aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr verwendet:

Choanoflagellates – Synonym zu Choanoflagellata
Choanoflagellida – Synonym zu Choanoflagellida
Choanomonada – Synonym zu Choanoflagellata
Choanozoa – Paraphylum aus Ichthyosporea, Filasterea und Choanoflagellata
Coelomata – Synonym für Eubilateria
Diploblasta – Synonym zu Coelenterata
Parazoa – Paraphylum aus Porifera und Placozoa
Radiata – Synonym zu Coelenterata
Triploblasta – Synonym zu Bilateria
Urmetazoa – Synonym zu Metazoa

Häufig wird Animalia als Synonym zu Metazoa benutzt. Die ein- bis wenigzelligen Choanoflagellata werden demzufolge nicht als echte Tiere betrachtet, sondern als Schwestergruppe zu den Animalia/Metazoa. Das Monophylum, das Choanoflagellata und Metazoa zusammenfasst, trägt dann keinen Namen.

Rechtsstellung (Deutschland)

In der Tradition des römischen Rechts galten Tiere zivilrechtlich lange Zeit als Sachen. In Deutschland wurden sie 1990 mit der Einfügung von § 90a im Bürgerlichen Gesetzbuch gegenüber den Sachen abgeteilt, unterliegen aber im Allgemeinen weiterhin den sachenrechtlichen Bestimmungen. In Österreich war eine vergleichbare Novellierung 1988 mit § 285a ABGB wirksam geworden, in der Schweiz erfolgte sie 1993 mit dem Art. 641a ZGB. Der deutsche § 90a BGB lautet:

„Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.“

– Bürgerliches Gesetzbuch[17]

Tierschutz ist in Deutschland ein Staatsziel nach Art. 20a GG. Die Umsetzung ist im Tierschutzgesetz geregelt. Dazu kommen viele weitere Gesetze und Verordnungen wie das Bundesnaturschutzgesetz und das Bundesjagdgesetz sowie die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung oder die Kälberhaltungsverordnung, die teilweise auch europäisches Recht umsetzen.

„Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“

– § 1 Tierschutzgesetz[18]

Siehe auch

Tierphilosophie

Literatur

Alexander Pschera: Das Internet der Tiere. Der neue Dialog zwischen Mensch und Natur. Verlag Matthes & Seitz Berlin, Berlin 2014, ISBN 978-3-95757-014-7.
Hans Werner Ingensiep, Heike Baranzke: Das Tier. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-020320-0.
Manuela Linnemann (Hrsg.): Brüder – Bestien – Automaten: das Tier im abendländischen Denken. (= Tierrechte – Menschenpflichten. Band 3). Harald Fischer Verlag, Erlangen 2000, ISBN 3-89131-401-9.
Markus Wild: Tierphilosophie: zur Einführung. Junius, Hamburg 2008, ISBN 978-3-88506-651-4.

Weblinks

 Wikisource: Tierliteratur – Quellen und Volltexte
 Wiktionary: Tier – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Tier – Zitate
 Commons: Animalia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

↑ Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Aufl., hrsg. von Walther Mitzka, De Gruyter, Berlin/New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 778.

↑ Hans-Dieter Willkomm: Die Weidmannssprache. Begriffe, Wendungen und Bedeutungswandel des weidmännischen Sprachgutes. Berlin 1990, S. 84.

↑ S. M. Adl, A. G. B. Simpson, C. E. Lane, J. Lukeš, D. Bass, S. S. Bowser, M. W. Brown, F. Burki, M. Dunthorn, V. Hampl, A. Heiss, M. Hoppenrath, E. Lara, L. le Gall, D. H. Lynn, H. McManus, E. A. D. Mitchell, S. E. Mozley-Stanridge, L. W. Parfrey, J. Pawlowski, S. Rueckert, L. Shadwick, C. L. Schoch, A. Smirnov, F. W. Spiegel: The Revised Classification of Eukaryotes. In: Journal of Eukaryotic Microbiology. 59, 2012, S. 429–514. doi:10.1111/j.1550-7408.2012.00644.x

↑ a b Matthew W. Brown, Frederick W. Spiegel Jeffrey D. Silberman: Phylogeny of the “Forgotten” Cellular Slime Mold, Fonticula alba, Reveals a Key Evolutionary Branch within Opisthokonta. In: Molecular Biology and Evolution. Volume 26, Issue 12, 2009, S. 2699–2709. doi:10.1093/molbev/msp185

↑ B. F. Lang, C. O’Kelly, T. Nerad, M. W. Gray, G. Burger: The Closest Unicellular Relatives of Animals. In: Current Biology. Vol. 12, 2002, S. 1773–1778. doi:10.1016/S0960-9822(02)01187-9 PMID 12401173

↑ Sally L. Glockling, Wyth L. Marshall, Frank H. Gleason: Phylogenetic interpretations and ecological potentials of the Mesomycetozoea (Ichthyosporea). In: Fungal Ecology. 2013. doi:10.1016/j.funeco.2013.03.005

↑ a b Kamran Shalchian-Tabrizi, Marianne A. Minge, Mari Espelund, Russell Orr, Torgeir Ruden, Kjetill S. Jakobsen, Thomas Cavalier-Smith: Multigene Phylogeny of Choanozoa and the Origin of Animals. In: PloS ONE. 3 (5), 2008, S. e2098 doi:10.1371/journal.pone.0002098 (open access)

↑ Thomas Cavalier-Smith, M. T. E. Paula Allsopp: Corallochytrium, an enigmatic non-flagellate protozoan related to choanoflagellates. In: European Journal of Protistology. Volume 32, Issue 3, 1996, S. 306–310. doi:10.1016/S0932-4739(96)80053-8

↑ z. B. Guifre Torruella, Romain Derelle, Jordi Paps, B. Franz Lang, Andrew J. Roger, Kamran Shalchian-Tabrizi, Inaki Ruiz-Trillo: Phylogenetic Relationships within the Opisthokonta Based on Phylogenomic Analyses of Conserved Single-Copy Protein Domains. In: Molecular Biology and Evolution. 29(2), 2012, S. 531–544. doi:10.1093/molbev/msr185

↑ H. Philippe, R. Derelle, P. Lopez, K. Pick, C. Borchiellini, N. Boury-Esnault, J. Vacelet, E. Renard, E. Houliston, E. Quéinnec, C. Da Silva, P. Wincker, H. Le Guyader, S. Leys, D. J. Jackson, F. Schreiber, D. Erpenbeck, B. Morgenstern, G. Wörheide, M. Manuel: Phylogenomics Revives Traditional Views on Deep Animal Relationships. In: Current Biology. Band 19, Nr. 8, 28. April 2009, S. 706–712, doi:10.1016/j.cub.2009.02.052, PMID 19345102. 

↑ C. W. Dunn, A. Hejnol, D. Q. Matus, K. Pang, W. E. Browne, S. A. Smith, E. Seaver, G. W. Rouse, M. Obst, G. D. Edgecombe, M. V. Sørensen, S. H. Haddock, A. Schmidt-Rhaesa, A. Okusu, R. M. Kristensen, W. C. Wheeler, M. Q. Martindale, G. Giribet: Broad phylogenomic sampling improves resolution of the animal tree of life. In: Nature. Band 452, Nr. 7188, 10. April 2008, S. 745–749, doi:10.1038/nature06614, PMID 18322464. 

↑ K. Shalchian-Tabrizi, M. A. Minge, M. Espelund, R. Orr, T. Ruden, K. S. Jakobsen, T. Cavalier-Smith: Multigene Phylogeny of Choanozoa and the Origin of Animals. In: PLoS ONE. Band 3, Nr. 5, 7. Mai 2008, S. e2098, doi:10.1371/journal.pone.0002098, PMID 18461162, PMC 2346548 (freier Volltext). 

↑ E. Gaidos, T. Dubuc, M. Dunford, P. McAndrew, J. Padilla-Gamino, B. Studer, K. Weersing, S. Stanley: The Precambrian emergence of animal life: a geobiological perspective. In: Geobiology. Band 5, Nr. 4, 17. September 2007, S. 351–373, doi:10.1111/j.1472-4669.2007.00125.x. 

↑ E. T. Steenkamp, J. Wright, S. L. Baldauf: The Protistan Origins of Animals and Fungi. In: Molecular Biology and Evolution. Band 23, Nr. 1, Januar 2006, S. 93–106, doi:10.1093/molbev/msj011, PMID 16151185 (oxfordjournals.org [PDF]). 

↑ J. Baguñà, M. Riutort: Molecular phylogeny of the Platyhelminthes. In: Canadian Journal of Zoology. Band 82, Nr. 2, 2004, S. 168–193, doi:10.1139/z03-214. 

↑ A. Hejnol, M. Obst, A. Stamatakis, M. Ott, G. W. Rouse, G. D. Edgecombe, P. Martinez, J. Baguñà, X. Bailly, U. Jondelius, M. Wiens, W. E. Müller, E. Seaver, W. C. Wheeler, M. Q. Martindale, G. Giribet, C. W. Dunn: Assessing the root of bilaterian animals with scalable phylogenomic methods. In: Proceedings of the Royal Society B Biological Sciences. Band 276, Nr. 1677, 22. Dezember 2009, S. 4261–4270, doi:10.1098/rspb.2009.0896, PMID 19759036, PMC 2817096 (freier Volltext). 

↑ § 90a Bürgerliches Gesetzbuch, § 90a Tiere. dejure.org

↑ Tierschutzgesetz, § 1. dejure.org

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4060087-7 (OGND, AKS)

Abgerufen von „https://de..org/w/index.php?title=Tier&oldid=188918375“

Kategorien: LebewesenTier

Navigationsmenü

Meine Werkzeuge


gmbh kaufen gesucht gmbh anteile kaufen finanzierung

gesellschaft gmbh gebraucht kaufen


Top 10 bilanz:

  1. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/bilanz-der-anja-addams-taxiunternehmen-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-remscheid/
  2. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/bilanz-der-siegfrieda-amann-fotografie-gesellschaft-mbh-aus-braunschweig/
  3. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-trinchen-schilling-wohnungsvermietungen-gmbh-aus-wolfsburg/
  4. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/bilanz-der-bernward-john-tanzsportbedarf-gesellschaft-mbh-aus-salzgitter/
  5. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/bilanz-der-kornelia-wa%c2%b6rner-spirituosen-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-jena/
  6. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-kornelius-kretschmer-mediation-ges-m-b-haftung-aus-erlangen/
  7. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/bilanz-der-richarda-ra%c2%b6sler-versicherungsmakler-gmbh-aus-mnster/
  8. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-pankraz-schaper-steuerungen-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-erlangen/
  9. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-pankraz-schaper-steuerungen-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-erlangen/
  10. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/bilanz-der-siegfrieda-amann-fotografie-gesellschaft-mbh-aus-braunschweig/

GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Homöopathie Grundsätze Geschichte der Homöopathie Richtungen in der Homöopathie Tierhomöopathie Homöopathika im Arzneimittelrecht Anwendung Kritik an der Homöopathie Risiken der Homöopathie Darstellung in der Belletristik Museen, Dauerausstellungen, Fachbibliothek Navigationsmenü aus Pforzheim

firma gesellschaft Homöopathie kaufung gmbh planen und zelte gesellschaft kaufen in österreich
Zur Suche springen
Samuel Hahnemann

Die Homöopathie [.mw-parser-output .IPA a{text-decoration:none}ˌhomøopaˈtiː] (von altgriechisch ὁμοῖος homóios ‚gleich, gleichartig, ähnlich‘ sowie πάθος páthos ‚Leid, Schmerz, Affekt, Gefühl‘; wörtlich also „ähnliches Leiden“)[1] ist eine alternativmedizinische Ideologie, die auf den ab 1796 veröffentlichten Vorstellungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann beruht. Ein wissenschaftlich anerkannter Nachweis über die pharmakologische Wirksamkeit konnte nicht erbracht werden.

Ihre namensgebende und wichtigste Grundannahme ist das von Hahnemann formulierte Ähnlichkeitsprinzip: „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“ (similia similibus curentur). Danach solle ein homöopathisches Arzneimittel (in Abgrenzung zur Allopathie[2]) so ausgewählt werden, dass die Inhaltsstoffe der Grundsubstanz unverdünnt an Gesunden ähnliche Krankheitserscheinungen (Symptome) hervorrufen könnten wie die, an denen der Kranke leidet, wobei auch der „gemüthliche und geistige Charakter“[3] des Patienten berücksichtigt werden solle. Hierzu wurden von Hahnemann und seinen Nachfolgern ausgedehnte Tabellen (Repertorien) erstellt, mit deren Hilfe der Homöopath den Patienten und seine Krankheitserscheinungen einem Arzneimittelbild zuordnen soll.[4]

Zur Herstellung der homöopathischen Arzneimittel werden die Grundsubstanzen einer sogenannten Potenzierung (Verdünnung) unterzogen, das heißt, sie werden wiederholt (meist im Verhältnis 1:10 oder 1:100) mit Wasser oder Ethanol verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben. Die Verdünnung wurde zunächst wegen der Giftigkeit vieler der verwendeten Stoffe durchgeführt. Erst in einer späteren Phase verordnete Hahnemann „Hochpotenzen“. Hahnemann nahm an, dass durch das besondere Verfahren der Potenzierung oder „Dynamisierung“ eine „im innern Wesen der Arzneien verborgene, geistartige Kraft“[5] wirksam werde.[6] Zur Begründung der Hochpotenzen ging er davon aus, dass sich hier „die Materie […] roher Arznei-Substanzen […] zuletzt gänzlich in ihr individuelles geistartiges Wesen auflöse“.[7]

Diese behauptete selektive Steigerung erwünschter Wirkungen durch die Prozeduren des Verdünnungsverfahrens, die von einigen Autoren auch als „rituell“ bezeichnet werden,[8][9] widerspricht naturwissenschaftlichen Erkenntnissen.[10] Die Lehre der Homöopathie wird daher zu den Pseudowissenschaften gezählt.[11][12][13] Auch das hahnemannsche Ähnlichkeitsprinzip ist wissenschaftlich nicht haltbar.[14][15] Klinische Studien nach wissenschaftlichen Standards konnten keine über den Placebo-Effekt hinausgehende Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel nachweisen.[16][17][18]
Wahrgenommene Erfolge einer Behandlung[19] werden dem Behandlungsumfeld, nicht dem Mittel selbst, zugeschrieben, etwa dem Glauben des Patienten an die Wirksamkeit der Behandlung (Autosuggestion) oder der Qualität der Beziehung zwischen Therapeuten und Patienten.[20][21] Der Fachbereich Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg verwarf die Homöopathie 1992 im Rahmen der „Marburger Erklärung zur Homöopathie“ als „Irrlehre“.[19]

Bei einer 2009 in Deutschland durch das Allensbach-Institut durchgeführten Erhebung brachten 17 % der Befragten homöopathische Arzneimittel mit dem Verdünnungs- oder Ähnlichkeitsprinzip in Verbindung.[22] Im Jahr 2015 wurden in Deutschland Homöopathika für 595 Mio. Euro umgesetzt, das war ein Wachstum von 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.[23] 2016 stieg der Umsatz um 4,5 Prozent, die Zahl der abgegebenen Packungen stieg hingegen nur um 0,3 Prozent. Im ersten Halbjahr 2017 war der Absatz geringer als im ersten Halbjahr 2016.[24] Im ersten Halbjahr 2018 war der Umsatz um 5 % höher als im 1. Halbjahr 2017.[25]

Inhaltsverzeichnis

1 Grundsätze

1.1 Ähnlichkeitsprinzip (Simile-Prinzip)
1.2 Homöopathische Arzneimittelprüfung
1.3 Homöopathische Anamnese
1.4 Potenzierung

2 Geschichte der Homöopathie

2.1 Hahnemanns Heilkunde der Erfahrung (1805)
2.2 Der Chinarindenversuch – Die Geburtsstunde der Homöopathie?
2.3 Hahnemanns Lehre von den chronischen Krankheiten
2.4 Weltweite Verbreitung
2.5 Der erste Doppelblindversuch der Medizingeschichte im Jahr 1835
2.6 Laienhomöopathie
2.7 Homöopathie im Nationalsozialismus
2.8 Nach dem Zweiten Weltkrieg

2.8.1 Deutschland

2.8.1.1 Bundesrepublik Deutschland bis 1989
2.8.1.2 Deutsche Demokratische Republik
2.8.1.3 Bundesrepublik Deutschland ab 1990

2.8.1.3.1 Bibliothek
2.8.1.3.2 Zusatz-Weiterbildung
2.8.1.3.3 Arzneimittel
2.8.1.3.4 Krankenversicherung
2.8.1.3.5 Ärzte
2.8.1.3.6 Apotheken
2.8.1.3.7 Patienten

2.8.2 Schweiz

2.8.2.1 Provisorium I
2.8.2.2 Provisorium II
2.8.2.3 Fähigkeitsausweis FMH

2.8.3 Österreich
2.8.4 Weltweit

3 Richtungen in der Homöopathie

3.1 Klassische Homöopathie
3.2 Naturwissenschaftlich-kritische Homöopathie
3.3 Komplexmittelhomöopathie

4 Tierhomöopathie
5 Homöopathika im Arzneimittelrecht
6 Anwendung

6.1 Wahl des Mittels
6.2 Dosierung
6.3 Gegenanzeigen
6.4 Nebenwirkungen
6.5 Homöopathisches Repertorium

7 Kritik an der Homöopathie

7.1 Geschichtliche Entwicklung der Kritik
7.2 Aktueller Stand der Kritik

7.2.1 Kein Nachweis der Wirksamkeit
7.2.2 Unplausibilität der Wirkung homöopathischer Mittel
7.2.3 Interne Widersprüche

7.3 Preisgestaltung und Gewinnspannen
7.4 Homöopathie-Lobbyarbeit

8 Risiken der Homöopathie

8.1 Mögliche Vergiftungen und allergische Reaktionen
8.2 Schutzimpfungen
8.3 Schwere Infektionskrankheiten
8.4 Krebs

9 Darstellung in der Belletristik
10 Museen, Dauerausstellungen, Fachbibliothek
11 Literatur

11.1 Schriften von Samuel Hahnemann
11.2 Materia medica und Repertorien
11.3 Sekundärliteratur

11.3.1 Wissenschaftliche Metastudien und systematische Übersichtsarbeiten zur Wirksamkeit

12 Weblinks

12.1 Quellentexte
12.2 Verbände
12.3 Über Homöopathie

13 Einzelnachweise

Grundsätze

Die Homöopathie ist eine weit verzweigte Praxis mit vielen Varianten. Alle homöopathischen Lehren berufen sich auf Hahnemann und das Ähnlichkeitsprinzip, weichen aber in anderen Punkten teilweise erheblich voneinander ab. Die meisten Homöopathen sehen das Ähnlichkeitsprinzip, die „Arzneimittelprüfung am Gesunden“, die Erhebung des individuellen Krankheitsbildes durch eine ausführliche Anamnese und die „Potenzierung“ bei der Herstellung der homöopathischen Arzneimittel als Grundsätze der Homöopathie an.[26][27]

Ähnlichkeitsprinzip (Simile-Prinzip)

400-Pf-Sondermarke von Deutschland (1996) mit einer Silhouette Hahnemanns und Ähnlichkeitsregel

Nach dem Ähnlichkeits- oder Simileprinzip – „similia similibus curentur“ („Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“) – sollen Krankheiten durch Mittel geheilt werden, die bei einem Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen, wie sie bei dem Kranken beobachtet werden:[26]

„Jedes wirksame Arzneimittel erregt im menschlichen Körper eine Art von eigner Krankheit, eine desto eigenthümlichere, ausgezeichnetere und heftigere Krankheit, je wirksamer die Arznei ist. Man ahme der Natur nach, welche zuweilen eine chronische Krankheit durch eine andre hinzukommende heilt und wende in der zu heilenden (vorzüglich chronischen) Krankheit dasjenige Arzneimittel an, welches eine andre, möglichst ähnliche, künstliche Krankheit zu erregen im Stande ist und jene wird geheilet werden; Similia similibus.“

– Samuel Hahnemann, 1796[28]

Die Idee eines (auch in den „Etymologien“ des Isidor von Sevilla im 7. Jahrhundert von anderen Heilmethoden unterschiedenen[29]) Simile-Prinzips lässt sich nicht allein auf Hahnemann zurückführen.[30] Ansatzweise findet sie sich bereits im Corpus Hippocraticum und den Schriften des Theophrast von Hohenheim (Paracelsus):[31]

„Die Krankheit entsteht durch Einflüsse, die den Heilmitteln ähnlich wirken, und der Krankheitszustand wird beseitigt durch Mittel, die ihm ähnliche Erscheinungen hervorrufen.“

– Hippokrates von Kos (460 v. Chr. – um 370 v. Chr.)[32]

„Ähnliches wird durch Ähnliches behandelt und nicht Gegensätze durch Gegensätze.“

– Theophrast von Hohenheim (1493–1541)[33]

Die Entwicklung zum zentralen Prinzip der Homöopathie geht unter anderem auf einen Selbstversuch Hahnemanns zurück, mit dem er herausfinden wollte, wie die damals schon als Mittel gegen Malaria bekannte Chinarinde wirkt („Chinarindenversuch“).[31][34] Nach sechs Jahren weiterer Experimente an sich und seinen Familienmitgliedern mit anderen Substanzen formulierte Hahnemann 1796 das Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie in Form eines Postulats, veröffentlicht in Christoph Wilhelm Hufelands Journal der praktischen Arzneikunde. Hahnemann schrieb hierzu in seinem Grundlagenwerk der Homöopathie, dem Organon der Heilkunst:

„Durch Beobachtung, Nachdenken und Erfahrung fand ich, daß im Gegentheile von der alten Allöopathie die wahre, richtige, beste Heilung zu finden sei in dem Satze: Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll!“

– Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst. 6. Auflage[35]

Voraussetzungen für die Anwendung des Ähnlichkeitsprinzips in der Homöopathie sind zum einen die Kenntnis der Wirkung der homöopathischen Mittel (siehe „Homöopathische Arzneimittelprüfung“) und zum anderen die exakte Erfassung des Symptombildes des Patienten in der homöopathischen Anamnese (siehe „Wahl des Mittels“).[26]

Schon Zeitgenossen Hahnemanns haben die Beliebigkeit des Ähnlichkeitsprinzips kritisiert,[33] welches aus wissenschaftlicher Sicht nicht nachvollziehbar ist.[36] So bezeichnete Ludwig Griesselich das Simile-Prinzip als Sack, in den „man Alles hineinstecken kann“. Bis heute wurde noch kein Medikament nach diesem Prinzip entdeckt, das Eingang in die evidenzbasierte Medizin gefunden hat.[37] Hahnemanns Chinarindenversuch konnte nie reproduziert werden. Es wird vermutet, dass Hahnemann allergisch auf Chinarinde reagiert hatte.[38][39]

Homöopathische Arzneimittelprüfung

Historisches Homöopathieset

Bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden in der Homöopathie Arzneimittelprüfungen durchgeführt, die jedoch keineswegs arzneimittelrechtlichen Medikamentenstudien gemäß dem Arzneimittelgesetz (siehe unten) entsprechen, sondern nach Hahnemanns Vorgaben durchgeführt werden: Homöopathische Prüfer, die gesund sein müssen, nehmen ein Mittel ein und notieren anschließend alle Veränderungen und Reaktionen, die sie an sich feststellen.

Die aufgezeichneten Symptome mehrerer solcher Prüfungen werden zu einem homöopathischen Arzneimittelbild zusammengefasst und in Verzeichnissen geordnet. Je nach Ordnungskriterium handelt es sich dabei entweder um Arzneimittellehren (nach Mitteln geordnet) oder um Repertorien, die nach Symptomen zusammengestellt werden.[40][41]

Hahnemann selbst hatte schon im Jahre 1805 angebliche Wirkungen von 27 verschiedenen Mitteln an gesunden Menschen beschrieben.[42][43] Er betonte, dass sämtliche Befindlichkeiten der Probanden während der Wirkungszeit des Mittels als durch dieses ursächlich hervorgerufen gelten müssten, selbst wenn der Prüfer Ähnliches in anderen Zusammenhängen beobachtet habe.[44]

Diese Prüfungen wurden bereits im 19. Jahrhundert als „höchst unwissenschaftlich“ kritisiert. Ihre „Kunst“ bestehe darin, „durch wirksame oder giftige Arzneistoffe, lange vor Hahnemann bekannte Erscheinungen und Vergiftungssymptome hervorzurufen, welche allerdings dieser oder jener Krankheit, oft aber auch mehreren und sehr verschiedenen Leiden zukommen“[45]. Schon 1927 war in den Originalschriften von Samuel Hahnemann[46] zu finden, dass Berichte von nicht weniger als 716 Symptomen vorlägen, die Hahnemann durch Reiben mit Magneten an Personen erhalten habe.[47] Eine von einigen Homöopathen durchgeführte Untersuchung von Arzneimittelprüfungen der Jahre 1945 bis 1995 ergab, dass diese Prüfungen sehr unterschiedlich gehandhabt wurden und meist von sehr niedriger Qualität waren.[48]

Es gibt keine einheitlichen Vorschriften für Arzneimittelprüfungen, lediglich Empfehlungen.[49]

Homöopathische Anamnese

Nach Hahnemann ist Krankheit „eine besondre Stimmung“ des Organismus,[50] die der Heilkünstler anhand der Symptome zu erkennen und zu beseitigen habe.[51] Bei der homöopathischen Anamnese eines Patienten, d. h. einer Beobachtung und Befragung, wird versucht, das gesamte Symptombild und die Art der „Verstimmung der Lebenskraft“ zu erfassen. Im Unterschied zur Anamnese in der naturwissenschaftlichen Medizin wird in der homöopathischen Anamnese der Patient auch über eine Vielzahl von Sachverhalten befragt, die aus naturwissenschaftlicher Sicht unerheblich sind. Ziel ist es, dasjenige Mittel herauszufinden, bei welchem die beim gesunden Menschen beobachteten Symptome möglichst mit denen übereinstimmen, die bei der Anamnese des Kranken erfasst wurden (Repertorisierung, Repertorisation).[52][53][54][55]

Potenzierung

Hauptartikel: Potenzieren (Homöopathie)

Ein weiterer Grundsatz der Homöopathie ist die Verwendung „potenzierter“ Mittel. Unter Potenzierung ist die starke Verdünnung bei gleichzeitiger „Dynamisierung“ (Verschüttelung oder Verreibung; siehe unten) zu verstehen. Die Mittel werden durch stufenweise durchgeführtes Potenzieren aus „Urtinkturen“ (pflanzlichen und tierischen Ursprungs: Symbol: Ø oder mineralischen und chemischen Ursprungs: Symbol O) und aus Verdünnungsmitteln wie Ethanol, destilliertem Wasser, Glycerin und Milchzucker hergestellt. Homöopathische Mittel werden flüssig (Dilution) oder als Globuli, in tiefen Potenzen auch in Form von Tabletten angewendet.[27]

Hahnemann führte die Potenzierung um 1798 ein.[56] Nach seinen Anweisungen wurden Homöopathika in Hunderterschritten potenziert („C-Potenzen“). Das heute gebräuchlichere Dezimalsystem zur Potenzierung und Bezeichnung der Potenzen, z. B. D10, wurde vom Heilpraktiker und späteren Arzt Arthur Lutze entwickelt und von Constantin Hering in die Behandlung eingeführt.[57][58] Aus der Sicht der Homöopathen ist die Wirkung einer bloßen Verdünnung nicht mit der eines potenzierten, also verschüttelten oder verriebenen Mittels vergleichbar. Von Hahnemann wurde schon im Organon der Heilkunst (Anmerkung zu § 11) die Wirkung eines potenzierten Mittels nicht der körperlichen Substanz oder physischen Wirkung eines Arzneistoffes, sondern einer diesem innewohnenden, immateriellen, durch das Dynamisieren daraus freigewordenen „spezifischen Arzneikraft“ zugeschrieben.[59] Heutige Homöopathen, die Hochpotenzen anwenden, nehmen an, bei der Potenzierung, auch Dynamisierung genannt, werde durch die Energiezufuhr beim Verschütteln oder Verreiben eine Information an das Lösungsmittel abgegeben und bei jedem Potenzierungsschritt verstärkt, auch wenn keine Moleküle des Arzneimittels mehr in der Lösung vorhanden sind.[60][61] Es existieren keine Belege für die Existenz der postulierten immateriellen Energiezufuhr durch die rituellen mechanischen Prozeduren. Die mit dieser Methode hergestellten Lösungen unterscheiden sich nicht von einfach nur verdünnten Lösungen.[37]

Die Verdünnung unter die chemische Auflösungsgrenze (ab D23 – siehe auch Avogadro-Konstante) ist kein zwingendes Element der Homöopathie. Viele Heilpraktiker und einige Ärzte arbeiten in Deutschland auch mit den Verdünnungen 1:10.000 und 1:1.000.000 (D4 und D6), in denen die Stoffe noch in nennenswerter Konzentration vorliegen. Bei diesen nur schwach verdünnten Mitteln sind die regulären Dosis-Wirkungs-Beziehungen des verwendeten Stoffes zu beachten und diverse Wirkungen möglich. Neben der bekanntesten D-Potenzierungsreihe (1:10) gibt es noch die C-Reihe (1:100), und die LM- oder Q-Reihe (1:50.000).

Die Fluxionspotenzierung nach Dellmour ist eine Sonderform der flüssigen Potenzierung, die ohne Verschütteln erfolgt. Durch Turbulenzen der zuzufügenden Flüssigkeit bei der Zugabe ins Potenzierungsgefäß soll das Verschütteln unnötig sein. Jedoch sei der Dynamisierungseffekt geringer, so dass sehr hohe Potenzgrade hergestellt werden müssten.[58]

Bei der K-Potenzierung nach Semjon Nikolajewitsch Korsakow, einem russischen Homöopathen, erfolgt die Potenzierung vereinfacht in nur einem Glas. Die Methode wurde zwar nicht in das Homöopathische Arzneimittelbuch (HAB) aufgenommen, dennoch stellen einige Firmen aus Zeit- und Kostengründen Hochpotenzen nach dieser Methode her.[58]

Aus Sicht einiger Homöopathen müsste eine „Schwache Quantentheorie“ zur Erklärung der Homöopathie heranzuziehen sein.[62][63] Dabei wird das Phänomen der Verschränkung jedoch ohne klare mathematische Definition auf grundlegend verschiedene Systeme wie ein homöopathisches Mittel und Krankheitssymptome angewandt; die extrem leichte Zerstörbarkeit verschränkter Zustände wird nicht berücksichtigt.[64]

Als Versuch der Erklärung eines „Gedächtniseffekts von Wasser“ werden von einigen Homöopathen strukturelle Veränderungen am Wasser als Lösungsmittel angeführt.[65] Diese Gedächtnisfunktion ist jedoch nach Ansicht von anderen Vertretern der Homöopathie nicht mit den Kenntnissen über Wasser vereinbar.[66][67][68]

D Skala

C Skala

Verdünnung / Mischung

Bemerkungen

Ø/O

Ø/O

1:1

Urtinktur, unverdünnt (Urtinktur besteht je zur Hälfte aus Arzneimittel und Ethanol)[69]
Ungiftige Urtinkturen, etwa von der Ringelblume (Calendula officinalis), sind apothekenpflichtig, aber frei erhältlich.[70]

D1

1:10
1:101

Niedrigpotenzen von Giften wie Quecksilber (Mercurius solubilis), Tollkirsche (Belladonna) usw. sind toxisch. So kann beispielsweise das vor allem in der von Homöopathen als „Laienhomöopathie“ bezeichneten Form als D6 oder D12 verwendete Arsen(III)-oxid (Arsenicum album) in der Dosierung von 1 g der D1-Lösung tödlich sein.[71]

D2

C1

1:100
1:102

D4

C2

1:10.000
1:104

Entspricht im Volumen ca. einem Tropfen auf einen halben Liter Lösungsmittel.
Bei auf D4 verdünnten Giften können Vergiftungserscheinungen auftreten. Beispielsweise führt Arsenicum album D4, 3 mal täglich 5 Tropfen über Wochen aufgenommen, zu chronischen Vergiftungserscheinungen.[72]

D6

C3

1:1.000.000
1:106

Entspricht etwa einem Tropfen auf 50 Liter Lösungsmittel
Ab dieser Stufe übersteigt die Menge der Verunreinigungen im Lösungsmittel die Menge der noch vorhandenen Urtinktur.[73]
Die höchste in der evidenzbasierten Medizin verwendete Verdünnung. Der giftigste bekannte Stoff,[74] Botulinumtoxin, wird in der Neurologie in der Verdünnung 1:1.600.000 eingesetzt.[75]

D8

C4

1:100.000.000
1:108

Entspricht etwa einem Tropfen auf 5 m3 (5000 Liter ≈ 25 gefüllte Badewannen) Lösungsmittel
Entspricht etwa dem Grenzwert von Arsen im Trinkwasser.[76] Ab dieser Konzentration sind auch bei langfristigem Konsum keine Gesundheitsrisiken zu erwarten.

D24

C12

1:1024

Entspräche etwa einem Tropfen im Volumen des Atlantiks
Bei dieser Potenz enthalten in einem idealisierenden Gedankenexperiment nur etwa die Hälfte aller 1-Liter-Flaschen D24-Lösung ein Molekül einer einmolaren Urtinktur; dementsprechend wird ab hier bei weiterer Zugabe von Lösungsmittel nicht mehr verdünnt, sondern Lösungsmittel mit Lösungsmittel gemischt.

D60

C30

1:1060

Hier käme ein Tropfen auf Milliarden von Galaxien[77]
Von Hahnemann bevorzugte und für die Arzneimittelprüfungen empfohlene Potenz. Hochpotenzen von Belladonna haben bei homöopathischen Arzneimittelprüfungen keinen Unterschied zu Placebos ergeben.[78]

D1000

C500

1:101.000

Höchste üblicherweise lieferbare D-Potenz[79]

C1000

1:102.000

Höchste üblicherweise lieferbare C-Potenz[79]

Legende: grün = Niedrigpotenzen, die eine toxikologische oder pharmakologische Wirkung besitzen können; gelb = Die Potenzierung und chemische Wirksamkeit stoßen an die chemisch-physikalischen Grenzen; rosa = Hochpotenzen. Potenzierungen in diesem Bereich überschreiten die chemischen und physikalischen Möglichkeiten.

Geschichte der Homöopathie

Behandlung mit Drastika aus homöopathischer Sicht. Gemälde von Alexander Beydeman (1826–1869) aus dem Jahr 1857

Samuel Hahnemann begründete die Lehre der Homöopathie und spielt damit bis heute eine große Rolle für Anhänger der Homöopathie. Er galt als scharfzüngiger Kritiker der zeitgenössischen Medizin des 18. Jahrhunderts, die Methoden wie Aderlass, Brechkuren und Drastika nutzte.[80]

„Es scheint das unselige Hauptgeschäft der alten Medicin zu sein, die Mehrzahl der Krankheiten, die langwierigen, durch fortwährendes Schwächen und Quälen des ohnehin schon an seiner Krankheitsplage leidenden, schwachen Kranken und durch Hinzufügung neuer, zerstörender Arzneikrankheiten, wo nicht tödtlich, doch wenigstens unheilbar zu machen, – und, wenn man dies verderbliche Verfahren einmal am Griffe hat, und gegen die Mahnungen des Gewissens gehörig unempfindlich geworden, ist dieß ein sehr leichtes Geschäft!“

– Samuel Hahnemann[81]

Gegen die aus dem Mittelalter stammende Medizin, die bis ins 18. Jahrhundert wirkte, setzte Hahnemann die Idee und Praxis der Homöopathie mit dem Ziel, zu einer individualisierten und milden Behandlung zu gelangen. Er wollte damit zeigen, dass Krankheiten auch ohne Blutverlust und Abführmittel in Heilung enden können. Seine Anregung zu experimentellen Untersuchungen über die Arzneiwirkung im gesunden Menschen war neu. Die Ideen und Experimente der Homöopathie blieben, weil ihre Beweisverfahren zu weit von gewissenhafter Kritik, von naturwissenschaftlicher Logik und gründlicher Forschung entfernt waren, für die sich entwickelnde wissenschaftliche Medizin des 19. Jahrhunderts von geringer Bedeutung.[80] Trotz zahlreicher Anläufe wurde die Homöopathie im 19. und 20. Jahrhundert, etwa der Einrichtung einer homöopathischen Universitäts-Poliklinik (geleitet von Ernst Bastanier)[82] in Berlin, an keiner deutschsprachigen Universität dauerhaft institutionalisiert. Die Einrichtung von Lehrstühlen scheiterte am Widerstand der medizinischen Fakultäten.[83]

Den Begriff „homöopathisch“ hat Hahnemann 1807 erstmals nachweislich verwendet[84], den Begriff „Homöopathie“ 1810 in seinem Organon (S. XLVI).[85]

Erste Hinweise auf die Arzneimittelprüfung am Gesunden finden sich 1790 in der als Fußnote eingeschobenen Schilderung des „Chinarindenversuchs“ in Hahnemanns Übersetzung von William Cullens Arzneimittellehre.[86]

Hahnemanns Heilkunde der Erfahrung (1805)

1805 formulierte Hahnemann seine Sichtweise in der Arbeit Heilkunde der Erfahrung.[87][88] Er trat in dieser Schrift als eine Art Reformator auf,[89][90] der die seit der Antike gewonnenen medizinischen Kenntnisse verwarf: „Zwei tausend Jahre wurden von den Aerzten verschwendet, um die unsichtbaren innern Veränderungen des Körpers bei den vorkommenden Krankheiten, ihre nächste Ursache und das apriorische Wesen derselben zu ergrübeln, weil sie wähnten, nicht eher heilen zu können, bis sie diese unmögliche Kenntniss ergrübelt hatten.“[91]

Gegen eine Ergründung der Ursachen von Krankheiten setzte er seine Erfahrungsheilkunde: „Wenn wir aber auch die den Krankheiten zum Grunde liegenden, innern Körperveränderungen nie einsehen können, so hat doch die Uebersicht ihrer äussern Veranlassungen einigen Nutzen. Keine Veränderung entsteht ohne Ursache. Die Krankheiten werden ihre Entstehungsursachen haben, so verborgen sie uns auch in den meisten Fällen bleiben.“[91]

Der Arzt habe die Rolle, eine Krankheit über ihre Symptome zu beschreiben: „Mit diesem sorgfältigen Eifer wird der Arzt das reine Bild der Krankheit aufgezeichnet, er wird die Krankheit selbst vor sich haben in Zeichen, ohne welche sich keine verborgene Eigenschaft der Dinge, und eben, so wenig eine Krankheit dem blos nach Wahrnehmungen seiner Sinne erkennenden, irdischen Menschen ausspricht.“[91] Die nachfolgende Aufgabe sei: „Ist die Krankheit gefunden, so müssen wir das Heilmittel suchen.“[91]

1805 erklärte Hahnemann: „Blos jene Eigenschaft der Arzeneien, eine Reihe spezifischer Krankheitssymptomen im gesunden Körper zu erzeugen, ist es, wodurch sie Krankheiten heilen, das ist, den Krankheitsreiz durch einen angemessenen Gegenreiz aufheben und verlöschen können.“[91]

Gegen diese Reize verwendete er Arzneimittel: „So gewiss jede Pflanzenart in ihrer äussern Gestalt, in der eigenen Art ihres Lebens, in ihrem Geschmacke, Geruche u.s.w. von einer andern Pflanzenart und Gattung – so gewiss jedes Mineral, jedes Salz in seinen äussern sowohl, als innern physischen Eigenschaften verschieden ist, so gewiss sind sie sämmtlich unter sich selbst, in ihren Arzneikräften, das ist, in ihrer krankmachenden Kraft verschieden; jede dieser Substanzen wirkt auf eine eigene, bestimmte Weise eine Abänderung unsers Gesundheitszustandes. Die meisten Substanzen des Thier- und Pflanzenreiches sind in ihrem rohen Zustande arzneilich, die aus dem Mineralreiche aber sowohl im rohen als im zubereiteten Zustande. Am reinsten zeigen die Arzeneimittel die Natur ihrer krankhaften Potenz und ihre absolute, wahre Wirkung im gesunden menschlichen Körper, wenn man jedes allein und unvermischt nehmen lässt.“[91]

Der Chinarindenversuch – Die Geburtsstunde der Homöopathie?

Heutige Homöopathen sehen den Selbstversuch Hahnemanns mit Chinarinde als Geburtsstunde der Homöopathie an, da er das Ähnlichkeitsprinzip (Simile-Prinzip) belege.[92][93]

„Ich nahm des Versuchs halber etliche Tage zweimahl täglich jedesmahl vier Quentchen gute China ein; die Füse, die Fingerspitzen, u.s.w. wurden mir erst kalt, ich ward matt und schläfrig, dann fing mir das Herz an zu klopfen, mein Puls ward hart und geschwind, eine unleidliche Aengstlichkeit, ein Zittern (aber ohne Schauder), eine Abgeschlagenheit durch alle Glieder; Dann ein Klopfen im Kopfe, Röthe der Wangen, Durst, kurz alle mir sonst beim Wechselfieber gewöhnlichen Symptome erschienen nacheinander; doch ohne die eigentlichen Fieberschauder.“

– Samuel Hahnemann (1790)[94]

Hahnemann selbst erwähnte den Versuch außerhalb dieser Beschreibung nur weitere drei Mal, in einem kürzeren Fachartikel,[95] der Beantwortung eines Briefes[96] und seiner Reinen Arzneimittellehre. (Band 3. 1817/1830).
Historisch gesehen spielte der Chinarindenversuch Hahnemanns innerhalb der Homöopathie auch in Bezug auf seine Gültigkeit und Nachvollziehbarkeit nur eine untergeordnete Rolle. Fundstellen in einschlägigen Zeitschriften und Lexika sind dazu selten.[93][97][98] Teile der Versuchsbeschreibung Hahnemanns finden sich jedoch auf zahllosen entsprechenden Webseiten.

Hahnemanns Versuch konnte bis heute weder von Homöopathen noch von wissenschaftlichen Medizinern erfolgreich reproduziert werden. Zwei Beispiele: Der Arzt Johann Christian Jörg ließ 1821 vier Medizinstudenten eine nach der Beschreibung Hahnemanns gewonnene Tinktur aus Chinarinde trinken. Bei keinem der Probanden traten die von Hahnemann beobachteten Symptome auf.[99] Die beiden Ärzte Hans-Joachim Krämer und Ernst Habermann führten 1997 einen Selbstversuch nach Hahnemanns Angaben durch, der ebenso keine der Angaben Hahnemanns bestätigte, aber zu Verdauungsproblemen führte.[100]

Der medizingeschichtlich arbeitende Homöopath Georg Bayr wertet den Versuch aus heutiger Sicht: „Der Chinarindenversuch basiert auf Intuition. Er war zufällig. Es war ein zeitbedingter Irrtum. Der Irrtum war fruchtbar, da die Homöopathie daraus entstand.“[101]

Der Wirkmechanismus der Chinarinde bzw. des darin enthaltenen Chinins, das 1820 durch Extraktion mit Alkohol aus der Chinarinde isoliert wurde, auf die Krankheit Malaria ist heute bekannt. Chinin wirkt bei ungeschlechtlichen Formen des Malariaerregers als Hemmer der Nucleinsäuresynthese und hindert so den Erreger an seiner Vermehrung.[102] Chinin wirkt außerdem schmerzstillend, fiebersenkend und örtlich betäubend.[103] Möglicherweise handelte es sich bei Hahnemanns Selbstbeobachtungen um eine allergische Reaktion aufgrund einer Sensibilisierung für Chinin, da er das Mittel bereits früher eingenommen hatte.[39][104] Andererseits ist Chinin als Diastereomer des Chinidin bekannt, das die Herzfrequenz erhöht. Dieser Effekt der Herzfrequenzerhöhung wurde zu dieser Zeit als Fieber gewertet, da Thermometer für die Fiebermessung nicht üblich waren. Dies könnte ebenfalls Hahnemanns Beobachtung erklären.

Hahnemann verzichtete zunächst auf Versuche einer theoretischen Begründung. In seinem Spätwerk[105] bezog er sich – offensichtlich bemüht um eine nach damaligen Maßstäben wissenschaftliche Begründung – auf vitalistische Vorstellungen („Umstimmung der Lebenskraft“).

Hahnemanns Lehre von den chronischen Krankheiten

Nach jahrelangen praktischen Erfahrungen mit der Homöopathie stellte Hahnemann fest, dass bestimmte chronische Krankheitsverläufe homöopathisch nicht zu heilen waren. Ab 1816 entwickelte er deshalb eine Methode zur Behandlung chronischer Krankheiten. 1828 veröffentlichte er die Ergebnisse seiner Forschung in einem fünfbändigen Werk mit dem Titel Die chronischen Krankheiten. Nach seiner Theorie liege den chronischen Krankheiten ein Miasma, eine Art tief liegendes „Ur-Übel“, zugrunde. Hahnemann unterteilte die Miasmen in Psora (als Folge der Krätze), Sykosis (Feigwarzenkrankheit als Folge der Gonorrhoe) und Syphilis. Hahnemanns Arbeit nach der Erkenntnis der Miasmen war der Versuch, die Psora auszumerzen, wie er schrieb. Von Gegnern wurde kritisiert, dass er zwölf Jahre weiter die homöopathische Behandlung propagierte, obwohl „die homöopathische Behandlung von sieben Achteln der chronischen Krankheiten eine ganz nutzlose gewesen sei.“[45]

Sein Verständnis der chronischen Krankheiten bewegte sich zwar im Rahmen der damaligen medizinischen Erkenntnisse, die Miasma-Lehre gilt heute jedoch als überholt. Mit der Entdeckung des Cholera-Erregers 1884 durch Robert Koch wurde das Ende der Miasma-Lehre in der Hochschulmedizin eingeläutet. Syphilis und Cholera werden erfolgreich mit Antibiotika behandelt. Feigwarzen sind Folge einer Infektion mit Humanen Papillomviren.

In der klassischen Homöopathie[106] jedoch werden die praktischen Konsequenzen der Miasma-Lehre bis heute berücksichtigt.[107][108]

Weltweite Verbreitung

Hampton House in Bristol – das frühere Bristol Homeopathic Hospital

Schon zu Hahnemanns Lebzeiten und später verbreitete sich die Homöopathie international.[27]

Die Ausbreitung in Frankreich wurde durch Hahnemanns Wirken dort befördert. Mélanie d’Hervilly heiratete ihn 1835 und zog mit ihm nach Paris, wo er die dank der Beziehungen seiner Frau florierende Praxis bis zu seinem Tod 1843 betrieb. Seine Frau betrieb die Praxis anschließend ohne Lizenz weiter, bis sie gegen 1870 das Haus verkaufen musste. Gegen Ende ihres Lebens erhielt sie schließlich die ärztliche Zulassung und war damit die erste homöopathische Ärztin.[27][109]

In Großbritannien praktizierten homöopathische Ärzte schon seit den 1830er Jahren. Die englische Königsfamilie ließ sich seit dem 19. Jahrhundert homöopathisch behandeln und trat öffentlich für diese Therapieform ein.[27]

Versammlung der Wiener homöopathischen Ärzte, Lithographie von Josef Kriehuber, 1852

Während sich die Homöopathie auch in weiteren europäischen Ländern, wie Belgien und den Niederlanden, Österreich und der Schweiz, Spanien, Italien und Griechenland verbreitete, ist sie in Skandinavien vergleichsweise schwach vertreten.[27]

In den 1820er und 1830er Jahren wurden homöopathische Praktiken sowohl innerhalb als auch außerhalb der akademischen Medizin in den Vereinigten Staaten eingeführt.[110][111] Auch in Ländern Südamerikas, wie Brasilien, Kolumbien, Chile und Argentinien, etablierte sich die Homöopathie. Der Argentinier Tomás Pablo Paschero bezog dabei Methoden der Tiefenpsychologie in die Behandlung ein.[107]

Um 1830 wurde die Homöopathie unter anderem durch den siebenbürgischen Arzt Johann Martin Honigberger nach Indien gebracht, wo sie breit akzeptiert wurde.[112] Allerdings haben auch politische Gründe eine Rolle dabei gespielt: die Homöopathie kam aus dem Deutschen Reich, das politisch der Gegner der britischen Kolonialherren war. Heute ist die Homöopathie im öffentlichen Gesundheitswesen Indiens fest verankert und anerkannt. In den 1980er Jahren waren 17,6 % des lizenzierten medizinischen Personals Homöopathen. 7 % aller Ambulanzen wurden von Homöopathen geleitet. Es existieren 200 Colleges und ein eigener Forschungsrat.[113]

Der erste Doppelblindversuch der Medizingeschichte im Jahr 1835

Viele Methoden experimenteller Medizin wurden zuerst in der Auseinandersetzung mit alternativer Medizin entwickelt: So publizierte bereits 1835 der Theologe und Redakteur George Löhner einen unter Beteiligung von Ärzten, Apothekern und anderen Honoratioren in Nürnberg durchgeführten Test der Wirkung einer homöopathischen Kochsalzlösung an einer Gruppe von 55 freiwilligen, gesunden Probanden. 42 Personen hatten „gar nichts Ungewöhnliches“ bemerkt (19 Kochsalz-Potenz, 23 Wasser), 9 Personen hatten „etwas Ungewöhnliches“ bemerkt (6 Kochsalzpotenz, darunter aber einer, der wusste, dass er die Potenz eingenommen hatte, 3 Wasser). Während die Kommission folgerte, dass die Potenzierung keine Wirkung habe,[114] reagierten homöopathische Zeitschriften mit heftigen Polemiken.[115]

Der Medizinhistoriker Michael Stolberg kritisiert 2006, dass eine Verzerrung durch die persönliche Haltung der Versuchsteilnehmer zur Homöopathie nicht ausgeschlossen wurde; durch eine Mitteilung, nichts Ungewöhnliches bemerkt zu haben, konnten diese das Gesamtergebnis negativ beeinflussen. Er würdigt jedoch die Anwendung moderner Elemente des Studiendesigns: Der Versuch sei „ein sehr frühes Beispiel für Randomisierung und doppelte Verblindung“.[116]

Laienhomöopathie

Beim Homöopathen. Gemälde von Wilhelm Schreuer (1866–1933)

Die medizinische Versorgung erfolgte im 18. Jahrhundert durch Ärzte, überwiegend aber durch Bader und Wundärzte. Zusätzlich trugen viele Laien mit Kenntnissen über die Heilkraft von Pflanzen, Mineralien und anderen Wirkstoffen zu Heilbehandlungen bei.[27] Die Ausbreitung der Homöopathie förderten nicht nur Ärzte, sondern auch Patienten und Laienbehandler. Im 19. Jahrhundert gewann die Homöopathie besonders in Kreisen des Adels und bei gebildeten Bürgern Anhänger und Multiplikatoren. Die Homöopathie stand von Anfang an der Religion nahe. Viele der ersten Homöopathen waren Pfarrerssöhne oder Theologiestudenten. In Frankreich trat der Klerus offen für Hahnemanns Lehre ein. Viele auf dem Land lebende Pfarrer praktizierten Homöopathie, besonders in Österreich. Aber auch Gutsbesitzer, Kaufleute und andere waren an der Verbreitung der Homöopathie beteiligt. Gefördert wurde diese Entwicklung durch die homöopathische Hausarztliteratur, wie Carl Gottlob Casparis Homöopathischer Haus- und Reisearzt[117] und Constantin Herings Homöopathischer Hausarzt,[118] die seit Ende der 1820er Jahre erschien.[119][120] In ihr wurde die Behandlung häufiger Krankheiten mit einfachen Mitteln geschildert. In diese Zeit fallen die ersten homöopathischen Vereinsgründungen.[27] Ab 1830 gab es auch Zeitschriften, die sich vor allem an Laien richteten. So gab beispielsweise der Paderborner Arzt Peter Meinolf Bolle zwischen 1855 und 1871 die Populäre Homöopathische Zeitung heraus. Die bedeutendste homöopathische Laienzeitschrift war die Leipziger populäre Zeitschrift für Homöopathie, welche ab 1870 erschien.[120]

Laienvereine
Die deutschen homöopathischen Laienvereine sind ein weltweit einmaliges Phänomen. Zwischen 1870 und 1933 wurden 444 solcher Vereine gegründet, vor allem in Württemberg, Sachsen, Preußen und Baden.[120] 1914 waren zwei Prozent der württembergischen Bevölkerung Mitglied in einem homöopathischen Verein. Die Vereine boten neben Geselligkeit und Freizeitgestaltung vor allem Zugang zu homöopathischem Wissen und Behandlung in Form von Selbsthilfe. Sie schafften homöopathische Hausarztliteratur an und machten diese ihren Mitgliedern zugänglich. Herzstücke der Vereine waren die homöopathischen Vereinsapotheken mit teilweise großen Vorräten homöopathischer Arzneien, fast immer in tiefen D-Potenzen. Vereinsmitglieder durften sich kostenlos, abgesehen vom Mitgliedsbeitrag, die gewünschten Mittel herausgeben lassen. Diese Praxis war jedoch von Beginn an juristisch umstritten und wurde schließlich untersagt. Da die Vereine zu den wichtigsten Abnehmern ihrer Produkte gehörten, unterstützten die Arzneimittelhersteller deren Bildungsarbeit. Die Vereine setzten sich zudem für die Einrichtung homöopathischer Lehrstühle an den Universitäten und die Gründung homöopathischer Krankenhäuser ein.[27]
In der „Krise der Medizin“ in den 1920er Jahren fanden Naturheilkunde, Lebensreformbewegung und alternative Heilverfahren verstärkt Zulauf. Die naturheilkundlichen und homöopathischen Laienverbände gewannen viele Anhänger unter Arbeitern und Kleinbürgern. Der Dachverband Reichsbund für Homöopathie und Gesundheitspflege umfasste im Jahr 1930 348 Vereine mit 38.200 Mitgliedern. Der Nationalsozialismus griff mit der „Neuen Deutschen Heilkunde“ diese sich zu einer Massenbewegung entwickelnde Tendenz auf und vereinnahmte sie für seine Ziele. Die homöopathischen Laienvereine wurden davon zunächst mit erfasst. Im Laufe der Zeit nahm ihre Aktivität aber deutlich ab. Als die Zeit des Nationalsozialismus endete, war das homöopathische Laienwesen weitgehend zerstört.[27][121] Die ersten Neu- und Wiedergründungen erfolgten in den 1950er Jahren. Die bereits am 24. Februar 1868 in Stuttgart gegründete Hahnemannia ist heute der Dachverband der homöopathischen Laienvereine.[122]

Homöopathie im Nationalsozialismus

Hauptartikel: Homöopathie im Nationalsozialismus

In der Neuen Deutschen Heilkunde sollten die seit Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend naturwissenschaftlich fundierte „Schulmedizin“ und die „biologischen Heilverfahren“ zusammengefasst werden. Die homöopathischen Laienvereine bekannten sich häufig begeistert zur nationalsozialistischen Bewegung. In der Laienzeitschrift „Homöopathische Monatsblätter“ erschienen Aufsätze zur „Rassenhygiene“ und zu Nationalistisch-Völkischem, sogar zum Wert der Homöopathie für die Behandlung von Erbkrankheiten. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte vollzog 1933 die Gleichschaltung und wurde 1935 Mitglied der „Reichsarbeitsgemeinschaft für eine Neue Deutsche Heilkunde“.[121]

Erstmals in ihrer Geschichte genoss die Homöopathie staatliche Unterstützung. Bei allen vordergründigen Erfolgen und aller Hoffnung von Homöopathen auf Anerkennung gab es jedoch frühzeitig kritische Stimmen, die vor einer Vereinnahmung durch den Nationalsozialismus warnten. Es wurde durch die Zusammenschließung mit anderen Methoden eine Verwässerung der Lehre und ein Verlust der Eigenständigkeit befürchtet.[121] Auf staatlicher Seite erlahmte andererseits das Interesse an der Homöopathie aus unterschiedlichen Gründen. Der wichtigste dürfte eine Untersuchung der Homöopathie im Auftrag des Reichsgesundheitsamts zwischen 1936 und 1939 gewesen sein. Es wurden klinische Versuche, Arzneimittelprüfungen und Quellenstudien zu einzelnen homöopathischen Arzneien durchgeführt. Die klinischen Versuche hatten keinerlei Erfolg gezeigt. Die Nachprüfungen homöopathischer Mittel konnten die Ergebnisse vorheriger Prüfungen nicht reproduzieren.[121][123]

Über das Schicksal jüdischer Homöopathen ist bisher nur wenig bekannt. In der homöopathischen Presse wurden teilweise eindeutig antisemitische Äußerungen verbreitet. Die 1933 beginnende „Ausschaltung“ jüdischer, sozialdemokratischer und marxistischer Ärzte vollzog sich auch in der Homöopathie. Prominentestes Opfer der Ausschaltung innerhalb der Homöopathie war der jüdische Arzt Otto Leeser (1888–1964). Er galt als Vertreter der naturwissenschaftlich-kritischen Richtung der Homöopathie in Deutschland.[121]

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Homöopathische Zentralapotheke in Esslingen am Neckar

Deutschland

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden einige Laienvereine wiedergegründet, erreichten aber nicht annähernd die frühere Bedeutung.[120] Die Teilung Deutschlands brachte eine unterschiedliche Entwicklung der Homöopathie mit sich.

Bundesrepublik Deutschland bis 1989

Die Homöopathische Centralofficin Dr. Willmar Schwabe, einer der bedeutendsten Hersteller homöopathischer Arzneimittel, verlegte 1946 ihren Firmensitz von Leipzig nach Karlsruhe. Der Betrieb in Leipzig wurde in der DDR jedoch weitergeführt. In Karlsruhe wurde 1961 die Homöopathika-Produktion abgespalten und fortan als Deutsche Homöopathie-Union weitergeführt.[124] Die Firma Biologische Heilmittel Heel, 1936 in Berlin gegründet, baute nach dem Krieg ihr Werk in Baden-Baden wieder auf und ist heute international an zehn Standorten tätig.[125]
In der Bundesrepublik erlebte die Homöopathie seit Mitte der 1970er Jahre mit der Zunahme der Beliebtheit alternativer Heilmethoden bei Laien wieder einen Aufschwung.[27] Zu dieser Zeit waren etwa 200 Homöopathen in der Bundesrepublik tätig. 1978 erkannte der deutsche Gesetzgeber im Arzneimittelgesetz die Homöopathie, neben der Anthroposophisch erweiterten Medizin und der Phytotherapie, als „Besondere Therapierichtung“ an. Die Mittel der besonderen Therapierichtungen können zugelassen und dürfen verordnet werden, auch ohne dass für sie ein Wirksamkeitsnachweis erbracht wurde.[126]

Deutsche Demokratische Republik

In der DDR war die Homöopathie in den Anfangsjahren verbreitet, wurde aber zunehmend verdrängt. Unterstützt wurde dies dadurch, dass ab 1949 keine neuen Heilpraktiker zugelassen wurden. Homöopathische Arzneimittel wurden ab 1952 in Leipzig vom VEB Homöopharm Dr. Willmar Schwabe und dessen Nachfolgeunternehmen sowie in den Bombastus-Werken in Freital hergestellt.[127] 1959 wurde eine Kampagne gegen die Homöopathie geführt. Es wurde eine Wanderausstellung mit dem Titel „Aberglauben und Gesundheit – Ausstellung gegen Aberglauben und Kurpfuscherei“ gestartet. 1961 folgte eine öffentliche Ächtung der Homöopathie. Es wurde zwar kein Behandlungsverbot erlassen, es gab jedoch ein Fortbildungsverbot. Von Laien und den wenigen Heilpraktikern sowie wenigen Ärzten wurde Homöopathie jedoch weiter eingesetzt.[128][129]

Bundesrepublik Deutschland ab 1990

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde mit Unterstützung der Karl und Veronica Carstens-Stiftung bereits am 28. April 1990 eine erste Weiterbildungsveranstaltung zur Homöopathie für Ärzte in Wittenberg durchgeführt.[130]
In Zusammenarbeit mit der Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte ein Konzept für einen berufsbegleitenden zweijährigen Masterstudiengang „Wissensentwicklung und Qualitätsförderung in der homöopathischen Medizin – Integrated Practice in Homoeopathy“ für Ärztinnen, Ärzte und andere approbierte Heilberufe erarbeitet, der mit dem Erwerb eines Master of Arts abgeschlossen werden soll. Es fand sich jedoch bislang keine Hochschule, die diesen Studiengang umsetzen wird.[131] An einigen Universitäten wird Homöopathie, teilweise mit Unterstützung der Karl und Veronica Carstens-Stiftung, als Wahlkurs angeboten.[132][133][134][135][136] Die Stiftung unterstützt zahlreiche studentische Arbeitskreise Homöopathie finanziell.[137]

Bibliothek
Gebäude der Europäischen Bibliothek für Homöopathie in Köthen

In Köthen wurde 2009 im restaurierten Gebäude des Spitals der Barmherzigen Brüder neben dem Hahnemannhaus die Europäische Bibliothek für Homöopathie eingerichtet. Betreiber ist der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZvhÄ). Das Gebäude wurde dafür im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 für 2,6 Millionen Euro saniert, davon 751.064 Euro aus dem Programm Stadtumbau Ost, sowie 1,16 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.[138][139]

Zusatz-Weiterbildung

2003 wurde auf dem Deutschen Ärztetag die Zusatz-Weiterbildung Homöopathie in der neuen (Muster-)Weiterbildungsordnung neu geordnet. Voraussetzung zum Erwerb der Zusatzweiterbildung Homöopathie ist die Facharztanerkennung. Die Weiterbildung gliedert sich in 6 Monate Weiterbildung bei einem Weiterbildungsbefugten, oder 100 Stunden Fallseminare einschließlich Supervision, und 160 Stunden Kurs-Weiterbildung.[140][141] Die Zahl der Fachärzte mit dieser Zusatzweiterbildung stieg von 2397 der 1993 im Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) organisierten[142] auf bundesweit ungefähr 6.000 im Jahr 2006.[143] und 6.712 laut dem Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes im Jahr 2009[144]

Arzneimittel

Homöopathische Arzneimittel sind in Deutschland meist apothekenpflichtig. Homöopathische Behandlungen und Arzneimittel sind nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten.[145]
Einige Kassen bieten die Präparate aber als Satzungsleistung an und bezahlen unter bestimmten Bedingungen homöopathische Behandlungen bei Ärzten mit der Zusatzbezeichnung „Homöopathie“, beispielsweise im Rahmen von Verträgen zur Integrierten Versorgung.[146] Eine Studie unter Mitgliedern der Techniker Krankenkasse kam zu dem Ergebnis, dass die Behandlungskosten von zusätzlich homöopathisch behandelten Patienten signifikant höher lagen als die der Kontrollgruppe.[147]

Krankenversicherung

Private Krankenversicherungen übernehmen in Deutschland die Kosten für homöopathische Behandlungen bei allen Ärzten,[148] private Zusatzversicherungen darüber hinaus bei Heilpraktikern (gegebenenfalls abzüglich einer vereinbarten Selbstbeteiligung). Meist werden die Kosten für homöopathische Arzneimittel übernommen.[149]

Ärzte

Zurzeit gibt es in Deutschland etwa 60.000 Ärzte, die homöopathische und anthroposophische Arzneimittel regelmäßig verordnen.[150]
Der prominente deutsche Sportmediziner Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, langjähriger Mannschaftsarzt des FC Bayern München und der deutschen Fußballnationalmannschaft, erklärte in einem SPIEGEL-Interview, dass er seit Beginn seiner sportärztlichen Tätigkeit ausschließlich mit homöopathischen und biologischen Medikamenten behandele. Diese platziere er mit verschiedenen Nadeln möglichst punktgenau an der jeweiligen Ursache der Beschwerden, damit sie dort ihre Wirkung entfalten könnten. Auf Nachfrage des Magazins erklärte Müller-Wohlfahrt, er wisse nicht, ob die deutschen Nationalspieler an Homöopathie glaubten, aber es sei unter den Spielern bekannt, wie und mit welchen Medikamenten er arbeite.[151]

Apotheken

2013 betrug der Anteil homöopathischer Arzneimittel im deutschen Apothekenmarkt am Umsatz 1,3 %, an der Zahl der verkauften Einheiten 3,9 % (4 % im Vorjahr).[23] Homöopathika hatten 2013 mit etwa 482 Mio. Euro einen Anteil von 8,1 % an rezeptfreien Medikamenten. Dabei wurden 1,6 % (92 Mio. Euro) durch Therapeuten verordnet und 6,5 % (386 Mio. Euro) durch Selbstkäufe erworben. Gegenüber 2011 nahm die Verordnungshäufigkeit um 3,8 % zu und der Selbstkauf stieg um 23 %.[23]

Patienten

Laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach aus dem Jahre 2014 haben 60 % der Befragten bereits Homöopathika gegen diverse Indikationen eingenommen. Fast die Hälfte (48 %) berichten von uneingeschränkt positiven Heilerfahrungen. Während 1970 nur knapp jeder vierte Westdeutsche schon einmal selbst Homöopathika genommen hatte (24 Prozent), stieg inzwischen der Anteil in Deutschland mit 60 Prozent auf das 2,5fache. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung (12 %) schließt die Verwendung homöopathischer Arzneimittel für sich aus.[152]

Schweiz

Die Schweizer Jost Künzli, Adolphe Voegeli und Rudolf Flury spielten nach 1945 als homöopathische Lehrer in Europa eine bedeutende Rolle. Es wurden mehrere Zeitschriften, wie Homöopathie, Homoeopathia und die Schweizerische Zeitschrift für Homöopathie begründet und wieder eingestellt. Innerhalb des Schweizerischen Vereins Homöopathischer Ärztinnen und Ärzte (SVHA) kam es in den 1970er- und 1980er-Jahren vermehrt zu Flügelkämpfen zwischen den unterschiedlichen Homöopathierichtungen.[153]

Provisorium I

Von 1999 bis 2005 wurde die Homöopathie zusammen mit den vier anderen alternativen Heilmethoden provisorisch in den Leistungskatalog der Grundversicherung der Krankenkassen aufgenommen.[153] Die Behandlungen wurden von der Krankenkassen-Grundversicherung übernommen, sofern sie von einem Arzt verschrieben wurden. Am 30. Juni 2005 hat das Bundesamt für Gesundheit, Teil des Eidgenössischen Departements des Inneren, diese Leistungspflicht nach den Ergebnissen der von ihm in Auftrag gegebenen Studie Programm Evaluation Komplementärmedizin wieder gestrichen, da die Autoren zu dem Schluss kamen, dass „die vorliegenden placebokontrollierten Studien zur Homöopathie […] keinen eindeutigen Effekt über Placebo hinaus“ belegen.[154]

Provisorium II

Am 17. Mai 2009 stimmte eine Zweidrittelmehrheit des Schweizer Stimmvolks dafür, dass die Berücksichtigung der Komplementärmedizin in der Bundesverfassung verankert wird.[155] Die Verfassung wurde in Folge um den Artikel 118a „Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin“ erweitert.[156] Zur Umsetzung dieses Verfassungszusatzes wird ab 2012 die Homöopathie neben vier weiteren alternativmedizinischen Behandlungsmethoden (traditionelle chinesische Medizin, anthroposophische Medizin, Neuraltherapie, Phytotherapie) unter bestimmten Voraussetzungen von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bezahlt. Diese Regelung galt provisorisch bis Ende 2017. In dieser Zeit gelten Wirksamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der fünf komplementärmedizinischen Methoden als teilweise umstritten und werden hinsichtlich dieser Kriterien evaluiert.[157]

Fähigkeitsausweis FMH

Für Ärzte besteht die Möglichkeit, einen von der FMH anerkannten Fähigkeitsnachweis Homöopathie zu erwerben. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und wird in Form von Seminaren und Supervision absolviert.[158]

Österreich

Bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Wien eine Interessenvertretung für Homöopathie.[159] 1953 wurde die Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) als größte Vereinigung homöopathischer Ärzte Österreichs gegründet. Sie hat heute etwa 900 Mitglieder.[160] In Österreich unterliegen homöopathische Arzneimittel dem Arzneimittelgesetz von 1983.[161] In ihm wurde die Homöopathie als Teil der Medizin anerkannt. Seitdem ist die Ausübung der Homöopathie in Österreich Ärzten vorbehalten. Die Österreichische Ärztekammer verleiht dafür seit 1995 ein eigenes Diplom für den Bereich Homöopathie, welches zur Ausübung berechtigt. Zur Erlangung des Diploms ist eine mehrjährige Ausbildung zu absolvieren, die etwa 350 Fortbildungsstunden umfasst.[162][163] 1991 wurde in Salzburg die Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie (ÄKH) gegründet[164] und 1994 die Österreichische Gesellschaft für Veterinärmedizinische Homöopathie (ÖGVH). 1995 wurde eine Ausbildung zum Fachtierarzt für Veterinärmedizinische Homöopathie durch die Delegiertenversammlung der Tierärzte Österreichs beschlossen.[165] Im Wintersemester 2018/19 wurde das Wahlfach Homöopathie von der Med-Uni Wien vom Lehrplan gestrichen um sich „von unwissenschaftlichen Verfahren und Scharlatanerie klar zu distanzieren“.[166] Auch die Leiterin der Wiener Patientenanwaltschaft Sigrid Pilz forderte für nicht wirksame Arzneien wie homöopathische Globuli oder Bach-Blüten ein Verkaufsverbot in Apotheken oder zumindest einen ergänzenden Verpackungsaufdruck, um auf die fehlende Wirksamkeit hinzuweisen.[167] Begründet wird dies auch mit der Forderung der Europäischen Akademie der Wissenschaften, dass nicht wirksame Arzneimittel nicht in den Verkauf gelangen dürfen.[168]

Weltweit

Homöopathische Globuli und Dilutionen

Heute ist die Homöopathie in fast allen Ländern der Erde vertreten.[27] Weltweit liegt der Umsatz mit homöopathischen Arzneimitteln geschätzt in einer Größenordnung von 2 Milliarden Euro. Das sind weniger als ein Prozent des gesamten Arzneimittelmarkts. Die größten Märkte sind Frankreich, USA, Deutschland und Indien. Die Hälfte des Homöopathie-Marktes entfällt auf Europa.[169]

In Großbritannien forderte Anfang 2010 ein Ausschuss des Unterhauses aufgrund fehlender Wirkungsnachweise, Homöopathie nicht mehr mit öffentlichen Mitteln zu finanzieren.[170] Trotz der Empfehlungen des Ausschusses hatte die Regierung Großbritanniens zunächst beschlossen, die Homöopathie weiterhin über das NHS bezahlen zu lassen. Sie stimmte zwar weitgehend mit den Einschätzungen des Ausschusses überein, glaubt aber, dass der informierte Patient und sein Arzt in der Lage seien, die geeignete Behandlung zu finden. Dies schließe auch eine alternative Methode wie die Homöopathie ein.[171] 2017 wurde bekannt, dass die Kosten künftig nicht mehr vom NHS getragen werden sollen.[172]

In der EU gibt es schätzungsweise 50.800 Anbieter homöopathischer Medizin, davon 45.000 Ärzte.[173]

Jährlich findet im April, in der Geburtswoche Hahnemanns, die World Homeopathy Awareness Week statt, um auf die Behandlungsmethode aufmerksam zu machen.[174]

Die Wettbewerbsbehörde für Verbraucherschutz in den USA, FTC (Federal Trade Commission) hat 2016 strengere Regeln für frei verkäufliche homöopathische Produkte beschlossen. Die Produkte müssen entweder einen Wirksamkeitsnachweis haben, oder einen Warnhinweis tragen, dass die Wirksamkeit nicht wissenschaftlich belegt ist. Grundsätzlich sagt die Behörde: „Generell basieren die Versprechungen homöopathischer Produkte nicht auf modernen wissenschaftlichen Methoden und werden von modernen Medizinfachleuten nicht akzeptiert“.[175][176]

Richtungen in der Homöopathie

Die Homöopathie ist keine einheitliche Lehre. Es gibt verschiedene Richtungen, die sich teilweise gegenseitig bekämpfen. Auch können Heilpraktiker oder Schulmediziner, die Homöopathie anwenden, nicht generell einer Richtung zugeordnet werden. Das große Spektrum an Richtungen verdeutlichen die zahlreichen Eigenbezeichnungen, wie Klassische Homöopathie, genuine Homöopathie, die Bönninghausen- und Boger-Methode, die miasmatische und wissenschaftliche Homöopathie, die naturwissenschaftlich-kritische Richtung, die prozessorientierte Homöopathie, die kreative Homöopathie, die Impuls- und Resonanzhomöopathie, die Elektronische Homöopathie (frequenzbasiert), die Seghal- und Herscue-Methode, die central delusion, C4-Homöopathie, sowie quantenlogische Homöopathie.[107][177][178][179] Auch Begriffe, wie organotrope und personotrope Homöopathie werden benutzt.[180] Die Spaltung der Homöopathie begann bereits zu Hahnemanns Zeiten, der Abweichler von seiner reinen Lehre auch als Bastard-Homöopathen bezeichnete.[45][107][181] Hahnemann forderte bereits 1796: „Macht’s nach, aber macht’s genau nach.“[179]

Klassische Homöopathie

Der Begriff „Klassische Homöopathie“ entstand aus dem Bemühen, sich vom großen Spektrum der als „homöopathisch“ bezeichneten Heilmethoden abzugrenzen. Grundlagen der Klassischen Homöopathie sind die Lehre Hahnemanns und die sich daran orientierenden Weiterentwicklungen der Heilmethode (zum Beispiel durch Bönninghausen, Hering, Kent u. a.). Werden die Lehren Hahnemanns dabei besonders stringent eingehalten, werden sie als „genuine Homöopathie“ bezeichnet.[178] Im Gegensatz zu vielen anderen Richtungen der Homöopathie wird in der Klassischen Homöopathie immer nur ein Mittel auf einmal verabreicht, meistens in einer mittleren oder hohen Potenz. Arzneimittel werden nach gründlicher Anamnese nach dem individuellen Symptombild des Kranken ausgewählt.[180] Klassische Homöopathen behandeln sowohl akute Krankheiten als auch chronische Leiden (konstitutionelle Behandlung).

Siehe auch: Verband klassischer Homöopathen Deutschlands

Naturwissenschaftlich-kritische Homöopathie

Die naturwissenschaftlich-kritische Homöopathie ist eine Richtung der Homöopathie, die homöopathische Arzneimittel als Ergänzung zu evidenzbasierter, medizinischer Behandlung einsetzt. Häufig werden niedrige Potenzen bis D12 verwendet, in denen noch ein chemisch nachweisbarer Rest der Arzneisubstanz vorhanden ist. Die Behandlung mit Hochpotenzen wird abgelehnt.[107] Arzneimittel werden außerdem nicht nach dem oft sehr komplexen gesamten Symptombild des Kranken, sondern nach Pathologie (Krankheit) verordnet. Das erleichtert besonders die Findung des passenden Arzneimittels, weil zum Beispiel für eine Erkältungskrankheit nur noch aus einer Liste von wenigen Mitteln ausgewählt werden muss.[179] Dieses Vorgehen steht jedoch im Widerspruch zu Hahnemanns Lehre, der in seinem Organon einer Vermischung der Homöopathie mit nicht-homöopathischen Behandlungsmethoden entgegentrat und sie als Verrat anprangerte:[182]

„§ 52: Es giebt nur zwei Haupt-Curarten: diejenige welche all’ ihr Thun nur auf genaue Beobachtung der Natur, auf sorgfältige Versuche und reine Erfahrung gründet, die (vor mir nie geflissentlich angewendete) homöopathische, und eine zweite, welche dieses nicht thut, die (heteropathische, oder) allöopathische. Jede steht der andern gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne hingeben, dass sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen liessen, kann sich gar so lächerlich machen, nach Gefallen der Kranken, bald homöopathisch, bald allöopathisch in seinen Curen zu verfahren; diess ist verbrecherischer Verrath an der göttlichen Homöopathie zu nennen!“[183]

Wichtige Vertreter dieser Homöopathierichtung waren Moritz Müller, Ludwig Grießelich, Friedrich Rummel, Franz Hartmann, Otto Leeser, Alfons Stiegele (1871–1956), Julius Mezger und Fritz Donner. Obwohl sie mit der Hygea eine eigene Zeitschrift hatten,[107] waren Rummel und Hartmann auch in der Schriftleitung der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung tätig.[181]

Komplexmittelhomöopathie

Verbreitet ist auch die Verwendung von „Komplexmitteln“, d. h. einer Vermengung von verschiedenen Mitteln, die für eine bestimmte Krankheit nach organotropen Gesichtspunkten oder auch klinischen Indikationen zusammengestellt wird. Sie enthalten Einzelsubstanzen in sehr unterschiedlicher Dosierung, die sich in ihrer Wirkung verstärken sollen.[184] Der evangelische Geistliche Emanuel Felke gilt als Begründer der Komplexmittelhomöopathie.[185][186]
Die Therapie mit Komplexmitteln widerspricht ebenfalls dem Wesen der ursprünglichen Homöopathie.[180] Hahnemann schreibt in seinem Organon:

„§ 273: In keinem Fall von Heilung ist es nöthig und deßhalb allein schon unzulässig, mehr als eine einzige, einfache Arzneisubstanz auf einmal beim Kranken anzuwenden. Es ist nicht einzusehen, wie es nur dem mindesten Zweifel unterworfen sein könne, ob es naturgemäßer und vernünftiger sey, nur einen einzelnen, einfachen, wohl gekannten Arzneistoff auf einmal in einer Krankheit zu verordnen, oder ein Gemisch von mehreren, verschiednen. In der einzig wahren und einfachen, der einzig naturgemäßen Heilkunst, in der Homöopathie, ist es durchaus unerlaubt, dem Kranken zwei verschiedne Arzneisubstanzen auf einmal einzugeben.“[187]

Neben Emanuel Felke waren der Italiener Cesare Mattei[188] und der Schweizer Emil Bürgi[189] bekannte Vertreter dieser Richtung.

Tierhomöopathie

Die erste Publikation zum Thema Tierhomöopathie stammt vom Hofapotheker Donauer aus dem Jahr 1815.[27][190] Hahnemann selbst vertrat 1829 den Standpunkt, dass „… Thiere … ebenso sicher und gewiß, als die Menschen zu heilen“ wären.[191][192] Eigene Schritte in Richtung der Entwicklung einer Tierhomöopathie unternahm er allerdings nicht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verlor diese bis in die 1930er Jahre an Bedeutung.[192] Den wichtigsten Einfluss auf ihre neuerliche Verbreitung hatte in der Nachkriegszeit Hans Wolter.[193]

Homöopathieanhänger behaupten, es gebe Behandlungserfolge bei Tieren und diese ließen sich nicht durch Placeboeffekte erklären, da Tiere nicht an eine Wirksamkeit von Homöopathika „glauben“ könnten.[194][195][196] Allerdings sind durchaus placeboähnliche Effekte bei Tieren nachgewiesen worden, die beispielsweise durch klassische Konditionierung oder die fürsorgliche Behandlung erklärt werden. Ferner beeinflusst die Meinung der Tierhalter zur Behandlungsart ihre Beurteilung des Behandlungserfolgs.[197][198][199][200] Diese Effekte werden auch von Tierhomöopathen genutzt.[201]

J. C. L. Genzke veröffentlichte 1837 ein Lehrbuch Homöopathische Arzneimittellehre für Tierärzte und berichtete darin über 67 Arzneimittelprüfungen an Hunden, Pferden und Rindern.[202] Die Auswahl der Arzneimittel in der Tierhomöopathie erfolgt jedoch auf der Grundlage von Arzneimittelbildern (AMB), die überwiegend humanhomöopathischer Herkunft sind.[203] Die Übertragbarkeit der AMB vom Menschen auf Tiere wird damit begründet, dass es beim Tier nichts gebe, was nicht auch latent oder homolog im Menschen als Organ, Verhaltensmuster oder Grundform einer Pathologie vorhanden sei.[204]

In der seit dem 1. Januar 2009 geltenden EU-Bioverordnung für die tierische Erzeugung in der Ökologischen Landwirtschaft wird gefordert, dass Krankheiten der Tiere unverzüglich zu behandeln seien. Dabei dürfen „[…] chemisch-synthetische allopathische Tierarzneimittel einschließlich Antibiotika […] erforderlichenfalls unter strengen Bedingungen verwendet werden, wenn die Behandlung mit phytotherapeutischen, homöopathischen und anderen Erzeugnissen ungeeignet ist.“[205]

Große Metaanalysen zur Beurteilung der Wirksamkeit der Homöopathie in der Veterinärmedizin fehlen. Die wenigen bislang durchgeführten, methodisch gut gestalteten klinischen Studien zeigten jedoch keine medizinische Wirksamkeit der Veterinärhomöopathie.[206]

Homöopathika im Arzneimittelrecht

Hauptartikel: Homöopathisches Arzneimittel

Homöopathische Arzneimittel werden nicht durch Medikamentenstudien gemäß dem deutschen Arzneimittelgesetz untersucht. Es wird auch keine erwartete Wirksamkeit überprüft, stattdessen wird eine Homöopathische Arzneimittelprüfung durchgeführt, bei welcher ein Prüfer durch „Selbstbeobachtung“ erhebt, ob und welche Symptome er durch das homöopathische Mittel erlebt. Der Prüfer wird dabei im homöopathischen Sinne als Proband bezeichnet. Diese Vorgehensweise genügt nicht den für Medikamentenstudien notwendigen wissenschaftlichen Qualitäts- und Objektivitätskriterien.

Die europäische Gesetzgebung sieht seit der Richtlinie 2001/83 ein eigenes Zulassungsverfahren für homöopathische Arzneimittel vor, bei dem wissenschaftliche Tests nicht erforderlich sind. In der Novelle zu dieser Richtlinie (2004/27) wird dieses vereinfachte Zulassungsverfahren für alle Mitgliedsländer verpflichtend. Die Richtlinie verlangt den Aufdruck „Homöopathisches Arzneimittel ohne genehmigte Heilanzeigen“.[207]

Anwendung

Wahl des Mittels

Homöopathische Globuli, größtenteils aus Saccharose oder Xylit bestehende Kügelchen

Grundlage für die Wahl eines homöopathischen Mittels ist einerseits die Anamnese und andererseits die Kenntnis der Wirkungen und Symptome, die eine Arznei bei einem gesunden Menschen nach Meinung der Homöopathen auslösen könne. Um diese Kenntnisse zu erlangen, werden Arzneimittelprüfungen durchgeführt.[208]

Als Hilfsmittel dienen dabei Arzneimittellehren und Repertorien. In Arzneimittellehren werden die Mittel mit allen bei der Arzneimittelprüfung angeblich beobachteten Symptomen beschrieben. Repertorien sind nach Symptomen hierarchisch gegliedert und verzeichnen alle Mittel, bei denen das jeweilige Symptom beobachtet worden sein soll. Die Wertigkeit eines Mittels (einwertig bis vierwertig) gebe einen Hinweis darauf, wie bewährt das Mittel bei der Heilung dieses Symptoms ist. Eine hohe Wertigkeit im Repertorium erhalte ein Mittel nur, wenn es sowohl bei der Arzneimittelprüfung bei einer hohen Zahl von gesunden Probanden dieses Symptom hervorgerufen habe als auch viele Berichte über Heilungen von Fällen mit diesem Symptom existierten.[107][209]

Eine klare statistische Definition für eine solche „hohe Anzahl“ gibt es dabei nicht. Deshalb werden in modernen Repertorien auch Kennzeichnungen für bewährte Mittel geführt, die auf die Erfahrung einzelner Homöopathen mit hohem Ansehen zurückgehen. So werden zum Beispiel die Künzli-Punkte von vielen Autoren zitiert.[209]

Dosierung

Potenzierte Mittel gibt es in Form von alkoholischen Lösungen, Tabletten und Globuli (mit homöopathischer Lösung imprägnierte Kügelchen aus Zucker). Bei der Einnahme von Lösungen sollte nach Empfehlung von manchen Homöopathen auf die Verwendung eines metallenen Löffels verzichtet werden, da dieser die vermeintlichen „Erinnerungseigenschaften“ der Flüssigkeit beeinflussen könne. Stattdessen kann ein Löffel aus Holz oder Kunststoff verwendet werden. Auch nahm Hahnemann an, dass der Genuss oder Geruch verschiedener Substanzen die Wirkung einiger homöopathischer Mittel beeinträchtigen könne.[210]

Homöopathische Mittel sollen nach Meinung der Homöopathen unter die Zunge geträufelt bzw. unter der Zunge aufgelöst und ca. eine Minute im Mund belassen werden, um die Resorption des Zuckers über die Mundschleimhaut zu verbessern.
Das beste Ergebnis soll erreicht werden können, wenn die homöopathischen Arzneimittel sofort nach dem Auftreten der ersten Symptome eingenommen werden. Homöopathische Hochpotenzen sollen besonders wirksam sein, weshalb von Seiten der Homöopathen gefordert wird, dass diese immer durch einen versierten Homöopathen verordnet werden und der Verlauf beobachtet wird.[211]

Gegenanzeigen

Abhängig von Wirkstoff und Trägersubstanz kann es Umstände geben, die auch gegen die Gabe eines bestimmten homöopathischen Mittels sprechen. So sollten beispielsweise trockene Alkoholiker keine alkoholischen Lösungen einnehmen, da diese einen Rückfall auslösen können. Auch Allergien oder Unverträglichkeiten gegen Bestandteile des Mittels, wie beispielsweise Honigbiene als Tiefpotenz bei Bienengiftallergie, können der Einnahme entgegenstehen.[212] Schwangere und Stillende sollten Medikamente erst nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen; das Gleiche gilt für die Behandlung von Kindern.

Als relative Kontraindikation gelten Erkrankungen, die eine Substitutionstherapie erfordern, wie Diabetes mellitus Typ 1, akute Erkrankungen, die aus vitaler Indikation oder zur Vermeidung von Spätfolgen eine rasche, schnell wirksame Behandlung erfordern und für die es bewährte Therapien gibt, wie beim akuten Herzinfarkt, bei allergischem Asthma oder allergischem Schock. Organische Erkrankungen, bei denen eine lebensbedrohliche Verschlechterung vorgezeichnet ist, wie bei bösartigen Erkrankungen, sollten ebenfalls nicht homöopathisch behandelt werden.[212]

Nebenwirkungen

Als Nebenwirkung sehen Homöopathen eine vorübergehende Verstärkung der Symptome an, welche sie homöopathische Verschlimmerung (auch Erstverschlimmerung) nennen. Die Existenz eines solchen Phänomens ist nicht belegt.[213]

Bei niedrigen Potenzstufen (bis etwa D6) kann eine reguläre unerwünschte Arzneimittelwirkung auftreten, weil im Mittel noch nennenswerte Stoffmengen enthalten sind. So können z. B. durch die Anwendung von Mercurius (Quecksilber), Arsenicum (Arsen) oder Nux vomica (Brechnuss), einer Pflanze, die Strychnin-Alkaloide enthält, Vergiftungen hervorgerufen werden.[214][215]

Eine internationale Studie aus dem Jahr 2016 kam zu dem Ergebnis, dass Nebenwirkungen durch die Homöopathie in einer ähnlichen Häufung auftreten wie in der evidenzbasierten Medizin. Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA, dt. Behörde für Lebens- und Arzneimittel) veröffentlichte 400 Berichte von Nebenwirkungen (als häufigste Beschwerden wurden Krämpfe, Zittern, Fieber, Kurzatmigkeit und Lethargie genannt), die nach der Einnahme von Homöopathika aufgetreten waren.[216][217]

Homöopathisches Repertorium

siehe ausführlicher: Repertorium (Homöopathie)

Ein homöopathisches Repertorium enthält eine Sammlung von Symptomen und die dazugehörenden Arzneimittel aus verschiedenen Arzneimittellehren oder Arzneimittelprüfungen.
Der Homöopath repertorisiert anhand der Symptome eines Patienten im Repertorium das am häufigsten vorkommende Mittel und kann daraus das „ähnlichste“ Mittel für den Patienten aussuchen.

Bereits Hahnemann benutzte ein handschriftliches Findebuch. Die ersten gedruckten Repertorien stammen von seinen unmittelbaren Schülern Bönninghausen und Jahr. Ende des 19. Jahrhunderts veröffentlichte der homöopathische Arzt James Tyler Kent ein sehr umfassendes Repertorium in englischer Sprache, das bis heute das meistbenutzte Werk dieser Art ist. Weiterhin existieren auch digitale Repertorien.[218]

Kritik an der Homöopathie

Bis heute existiert weder ein formaler, reproduzierbarer Nachweis noch eine akzeptable naturwissenschaftliche Begründung für eine Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel, die über den Placebo-Effekt hinausgeht.[16][219] Die Homöopathie wird zu den Pseudowissenschaften gezählt.[220][221][222] Von der wissenschaftlichen Medizin wird die Homöopathie als wirkungslose, in einigen Fällen sogar riskante Behandlung abgelehnt.[14]

Weiterhin werden auch die theoretischen Grundprinzipien der Homöopathie angegriffen. Das „Ähnlichkeitsprinzip“ (siehe auch Magisches Denken) sei von Hahnemann durch seinen Selbstversuch mit Chinarinde belegt worden. Dieser ist jedoch nicht reproduzierbar, Hahnemann zeigte lediglich die Symptome einer allergischen Reaktion auf Chinarinde.[39] Das zweite wichtige Prinzip der Homöopathie, das besagt, dass homöopathische Mittel in „potenzierter“ Form wirksamer seien als „Urtinkturen“, gilt nach heutigen medizinischen, pharmazeutischen und physikalischen Erkenntnissen[223] als widerlegt, da geringere Wirkstoffkonzentrationen eine geringere Wirkung zur Folge haben.[37][45][224][225][226][227]

Die homöopathische Medikation nach dem „Ähnlichkeitsprinzip“ ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht nachvollziehbar.[36][227][228] Die Beliebigkeit des Prinzips wurde schon zu Zeiten Hahnemanns kritisiert.[33] Eine Unterscheidung in subjektive oder objektive Symptome ist in der Homöopathie kaum von Bedeutung. Während in der Medizin Symptome als Krankheitserscheinungen angesehen werden, sind Symptome in der Homöopathie die Krankheit selbst und nicht bloße Erscheinung derselben.[228] Untersuchungen, wie etwa Röntgenbilder, Ultraschall oder Gewebeproben, werden zur Klärung der Ursache einer Krankheit nicht herangezogen. So werden bei konsequenter Durchführung beispielsweise allergisch, bakteriell oder viral hervorgerufene Erkrankungen gleich behandelt, wenn sie dieselben Symptome zeigen.[37][226][227] Hinzu kommt, dass dieselben Symptome Bestandteil verschiedener Arzneimittelbilder sind. Die sich daraus ergebende Vielzahl an übereinstimmenden Bildern macht die Wahl des Mittels willkürlich.[224]

Geschichtliche Entwicklung der Kritik

Bereits im 19. Jahrhundert wurde die Homöopathie scharf kritisiert.[225] 1851 bezeichnete der britische Arzt Robert Mortimer Glover sie als die schlimmste Art von Quacksalberei, die es je gegeben hätte und vermutlich je geben würde.[229] Karl Wilhelm Fickel, zeitweilig leitender Oberarzt an der homöopathischen Lehranstalt Leipzig und unter dem Pseudonym Ludwig Heyne Autor homöopathischer Schriften, wandte sich komplett von der Homöopathie ab und veröffentlichte 1840 seine Schrift Direkter Beweis von der Nichtigkeit der Homöopathie als Heilsystem.[224] Er urteilte: „Als Heilsystem ist die Homöopathie eine Irrlehre, in praktischer Anwendung ein Unding.“[230] Carl Ernst Bock bezichtigte 1855 Hahnemann der Fälschung und bezeichnete die Homöopathie als „ein Gewebe von Täuschungen, Unwissenheit und Unwahrheiten“.[45]

Auch Lexika fanden schon früh klare Worte:

„Es würde zu weit führen, das mystische, überall den Erfahrungen der Chemie, Physik und Pathologie widersprechende System, das, anstatt auf Beobachtungen, auf gänzlich unbewiesenen Glaubenssätzen aufgebaut ist, hier auszuführen, zumal eine treue Wiedergabe bei den vielfachen Änderungen, welche die H. täglich erfährt, ganz unmöglich wäre. [Es folgt eine knappe Beschreibung der Zubereitung von Homöopathika] Diese Probe dürfte ausreichen, um zu zeigen, daß die H. dem gesunden Verstand mehr als dem kranken Körper zumutet, und es ist bedauerlich, daß aus Mangel an Kritik die H. von vielen Dilettanten und Dilettantinnen selbst in Fällen betrieben wird, bei denen im Vertrauen auf die Zuckerkügelchen die rechtzeitige ärztliche Hilfe verabsäumt wird.“

Homöopathie. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 8, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 697.

Fritz Donner, ein Vertreter der naturwissenschaftlich-kritischen Homöopathie, war in den Jahren 1936 bis 1939 an Überprüfungen homöopathischer Arzneimittel beteiligt, die vom damaligen Reichsgesundheitsamt angeordnet worden waren. Die erwartete Wirksamkeit ließ sich dabei nicht nachweisen. Er zitierte Hanns Rabe, den damaligen 1. Vorsitzenden des Deutschen Zentralverbandes homöopathischer Ärzte (DZV), mit den Worten: „Wir können doch das gar nicht, was wir behaupten!“[47]
Seine Beobachtungen fasste er in einen Report für die Robert Bosch Stiftung zusammen, der 1969 zunächst in französischer Sprache, jedoch erst 1995 in deutscher Sprache veröffentlicht wurde.[47][231][232][233] Donner untersuchte auch homöopathische Arzneimittelprüfungen und erwähnte dabei unseriöse Praktiken der Prüfer. Bereits während seiner Tätigkeit am Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus war bei ihm und einigen seiner Kollegen der Verdacht aufgekommen, dass es bei Arzneimittelprüfungen Placebosymptome gegeben haben könnte.[47]

Aktueller Stand der Kritik

Kein Nachweis der Wirksamkeit

In mehr als 100 wissenschaftlichen Studien konnte kein Nachweis für die pharmakologische Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel erbracht werden, die über den Placebo-Effekt hinausgeht.[219]

Eine erste Metaanalyse von Klaus Linde und Mitarbeitern aus dem Jahr 1997 kam zwar zu dem Schluss, dass die Gesamtheit der Ergebnisse der Studien nicht vollständig durch den Placeboeffekt erklärbar seien und dass einige der untersuchten Homöopathika folglich wirksam sein müssten.[234] Bei weiteren Untersuchungen fanden die Autoren allerdings, dass Studien geringerer Qualität bessere Ergebnisse für die homöopathische Behandlung zeigten als Studien mit strengen Kriterien.[235] Linde räumte daher ein, dass seine damalige Schlussfolgerung nicht haltbar sei und seine Metaanalyse die Effekte zumindest deutlich überschätzt haben dürfte.[236]

Eine Studie aus dem Jahr 2003, die angeblich einen empirischen Nachweis der Wirksamkeit hochpotenzierter Homöopathika geliefert hatte, wurde Ende 2005 zurückgezogen. Ein Forschungspreis, der den Forschern (der Apothekerin Franziska Schmidt und den Pharmakologen Karen Nieber und Wolfgang Süß) zugesprochen worden war, wurde zurückgegeben. Der Chemiker Klaus Keck (Konstanz), der Mathematiker Gerhard Bruhn und der Geophysiker Erhard Wielandt hatten zuvor öffentlich bemängelt, dass die Ergebnisse der Studie „nicht auf objektiven Messungen, sondern auf vorurteils- und methodisch bedingten Messfehlern“ beruhten.[237] Selbst Befürworter der Homöopathie haben diese Fehler erkannt und bestätigt.

Entgegen der sonstigen Studienlage bestehen Befürworter der Homöopathie darauf, dass eine Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln über den Placebo-Effekt hinaus wirke.[234][238][239][240] Oftmals werden dabei anekdotische Einzelfälle oder gar Selbsttests als „Beleg“ angegeben. Solche Einzelfälle besitzen wissenschaftlich keine Relevanz, weil hierfür eine Doppelblindstudie mit einer Kontrollgruppe, die Placebos erhält, notwendig wäre und die statistische Signifikanz der Ergebnisse überprüft werden müsste, beispielsweise mittels eines Vierfeldertests. An einem Einzelfall lässt sich prinzipiell nicht eruieren, auf welchen Effekt die Genesung zurückzuführen ist, und ob eine andere Behandlung andere Ergebnisse gebracht hätte.

Zudem können Erfolge, die der Homöopathie nachgesagt wurden, nach wissenschaftlichen Anforderungen allein mit methodischen Schwächen und verzerrenden Einflüssen erklärt werden, wie eine Metaanalyse zur Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen betont, die 2005 in der renommierten Medizinzeitschrift The Lancet von Shang und Mitarbeitern dokumentiert wurde[219] und laut dem Kommentar des Herausgebers das „Ende der Homöopathie“ markiert.[241] Eine schweizerisch-britische Forschergruppe hatte zur Bewertung des Behandlungserfolges bei verschiedenen Erkrankungen 110 Homöopathie-Studien 110 entsprechende Studien aus der konventionellen Medizin gegenübergestellt. Es zeigte sich, dass in der Homöopathie die gemessenen Effekte nicht gegen die Annahme der Nullhypothese (die Homöopathie beruhe einzig auf dem Placebo-Effekt) sprechen. Auch bestätigte die breitangelegte Metauntersuchung die mathematische Erkenntnis, dass Studien mit einigen wenigen Teilnehmern und niedriger Qualität eher nicht-vorhandene Wirkungen vorspiegeln als solche mit einer hohen Teilnehmerzahl und guter Qualität. Diese Metastudie wurde 2006 von dem österreichischen Homöopathie-Befürworter Friedrich Dellmour[242] und dem Schweizerischen Verein Homöopathischer Ärztinnen und Ärzte[243] hauptsächlich mit der Behauptung kritisiert, dass sich die Homöopathie nicht für wissenschaftliche Doppelblindstudien eigne und deshalb keine Wirksamkeit messbar sei. Außerdem wurde die Methodik der Metastudie kritisiert.[244][245]

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft wies in einer Stellungnahme darauf hin, dass Therapieeinrichtungen – darunter die Homöopathie –, die nicht wissenschaftlich fundiert arbeiten, solche Besonderheiten geltend machen, um sich der wissenschaftlichen Prüfung ihrer Hypothesen zu entziehen. Sowohl prinzipiell als auch in der Praxis sei die Durchführung sauber geplanter und durchgeführter placebokontrollierter, doppelblinder Studien möglich. Diese werden auch durchgeführt und es zeige sich kein Unterschied zwischen der homöopathischen Behandlung und der Placebobehandlung. Untersuchungen ohne Kontrollmedikation durch Placebos sind dagegen zum Nachweis der Wirksamkeit ungeeignet. Mit dem oft zitierten Satz „Wer heilt, hat recht“ könne die Wirksamkeit nach wissenschaftlichen Prinzipien nicht nachgewiesen werden.[246]

Der Bericht der britischen Regierung zur Homöopathie stellte im Jahr 2010 fest, dass es keinen glaubwürdigen Beweis zur Wirksamkeit der Homöopathie gebe.[247] 2015 kam eine von der australischen Regierung in Auftrag gegebene Studie zum selben Ergebnis.[248] In den USA müssen seit 2017 rezeptfreie Homöopathika mit einem Hinweis auf ihre Wirkungslosigkeit versehen werden.[249]

Aus utilitaristischer Sicht wurde die Homöopathie auch als ethisch inakzeptabel bezeichnet.[250]

Unplausibilität der Wirkung homöopathischer Mittel

Eine Wirkung der homöopathischen Arzneimittel wird von Kritikern der Homöopathie als unplausibel abgelehnt.[251][252][253] Sie sehen Erklärungen für die angebliche Wirksamkeit einer homöopathischen Behandlung in:

der Spontanheilung einer Erkrankung, z. B. enden die meisten Infektionskrankheiten nach Ausbildung einer Immunantwort
unerkannten „Behandlungen“ durch Nahrungsbestandteile, Umwelteinflüsse oder zufällige Mitbehandlungen bei der Therapie anderer Erkrankungen
der Regression zur Mitte, einer zeitweiligen Minderung der Symptome bei zyklischen Erkrankungen
nicht-homöopathischen Behandlungen, die parallel zur homöopathischen Behandlung stattfinden
einem Wegfall von Nebenwirkungen herkömmlicher Behandlungen, die auf Veranlassung des homöopathischen Behandlers beendet werden
Veränderungen in der Lebensführung auf Empfehlung des Homöopathen, wie Diäten, Stressreduktion, Verminderung des Alkohol- oder Kaffeekonsums
einem Placeboeffekt
einer Art psychotherapeutischer Heilung durch die Zuwendung und Überzeugung des Homöopathen.[21][254][255][256]

Bei einer Potenzierung von D24 oder C12 (Verdünnung von 1:1024) enthalten nur noch etwa die Hälfte aller Mischungen, die aus einer einmolaren Ausgangslösung hergestellt wurden, überhaupt ein Restmolekül der Ausgangssubstanz (bezogen auf 1 Liter D24-Lösung/Mischung). Eine solche Verdünnung entspricht ungefähr dem Auflösen einer Kopfschmerztablette im Atlantik.[257] Da die Herstellung der homöopathischen Arzneien üblicherweise nicht in einem keim- und staubgefilterten Reinraum durchgeführt wird, muss angenommen werden, dass im Verdünnungsprozess, etwa beim Öffnen des Mischgefäßes und der Zugabe von Verdünnungslösung, die Konzentration der Wirksubstanz zwar abnimmt, aus der Luft aber Verunreinigungen hinzukommen. Dies bewirkt, dass schließlich in den hochpotenzierten Präparaten außer der Trägersubstanz (Wasser, Ethanol oder Milchzucker) nur die Verunreinigung der Trägersubstanzen (alle drei enthalten metallische Verunreinigungen) und die Verunreinigungen aus der Umgebung enthalten sind. Auch die besten Filtrierverfahren lassen manchmal mehr Reststoffe im Wasser zurück, als sich homöopathische Wirkstoffe darin befinden. Somit kann eine Stoff-Wirkungsrelation nicht vernünftig untersucht werden.[227][258] Zusätzlich zum Einsatz wirkstofffreier Potenzierungen beinhaltet aus pharmakologischer Sicht die behauptete Wirkungssteigerung durch Potenzierung auch, dass stärker verdünnte Lösungen mit weniger gelösten Wirkstoffmolekülen stärker wirken sollen. Der Pharmakologe Klaus Starke vermisst sowohl beim Simile-Prinzip als auch bei der homöopathischen Potenzierung die „biologische Basis“ und ordnet die Homöopathie den „dogmatischen Arzneitherapien“ zu.[251] Die Pharmakologen Lüllmann, Mohr und Hein bewerten die Homöopathie als „eine Psychotherapie mit großen Erwartungen des Patienten und hoher Suggestivkraft bei den Therapeuten“. Die Homöopathie müsse sich auf Patienten beschränken, deren Erkrankung durch eine „rationale Arzneimitteltherapie“ nicht besser behandelbar sei.[259]

Homöopathen vertreten die Hypothese, dass eine Wirkung durch im Wasser „gespeicherte“ Information eintrete. Diesen „Gedächtniseffekt von Wasser“ wollte 1988 Jacques Benveniste mittels der Beeinflussung weißer Blutzellen (Leukozyten) durch hochgradig verdünnte Antigene nachgewiesen haben.[260] Die Ergebnisse ließen sich nicht reproduzieren.[261] Auch weitere wissenschaftliche Nachweise einer angeblichen Informationsspeicherfähigkeit des Wassers konnten nicht bestätigt werden.[262]

Interne Widersprüche

In Hahnemanns Organon gab es bereits in den sechs Auflagen von 1810 bis 1842 umfangreiche Einarbeitungen, Streichungen, Änderungen von übernommenen Teilen und Widersprüche. Verschiedene Schulen (siehe Richtungen in der Homöopathie) nutzen unterschiedliche Auflagen als Handlungsanweisung.[263]

Potenzierung der Ursubstanz
An einigen Stellen sehen Kritiker Widersprüche in der homöopathischen Theorie und Praxis. So wird nicht erklärt, warum nur die gewünschten Eigenschaften eines jeweiligen Stoffes durch eine „Potenzierung“ ihre Wirkung verstärken und nicht auch die unerwünschten Nebenwirkungen bzw. die Wirkungen und Nebenwirkungen all der anderen Spurenelemente, Reststoffe etc., die sich außerdem noch im Alkohol bzw. Wasser oder im Gefäß befunden haben.

Ein Beispiel zu den verunreinigenden Reststoffen im Wasser wurde im Nachgang des Leipziger Skandals 2003 (siehe Abschnitt „Kein Nachweis der Wirksamkeit“) von Wissenschaftlern als Gedankenexperiment errechnet: Wenn auch nur eine einzige Tollkirsche in einen Bach fällt, dessen Wasser in die Leipziger Trinkwasserversorgung führt (34 Millionen m3 Jahresverbrauch), dann würde dies zu einer Atropinkonzentration im Trink-/Brauchwasser von D17 führen.[264] Dies bedeutet, dass es methodisch gar nicht möglich ist, größere Atropin-Verdünnungen als D17 herzustellen, weil das homöopathische Heilmittel bereits mit D17-Atropin-Wasser hergestellt wird. Selbst das reinste auf der Welt herstellbare destillierte Wasser enthält immer noch einige Moleküle fast aller häufigeren Elemente und zahlreicher chemischer Verbindungen als Verunreinigungen. Da sich in hochpotenzierten Homöopathika jedoch rein mathematisch gar keine Moleküle der Ausgangssubstanz befinden dürften, ist diese Konzentration an Verunreinigungen im fertigen Medikament in jedem Falle höher als die des Homöopathikums, denn durch die Luft gelangen solche Verunreinigungen bei jeder Potenzierung in die Lösung. Die anfänglichen Verunreinigungen werden bei der Potenzierung natürlich ebenso „mitpotenziert“ wie das Homöopathikum, so dass die Verunreinigungen im fertigen Medikament nicht nur als erneute Verunreinigungen durch die Umwelt vorliegen, sondern auch in höchstpotenzierter Form (höherpotenzig als die Wirksubstanz selbst). Jedes Homöopathikum ist also in Wahrheit ein buntes Gemisch aus mehr oder minder hohen Potenzen unterschiedlichster Substanzen, unter denen die vermeintliche Wirksubstanz keinerlei hervorgehobene Rolle mehr spielen kann. Nach Auffassung der Wissenschaftler führt dieser Umstand ein zentrales Prinzip der Homöopathie ad absurdum.[264]

Heilung der Krankheit oder der Symptome?
Viele Homöopathen führen an, die Schulmedizin heile keine Krankheiten, sondern unterdrücke nur Symptome, während die Homöopathie die Ursache des Leidens bekämpfe.[265]

Nach Hahnemann kann eine Krankheit aber nur durch ihre Symptome erkannt werden,[91] was sich in der Praxis der homöopathischen Anamnese und Verschreibung nach Symptombild widerspiegelt.[266]

Sehr deutlich ist dies in Hahnemanns eigenen Schriften – etwa „Organon der Heilkunst“ – zu erkennen,:

[…] aber bloß die Gesammtheit der Symptome ist die dem Heilkünstler zugekehrte Seite der Krankheit, bloß diese ist ihm wahrnehmbar und das einzige, was er von der Krankheit wissen kann und zu wissen braucht zum Heil-Behufe.[267]

Eine erfolgreiche Behandlung der Symptome ist der Heilung der eigentlichen Krankheit gleichzusetzen:

Es lässt sich nicht denken, auch durch keine Erfahrung in der Welt nachweisen, daß, nach Hebung aller Krankheitssymptome […] etwas anders, als Gesundheit, übrig bliebe oder übrig bleiben könne, so daß die krankhafte Veränderung im Innern ungetilgt geblieben wäre.[268]

Kritiker sehen in der Argumentation, dass das Verschwinden von Symptomen bei schulmedizinischer Behandlung als Unterdrückung, bei homöopathischer als Heilung gewertet wird, ein Messen mit zweierlei Maß.[269]

Preisgestaltung und Gewinnspannen

Im Jahr 2011 wurden in Deutschland Homöopathika für 389 Millionen Euro umgesetzt, weltweit etwa 2 Milliarden. Zahlen über den Rohgewinn dabei werden nicht publiziert.[270]

Die Kosten der integrierten Versorgungsverträge für Homöopathie der Techniker Krankenkasse in Deutschland übersteigen die einer vergleichsweise konventionellen (evidenzbasierten) Therapie bei einem Zeitraum von 33 Monaten.[271][272]

Im Oktober 2010 wurde ein Betrugsfall in Bangladesch entdeckt, bei dem Medikamentenfälscher hochprozentigen Alkohol in Fläschchen füllten, die dann bloß als unterschiedliche homöopathische Heilmittel etikettiert wurden.[273]

Homöopathie-Lobbyarbeit

Die Homöopathie wird „unterstützt von massiver Lobbyarbeit nach dem Vorbild der übrigen Pharmaindustrie.“[274][275] Einer der wichtigsten Akteure ist dabei die Karl und Veronica Carstens-Stiftung.[276] Kritiker der Homöopathie werden dabei zum Teil namentlich an den Netz-Pranger gestellt,[270] und entsprechende Publikationen finanziell gefördert.[270] Der britische Wissenschaftler Edzard Ernst wurde 2005 stark angegriffen, nachdem er öffentlich einen Bericht über Alternativmedizin als „skandalös und voller Fehler“ bezeichnete, nach einer 13-monatigen Untersuchung konnte ihm aber kein Fehlverhalten nachgewiesen werden.[277]

Im Deutschen Bundestag sind mehrere Verbände für Homöopathie plus einer Vielzahl angeschlossener Verbände registriert, die Interessen gegenüber dem Bundestag oder der Bundesregierung direkt vertreten. Ende 2018 waren dies der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD), der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ), der Bundesverband Patienten für Homöopathie e.V., der Bund Klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (BKHD) und der Biochemische Bund Deutschlands e.V. (BBD).[278]

Risiken der Homöopathie

Der Verzicht auf eine normale medizinische Versorgung kann bei akuten Notfällen lebensgefährlich sein, wenn der Einsatz einer wirksamen Therapie verzögert wird. Ein Extrembeispiel ist die von einer Homöopathin bei der Indikation „Herz hört auf zu schlagen“ vorgeschlagene alleinige Gabe des homöopathischen Mittels Aconitum in der Potenz C30 oder C200.[279] Aconitum (Blauer Eisenhut) würde in einer Arzneimittelprüfung Herzsymptome oder sogar den Herztod verursachen, also ist dieses Arzneimittel nach homöopathischer Raison bei Herzstillstand sinnvoll.
Da das verstärkte Auftreten der Symptome unter dem Begriff Erstverschlimmerung als Teil der Heilung verstanden wird, könnten wichtige Notfallbehandlungen versäumt oder erst verspätet vorgenommen werden. Eine konventionelle Therapie darf hier nicht durch eine homöopathische Behandlung ersetzt werden.[280][281]

Auch bei Erkrankungen, die keine Notfallsituationen darstellen, kann die alleinige homöopathische Behandlung durch den Verzicht auf eine nachgewiesen wirksame Behandlung zum Tode führen. 2002 starb in Australien ein neun Monate altes Mädchen, dessen Eltern ein Ekzem des Kindes ausschließlich homöopathisch behandelten.[282][283] 2005 starb, ebenfalls in Australien, eine 45-jährige Frau an den Folgen einer Darmkrebserkrankung, die auch ausschließlich homöopathisch behandelt wurde.[284][285]
2017 starb an ein siebenjähriger Junge in Italien an einer Mittelohrentzündung, die ausschließlich homöopathisch behandelt worden war.[286][287]

Mögliche Vergiftungen und allergische Reaktionen

Pharmakologisch und toxikologisch können niedrigpotente Homöopathika problematisch sein. Unzureichend verdünnte Homöopathika, von „Urtinkturen“ bis zu „Potenzen“ von „D4“, können Wirkstoff enthalten und zu allergischen Reaktionen und zu Vergiftungserscheinungen führen.[288][289] Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) warnte wiederholt und zuletzt im September 2016 vor sogenannten Teething Tablets und Teething Gels. Das sind vorgeblich homöopathische Präparate, die aus Schwarzer Tollkirsche (Atropa belladonna) hergestellt werden und bei Kleinkindern die Schmerzen beim Zahnen erträglich machen sollen.[290] Seit ihrer Warnung im Jahr 2010 erreichten die Behörde mehr als 400 Berichte über Atropin-Vergiftungen nach Anwendung derartiger Produkte, darunter auch 10 Todesfälle.[291] Laboruntersuchungen fanden in verschiedenen Produkten der Teething Tablets Belladonna-Konzentrationen, die weit über dem deklarierten Gehalt lagen. Zum Schutz der Konsumenten wurde der Hersteller aufgefordert, die betroffenen Produkte zurückzurufen.[292]

Schutzimpfungen

Impfgegner lehnen Schutzimpfungen oft auch mit Hinweis auf die Homöopathie ab.[293] Hahnemann selbst zeigte sich jedoch im „Organon der Heilkunst“ beeindruckt von der Schutzimpfung und hat sie als Indiz für die Existenz des Simile-Prinzips und Beispiel für das Funktionieren desselben angeführt.[294] Homöopathisch tätige deutsche Ärzte mit der Zusatzweiterbildung Homöopathie impfen seltener als Nicht-Homöopathen, lehnen jedoch eine Impfung nicht grundsätzlich ab.[295] Impfungen gegen Kinderkrankheiten, bei Risikogruppen und als ineffektiv beurteilte Impfungen werden von homöopathischen Ärzten allerdings weniger akzeptiert und angewandt.[296] Verschiedene homöopathische Fachgesellschaften stehen Schutzimpfungen zwar kritisch gegenüber, halten sie jedoch grundsätzlich für sinnvoll.[297][298][299] Gründe für das zurückhaltendere Verhalten bei manchen Impfungen, wie gegen Masern, Mumps, Windpocken und Keuchhusten, ist auch die positive Einschätzung einer möglichen homöopathischen Alternativbehandlung.[295][298]

Gelegentlich werden von Homöopathen auch „homöopathische Impfungen“ (orale Gaben von Krankheitsprodukten, „Nosoden“, in Potenz) oder „homöopathische Malariaprophylaxe“ angeboten. Solche Angebote werden von den Dachverbänden offiziell abgelehnt. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) beispielsweise schreibt: „Kein homöopathisches Mittel ist in der Lage, eine nachweisbare Immunisierung hervorzurufen“. Andererseits stellt derselbe Verband die – wissenschaftlich unbelegte – Möglichkeit einer „homöopathischen Vorbeugung“ wie auch eine homöopathische Therapie „als Behandlungs-Alternativen“ in Aussicht.[297] Steffen Rabe, Münchner Kinderarzt und Internetbeauftragter im DZVhÄ, hält sogar eine bewusst herbeigeführte Ansteckung mit dem Masernvirus, „Masernpartys“, im Alter zwischen etwa drei und acht Jahren für „eine Überlegung wert“.[300] Die vorsätzliche Verbreitung menschlicher Krankheiten stellt allerdings eine gefährliche Körperverletzung dar, insbesondere bei unter Umständen tödlich verlaufenden Masern.[301][302][303][304]

Schwere Infektionskrankheiten

Nach einem Artikel des British Medical Journal aus dem Jahre 2009 warnt die WHO davor, bestimmte ernste Krankheiten wie Infektionen mit HIV, Tuberkulose und Malaria sowie bei Kindern zusätzlich Durchfall oder Grippe homöopathisch zu behandeln. Diese Warnung war eine Reaktion auf die Befürchtungen einer Gruppe junger Ärzte und Forscher, dass die Anwendung von Homöopathie bei diesen fünf Krankheiten in Entwicklungsländern lebensgefährliche Folgen hätte.[305]
Die Gruppe Homöopathen ohne Grenzen versucht in Entwicklungsländern Malaria homöopathisch zu heilen.[306]
2014 wollten homöopathische Ärzte eine Ebola-Therapie in Liberia testen, dies wurde jedoch von den örtlichen Behörden untersagt.[307]

Krebs

Auch als alleinige alternative Behandlung zur Chemotherapie in der Behandlung von Krebs ist Homöopathie ungeeignet.[308][309]

Darstellung in der Belletristik

Der im 20. Jahrhundert populäre Abenteuerromanschriftsteller Karl May beschreibt 1881 in seiner Reiseerzählung Durch Wüste und Harem, die 1895 in Durch die Wüste umbenannt wurde, dass ihm, als seinem Alter Ego Kara Ben Nemsi, in Kairo eine „noch halb gefüllte homöopathische Apotheke von Willmar Schwabe in die Hand gekommen“ sei. Er schildert, wie er mit einem „Kästchen mit Aconit, Sulphur, Pulsatilla und all‘ den Mitteln, welche in einer Apotheke von hundert Nummern zu haben sind, … hier und da bei einem Fremden oder Bekannten fünf Körnchen von der dreißigsten Potenz“ erfolgreich eingesetzt hätte und so in den Ruf eines erfolgreichen Arztes gelangt wäre.[310] Der Pharmazeut Willmar Schwabe war ein Hersteller von Homöopathika (siehe oben).

Museen, Dauerausstellungen, Fachbibliothek

In Köthen gibt es das Hahnemannhaus in der Wallstraße 47 (mit Gedenktafel) und in der Wallstraße 48 die europäische Fachbibliothek zur Homöopathie sowie im Historischen Museum im Schloss eine Dauerausstellung zur Homöopathie.[311]
In Hahnemanns Geburtsstadt Meißen findet sich in einer alten Klosteranlage das Hahnemannzentrum e. V.[312]
Zahlreiche Apothekenmuseen zeigen (auch) homöopathische Mittel.

Literatur

Schriften von Samuel Hahnemann

Samuel Hahnemann: Der Kaffee in seinen Wirkungen. E. F. Steinacker Verlag, Leipzig 1803. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
Samuel Hahnemann: Fragmenta de viribus medicamentorum positivis sive in sano corpore humano observatis. Barthius, Leipzig 1805. (Digitalisat in der Google-Buchsuche)
Samuel Hahnemann: Organon der rationellen Heilkunde. Erste Auflage. Arnoldische Buchhandlung, Dresden 1810.
Organon der Heilkunst. Narayana Verlag, Kandern 2004, ISBN 3-921383-80-3
6. Auflage 1842 online auf Zeno.org
Samuel Hahnemann: Reine Arzneimittellehre. Theil 1–6. Leipzig 1811–1821. (online auf Zeno.org) (Neuauflage: Karl F. Haug Fachbuchverlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-8304-0263-5)
Samuel Hahnemann: Die chronischen Krankheiten. Ihre eigentümliche Natur und homöopathische Heilung. Theil 1–5., Erste Auflage. Leipzig 1828–1830. (online auf Zeno.org) (Neuauflage: Karl F. Haug Fachbuchverlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-8304-0264-3)

Materia medica und Repertorien

Timothy Field Allen: The Encyclopedia of Pure Materia Medica, 10 Bände. Reprint. New Delhi 1995. (ursprünglich: 1874–1879)
Richard Hughes, Jabez P. Dake: A Cyclopedia of Drug Pathogenesy, 4 Bände. Reprint. New Delhi 1979. (ursprünglich: 1884–1891)
James Tyler Kent: Repertory of the homoeopathic materia medica. Lancaster 1897. (Reprints der 6. Auflage: Jain Publishers, New Delhi 1970, ISBN 81-7021-153-0)
William Boericke: Homöopathische Mittel und ihre Wirkungen – Materia Medica und Repertorium. 1., deutschsprachige Auflage. Verlag Grundlagen und Praxis, Wissenschaftlicher Autorenverlag, Leer 1972. (8. Auflage. 2004, ISBN 3-937268-08-1)
Clemens Maria Franz von Bönninghausen: Systematisch-alphabetisches Repertorium der Homöopathischen Arzneien. Coppenrath, 1833
Alexander Gothe, Julia Drinnenberg: Homöopathische Leit-Bilder: Lernen mit Cartoons. Haug, Stuttgart 2005, ISBN 3-8304-7208-0.

Sekundärliteratur

Gudrun Barwig: Homöopathie im Nationalsozialismus. auf: frauenweise.de
Georg Bayr: Hahnemanns Selbstversuch mit der Chinarinde 1790. Die Konzipierung der Homöopathie. Haug, Heidelberg 1989, ISBN 3-8304-0210-4.
Tilman Borghardt: Homöopathie in Indien. (= Dissertationen). Barthel & Barthel Verlag, Berg 1990, ISBN 3-88950-050-1.
Gudrun Bornhöft, Peter F. Matthiessen: Homöopathie in der Krankenversorgung. Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Vas-Verlag für Akademische Schriften 2006, ISBN 3-88864-419-4.
Anthony Campbell: Homeopathy in Perspective: Myth and Reality. 2004. PDF (552 KB) (Memento vom 16. Juli 2006 im Internet Archive)
Martin Dinges (Hrsg.): Weltgeschichte der Homöopathie: Länder, Schulen, Heilkundige. Beck, München 1996.
Martin Dinges: Homöopathie: Patienten, Heilkundige, Institutionen; von den Anfängen bis heute. Haug, Heidelberg 1996.
Martin Dinges: Die Homöopathie erobert die Welt. In: Europäische Geschichte Online. hrsg. vom Institut für Europäische Geschichte (Mainz), 2012, Zugriff am: 13. Juni 2012.
Natalie Grams: Homöopathie neu gedacht. Springer Spektrum, Berlin / Heidelberg, 2015, ISBN 978-3-662-45336-0.
Sigrid Heinze (Hrsg.): Homöopathie 1796–1996: eine Heilkunde und ihre Geschichte. Katalog zur Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden vom 17. Mai bis 20. Oktober 1996. Berlin 1996.
Wolfgang H. Hopff: Homöopathie kritisch betrachtet. Thieme, Stuttgart 1991, ISBN 3-13-765401-7.
Robert Jütte: Samuel Hahnemann. Begründer der Homöopathie. dtv – Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-24447-X.
Robert Jütte: Geschichte der Alternativen Medizin. Von der Volksmedizin zu den unkonventionellen Therapien von heute. C.H. Beck, München 1996, ISBN 3-406-40495-2, S. 23–27, 32–36, 45–50, 64 f., 179–224, 237 f., 287 f., 301–306, 313 und 325–327.
Martin Lambeck: Irrt die Physik? Über alternative Medizin und Esoterik. Verlag C.H. Beck, München 2003, ISBN 3-406-49469-2, S. 50ff.
Otto Prokop: Homöopathie. Was leistet sie wirklich? Ullstein Taschenbuch, Berlin 1995, ISBN 3-548-35521-8.
Josef M. Schmidt: Taschenatlas Homöopathie in Wort und Bild. Grundlagen, Methodik, Geschichte. Haug, Heidelberg 2001.
Martin Schmitz (Hrsg.): Strömungen der Homöopathie: Konzepte – Lehrer – Verbreitung. Forum Homöopathie, KVC Verlag Essen, 2. Auflage. 2002.
Fritz D. Schroers: Lexikon deutschsprachiger Homöopathen. Karl F. Hauck Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-8304-7254-4.
Michael Shermer, Lee Traynor: Heilungsversprechen. Alternativmedizin zwischen Versuch und Irrtum. Alibri Verlag Gunnar Schedel, Aschaffenburg 2004, ISBN 3-932710-86-X.
Rudolf Tischner: Geschichte der Homöopathie in vier Teilen, Leipzig 1932–1939. (Faksimile-Nachdruck: Springer, Wien 1998)
Rudolf Tischner: Das Werden der Homöopathie. Geschichte der Homöopathie vom Altertum bis zur neuesten Zeit. Neuauflage der Ausgabe von 1950. Sonntag, Stuttgart 2001.
Christian Weymayr, Nicole Heißmann: Die Homöopathie-Lüge. So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen. Piper, München 2012, ISBN 978-3-492-05536-9.
Matthias Wischner: Kleine Geschichte der Homöopathie. Forum Homöopathie, KVC Verlag, Essen 2004, ISBN 3-933351-41-3.
Rainer Wolf, Jürgen Windeler: Erfolge der Homöopathie – nur ein Placebo-Effekt? In: Regiomontanusbote. 4, 1997. online

Wissenschaftliche Metastudien und systematische Übersichtsarbeiten zur Wirksamkeit

Katherine Hunt, Edzard Ernst: The evidence-base for complementary medicine in children: a critical overview of systematic reviews. In: Archives of disease in childhood. Band 96, Nummer 8, August 2011, S. 769–776, doi:10.1136/adc.2009.179036. PMID 20605859 (Review).
Aijing Shang, Karin Huwiler-Müntener, Linda Nartey, Peter Jüni, Stephan Dörig, Jonathan A C Sterne, Daniel Pewsner, Matthias Egger: Are the Clinical Effects of Homoeopathy Placebo Effects? Comparative Study of Placebo-Controlled Trials of Homoeopathy and Allopathy. In: The Lancet. 366, 2005, S. 726–732. PMID 16125589 online (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive) (PDF-Dokument; 604 kB). vgl. dazu auch die deutschsprachige Zusammenfassung in wissenschaft-online im August 2005
W. B. Jonas, T. J. Kaptchuk, K. Linde: A critical overview of homeopathy. In: Annals of internal medicine. Band 138, Nummer 5, März 2003, S. 393–399. PMID 12614092 (Review).
Edzard Ernst: A systematic review of systematic reviews of homeopathy. In: British Journal of Clinical Pharmacology. 54, 2002, S. 577–582. PMID 12492603, PMC 1874503 (freier Volltext), doi:10.1046/j.1365-2125.2002.01699.x.
K. Linde, N. Clausius, G. Ramirez, D. Melchart, F. Eitel, L. V. Hedges, W. B. Jonas: Are the clinical effects of homeopathy placebo effects? A meta-analysis of placebo-controlled trials. In: Lancet (London, England). 350, 9081, 20. September 1997, S. 834–843. PMID 9310601
Robert T. Mathie, Suzanne M. Lloyd, Lynn A. Legg, Jürgen Clausen, Sian Moss, Jonathan R.T. Davidson, Ian Ford: Randomised placebo-controlled trials of individualised homeopathic treatment: systematic review and meta-analysis. In: Systematic Reviews. vol. 3, 2014, S. 142–157. doi:10.1186/2046-4053-3-142.

Weblinks

 Commons: Homöopathie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiquote: Homöopathie – Zitate
 Wiktionary: Homöopathie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Quellentexte

Homéopathe international Internationale Homöopathie-Website mit Quellentexten (engl., franz., teilweise deutsch)
Taubman Medical Library Homeopathy Collection zahlreiche, auch deutschsprachige digitalisierte Quellenschriften

Verbände

Links zu deutschsprachigen Verbänden im Open Directory Project
Links zu weltweiten Verbänden im Open Directory Project

Über Homöopathie

www.netzwerk-homoeopathie.eu
Homöopathie. auf: sueddeutsche.de. (Themensammlung zu Homöopathie und Alternativmedizin, abgerufen 27. November 2015)
Marcus Hammerschmitt: Sisyphos im Nachteil. Sehen wir dem Ende oder einer Renaissance der Homöopathie entgegen? In: heise online. 1. Januar 2006, zuletzt abgerufen am 8. Dezember 2010
Homöopathie bei der GWUP
Stephen Barrett: Homeowatch – Your Skeptical Guide to Homeopathic History, Theories, and Current Practices (englisch)
Kimball Atwood: Homeopathy and Evidence-Based Medicine: Back to the Future (englisch) in Science-Based Medicine vom 4. Januar 2008, zuletzt abgerufen am 19. April 2012

Einzelnachweise

↑ Wilhelm Gemoll: Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch. G. Freytag Verlag/Hölder-Pichler-Tempsky, München/Wien 1965. 

↑ Robert Jütte: Geschichte der Alternativen Medizin. Von der Volksmedizin zu den unkonventionellen Therapien von heute. C.H. Beck, München 1996, ISBN=3-406-40495-2, S. 23–27 („Homöopathie“ kontra „Allopathie“ (1810–1850)).

↑ Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst. 6. Auflage. § 5

↑ https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/680-rtkl-forum-zum-thema-zu-globuli-homoeopathie-kann-lebensgefaehrlich-sein

↑ Zitat aus: Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst. 6. Auflage. § 20

↑ Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst. 6. Auflage. § 269.

↑ Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst. 6. Auflage. § 270.

↑ Colin Goldner: Homöopathie – Heilung nach dem Ähnlichkeitsprinzip. In: sueddeutsche.de. 8. Juni 2010, abgerufen am 27. Dezember 2014: „„Die Herstellung der Homöopathika unterliegt strengsten rituellen Vorschriften.““ 

↑ Zum Beispiel in: Frank Peter Meyer: Vorlesungen über Homöopathie. Gustav Fischer Verlag, Jena/ Stuttgart 1996, ISBN 3-334-61014-4, S. 24.

Informationen – Die Homöopathie ist ein großer Irrtum. Promed e. V. Verein gegen unlautere Praktiken im Gesundheitswesen, archiviert vom Original am 22. Oktober 2007; abgerufen am 21. Februar 2010. 

↑ James Ladyman: Chapter 3: Towards a Demarcation of Science from Pseudoscience. In: M. Pigliucci, M. Boudry: Philosophy of Pseudoscience: Reconsidering the Demarcation Problem. University of Chicago Press, ISBN 978-0-226-05196-3, S. 48–49.

↑ Raimo Tuomela: Chapter 4: Science, Protoscience, and Pseudoscience. In: Joseph C. Pitt, Marcello Pera: Rational Changes in Science: Essays on Scientific Reasoning. (= Boston Studies in the Philosophy of Science. 98). Springer, 1987, S. 83–101.

↑ Paul Hoyningen-Huene: „Am Exempel der Homöopathie: Zur Abgrenzung von Wissenschaft und Pseudowissenschaft“. Gyn-aktiv 2016 (6):13. (Online, Registrierung nötig)

↑ a b Otto Prokop: Homöopathie. Was leistet sie wirklich? Ullstein Taschenbuch, Berlin 1995, ISBN 3-548-35521-8, S. 28. 

We conclude that the principle of like-cures-like is theoretically weak. It fails to provide a credible physiological mode of action for homeopathic products. House of Commons: Evidence Check 2: Homeopathy, 22. Februar 2010. PDF-Datei, S. 16.

↑ a b Björn Lemmer, Kay Brune: Pharmakotherapie: Klinische Pharmakologie. Springer, 2006, ISBN 3-540-34180-3, S. 19. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)

↑ Zusammenfassende Studie des australischen „National Health and Medical Research Council“ über die empirischen Belege für die Wirksamkeit der Homöopathie vom März 2015: https://nhmrc.gov.au/about-us/publications/evidence-effectiveness-homeopathy-treating-health-conditions eingesehen 19. Oktober 2018.

↑ Celine Müller: Cochrane-Review: Homöopathie zeigt keinen Nutzen. In: DAZ.online. 23. April 2018 (deutsche-apotheker-zeitung.de [abgerufen am 30. April 2018]). 

↑ a b Marburger Erklärung zur Homöopathie, Fachbereich Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg: Marburger Erklärung: Homöopathie als „Irrlehre“ und Täuschung des Patienten. In: Deutsche Apothekerzeitung. Nr. 11/1993. (PDF); 50kB

↑ Aijing Shang, Karin Huwiler-Müntener, Linda Nartey, Peter Jüni, Stephan Dörig, Jonathan A C Sterne, Daniel Pewsner, Matthias Egger: Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. In: The Lancet. 366, 2005, S. 731. PMID 16125589

↑ a b Sarah Brien, Laurie Lachance, Phil Prescott, Clare McDermott, George Lewith: Homeopathy has clinical benefits in rheumatoid arthritis patients that are attributable to the consultation process but not the homeopathic remedy: a randomized controlled clinical trial. In: Rheumatology. 49, 2010, doi:10.1093/rheumatology/keq234.

↑ Steffen de Sombre: Bekanntheit, Verwendung und Image homöopathischer Arzneimittel. Ergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung; (PDF; 2,8 MB) Institut für Demoskopie Allensbach, Bonn 2009.

↑ a b c Der Arzneimittelmarkt in Deutschland in Zahlen 2015. nach Angaben des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller

Erstes Halbjahr 2017: Homöopathie-Absatz in Apotheken ist rückläufig, Deutsche Apothekenzeitung, 12. Oktober 2017.

Umsatz mit homöopathischen Arzneimitteln gestiegen, aerzteblatt.de, 26. Oktober 2018

↑ a b c Jan Geissler, Thomas Quak: Leitfaden Homöopathie. Elsevier, Urban & Fischer Verlag, 2005, ISBN 3-437-56351-3 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ a b c d e f g h i j k l m Homöopathie – Eine Heilkunde und ihre Geschichte. Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart 2006, ISBN 3-00-018349-3.

↑ Samuel Hahnemann: Versuch über ein neues Prinzip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneisubstanzen, nebst einigen Blicken auf die bisherigen. In: Christoph Wilhelm Hufeland (Hrsg.): Journal der practischen Arzneykunde und Wundarzneykunst. Zweiter Band, 1796.

↑ Bernhard Dietrich Haage: „curatio aut ex contrariis, aut ex similibus“ (Isidor, Etymologien, IV, IX,5). Zu ‘Parzival’ 489,22–490,30. In: Martin Ehrenfeuchter, Thomas Ehlen (Hrsg.): „Als das wissend die meister wol“. Beiträge zur Darstellung und Vermittlung von Wissen in Fachliteratur und Dichtung des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Walter Blank zum 65. Geburtstag. Frankfurt am Main 2000, S. 163–168.

↑ Annemarie Maier: Der Ähnlichkeitsgedanke vor Hahnemann. Medizinische Dissertation Freiburg im Breisgau 1944.

↑ a b Robert Jütte: Geschichte der Alternativen Medizin. Von der Volksmedizin zu den unkonventionellen Therapien von heute. C.H. Beck Verlag, München 1996, ISBN 3-406-40495-2, S. 180.

↑ Matthias Dorcsi: Homöopathie heute. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek 1996. 

↑ a b c Robert Jütte: Simile-Prinzip. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. de Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1332 f.

↑ Georg Bayr: Hahnemanns Selbstversuch mit der Chinarinde 1790. Die Konzipierung der Homöopathie. Haug, Heidelberg 1989, ISBN 3-8304-0210-4.

↑ Organon der Heilkunst. 6. Auflage. (homeoint.org [abgerufen am 18. März 2010]). 

↑ a b Krista Federspiel, Vera Herbst: Stiftung Warentest. Die andere Medizin. Nutzen und Risiken sanfter Heilmethoden. Stiftung Warentest, 2006, ISBN 3-937880-35-6.

↑ a b c d Rainer Wolf: Homöopathie. In: Naturwissenschaftliche Rundschau. 8/2006, S. 457–458; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart. Volltext (Memento des Originals vom 27. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.naturwissenschaftliche-rundschau.de (PDF-Dokument; 68 kB)

↑ Jütte, In: Enzyklopädie Medizingeschichte. 1996; Bayr 1989.

↑ a b c Eine den Hahnemannschen Symptomen ähnelnde Reaktion wird in diversen Fallbeschreibungen als Überempfindlichkeitsreaktion auf prophylaktische Chiningaben geschildert (für einige Beispiele: Bayr 1989). Sie scheint allerdings selten zu sein.

↑ Christoph Trapp: Homöopathie besser verstehen: Was sie ist. Wie sie wirkt. Wo sie hilft. Georg Thieme Verlag, 2003, ISBN 3-8304-2096-X (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Kurt-Hermann Illing: Homöopathie für Anfänger. Georg Thieme Verlag, 1992, ISBN 3-7760-1309-5 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Samuel Hahnemann: Fragmenta de viribus medicamentorum positivis sive in sano corpore humano observatis. 1805. (Neuauflage: BiblioBazaar, LLC 2009, ISBN 978-1-103-22585-9)

Samuel Hahnemann – Eine kurze Biographie über sein Leben & Schaffen. S. 10. (online; PDF-Dokument; 573 kB)

↑ Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst. 6. Auflage. §138: „Alle Beschwerden, Zufälle und Veränderungen des Befindens der Versuchsperson während der Wirkungsdauer einer Arznei […] rühren bloß von dieser her und müssen als deren eigentümlich zugehörig, als ihre Symptome angesehen werden und aufgezeichnet werden; gesetzt auch die Person hätte ähnlich Zufälle vor längerer Zeit bei sich von selbst wahrgenommen.“

↑ a b c d e Carl Ernst Bock: Die Homöopathie: ein Gewebe von Täuschungen, Unwissenheit und Unwahrheiten, im Interesse der Volksaufklärung. Ernst Keil, 1855 (Volltext in der Google-Buchsuche). 

↑ Samuel Hahnemann: Reine Arzneimittellehre. Teil 2. 1. Auflage. 1816, S. 171–231.

↑ a b c d Fritz Donner: Bemerkungen zu der Überprüfung der Homöopathie durch das Reichsgesundheitsamt 1936 bis 1939. In: Perfusion. 8, 1995, Klaus Pia Verlagsgesellschaft mbH Nürnberg

↑ F. Dantas, P. Fisher, Harald Walach, F. Wieland, D. P. Rastogi, H. Teixeira, D. Koster, J. P. Jansen, J. Eizayaga, M. E. P. Alvarez, M. Marim, P. Belon, L. L. M. Weckx: A systematic review of the quality of homeopathic pathogenetic trials published from 1945 to 1995. In: Homeopathy. 96, 2007, S. 4–16. PMID 17227742

↑ In Deutschland beispielsweise Empfehlungen der Kommission D des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zur Planung und Durchführung homöopathischer Arzneimittelprüfungen (PDF); 108kB

↑ Samuel Hahnemann: Organon der rationellen Heilkunde. Dresden 1810, S. 21 (Digitalisat)

↑ James Tyler Kent: Zur Theorie der Homöopathie: Vorlesungen über Hahnemanns Organon. Georg Thieme Verlag, 2001, S. 135 (Google Books).

↑ Homöopathische Anamnese

↑ Willibald Gawlik: Die homöopathische Anamnese. Georg Thieme Verlag, 2001, ISBN 3-7773-1381-5 (Volltext in der Google-Buchsuche). 

↑ Jan Geissler, Thomas Quak: Leitfaden Homöopathie. Elsevier, Urban & Fischer Verlag, 2005, ISBN 3-437-56351-3 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Caroline Eyles, Geraldine M. Leydon, George T. Lewith, Sarah Brien: A Grounded Theory Study of Homeopathic Practitioners‘ Perceptions and Experiences of the Homeopathic Consultation. In: Evid Based Complement Alternat Med. 2011, Epub 30. September 2010. PMID 20981269, doi:10.1155/2011/957506

↑ Kathrin Schreiber: Samuel Hahnemann in Leipzig: die Entwicklung der Homöopathie zwischen 1811 bis 1821: Förderer, Gegner und Patienten. Georg Thieme Verlag, 2002, ISBN 3-8304-7163-7 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner: Enzyklopädie Medizingeschichte. Walter de Gruyter, 2004, ISBN 3-11-015714-4 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ a b c Michael Frass: Homöopathie in der Intensiv- und Notfallmedizin. Elsevier, Urban & Fischer Verlag, 2007, ISBN 3-437-57260-1, S. 79 ff. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst. §11

↑ E. J. Verspohl: Vorlesung Homöopathie – Pro und Kontra aus pharmakologischer Sicht. (online, PDF; 141 kB)

↑ Helga Richter, Max Haidvogl: Homöopathie für Frauenärzte. Georg Thieme Verlag, 2000, ISBN 3-7773-1457-9, S. 18 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ C. W. Smith: Quanta and coherence effects in water and living systems. In: J Altern Complement Med. 10, 2004, S. 69–78. PMID 15025880

↑ Eva A. Richter-Kuhlmann: Homöopathie: „Keine Erfahrungsheilkunde, sondern Naturwissenschaft“. In: Deutsches Ärzteblatt. Band 100, Nr. 17. Deutscher Ärzte-Verlag, 25. April 2003, S. A-1106 / B-931 / C-875. 

↑ Philippe Leick: Comment on: „Conspicuous by its absence: the Memory of Water, macro-entanglement, and the possibility of homeopathy“ and „The nature of the active ingredient in ultramolecular dilutions“. In: Homeopathy. 97, 2008, S. 50–51, Preprint

↑ Lionel R. Milgrom: Homeopathy, fundamentalism, and the memory of water. In: Curr Oncol. 14, 2007, S. 221–222. PMID 18080011, PMC 2133095 (freier Volltext)

↑ J. Teixeira: Can water possibly have a memory? A sceptical view. In: Homeopathy. 96, 2007, S. 158–162. PMID 17678811

↑ Inhaltsstoffe von Globuli (Homöopathie) | Infos & Überblick. In: Globuli. (globuli.de [abgerufen am 22. Juli 2018]). 

↑ Homöopathie wirkt, aber … In: sueddeutsche.de. 11. August 2017, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 22. Juli 2018]). 

Das homöopathische Arzneimittel (Memento des Originals vom 7. September 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dzvhae.de, PDF-Datei, S. 2.

↑ Angabe auf der Verpackung von Calendula officinalis Urtinktur.

↑ Quelle zur Giftigkeit von Arsen Artikel zu Arsen(III)-oxid, niedrigpotentes Arsenicum album (bis D3) ist verschreibungspflichtig. lexikon-der-homoeopathie.de

↑ Max Amann: Arsen und Antimon in der Naturheilkunde. (Memento des Originals vom 19. Januar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.natura-naturans.de

↑ Martin Lambeck: Homöopathie: Wo bleiben die Nobelpreise? GWUP, 17. Mai 2010, abgerufen am 18. November 2011. 

Botulinum Toxin as a Biological Weapon. (PDF) American Medical Association, 28. Februar 2001, abgerufen am 18. November 2011 (englisch). 

↑ Verwendungshinweis: BOTOX (onabotulinumtoxinA) for injection, for intramuscular, intradetrusor, or intradermal use (PDF; 715 kB)

↑ Richtlinie 98/83/EG des Rates vom 3. November 1998 über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Webdokument (PDF), eur-lex.europa.eu).

↑ Martin Lambeck: Homöopathie: Wo bleiben die Nobelpreise? GWUP, 17. Mai 2010, abgerufen am 22. November 2011. 

↑ Walach 1993, Goodyear u. a. 1998, Walach u. a. 2001, Brian u. a. 2003 Belladonna-Hochpotenzen sind keine homöopathischen Heilmittel

↑ a b FAQ des Homöopathikaherstellers DHU (Memento vom 6. März 2013 im Internet Archive).

↑ a b Max Neuburger, Julius Pagel (Hrsg.): Handbuch der Geschichte der Medizin begründet von Th. Puschmann, weiland Professor an der Universität Wien. Band 2, Jena 1903, S. 122 f.

↑ Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst. 6. Auflage. Vorwort

↑ Walter Marle (Hrsg.): Lexikon der gesamten Therapie mit diagnostischen Hinweisen. 2 Bände, 4., umgearbeitete Auflage. Urban & Schwarzenberg, Berlin/Wien 1935 (Verzeichnis der Mitarbeiter).

↑ Christian Lucae: Homöopathie an deutschsprachigen Universitäten. In: Deutsches Ärzteblatt. Band 96, Nr. 17. Deutscher Ärzte-Verlag, 30. April 1999, S. A-1098/ B-932/ C-875. 

↑ Samuel Hahnemann: Fingerzeige auf den homöopathischen Gebrauch der Arzneien in der bisherigen Praxis. In: Hufelands Journal der practischen Arzneykunde und Wundarzneykunst. Band 26, 1807, St. 2, S. 5–43, insbesondere S. 30 („d. i. durch ähnlich krankmachende Tendenz Krankheiten heilen zu können“).

↑ Robert Jütte: Geschichte der Alternativen Medizin. Von der Volksmedizin zu den unkonventionellen Therapien von heute. C.H. Beck Verlag, München 1996, ISBN 3-406-40495-2, S. 24.

↑ W. Cullen: Abhandlung über die Materia Medika, übersetzt und mit Anmerkungen versehen von S. H. Band 2, Leipzig 1790, S. 108–109.

↑ Samuel Hahnemann: Heilkunde der Erfahrung. In: Christoph Wilhelm Hufeland: Journal der practischen Arzneykunde und Wundarzneykunst. Band 22, 3. Stück: 5-99; L. W. Wittich, Berlin 1805.

↑ A. Campbell: Homeopathy in Perspective: Myth and Reality 2004, S. 11–13; PDF (552 KB) (Memento vom 16. Juli 2006 im Internet Archive)

↑ Lourdes Picareta: Zwei Heiler, eine Mission (Memento des Originals vom 28. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vithoulkas.com. In: Natur+Kosmos. 4, 2005, S. 48.

↑ F. A. Simon: Samuel Hahnemann: Pseudomessias medicus. Hoffmann u. Campe, 1830, S. 246 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ a b c d e f g Samuel Hahnemann: Heilkunde der Erfahrung. Berlin 1805. Volltext bei Zeno.org

↑ Norbert Enders, Maria Steinbeck, Eberhard Gottsmann: Homöopathie. Eine Einführung in Bildern. Georg Thieme Verlag, 1996, ISBN 3-7760-1559-4, S. 14 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ a b Birgit Lochbrunner: Samuel Hahnemanns Chinarindenversuch von 1790 – Zankapfel im Streit um die Homöopathie? (online (Memento des Originals vom 22. Dezember 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.carstens-stiftung.de, PDF-Dokument; 264 kB)

↑ Hahnemanns Übersetzung von William Cullen’s Abhandlung über die Materia medica, bei Schwickert, Leipzig 1790, Band II, S. 109, Anmerkung.

↑ Samuel Hahnemann: Versuch über ein neues Prinzip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneisubstanzen, nebst einigen Blicken auf die bisherigen. In: Hufelands Journal zur praktischen Wundheilkunst. 2. Band, 4. Stück. 1796, S. 465.

↑ Samuel Hahnemann: Auszug eines Briefes an einen Arzt von hohem Range, über die höchst nöthige Wiedergeburt der Heilkunde. In: Allg. Anz. D. Dt. 2. Band, Nr. 343, 1808, S. 3735.

↑ Birgit Lochbrunner: Samuel Hahnemanns Chinarindenversuch von 1790: seine Folgen und seine Bedeutung für die Homöopathie. Dissertation. Universität Ulm, 2006.

↑ Birgit Lochbrunner: Der Chinarindenversuch – Schlüsselexperiment für die Homöopathie? KVC-Verlag, Essen 2007, ISBN 978-3-933351-77-7.

↑ Nach: Friedrich Alexander Simon: Samuel Hahnemann, Pseudomessias medicus, der Verdünner oder kritische Ab- und Ausschwemmung des medicinischen Augiasstalles, Organon der Heilkunst genannt, für Ärzte und gebildete Nichtärzte. Hamburg 1830, S. 104ff.

↑ Hans-Joachim Krämer, Ernst Habermann: Ein Vorlesungsversuch zur Homöopathie. In: Deutsches Ärzteblatt. Band 94, Nr. 26. Deutscher Ärzte-Verlag, 27. Juni 1997, S. A-1811/ B-1556/ C-1442. 

↑ Georg Bayr: Hahnemanns Selbstversuch mit der Chinarinde 1790. Die Konzipierung der Homöopathie. Haug, Heidelberg 1989, ISBN 3-8304-0210-4.

↑ www.hippocratesforum.de (Archivversion vom 15. Juni 2009) (Memento vom 15. Juni 2009 im Internet Archive).

↑ Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.: Chinin 1. September 2005.

↑ William E. Thomas: Hahnemann’s Allergy to Quinine. 1998, online (Memento vom 2. April 2003 im Internet Archive)

↑ ausführlich in der 5. und 6. Auflage des „Organon“, §§ 9 bis 16

↑ Vgl. auch J. Aebely: Zur Frage der homöopathischen Therapie der Haut- und Geschlechtskrankheiten. In: Allgemeine homöopathische Zeitung. Band 173, 1925, S. 26–46 und 186–204.

↑ a b c d e f g Michael Teut, Jörn Dahler, Christian Lucae, Ulrich Koch: Kursbuch Homöopathie. Elsevier, Urban & Fischer Verlag, 2008, ISBN 3-437-57630-5 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Karl-Friedrich Scheible: Hahnemann und die Cholera: Geschichtliche Betrachtung und kritische Wertung der homöopathischern Therapie im Vergleich zur konventionellen Behandlung. Medizinische Dissertation, Würzburg 1992.

↑ Biographie Mélanie Hahnemanns

↑ John Harley Warner: Ideals of Science and Their Discontents in Late Nineteenth-Century American Medicine. In: Isis. Band 82, Nr. 3, September 1991, ISSN 0021-1753, S. 454–478, S. 465 (englisch). 

↑ John Duffy: Medical Practice in the Ante Bellum South. In: The Journal of Southern History. Band 25, Nr. 1, Februar 1959, ISSN 0022-4642, S. 53–72, S. 68 (englisch). 

↑ Kurt-Hermann Illing: Homöopathie für Anfänger. Georg Thieme Verlag, 1992, ISBN 3-7760-1309-5 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Martin Dinges: Homöopathie in Indien: Ein Absteiger im indischen Gesundheitssystem? In: ZKH. 52, 2008, S. 60–68. ( online (Memento des Originals vom 29. Dezember 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bosch-stiftung.de, PDF-Dokument; 207 kB)

↑ George Löhner: Die homöopathischen Kochsalzversuche zu Nürnberg: Als Anhang: Ein Beispiel homöopathischer Heilart. 1835 (Volltext in der Google-Buchsuche). 

↑ Ludwig Griesselich: Hygea: Centralorgan für die homöopathische oder specifische Heilkunst. C. T. Groos, 1835, S. 324 (Volltext in der Google-Buchsuche). 

↑ Michael Stolberg: Inventing the Randomized Double-Blind Trial: The Nuremberg Salt Test of 1835. In: J R Soc Med. 99 (12), Dezember 2006, S. 642–643, PMC 1676327 (freier Volltext)

↑ Carl Gottlob Caspari: Homöopathischer Haus- und Reisearzt. Leipzig 1926.

↑ Constantin Hering: Homöopathischer Hausarzt. Stuttgart 1835.

↑ Birgit Zart: Homöopathie in der häuslichen Selbstanwendung ist so alt und so traditionell, wie die Homöopathie selbst! (Memento vom 4. März 2012 im Internet Archive)

↑ a b c d Eberhard Wolff: Über die Laien in der Homöopathie. In: Gudjons aktuell. 5, 2006, S. 4–9. ( online (Memento des Originals vom 30. Juni 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gudjons.com; PDF-Dokument; 3,44 MB)

↑ a b c d e Matthias Wischner: Kleine Geschichte der Homöopathie. Forum Homöopathie, KVC Verlag, Essen 2004, ISBN 3-933351-41-3.

↑ Die Hahnemannia (Memento des Originals vom 24. September 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hahnemannia.de

↑ Robert Jütte: Homöopathie und Nationalsozialismus: Letztendlich keine Aufwertung der Homöopathie. In: Deutsches Ärzteblatt. Band 111, Nr. 8, 2014, S. A-304.

Geschichte der DHU (Memento des Originals vom 21. November 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dhu.de

↑ Benno Stieber: Tinkturen und Pillen auf Rezept. In: welt.de. 27. Januar 2009, abgerufen am 27. Dezember 2014. 

↑ § 25 Absatz 2 AMG und § 105 Absatz 4f AMG

↑ Geschichte der Bombastus-Werke

↑ Sigrid Heinze: Homöopathie, 1796–1996: eine Heilkunde und ihre Geschichte. Katalog zur Ausstellung, Deutsches Hygiene-Museum, 17. Mai bis 20. Oktober 1996. Edition Lit. Europe, 1996.

Tagungsbericht Doktorandenseminar zur Homöopathiegeschichte. 9.-10. Februar 2007, Stuttgart. In: H-Soz-u-Kult, 21. Februar 2007, (online)

↑ Barbara de Bruyn: 56 neue Ärzte für Homöopathie. Drei Jahre – Ärztefortbildung in Wittenberg. In: Natur und Medizin. 4, 1993, S. 3–4. ( online (Memento des Originals vom 22. Dezember 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.carstens-stiftung.de, PDF-Dokument; 2,14 MB)

↑ Informationen zum Masterstudiengang Wissensentwicklung und Qualitätsförderung in der homöopathischen Medizin – Integrated Practice in Homoeopathy (Memento des Originals vom 11. Oktober 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dzvhae.com

↑ Wahlfach Homöopathie an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

↑ Wahlfach Homöopathie (Memento vom 19. Januar 2012 im Internet Archive) der Medizinischen Universität Wien

↑ Wahlfach Homöopathie (Memento des Originals vom 21. April 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uniklinikum-leipzig.de der Universität Leipzig

↑ Wahlfach Homöopathie (Memento vom 18. Mai 2011 auf WebCite) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

↑ Wahlpflichtfach Homöopathie: Übersicht der durch die Karl und Veronica Carstens-Stiftung geförderten Fakultäten (Memento des Originals vom 22. Dezember 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.carstens-stiftung.de

↑ Übersicht der durch die Karl und Veronica Carstens-Stiftung geförderten studentischen Arbeitskreise Homöopathie (Memento des Originals vom 22. Dezember 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.carstens-stiftung.de

Europäische Bibliothek für Homöopathie wird eröffnet (Memento des Originals vom 2. Mai 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.iba-stadtumbau.de

↑ Pressemitteilung Nr. 147/09 vom 7. Oktober 2009 des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt

↑ (Muster-) Kursbuch Homöopathie (PDF; 41 kB) der Bundesärztekammer

↑ (Muster-) Logbuch über die Zusatz-Weiterbildung Homöopathie der Bundesärztekammer

↑ Martin Dinges: Homöopathie: Patienten, Heilkundige, Institutionen : von den Anfängen bis heute, Haug, 1996, S. 216 [1]

Homöopathie wird für Kollegen immer attraktiver, Ärztezeitung, 22. Januar 2007

↑ Karsten Münstedt: Komplementäre und alternative Krebstherapien, ecomed-Storck GmbH, 2012, S. 112 [2]

↑ Laura Menzler: Allensbach-Studie: Homöopathie wird bekannter. In: Deutsches Ärzteblatt. Band 106, Nr. 37. Deutscher Ärzte-Verlag, 11. September 2009, S. A-1764. 

Gesetzliche Krankenkassen: Geld für homöopathische Beratung – Stiftung Warentest. Abgerufen am 10. Dezember 2012. 

↑ Julia Ostermann, Thomas Reinhold, Claudia Witt: Can Additional Homeopathic Treatment Save Costs? A Retrospective Cost-Analysis Based on 44500 Insured Persons. PLOS ONE, 31. Juli 2015, abgerufen am 8. März 2017 (englisch). 

Homöopathie für Kassenpatienten. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 17. September 2008; abgerufen am 22. Oktober 2008.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dzvhae.com 

Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 6. Januar 2009; abgerufen am 22. Oktober 2008.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dzvhae.com 

↑ Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V.: Pharma-Daten 2014

↑ DER SPIEGEL, Nr. 18 / 27. April 2019, S. 82–83

↑ Steffen de Sombre: Homöopathische Arzneimittel 2014 Bekanntheit, Verwendung und Image Institut für Demoskopie Allensbach, Bonn 2014.

↑ a b Alexander Erlach: Die Geschichte der Homöopathie in der Schweiz 1827–1971. Haug Verlag, 2009, ISBN 978-3-8304-7306-0.

Bundesamt für Gesundheit – Programm Evaluation Komplementärmedizin (PEK). (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 8. April 2008; abgerufen am 23. Oktober 2008.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bag.admin.ch 

Volksabstimmung vom 17.05.2009 ‘Zukunft mit Komplementärmedizin’ Schweizer Bundeskanzlei

Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft Bundesrat

Fünf Methoden der Komplementärmedizin werden unter bestimmten Bedingungen während sechs Jahren provisorisch vergütet Mitteilung des Bundesamtes für Gesundheit 12. Januar 2011

↑ Fähigkeitsausweis Homöopathie SVHA/FMH

↑ Sonia Horn: Homöopathische Spuren: Beiträge zur Geschichte der Homöopathie in Österreich. Verlagshaus der Ärzte, 2003, ISBN 3-901488-36-7.

↑ Über die ÖGHM

Österreichisches Arzneimittelgesetz von 1983 in der Fassung vom 1. Juni 2009. Abgerufen am 1. Juni 2009. 

↑ Michael Frass: Zur Geschichte der Homöopathie (online auf Netdoktor.at)

↑ Ausbildungsinformationen der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin

↑ Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie

↑ Geschichte der ÖGVH (Memento des Originals vom 15. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.oegvh.at

Warum das Wahlfach Homöopathie an der Med-Uni gestrichen wurde – derStandard.at. 27. November 2018, abgerufen am 29. November 2018. 

↑ Homöopathie: Patientenanwältin für Verkaufsverbot in Apotheken. 28. November 2018 (kurier.at [abgerufen am 29. November 2018]). 

↑ Pilz für Homöopathie-Verkaufsverbot. 28. November 2018 (orf.at [abgerufen am 29. November 2018]). 

↑ Bundesverband der Arzneimittelhersteller e. V.

↑ Siehe auch New Scientist, Stop funding homeopathy, say British MPs, 23 February 2010.

↑ Secretary of State for Health by Command of Her Majesty: Government Response to the Science and Technology Committee report ‚Evidence Check 2: Homeopathy‘. (PDF; 70 kB) 1. Juli 2010, abgerufen am 26. August 2010 (englisch). 

↑ Gareth Iacobucci: NHS to stop funding homeopathy and some drugs in targeted savings drive. BMJ 2017, S. 358, doi:10.1136/bmj.j3560

↑ K. von Ammon, M. Frei-Erb, F. Cardini, U. Daig, S. Dragan, G. Hegyi, P. Roberti di Sarsina, J. Sörensen, G. Lewith: Complementary and alternative medicine provision in Europe–first results approaching reality in an unclear field of practices. In: Forschende Komplementärmedizin (2006). Band 19 Suppl 2, 2012, S. 37–43, doi:10.1159/000343129. PMID 23883943 (Review).

World Homeopathy Awareness Week

Achtung Globuli, Süddeutsche Zeitung, 21. November 2016.

↑ Staff Report on the Homeopathic Medicine & Advertising Workshop Federal Trade Commission November 2016, abgerufen am 23. November 2016.

↑ Hans Otfried Dittmer: Elektronische Homöopathie. Mittelfindung, Schwingungsgenerierung und Ausgabe mittels Personal Computer. BoD, Norderstedt, 2008, ISBN 978-3-8370-6258-8. 

↑ a b Richtungen der Homöopathie

↑ a b c Christof Jänicke, Jörg Grünwald: Alternativ heilen: kompetenter Rat aus Wissenschaft und Praxis; Methoden, Anwendungen, Selbstbehandlung. Gräfe und Unzer Verlag, 2006, ISBN 3-7742-8777-5, S. 121 ff. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ a b c Karl-Heinz Friese: Homöopathie in der HNO-Heilkunde: Gezielte Behandlung mit bewährten Indikationen. Georg Thieme Verlag, 2005, ISBN 3-8304-5320-5, S. 5 ff. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ a b Ton Nicolai, Gerhard Bleul: Langzeitbehandlung von chronisch Kranken – Syphilitisches Miasma – Schulen der Homöopathie. Georg Thieme Verlag, 2004, ISBN 3-8304-9082-8, S. 251 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Christian Lucae: Homöopathie an deutschsprachigen Universitäten: die Bestrebungen zu ihrer Institutionalisierung von 1812 bis 1945. Georg Thieme Verlag, 1998, ISBN 3-7760-1689-2, S. 25 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst. 6. Auflage. §52

↑ Elvira Bierbach: Naturheilpraxis heute: Lehrbuch und Atlas. Elsevier, Urban & Fischer Verlag, 2009, ISBN 3-437-55243-0, S. 194 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

Die Entwicklung der Komplexmittel auf der Website des Herstellers Kattwiga Arzneimittel

Homöopathische Komplexmittel nach Pastor Emanuel Felke auf der Website des Herstellers Hevert-Arzneimittel

↑ Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst. 6. Auflage. §273

↑ Theodor Krauss: Die Grundgesetze der Elektrohomöopathie oder zusammengesetzten homöopathischen Complex-Heilmethode: System des Grafen Cesare Mattei. J. Sonntag, Regensburg 1921.

↑ Emil Bürgi: Die Arzneikombinationen. Springer Verlag, Berlin 1938.

↑ Donauer: Vorschläge zur zweckmäßigen Behandlung kranker Hunde. Marburg – Kassel (Quelle verschollen); zitiert nach H. Thiesmeyer: Über Homöopathie und ihre Anwendung in der Tierheilkunde. Dissertation, Tierärztliche Hochschule Hannover 1920.

↑ D. Kaiser: Wiederentdeckt: ein grundlegendes Manuskript Hahnemanns. In: ZKH. 33, 1989, S. 112–120, doi:10.1055/s-2006-938322

↑ a b Andreas Striezel: Leitfaden zur Nutztiergesundheit: Ganzheitliche Prophylaxe und Therapie. Georg Thieme Verlag, 2005, ISBN 3-8304-9072-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Achim Schütte: Homöopathie in der Tiermedizin. (PDF-Dokument; 129 KB).

↑ Christine Stroop: Placebo-Effekt beim Tier? Deutsche Gesellschaft für Miasmatik in der Homöopathie

↑ F. D. McMillan: The placebo effect in animals. In: J Am Vet Med Assoc. 215, 1999, S. 992–999.

↑ Jörg Spranger: Verum und Placebo als materielle Träger der Erwartung von Heilung. Format: Microsoft-Word-Dokument

↑ L. Hektoen: Review of the current involvement of homeopathy in veterinary practice and research. In: The Veterinary record. Band 157, Nummer 8, August 2005, S. 224–229. PMID 16113167. (Review).

↑ David Ramey: Is There a Placebo Effect for Animals?, Science-Based Medicine, 25. Oktober 2008.

↑ T. Koch: Placebowirkung bei Tieren. In: Intern. Praxis. 24, 1984, S. 587–589.

↑ Steve Stewart-Williams, John Podd: The placebo effect: Dissolving the expectancy versus conditioning debate. In: Psychol Bull. 130, 2004, S. 324–340, doi:10.1037/0033-2909.130.2.324

↑ Jacques Millemann, Philippe Osdoit: Homöopathische Tiermedizin. Georg Thieme Verlag, 2005, ISBN 3-8304-9099-2 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Hans Wolter: Homöopathie für Tierärzte. Schlütersche Verlagsanstalt, 1980, ISBN 3-87706-074-9 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Kerstin Röhrs: Grundlagen der homöopathischen Arzneimittelbilder in der Veterinärmedizin

↑ Christiane P. Krüger: Praxisleitfaden Tierhomöopathie: Vom Arzneimittelbild zum Leitsymptom. Georg Thieme Verlag, 2006, ISBN 3-8304-9086-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Amtsblatt der Europäischen Union, Artikel 14, Krankheitsvorsorge und tierärztliche Behandlung (PDF).

↑ A. Rijnberk, D. W. Ramey: The end of veterinary homeopathy. In: Aust Vet J. 85, 2007, S. 513–516, doi:10.1111/j.1751-0813.2007.00174.x, online (Memento des Originals vom 4. September 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cbpv.org.br (PDF-Dokument; 151 kB)

↑ Directive 2001/83/EC of the European Parliament and of the Council of 6 November 2001 on the Community Code Relating to Medicinal Products for human use

↑ Franz Hartmann: Therapie akuter Krankheitsformen: Nach homöopathischen Grundsätzen. Schumann, Leipzig 1831, S. 251 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ a b Jan Geissler, Thomas Quak: Leitfaden Homöopathie. Elsevier, Urban & Fischer Verlag, 2005, ISBN 3-437-56351-3 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst. 6. Auflage. §§ 259 ff.

↑ Theodor Much: Der veräppelte Patient? Alternativmedizin zwischen (Aber-)Glauben und Wissenschaft. Edition va bene, Klosterneuburg 2003, ISBN 3-85167-143-0, S. 53 ff. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ a b Peter Jennrich: Homöopathie Naturheilkunde für alle (Memento vom 4. September 2014 im Internet Archive)

↑ S. Grabia, E. Ernst: Homeopathic aggravations: a systematic review of randomised, placebo-controlled clinical trials. doi:10.1016/S1475-4916(03)00007-9.

↑ Peter J. Fischer: Alternative und unkonventionelle Heilmethoden III. In: Pädiatrische Allergologie. 1, 2006, S. 43–44.

↑ Peter J. Fischer: Alternative Diagnose- und Behandlungsmethoden. In: pina online-Buch. 8/2002–3/2007, S. 17–1–17–9.

↑ Julia Merlot: USA. Behörde prüft Todesfälle durch Homöopathie. SPON 23. Februar 2017.

↑ FDA-Meldung vom 30. September 2016.; FDA-Meldung vom 27. Januar 2017

↑ Kailash N. Mathur: Prinzipien der homöopathischen Verschreibung: Synopsis weltweiter klinischer Erfahrungen. Georg Thieme Verlag, 2003, ISBN 3-8304-9021-6, S. 122 ff. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ a b c A. Shang, K. Huwiler-Müntener, L. Nartey u. a.: Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. In: Lancet. Band 366, Nr. 9487, 2005, S. 726–732, doi:10.1016/S0140-6736(05)67177-2, PMID 16125589 (englisch). 

↑ James Ladyman: Chapter 3: Towards a Demarcation of Science from Pseudoscience. In: M. Pigliucci, M. Boudry: Philosophy of Pseudoscience: Reconsidering the Demarcation Problem. University of Chicago Press, ISBN 978-0-226-05196-3, S. 48–49.

↑ Raimo Tuomela: Chapter 4: Science, Protoscience, and Pseudoscience. In: Joseph C. Pitt, Marcello Pera: Rational Changes in Science: Essays on Scientific Reasoning. (= Boston Studies in the Philosophy of Science. 98). Springer, 1987, S. 83–101.

↑ Paul Hoyningen-Huene: „Am Exempel der Homöopathie: Zur Abgrenzung von Wissenschaft und Pseudowissenschaft“. Gyn-aktiv 2016 (6):13. (Online, Registrierung nötig)

↑ Vgl. auch Axel W. Bauer: 200 Jahre Homöopathie und die Axiome des systematischen Erkenntnisgewinns in Medizin und Pharmazie. In: B.I.F. Futura. Band 12, Nr. 2, 1997, S. 98–108.

↑ a b c Karl Wilhelm Fickel: Direkter Beweis von der Nichtigkeit der Homöopathie als Heilsystem. Friedrich August Leo, 1840 (Volltext in der Google-Buchsuche). 

↑ a b Ferdinand Gottlieb von Gmelin: Critik der Principien der Homöopathie. Osiander, 1835 (Volltext in der Google-Buchsuche). 

↑ a b W. Löscher, A. Richter: Homöopathie und Phytotherapie in der Veterinärmedizin. In: Felix R. Althaus, Hans-Hasso Frey: Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie für die Veterinärmedizin. Georg Thieme Verlag, 2007, ISBN 3-8304-1070-0, S. 580 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ a b c d Wolfgang Vahle: Die Homöopathie ist ein großer Irrtum. In: NOVO. 67/68, 2003. (online)

↑ a b Andreas Wegener: Die Bedeutung von objektiven und subjektiven Symptomen in der naturwissenschaftlich-technischen Medizin und in der Homöopathie. In: ZKH. 4/2002, S. 113–119, online (Memento vom 13. April 2014 im Internet Archive)

↑ Robert Mortimer Glover: The philosophy of medicine: on quackery, etc., being the last of a course of lectures delivered in the School of Medicine, Newcastle upon Tyne. Seville & Edwards, 1851, S. 14.

↑ Munk: Die Homöopathie und die Homöopathen. Ein Beitrag zur Kultur derselben. Verlag der J. Dalp’schen Buch- und Kunsthandlung, Bern 1868. (Neuauflage: Verlag BiblioBazaar, 2010, ISBN 978-1-141-10138-2)

↑ Fritz Donner: Bemerkungen zu der Überprüfung der Homöopathie durch das Reichsgesundheitsamt 1936 bis 1939. Homöopathie-Archiv des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert-Bosch-Stiftung, Stuttgart.

↑ Fritz Donner: Observation faites lors des vérifications relatives aux méthodes de l’homéopathie. In: Les Cahiers de Biothérapie. 21, 1969, S. 5–26.

↑ Jan Willem Nienhuys: The Donner Report and Letters. 29. April 2009, (online)

↑ a b Klaus Linde, Nicola Clausius, Gilbert Ramirez, Dieter Melchart, Florian Eitel, Larry V. Hedges, Wayne B. Jonas: Are the clinical effects of homeopathy placebo effects? – A meta-analysis of placebo-controlled trials. In: Lancet. 350, 1997, S. 834–843. PMID 9310601

↑ Klaus Linde, Michael Scholz, Gilbert Ramirez, Nicola Clausius, Dieter Melchart, Wayne B. Jonas: Impact of Study Quality on Outcome in Placebo-Controlled Trials of Homeopathy. In: J Clin Epidemiol. 52, 1999, S. 631–636. PMID 10391656

↑ Klaus Linde: Kommentar – Klaus Linde, München. In: Forsch Komplementärmed. Nr. 13, 2006, S. 53, doi:10.1159/000090625. 

Pseudowissenschaften an der Universität Leipzig. Abgerufen am 22. Oktober 2008. 

Homöopathie: Placebo allein kann es nicht sein. In: Focus Online. 13. Juli 2010, abgerufen am 27. Dezember 2014. 

↑ Petra Thorbrietz: Thorbrietz‘ Diagnosen: Eine Lanze für die Homöopathie. In: Focus Online. 25. März 2010, abgerufen am 27. Dezember 2014. 

↑ Sonja Reitz: Rund um die Homöopathie: praktischer Ratgeber für Patienten in homöopathischer Behandlung und bei Selbstbehandlung – mit ausführlicher Antidotliste. Med.-Literarische Verlagsgesellschaft, 2004, ISBN 3-88136-225-8, Auszüge

↑ The end of homoeopathy. In: Lancet. Band 366, Nr. 9487, 2005, S. 690, doi:10.1016/S0140-6736(05)67149-8, PMID 16125567 (englisch). 

Klinische Studien und Metaanalysen in der Homöopathie. (PDF) Abgerufen am 22. Oktober 2008. 

↑ A. Thurneysen: Open letter to the editor of The Lancet from the Swiss Association of Homoeopathic Physicians (SVHA). In: Homeopathy: the journal of the Faculty of Homeopathy. Band 95, Nr. 1, Januar 2006, S. 61–62, doi:10.1016/j.homp.2005.11.005, PMID 16399261 (englisch). 

↑ R. Luedtke, A. L. B. Rutten: The conclusions on the effectiveness of homeopathy highly depend on the set of analyzed trials. In: Journal of Clinical Epidemiology. 61, 2008, S. 1197–1204, doi:10.1016/j.jclinepi.2008.06.015, online (PDF-Dokument; 236 kB)

↑ Klaus Linde, Wayne Jonas: Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? In: Lancet. 366, 2005, S. 2081–2, doi:10.1016/S0140-6736(05)67878-6

Außerhalb der wissenschaftlichen Medizin stehende Methoden der Arzneitherapie (PDF). Stellungnahme der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft zur Alternativmedizin in: Deutsches Ärzteblatt 95, Heft 14, 3. April 1998, S. A-800.

↑ House of Commons Science, Technology Committee: Evidence Check 2: Homeopathy Fourth Report of Session 2009–2010. (PDF)

↑ National Health, Medical Research Council: Evidence on the effectiveness of homeopathy for treating health conditions. (PDF) (Memento des Originals vom 5. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nhmrc.gov.au

US-Wettbewerbsbehörde warnt vor Homöopathie. In: derstandard.at. 15. Januar 2017, abgerufen am 23. Mai 2017. 

↑ Kevin Smith: Against Homeopathy – a Utilitarian Perspective. Bioethics. Februar 2011. PMID 21320146, doi:10.1111/j.1467-8519.2010.01876.x

↑ a b Klaus Aktories, Ulrich Förstermann, Franz Bernhard Hofmann, Klaus Starke: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie: Begründet von W. Forth, D. Henschler, W. Rummel, Elsevier, Urban & Fischer 2013, ISBN 978-3-437-16888-8. Kapitel 1.8.

↑ S. Barrett, V. E. Tyler: Why pharmacists should not sell homeopathic remedies. In: American journal of health-system pharmacy : AJHP : official journal of the American Society of Health-System Pharmacists. Band 52, Nummer 9, Mai 1995, S. 1004–1006. PMID 7641026.

↑ E. Ernst: Is homeopathy a clinically valuable approach? In: Trends in pharmacological sciences. Band 26, Nummer 11, November 2005, S. 547–548, doi:10.1016/j.tips.2005.09.003. PMID 16165225.

↑ Edzard Ernst: Homeopathy, non-specific effects and good medicine. In: Rheumatology. 2010. PMID 21076130, doi:10.1093/rheumatology/keq265

↑ Caroline Eyles, Geraldine M. Leydon, George T. Lewith, Sarah Brien: A Grounded Theory Study of Homeopathic Practitioners‘ Perceptions and Experiences of the Homeopathic Consultation. In: Evid Based Complement Alternat Med. 2011, Epub September 2010. PMID 20981269, doi:10.1155/2011/957506

↑ Ted J. Kaptchuk: The Placebo Effect in Alternative Medicine: Can the Performance of a Healing Ritual Have Clinical Significance? In: Ann Intern Med. 136, 2002, S. 817–825.

Ist die Homöopathie eine Alternative zur Schulmedizin? In: SeeMoZ. vom 26. Juli 2010, abgerufen am 5. Dezember 2010.

↑ Ulrich Schnabel, Christoph Drösser: Wasser: Kann Wasser denken? In: zeit.de. 27. November 2003, abgerufen am 27. Dezember 2014. 

↑ Heinz Lüllmann, Klaus Mohr, Lutz Hein: 8.2 Homöopathische Arzneimittel. In: Pharmakologie und Toxikologie – Arzneimittelwirkungen verstehen – Medikamente gezielt einsetzen. 16. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-13-368516-3, S. 65.

↑ E. Davenas, F. Beauvais u. a.: Human basophil degranulation triggered by very dilute antiserum against IgE. In: Nature. Band 333, Nummer 6176, Juni 1988, S. 816–818, doi:10.1038/333816a0. PMID 2455231.

↑ J. Maddox, J. Randi, W. W. Stewart: „High-dilution“ experiments a delusion. In: Nature. Band 334, Nummer 6180, Juli 1988, S. 287–291, doi:10.1038/334287a0. PMID 2455869.

↑ Ulrich Schnabel: Verdünnte Wahrheit – Hat Wasser ein Gedächtnis? Der Streit darum tobt seit Jahren. Es winkt eine Million Dollar. In: zeit.de. 27. November 2003, abgerufen am 27. Dezember 2014. 

↑ Samuel Hahnemann, Matthias Wischner: Organon-Synopse: die 6 Auflagen von 1810–1842 im Überblick. Karl F. Haug Verlag, 2001, ISBN 3-8304-7008-8 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche – Geleitwort von W. Klunker). 

↑ a b laborjournal.de: „Die Wunderforscher“ – Siegfried Bärs Artikel aus Laborjournal 10/2005, samt Reaktionen.

↑ Markus Wiesenauer, Suzann Kirschner-Brouns: Homöopathie- das große Handbuch. Gräfe und Unzer Verlag, 2007, ISBN 3-8338-0034-8, S. 26 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Anton Rohrer: Was ist der Unterschied zwischen Homöopathie und Schulmedizin? 2008.

↑ § 6, ‚Organon der Heilkunst‘, 3. Auflage. 1810.

↑ § 9, ‚Organon der Heilkunst‘, 3. Auflage. 1810.

↑ Fragen und Antworten zur Homöopathie der GWUP

↑ a b c Jens Lubbadeh: Schmutzige Methoden der sanften Medizin. In: Süddeutsche Zeitung. 30. Juni 2012, abgerufen am 4. Oktober 2013. 

↑ Julia K. Ostermann, Claudia M. Witt, Thomas Reinhold: A retrospective cost-analysis of additional homeopathic treatment in Germany: Long-term economic outcomes. In: PloS One. Band 12, Nr. 9, 15. September 2017, S. e0182897, doi:10.1371/journal.pone.0182897, PMID 28915242, PMC 5600367 (freier Volltext). 

Studie: Behandlung mit Homöopathie ist dauerhaft teurer, waz.de, 26. September 2017

Fake medicine factory busted. In: The Daily Star. 28. Oktober 2010, archiviert vom Original am 25. Oktober 2012; abgerufen am 13. Oktober 2013. 

↑ Heide-Marie Göbbel: Homöopathie – Heilung oder nur Hokuspokus? In: Die Welt. 20. März 2013, abgerufen am 4. Oktober 2013. 

Lobbyarbeit für ein Riesengeschäft, Homöopathie – Heilung oder Humbug? 3sat, 21. März 2013, abgerufen am 4. Oktober 2013. 

Der große Schüttelfrust, Spiegel Online, 12. Juli 2010, abgerufen am 26. Januar 2019

↑ Max Rauner: Edzard Ernst: Edzard gegen Charles. In: zeit.de. 6. Dezember 2011, abgerufen am 23. Mai 2017. 

Deutscher Bundestag – Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände. Abgerufen am 26. Januar 2019. 

↑ Erika Scheiwiller-Muralt: Homöopathie bei akuten Erkrankungen und Notfällen. 3. Auflage. Urban & Fischer, 2004, ISBN 3-437-55912-5, S. 247.

↑ Willibald Gawlik: Homöopathie und konventionelle Therapie: Anwendungsmöglichkeiten in der Allgemeinpraxis. Georg Thieme Verlag, 1997, ISBN 3-7773-1246-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Michael Frass: Homöopathie in der Intensiv- und Notfallmedizin. Elsevier, Urban & Fischer Verlag, 2007, ISBN 3-437-57260-1 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Harriet Alexander: Parents guilty of manslaughter over daughter’s eczema death. In: The Sydney Morning Herald. 5. Juni 2009. (online, abgerufen am 14. Februar 2011)

↑ Larissa Cummings: Baby Gloria’s parents guilty of her death. In: The Daily Telegraph. 6. Juni 2009, (online, abgerufen am 14. Februar 2011)

↑ Alastair Neil Hope: Record of investigation into death of Penelope Dingle. Untersuchungsbericht. 30. Juli 2010, PDF-Download

Cancer death puts homeopathy in dock. In: The Australian. 10. Juni 2010, (online)

Mittelohrentzündung: Globuli statt Antibiotika – Siebenjähriger stirbt, welt.de, 31. Mai 2017

Ancona, morto il bimbo di 7 anni colpito da otite curata con omeopatia. Donati gli organi, La Repubblica, 27. Mai 2017

↑ Sven Siebenand: Homöopathie: Vergiftungen möglich. In: Pharmazeutische Zeitung online. 29. November 2012.

↑ P. Posadzki, A. Alotaibi, E. Ernst: Adverse effects of homeopathy: a systematic review of published case reports and case series In: International Journal of Clinical Practice. Online veröffentlicht am 20. November 2012.

FDA warns against the use of homeopathic teething tablets and gels In: FDA News Release. 30. September 2016.

↑ Susan Scutti: Throw out homeopathic teething tablets with belladonna, FDA says In: CNN. 27. Januar 2017.

FDA confirms elevated levels of belladonna in certain homeopathic teething products In: FDA News Release. 27. Januar 2017.

↑ Neil Simpson, Simon Lenton, Robina Randall: Parental refusal to have children immunised: extent and reasons. In: BMJ. 310, 1995, S. 227, PMC 2548621 (freier Volltext)

↑ Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst. 6. Auflage. §46

↑ a b Philipp Lehrke, Matthias Nübling, Friedrich Hofmann, Ulrich Stössel: Impfverhalten und Impfeinstellungen bei Ärzten mit und ohne Zusatzbezeichnung Homöopathie. In: Monatsschrift Kinderheilkd. 152, 2004, S. 751–757, doi:10.1007/s00112-004-0972-6

↑ Philipp Lehrke, Matthias Nüebling, Friedrich Hofmann, Ulrich Stössel: Attitudes of homoeopathic physicians towards vaccination. In: Vaccine. 19, 2001, S. 4859–4864, doi:10.1016/S0264-410X(01)00180-3

↑ a b Stellungnahme des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) zum Thema Impfen (Memento des Originals vom 28. September 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dzvhae.com (unter Mitarbeit von Gerhard Bleul, Franz Bonsch, Petra Fabri-Richters, Ulrich Koch, Curt Kösters, Michael Mertner, Steffen Rabe, Thomas Röhrig, Sabine Schraut und Gisela Steinhoff – 1. Oktober 2002)

↑ a b Deutsche Gesellschaft zur Förderung naturgesetzlichen Heilens e. V.: Walter Köster zur Frage der Impfungen aus Sicht der Homöopathie. (Memento des Originals vom 9. Oktober 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.homoeopathie-aktuell.org

↑ J. Carlyon: Non-immunisation of children. The Society of Homoeopaths has no official policy on vaccination. In: BMJ (Clinical research ed.). Band 310, Nummer 6984, April 1995, S. 939–940. PMID 7719205. PMC 2549318 (freier Volltext).

↑ oberpfalznetz: „Masern-Party Überlegung wert“ (Memento vom 12. April 2012 auf WebCite) (9. Juni 2005)

↑ Nicole Schaenzler, Brigitte Strasser-Vogel: 300 Fragen zum Impfen. 1. Auflage. Graefe und Unzer Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8338-1145-6, S. 149.

↑ Vera Zylka-Menhorn: Masern: Vermeintlich harmlose Viruserkrankung. In: Deutsches Ärzteblatt. Band 103, Nr. 23. Deutscher Ärzte-Verlag, 9. Juni 2006, S. A-1586/ B-1356/ C-1308. 

↑ Dorothea Habicht: Masernimpfung versus Masernparty. In: Bayerisches Ärzteblatt. 11/2005, S. 760. (PDF; 117 kB, zugegriffen am 4. Februar 2009)

↑ K. Schönberger, V. Grote, R. von Kries, H. Kalies: Risikofaktoren für eine verspätete oder nicht erfolgte Masernimpfung bei Kleinkindern. In: Bundesgesundheitsblatt. 52, 2009, S. 1045–1052, doi:10.1007/s00103-009-0958-6

↑ O. Mashta: WHO warns against using homoeopathy to treat serious diseases. In: BMJ. 339, 2009, S. b3447

↑ Martin Ballaschk: Gefährliche Pseudomedizin. Können Milchzuckerkügelchen Malaria bekämpfen? auf: spektrum.de/ 2011.

↑ Markus Grill: Homöopathie: Liberia verhindert Tests an Ebola-Patienten. In: Spiegel Online. 24. November 2014, abgerufen am 27. Dezember 2014. 

Alternative Therapien Homöopathie bei Krebs unwirksam, mdr.de, 13. März 2018

Schwere Vorwürfe gegen Schweizer Homöopathie-Klinik: Alina B. (†33) setzte im Kampf gegen Krebs auf «Chügeli», blick.ch, 30. März 2018

↑ Karl May: Durch die Wüste S. 79 ff.

Eine ganz andere Medizin in mehrfacher Dosis. (Hahnemann-Haus und Ausstellung im Historischen Museum) In: Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt: Besuchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Tour durch Deutschlands Museen für Medizin und Pharmazie. Band 1, Norddeutschland. Verlag S. Hirzel, Stuttgart 2015, S. 225–227, ISBN 978-3-7776-2510-2.

↑ http://www.hahnemannzentrum-meissen.de

Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!

Dieser Artikel wurde am 19. Dezember 2010 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4025783-6 (OGND, AKS)

Abgerufen von „https://de..org/w/index.php?title=Homöopathie&oldid=188804031“

Kategorien: Wikipedia:LesenswertHomöopathieTherapeutisches Verfahren in der AlternativmedizinVersteckte Kategorien: Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-04Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2018-04Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2018-12

Navigationsmenü

Meine Werkzeuge


gmbh kaufen berlin gmbh kaufen schweiz

gmbh firmenwagen kaufen oder leasen gmbh mantel kaufen verlustvortrag


Top 3 agb:

  1. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-kosmetikartikel-einer-gmbh-aus-mainz/
  2. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/allgemeinen-geschaeftsbedingungen-agb-der-ja%c2%b6rgfried-menke-heilverfahren-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-remscheid/
  3. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-fotostudios-einer-gmbh-aus-krefeld/

Businessplang der Jobvermittlung Ges. m. b. Haftung aus Ludwigshafen am Rhein

Kapitalgesellschaften gmbh kaufen kosten  leere gmbh kaufen gmbh aktien kaufen

Muster eines Businessplans

Businessplan Jobvermittlung Ges. m. b. Haftung

, Geschaeftsfuehrer
Jobvermittlung Ges. m. b. Haftung
Ludwigshafen am Rhein
Tel. +49 (0) 4212643
Fax +49 (0) 2653135
@hotmail.com

Inhaltsverzeichnis

MANAGEMENT SUMMARY 3

1. UNTERNEHMUNG 4
1.1. Geschichtlicher Hintergrund 4
1.2. Unternehmensziel und Leitbild 4
1.3. Unternehmensorganisation 4
1.4. Situation heute 4

2. PRODUKTE, DIENSTLEISTUNG 5
2.1. Marktleistung 5
2.2. Produkteschutz 5
2.3. Abnehmer 5

3. Markt 6
3.1. Marktuebersicht 6
3.2. Eigene Marktstellung 6
3.3. Marktbeurteilung 6

4. KONKURRENZ 7
4.1. Mitbewerber 7
4.2. Konkurrenzprodukte 7

5. MARKETING 8
5.1. Marktsegmentierung 8
5.2. Markteinfuehrungsstrategie 8
5.3. Preispolitik 8
5.4. Verkauf / Vertrieb / Standort 8
5.5. Werbung / PR 8
5.6. Umsatzziele in EUR 1000 9

6. STANDORT / LOGISTIK 9
6.1. Domizil 9
6.2. Logistik / Administration 9

7. PRODUKTION / BESCHAFFUNG 9
7.1. Produktionsmittel 9
7.2. Technologie 9
7.3. Kapazitaeten / Engpaesse 9
7.4. Wichtigste Lieferanten 10

8. MANAGEMENT / BERATER 10
8.1. Unternehmerteam 10
8.2. Verwaltungsrat 10
8.3. Externe Berater 10

9. RISIKOANALYSE 11
9.1. Interne Risiken 11
9.2. Externe Risiken 11
9.3. Absicherung 11

10. FINANZEN 11
10.1. Vergangenheit 11
10.2. Planerfolgsrechnung 12
10.3. Bilanz per 31.12.2009 12
10.4. Finanzierungskonzept 12

11. ANFRAGE FUER FREMDKAPITALFINANZIERUNG 12

Management Summary

Die Jobvermittlung Ges. m. b. Haftung mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein hat das Ziel Jobvermittlung in der Bundesrepublik Deutschland erfolgreich neu zu etablieren. Sie bezweckt sowohl die Entwicklung, Produktion als auch den Handel mit Jobvermittlung Artikeln aller Art.

Die Jobvermittlung Ges. m. b. Haftung hat zu diesem Zwecke neue Jobvermittlung Ideen und Konzeptentwicklungen entworfen. Jobvermittlung ist in der Bundesrepublik Deutschland im Gegensatz zum nahen Ausland und den USA noch voellig unterentwickelt. Es gibt erst wenige oeffentliche Geschaefte, keine Jobvermittlung Onlineshops mit einem breiten Produkteangebot und einer Auswahl an klar differenzierten Produkten in Qualitaet und Preis.

Die selbstentwickelten Spezialprodukte der Jobvermittlung Ges. m. b. Haftung werden selbsthergestellt und ueber das Unternehmen sowie Aussenstellen zusammen mit den uebrigen Produkten vertrieben. Es besteht aufgrund des eingesetzten Booms an neuen oeffentlichen Shops und allgemein des immer beliebter werdenden Handels von Jobvermittlung eine hohes Absatzpotenzial fuer die vorliegende Geschaeftsidee. Allerdings ist damit zu rechnen, dass mit dem steigenden Bedarf Grossverteiler in das Geschaeft einsteigen koennten. Einzelne Versuche von Grossverteiler scheiterten am Know-how und der zoegerlichen Vermarktung.

Fuer den weiteren Aufbau des Unternehmens und den Markteintritt benoetigt das Unternehmen weiteres Kapital im Umfange von EUR 25 Millionen. Dafuer suchen die Gruender weitere Finanzpartner. Das Unternehmen rechnet in der Grundannahme bis ins Jahr 2022 mit einem Umsatz von EUR 46 Millionen und einem EBIT von EUR 1 Millionen

1. Unternehmung

1.1. Geschichtlicher Hintergrund

Das Unternehmen wurde von
a) , geb. 1956, Ludwigshafen am Rhein
b) , geb. 1958, Duisburg
c) , geb. 1971, Wirtschaftsjuristin, Gelsenkirchen

am 20.4.2016 unter dem Namen Jobvermittlung Ges. m. b. Haftung mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein als Kapitalgesellschaft mit einem Stammkapital von EUR 296000.- gegruendet und im Handelsregister des Ludwigshafen am Rhein eingetragen.

Das Stammkapital ist aufgeteilt in ? nominell EUR 1000.-. Die Gruender a) ? d) sind am Unternehmen mit 53% und der Gruender e) mit 31% am Stammkapital beteiligt. Die operative Aufnahme des Geschaeftes fand per 1. Januar des Gruendungsjahres statt.

1.2. Unternehmensziel und Leitbild

Baukran Geschichte Untendrehende Turmkrane Obendrehende Turmkrane Katzausleger Nadelausleger Wipp- und Toplesskrane Navigationsmenü

1.3. Unternehmensorganisation

Die Geschaeftsleitung wird von , CEO, CFO wahrgenommen. Um die geplanten Expansionsziele zu erreichen, soll der Personalbestand per 1. April 2019 wie folgt aufgestockt werden:
11 Mitarbeiter fuer kaufmaennische Arbeiten
25 Mitarbeiter fuer Entwicklung
6 Mitarbeiter fuer Produktion
16 Mitarbeiter fuer Verkauf
Das Unternehmen verfuegt ueber Bueroraeumlichkeiten, Produktions- und Lagerraeumlichkeiten in Ludwigshafen am Rhein im Umfange von rund 65000 m2. Das Finanz- und Rechnungswesen wird mittels der modernen EDV-Applikation ALINA durch zwei Mitarbeiter betreut und vom CFO gefuehrt.

1.4. Situation heute

Das Unternehmen hat im ersten Geschaeftsjahr per 31. Dezember einen Umsatz von EUR 4 Millionen und einen EBIT von EUR 566000.- erwirtschaftet.

2. Produkte, Dienstleistung

2.1. Marktleistung

Das Unternehmen hat folgende Artikel im Angebot:
is

1 Geschichte
2 Untendrehende Turmkrane
3 Obendrehende Turmkrane
4 Katzausleger
5 Nadelausleger
6 Wipp- und Toplesskrane
7 Siehe auch
8 Literatur
9 Weblinks
10 Einzelnachweise

Geschichte
Erste Turmkrankonstruktionen wurden um 1910 entwickelt. Zu den Herstellern der ersten Stunde zählen Unternehmen wie Heinrich Rieche aus Kassel und Carl Peschke (Pekazett) aus Zweibrücken (heute KSD Kransysteme GmbH). Es folgten das Unternehmen Kaiser & Schlaudecker (später Otto Kaiser KG Maschinenfabrik) aus St. Ingbert im Jahr 1912 mit einer wegweisenden und früher weit verbreiteten Entwicklung im Bereich der Hochbaukrane und ab 1913 auch das Heilbronner Unternehmen Julius Wolff (später Wolffkran) mit seinem ersten obendrehenden Baukran in „Glockenauslegerbauweise“. Alle Krankonstruktionen der vorgenannten Hersteller hatten noch ein sogenanntes Kranportal als gleisgebundenen Unterbau.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen selbstaufstellende und schnell umsetzbare Turmkräne auf den Markt. So entwickelte beispielsweise der Kirchdorfer Baumeister Hans Liebherr, Gründer des gleichnamigen Baumaschinenherstellers, im Jahr 1949 einen schnell zu transportierenden und montierenden Turmdrehkran. Auch andere Hersteller widmeten sich in dieser Zeit der Fertigung von Turmkranen und versuchten die ständig steigende Nachfrage zu decken. Durch das Aufkommen des Kletterkrans in den 1960er Jahren wurden die Einsatzmöglichkeiten von Turmkränen noch erweitert. Später kamen die Funkfernsteuerung und elektronisch programmierbare Kransteuersysteme hinzu.

Untendrehende Turmkrane
Untendrehende Turmdrehkrane (Untendreher) bestehen aus einem Unterwagen mit Drehkranz, auf dem der Kranturm befestigt ist. Der Ausleger ist fest mit dem Kranturm verbunden, so dass eine seitliche Bewegung des Auslegers nur über eine Drehung des gesamten Kranturms möglich ist. Der erforderliche Ballast wird bei den meisten Modellen exzentrisch auf dem Unterwagen angebracht und bewegt sich bei Turmbewegungen mit. Einschließlich des Sicherheitsabstandes wird somit ein im Vergleich zu Obendrehern größerer Aufstellplatz benötigt. Untendrehende Turmdrehkrane erreichen hohe Traglasten, Hakenhöhen und Reichweiten.[1] Der weltgrößte Turmdrehkran Kroll K-10000[1] ist ein Untendreher mit einem hohen Lastmoment von 10000 Meter mal Tonne. Sein Gegenausleger mit dem Ballastgewicht ist oben angebracht wie bei einem Obendreher.
Vorteile bieten sie bei den Anschaffungs- und Vorhaltekosten sowie beim leichten Auf- und Abbau. Daher werden Untendreher auch häufig als Schnellmontagekrane konzipiert. Diese Krane werden vormontiert auf die Baustelle gebracht, auf tragfähigen Boden gesetzt und innerhalb weniger Minuten automatisch aufgerichtet. Untendreher werden vor allem auf kleineren und mittleren Baustellen eingesetzt.
Für größere Turmhöhen und Lastmomente ist das Untendrehersystem ungeeignet, da der steigende Platzbedarf durch längere Ausleger am Boden schnell zu Problemen führt, während die Ausleger beim Obendrehsystem am oberen Ende des Krans in der Regel wenig stören. Falls untendrehende Turmdrehkrane auf Fahrzeuge montiert werden, werden diese als Mobilbaukrane bezeichnet.

Obendrehende Turmkrane
Obendrehender Turmkran
Für größere Turmhöhen und Lasten eignen sich obendrehende Turmdrehkrane (Obendreher), bei denen der Kranturm fest auf dem Turm- oder Fundamentkreuz montiert wird, auf dem auch der Zentralballast liegt. Bis zu einer hersteller- und typabhängigen Turmhöhe können diese Krane auch schienenfahrbar auf entsprechenden Unterwagen montiert werden. Krane mit größeren Turmhöhen werden in der Regel stationär auf Turm-/Fundamentkreuz oder einbetonierte Fundamentanker montiert.
Das Drehwerk befindet sich am oberen Ende des Kranturms. Bei Drehbewegungen werden nur der Ausleger und der ihm gegenüberliegende Gegenausleger bewegt, die an der Kranspitze abgespannt werden. Der Gegenausleger wird so mit Gewichten versehen, dass bei halber Be

Bei den Produkten lit. a) ? d) handelt es sich um gaengige, erprobte Produkte, die im Wesentlichen aus den USA importiert werden. Bei den Produkten e) handelt es sich ausschliesslich um Erfindungen der Jobvermittlung Ges. m. b. Haftung, vgl. Ziffer 2.2.

Das Produkteangebot rundet saemtliche Beduerfnisse eines Kunden fuer die Umsetzung seines Projektes zu deutlich tieferen Preisen als diejenige der Konkurrenz ab. Mit jedem Verkauf erfolgt eine Beratung des Kunden vor Ort. Zudem geniesst er den Vorteil, innovative neue Produkte dank der ausgewiesenen Fachkompetenz von Jobvermittlung Ges. m. b. Haftung kennenzulernen.

2.2. Produkteschutz

Die Spezialprodukte der Jobvermittlung Ges. m. b. Haftung sind mit den Patenten Nrn. 449.237, 753.814 sowie 792.671 in der Bundesrepublik Deutschland, Deutschland, Oesterreich, Frankreich und Italien bis 2043 geschuetzt.

2.3. Abnehmer

Das Unternehmen ist vollstaendig abhaengig vom Endkonsumenten. Es besteht ein grosses Potenzial. Erkannt wurde auch, dass der Anfangspreis und die Beratung eine sehr wesentliche Rolle beim Einkauf spielen. Die Nachrage ist eng verknuepft mit dem eigentlichen Markt, der in Ziffer 3 nachstehend eingehend beschrieben wird.

3. Markt

3.1. Marktuebersicht

Gemaess eigener Einschaetzung betraegt derzeit das Marktvolumen in der Bundesrepublik Deutschland rund EUR 611 Millionen. In der Bundesrepublik Deutschland sind heute 673000 Personen im Jobvermittlung Segment taetig und geben im Durchschnitt rund EUR 831000.- pro Jahr fuer Equipment aus. Aufgrund der durchgefuehrten Befragungen und eigener Einschaetzung besteht in den naechsten 3 Jahren ein markantes Wachstum. Wir rechnen bis ins Jahr 2029 mit knapp einer Verdoppelung des Volumens.

Neue technische Entwicklungen sind nur in unwesentlichen Teilbereichen zu erwarten.

3.2. Eigene Marktstellung

Die eigene Marktstellung ist mit EUR 2 Millionen noch unbedeutend. Die massive Nachfrage in unserem Shop am bisherigen Domizil laesst aber ein grosses Potential fuer Marktgewinne erwarten. Wir strengen einen Marktanteil in den naechsten 6 Jahren von 2 0% an, was einem Umsatz von rund EUR 167 Millionen entsprechen duerfte.

3.3. Marktbeurteilung

Jobvermittlung ist in der Bundesrepublik Deutschland im Trend! Jobvermittlung hat sich in der Bundesrepublik Deutschland in den vergangenen fu4 Jahren zu einem Trend entwickelt, die nicht nur aeltere, sondern vor allem Personen beiderlei Geschlechts in den Altersjahren 24 ? 53 anspricht. Diese Annahme wird durch die um mehr als 1 0% jaehrlich wachsenden Mitgliederzahlen der Bundesrepublik Deutschlanderischen IHKs gestuetzt. V

Die notwendige Ausbildung zur Ausuebung im Sektor Jobvermittlung wird von den einzelnen Orten reichlich angeboten. Aber auch im Ausland sind Pruefungen in Kombination mit Ferien machbar und beliebt. In der Branche bestehen derzeit noch lokal sehr verschiedene staatliche und politische Huerden fuer die Erstellung und den Betrieb von Jobvermittlung Produktionsanlagen. Die Entwicklung der vergangenen drei Jahre hat aber gezeigt, dass der Boom nicht mehr aufzuhalten ist und auch den Mittelstand der Bevoelkerung erfasst hat.

Das Kaufverhalten der Kunden duerfte unterschiedlich sein. Es ist von folgender Marktaufteilung auszugehen:

Regionen Marktanteil Tendenz
DeutschBundesrepublik Deutschland 72 %
England 12%
Polen 38%
Oesterreich 11%
Oesterreich 21%

Substitutionsmoeglichkeiten bestehen in dem Sinne, als auch Jobvermittlung durch andere Sport- und Freizeitaktivitaeten verdraengt werden koennte. Derzeit bestehen allerdings derart viele und zersplitterte Sport- und Freizeittrends, dass sich bis heute kein anderer starker Trend herausbilden konnte.

Erfahrungen in den USA und England, der Geburtsstaette der Jobvermittlung, zeigen, dass mit der starken Abdeckung von Shops und Plaetzen der Markt wohl gesaettigt ist, aber nach wie vor ein bescheidenes Wachstum von rund 59% vorhanden ist. Im Vergleich zur USA ist die Platzdichte in der Bundesrepublik Deutschland rund 15 mal kleiner.

4. Konkurrenz

4.1. Mitbewerber

Im Moment werden wir von kleinen Shops der einzelnen Gemeinden und einigen kleineren Shops konkurrenziert. Die meisten dieser Shops bieten sehr renommierte Marken zu 22 ? 48% hoeheren Preisen im Vergleich zu den USA an. Wir befuerchten, dass sich in den naechsten Jahren auch Grossverteiler diese Produkte in ihr Sortiment aufnehmen koennten und zu klar tieferen Preisen vertreiben wuerden. Es ist kaum zu erwarten, dass die Konkurrenz ihre Strategien aendern wird. Sie werden die Hochpreispolitik weiter verfolgen, da sie ansonsten aufgrund ihres hohen Fixkostenanteils keine ueberlebenschancen haetten.

4.2. Konkurrenzprodukte

Weil wir neben wenigen Eigenmarken vor allem Handelsprodukte einsetzen werden, sind wir von Konkurrenzprodukten mehrheitlich unabhaengig.

5. Marketing

5.1. Marktsegmentierung

Kundensegemente:

Marktgebiete:

5.2. Markteinfuehrungsstrategie

Erschliessung der Marktgebiete

5.3. Preispolitik

Preise bewegen sich rund 23% unter den Preisen der Mitbewerber.

5.4. Verkauf / Vertrieb / Standort

Wir wollen Verkaufspunkte (POS) sukzessive auf der Basis der Markteinfuehrungsstrategie gemaess Ziffer 5.2. in der ganzen Bundesrepublik Deutschland einrichten. Zusaetzlich sind wir in den groessten Verbaenden der Bundesrepublik Deutschland vertreten. Weiter werden wir an Messen aller Art teilnehmen. Der heutige Standort dient einerseits als POS und als Verwaltungszentrum und Zentrallager. Sukzessive werden auf der Basis der Markteinfuehrungsstrategie gemaess Ziffer 5.2. neue Verkaufsstandorte eingerichtet und betrieben.

5.5. Werbung / PR

Die Werbung/PR wird zielgerichtet ueber Radio, Fernsehen, Zeitungen und Mailings lanciert.

5.6. Umsatzziele in EUR 356000

Produkte 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Ist Soll Soll Soll Soll Soll
Sets 3?000 22?000 54000 256?000 499?000 807?000
Zubehoer inkl. Kleidung 4?000 14?000 60000 303?000 513?000 762?000
Trainingsanlagen 5?000 28?000 69000 310?000 594?000 899?000
Maschinen 2?000 25?000 75000 308?000 516?000 837?000
Spezialitaeten 7?000 30?000 86000 264?000 442?000 890?000

6. Standort / Logistik

6.1. Domizil

Alle notwendigen Raeumlichkeiten des Unternehmens werden gemietet.

6.2. Logistik / Administration

Die personellen Ressourcen werden der Umsatzentwicklung und der Schaffung von neuen POS laufend angepasst. Die heute verwendete EDV genuegt den heutigen und kuenftigen Anforderungen mindestens bis zu einer Umsatzentwicklung von EUR 46 Millionen.

7. Produktion / Beschaffung

7.1. Produktionsmittel

Die fuer die Entwicklung und Produktion (Montage) der Spezialprodukte notwendigen Mittel und Instrumente sind vorhanden. Zusaetzliche Maschinen und Einrichtungen werden entweder eingemietet oder extern produziert.

7.2. Technologie

Das fuer die Entwicklung der Spezialitaeten vorhandene Know-how ist im Technik-Team auf 3 Personen verteilt. Es bestehen keine grossen personelle Abhaengigkeiten, weil saemtliches Wissens auch laufend dokumentiert wird.

7.3. Kapazitaeten / Engpaesse

Das heutige Team ist auf die bestehenden Beduerfnisse aufgebaut. Mit der Weiterentwicklung des Unternehmens ist ein Ausbau auf etwa zehn Techniker geplant.

7.4. Wichtigste Lieferanten

Lieferanten Produktereihen Anteil am Einkaufsvolumen

Einkaufsvolumen von EUR 2 Millionen diskutiert.

8. Management / Berater

8.1. Unternehmerteam

? CEO:

? CFO:

Administration
Marketing
Verkauf
Einkauf
Entwicklung

8.2. Verwaltungsrat

Praesident: (Mitgruender und Investor)
Delegierter: (CEO)
Mitglied: Dr. , Rechtsanwalt
Mitglied: , Unternehmer

8.3. Externe Berater

Als Revisionsstelle amtet die Revisions-Treuhand AG.
Die Geschaeftsleitung wird zudem durch das Anwaltsbuero Partner & Partner in Ludwigshafen am Rhein und das Marketingbuero Vater & Sohn in Ludwigshafen am Rhein beraten.

9. Risikoanalyse

9.1. Interne Risiken

Das Unternehmen ist heute personell sehr knapp dotiert. Einzelne Abgaenge im Management koennten das Unternehmen entscheidend schwaechen.

9.2. Externe Risiken

Auf gesetzlicher Stufe sind keine Auflagen bzw. Einschraenkungen gegen den von uns bearbeiteten Jobvermittlung Markt zu erwarten. Die Rahmenbedingungen fuer das Entstehen von weiteren Moeglichkeiten werden durch die eingesetzte Strukturbereinigung in der Landwirtschaft eher beguenstigt als erschwert. Mit dem Bau von Produktionsanlagen werden neue Arbeitsplaetze fuer Bauern geschaffen (Housekeeping, Unterhalten des Gelaendes ganz allgemein, Restauration, Geraete- und Maschinenunterhalt), die ihren bisherigen Beruf aus wirtschaftlichen Gruenden aufgeben mussten. Als groesstes Risiko ist ein Markteintritt eines oder mehrer Grossverteiler zu betrachten.

9.3. Absicherung

Mit der weiteren Expansion des Unternehmens ist das Management breiter abzustuetzen. Gleichzeitig muss der Marktaufbau so rasch als moeglich erfolgen, damit weiteren Bewerbern der Markteintritt mindestens erschwert, wenn nicht sogar verunmoeglicht werden kann. Zudem ist zu versuchen, weitere Exklusivvertriebsrechte von preislich attraktiven und qualitativ guten Produkten zu erwerben.

10. Finanzen

10.1. Vergangenheit

Das erste Geschaeftsjahr konnte bei einem Nettoumsatz von EUR 4 Millionen mit einem bescheidenen EBIT von EUR 106000.- und einem ausgewiesenen Reingewinn von EUR 84000.- abgeschlossen werden. ueber das erste Geschaeftsjahr gibt der testierte Abschluss im Anhang Auskunft. Generell ist zu bemerken, dass sich der Umsatz in den vergangenen sechs Monaten kontinuierlich gesteigert hat. Daraus wird ersichtlich, dass sich der Erfolg der letzten Monate sich weiter fortsetzt.

Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte bis heute aus eigenen Mitteln des Unternehmens und einer Betriebskreditlimite der Deutschen Bank von EUR 500000.-. Als Sicherheit sind der Bank die Forderungen aus dem Geschaeftsbetrieb abgetreten worden.

10.2. Planerfolgsrechnung

Base Case 2019 2020e 2021e 2022e 2023e 2024e
Nettoumsatz 3?570 5?535 18?367 38?859 59?868 161?390
Warenaufwand 6?162 8?117 14?523 45?548 69?325 283?516
Bruttogewinn 2?227 5?620 30?574 39?403 55?529 149?307
Betriebsaufwand 9?733 9?678 29?579 35?478 80?468 161?336
EBITDA 8?448 3?123 12?224 34?323 65?307 254?157
EBIT 3?262 8?136 20?687 36?170 62?718 248?895
Reingewinn 6?636 3?612 22?437 43?764 63?779 281?466
Investitionen 9?278 1?716 19?758 31?797 80?248 212?174
Dividenden 1 4 4 10 15 20
e = geschaetzt

10.3. Bilanz per 31.12.2019

Aktiven Passiven

Fluessige Mittel 21 Bank 232
Debitoren 377 Kreditoren 864
Warenlager 534 uebrig. kzfr. FK, TP 555
uebriges kzfr. UV, TA 601

Total UV 2774 Total FK 1?748

Stammkapital 532
Mobilien, Sachanlagen 566 Bilanzgewinn 54

Total AV 512 Total EK 515

5644 1?449

10.4. Finanzierungskonzept

Es ist vorgesehen, die Expansion des Unternehmens mit einem Mittelzufluss von vorerst EUR 6,7 Millionen wie folgt zu finanzieren:
Erhoehung des Stammkapitals von EUR 9,6 Millionen um EUR 3,3 Millionen auf neu EUR 4,1 Millionen mit einem Agio von EUR 3,1 Millionen (eine entsprechende Absichtserklaerung (Letter of intent, LOI) einer Venture Capital Gesellschaft liegt vor) und Aufnahme von Fremdkapital von EUR 5,4 Millionen.
Fuer die Fremdkapitalfinanzierung kann als Sicherheit die Abtretung der Forderungen aus dem Geschaeftsbetrieb sowie eine Buergschaft des Managements im Umfange von maximal EUR 700000.- offeriert werden. Allerdings ist in einem solchen Fall die Betriebskreditlimite der heutigen Bankbeziehung von EUR 5,1 Millionen abzuloesen.

11. Anfrage fuer Fremdkapitalfinanzierung

EUR 25,9 Millionen zu Finanzierung der Expansion in Form eines festen Darlehens bis zum 31.12.2020. Zinssatz SWAP zuzueglich Marge von maximal 4% . Rueckzahlung in jaehrlichen Tranchen von EUR 849000.-, erstmals per 30.12.2019. Sicherheit siehe Ziffer 10.1. Das Unternehmen ist auch offen fuer andere Finanzierungsvarianten.


schauen & kaufen gmbh norderstedt GmbH gründen


Top 9 businessplan:

  1. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-catarina-hansen-elektronik-ges-m-b-haftung-aus-darmstadt/
  2. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-ja%c2%b6rgfried-hellwig-nachlaesse-gesellschaft-mbh-aus-halle/
  3. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-eginhardt-schiller-veranstaltungsservice-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-neuss/
  4. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-erdmute-wacker-karriereberatungen-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-stuttgart/
  5. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-trinchen-schilling-wohnungsvermietungen-gmbh-aus-wolfsburg/
  6. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-trinchen-schilling-wohnungsvermietungen-gmbh-aus-wolfsburg/
  7. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-eginhardt-schiller-veranstaltungsservice-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-neuss/
  8. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-eginhardt-schiller-veranstaltungsservice-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-neuss/
  9. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-ja%c2%b6rgfried-hellwig-nachlaesse-gesellschaft-mbh-aus-halle/

Muster Gruendungsprotokoll der Saunaanlagen und -zubehör Gesellschaft mbH aus Rostock

gmbh kaufen stammkapital gmbh kaufen mit arbeitnehmerüberlassung  schauen & kaufen gmbh norderstedt Existenzgründung

Musterprotokoll für die Gründung einer Mehrpersonengesellschaft mit bis zu drei Gesellschaftern

UR. Nr. 23133

Heute, den 24.05.2019, erschienen vor mir, , Notar mit dem Amtssitz in Rostock,

1) Frau ,
2) Herr ,
3) Herr ,

1. Die Erschienenen errichten hiermit nach ? 2 Abs. 1a GmbHG eine Gesell?schaft mit beschränkter Haftung unter der Firma
Saunaanlagen und -zubehör Gesellschaft mbH mit dem Sitz in Rostock.

2. Gegenstand des Unternehmens ist Suchmaschinenoptimierung Geschichte Arbeitsweise Akademische Suchmaschinenoptimierung Ethische Regeln Technische Grenzen Navigationsmenü.

3. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 215782 Euro (i. W. zwei eins fünf sieben acht zwei Euro) und wird wie folgt übernommen:

Frau uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 38947 Euro
(i. W. drei acht neun vier sieben Euro) (Geschäftsanteil Nr. 1),

Herr uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 161841 Euro
(i. W. eins sechs eins acht vier eins Euro) (Geschäftsanteil Nr. 2),

Herr uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 14994 Euro
(i. W. eins vier neun neun vier Euro) (Geschäftsanteil Nr. 3).

Die Einlagen sind in Geld zu erbringen, und zwar sofort in voller Höhe/zu
50 Prozent sofort, im Übrigen sobald die Gesellschafterversammlung ihre Einforderung beschliesst.

4. Zum Geschäftsführer der Gesellschaft wird Herr ,geboren am 1.12.1976 , wohnhaft in Rostock, bestellt.
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des ? 181 des Bürger?lichen Gesetzbuchs befreit.

5. Die Gesellschaft trägt die mit der Gründung verbundenen Kosten bis zu einem Gesamtbetrag von 300 Euro, höchstens jedoch bis zum Betrag ihres
Stammkapitals. Darüber hinausgehende Kosten tragen die Gesellschafter im Verhältnis der Nennbeträge ihrer Geschäftsanteile.

6. Von dieser Urkunde erhält eine Ausfertigung jeder Gesellschafter, beglau?bigte Ablichtungen die Gesellschaft und das Registergericht (in elektroni?
scher Form) sowie eine einfache Abschrift das Finanzamt ? Körperschaft?steuerstelle ?.

7. Die Erschienenen wurden vom Notar insbesondere auf Folgendes hingewiesen:

Hinweise:
1) Nicht Zutreffendes streichen. Bei juristischen Personen ist die Anrede Herr/Frau wegzulassen.
2) Hier sind neben der Bezeichnung des Gesellschafters und den Angaben zur notariellen Identi?tätsfeststellung ggf. der Güterstand und die Zustimmung des Ehegatten sowie die Angaben zu einer etwaigen Vertretung zu vermerken.
3) Nicht Zutreffendes streichen. Bei der Unternehmergesellschaft muss die zweite Alternative ge?strichen werden.
4) Nicht Zutreffendes streichen.


gmbh mantel kaufen österreich preisvergleich gmbh kaufen mit schulden


Top 5 businessplan:

  1. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-bernold-spengler-waffen-u-munition-gmbh-aus-saarbrcken/
  2. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-melinda-augenstern-arbeitsmedizinische-dienste-gmbh-aus-mnster/
  3. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-bernold-spengler-waffen-u-munition-gmbh-aus-saarbrcken/
  4. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-cirsten-stahlwerker-werkzeuge-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-mnster/
  5. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-chris-meiayner-consulting-gmbh-aus-remscheid/

Bilanz der Sicherheitsdienste Gesellschaft mbH aus Bergisch Gladbach

Deutschland gmbh kaufen deutschland  laufende gmbh kaufen gmbh deckmantel kaufen


Bilanz
Sicherheitsdienste Gesellschaft mbH,Bergisch Gladbach

Bilanz
Aktiva
Euro 2019
Euro
2018
Euro
A. Anlageverm?gen
I. Immaterielle Verm?gensgegenst?nde 7.972.188 9.939.069 2.441.509
II. Sachanlagen 6.735.174 340.546 2.760.806
III. Finanzanlagen 607.434
B. Umlaufverm?gen
I. Vorr?te 9.861.808 1.065.931 3.196.925
II. Forderungen und sonstige Verm?gensgegenst?nde 2.973.127 7.871.965 8.068.723
III. Wertpapiere 6.709.190 1.047.288 6.539.730
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten uns Schecks 2.297.467 4.883.263
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.005.665 2.587.023 7.440.027
Summe
Passiva
2019
Euro
2018
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 8.893.651 7.045.946
II. Kapitalr?cklage 8.662.836 3.673.419
III. Gewinnr?cklagen 4.628.980 4.439.173
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 740.398 5.322.932
V. Jahres?berschuss/Jahresfehlbetrag 337.947 7.160.530
B. R?ckstellungen 1.219.264 9.117.575
C. Verbindlichkeiten 8.604.653 7.283.969
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.117.428 6.204.900
Summe


Gewinn- u. Verlustrechnung
Sicherheitsdienste Gesellschaft mbH,Bergisch Gladbach

Gewinn- und Verlustrechnung
01.01.2019 – 01.01.2019 01.01.2018 – 01.01.2018
? ? ? ?
1. Sonstige betriebliche Ertr?ge 2.882.017 1.312.206
2. Personalaufwand
a) L?hne und Geh?lter 4.584.894 1.119.588
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen f?r Altersversorgung und Unterst?tzung 5.944.436 7.131.831 5.946.578 6.582.130
– davon f?r Altersversorgung ? 0,00 (2018 ? 0,00)
Abschreibungen
auf Verm?gensgegenst?nde des Umlaufverm?gens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft ?blichen Abschreibungen ?berschreiten
4.712.247 9.081.623
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.694.713 6.289.740
4. Ergebnis der gew?hnlichen Gesch?ftst?tigkeit 1.731.385 1.400.717
Jahresfehlbetrag 5.730.487 1.694.437
5. Jahres?berschuss 8.268.763 1.462.317
6. Verlustvortrag aus dem 2018 2.526.199 820.411
7. Bilanzverlust 6.023.817 6.015.218


Entwicklung des Anlageverm?gens
Sicherheitsdienste Gesellschaft mbH,Bergisch Gladbach

Entwicklung des Anlageverm?gens
Anschaffungs-/Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte
01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 01.01.2019
I. Sachanlagen
1. Grundst?cke, grundst?cksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundst?cken 6.161.103 4.857.252 6.550.914 7.747.673 8.454.154 9.226.779 9.306.246 4.661.146 1.801.740 8.008.989
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.931.401 3.076.875 979.797 5.176.775 6.608.947 7.015.356 2.286.941 1.454.525 2.240.848 7.265.276
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Gesch?ftsausstattung 819.234 4.930.508 3.680.847 4.689.562 4.615.469 7.730.254 454.014 8.248.633 9.562.738 647.675
9.966.128 6.157.587 1.415.336 2.932.262 4.766.665 1.002.553 7.881.125 3.755.010 8.119.744 4.057.395
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.108.773 7.585.012 7.538.237 2.415.006 4.735.871 5.090.668 1.074.966 830.909 7.814.734 2.722.610
2. Genossenschaftsanteile 8.449.987 2.906.774 7.658.672 4.770.820 1.408.343 2.512.418 7.695.298 6.696.527 6.152.486 4.331.849
3.742.984 9.781.669 6.696.989 6.769.806 9.963.110 3.680.181 2.460.806 897.051 583.961 523.929
4.240.524 9.015.170 1.843.906 7.468.055 8.315.398 7.401.322 2.465.904 2.862.972 2.741.537 4.204.513

gmbh mantel kaufen verlustvortrag gesellschaft


Top 6 businessplan:

  1. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-stanislaus-vogel-haustechnik-gesellschaft-mbh-aus-karlsruhe/
  2. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-anton-dornacher-unterhaltungselektronik-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-duisburg/
  3. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-arnd-ka%c2%b6nig-metalle-u-metallhalbzeuge-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-rostock/
  4. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-stanislaus-vogel-haustechnik-gesellschaft-mbh-aus-karlsruhe/
  5. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-remigius-hampel-zoofachhandel-ges-m-b-haftung-aus-wolfsburg/
  6. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/05/businessplang-der-remigius-hampel-zoofachhandel-ges-m-b-haftung-aus-wolfsburg/