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Zimmer in der Jugendherberge Ratzeburg im Naturpark Lauenburgische Seen.

Der Begriff Jugendherberge beschreibt im weiteren Sinne eine preisgünstige, einfache Herberge. Im engeren Sinne bezeichnet er in Deutschland eine Unterkunft des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH), in Österreich des Österreichischen Jugendherbergverbands oder -werks und in der Schweiz eine Herberge der Schweizer Jugendherbergen. International ist die englische Bezeichnung Youth Hostel üblich. Jugendherbergsähnliche Einrichtungen, die nicht einem Landesverband des internationalen Jugendherbergsverbandes Hostelling International (HI) angeschlossen sind, werden international als Hostel bezeichnet.

Kommerziell betriebene Unterkünfte, die sich an Rucksackreisende wenden, bezeichnen sich in Deutschland meist als Hostel, Backpacker Hostel oder einfach Backpackers, dürfen sich aber auch Jugendherberge nennen.

Inhaltsverzeichnis

1 Jugendherbergen in Deutschland

1.1 Geschichte
1.2 Nutzergruppen/Altersgrenzen
1.3 Ausstattung
1.4 Qualitätssteigerung
1.5 Pädagogisches Angebot
1.6 Organisation
1.7 Sonderbriefmarke/Gedenkmünze
1.8 Die Marke „Jugendherberge“

2 Youth Hostels
3 Stellung der Jugendherbergen im Verhältnis zu anderen Unterkünften
4 Verwandte Themen
5 Siehe auch
6 Literatur
7 Weblinks
8 Einzelnachweise

Jugendherbergen in Deutschland

Geschichte

Die heutige Richard-Schirrmann-Realschule; hier entstand die erste, provisorische Jugendherberge.
Zimmer der ersten Jugendherberge in der Burg Altena um 1910
Jugendherbergs-Transparent bei einem Massenaufmarsch im Jahr 1933, dem Jahr der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten

Jugendherbergen entstanden ab Anfang des 20. Jahrhunderts im Zuge der Jugendbewegung als Unterkünfte für junge Menschen, Jugendgruppen und Schulklassen. Am 26. August 1909 hatte Richard Schirrmann, ein Lehrer an der heutigen Richard-Schirrmann-Schule in Altena, erstmals die Vision einer Jugendherberge.[1] Die Idee wurde von ihm in seiner Schule 1911 realisiert.[2] Dieses Provisorium wurde 1912 durch eine Jugendherberge auf der Burg Altena oberhalb der Stadt ersetzt, die heute als Teil der dortigen Museen im Original zu besichtigen ist.[3] Daneben besteht in unmittelbarer Nähe eine Jugendherberge[4]. 1911 gab es bereits 17 Jugendherbergen, 1921 etwa 1300 und 1928 rund 2200. Sie hatten häufig große Schlafsäle und wenige kleinere Zimmer für die Betreuer.

Dank an Richard Schirrmann aus aller Welt

Mit der reisenden Jugend überschritt die Idee rasch die nationalen Grenzen Deutschlands: Überall auf der Welt entstanden Youth Hostels, die heute unter dem Dach des Weltverbandes Hostelling International mit mehr als 94 nationalen Verbänden aus 90 Ländern und über 4000 Jugendherbergen global zusammengefasst sind. Ideelle Zielsetzung ist unverändert seit fast einem Jahrhundert, neben der Förderung des Jugendreisens, das gemeinsame Eintreten für Frieden und Völkerverständigung durch den interkulturellen Austausch junger Menschen.

In Deutschland waren im Jahr 2015 mehr als 10.200.000 Übernachtungen in Jugendherbergen zu verzeichnen, dies bedeutet ein leichtes Plus zum Vorjahr. Die Mitgliederzahl im DJH stieg auf 2,4 Millionen, vor allem bei den Familienmitgliedschaften. Die Übernachtungen bestanden zu 37 Prozent aus Schulklassen, es folgten Familien mit 21 Prozent und Freizeiten mit 18 Prozent.[5]

Nutzergruppen/Altersgrenzen

Jugendherberge Nürnberg

Zur Nutzung einer Jugendherberge ist die beitragspflichtige Mitgliedschaft im Deutschen Jugendherbergswerk zwingend erforderlich. Im Gegensatz zu Hostels ist ein Gelegenheitsaufenthalt oder eine Spontanübernachtung nur bei gleichzeitigem Eintritt in das DJH möglich.

DJH-Ausweis von 1961 mit (Pflicht-)Stempeln der besuchten Herbergen

Auch heute werden Jugendherbergen noch häufig für Gruppenreisen von Jugendlichen wie zum Beispiel Klassenfahrten in Anspruch genommen. Es gibt aber auch ältere Gäste, viele Eltern bzw. Alleinerziehende mit Kindern, auch Senioren. In größeren Städten nutzen auch Geschäftsleute – beispielsweise Messebesucher – das Angebot der Jugendherbergen. Gründe dafür sind die günstigen Übernachtungspreise im Vergleich zum Hotel, aber auch der nähere Kontakt zu anderen Gästen und ein geselliger Umgang unter den Gästen. In den meisten Jugendherbergen gibt es daher heute auch kleinere so genannte „Familienzimmer“; einige Jugendherbergen haben die großen Schlafräume ganz abgeschafft. Viele Jugendherbergen stellen sich auch sonst auf ein gemischtes Publikum ein.

Seit dem Jahr 2005 dürfen auch in Bayern ältere Alleinreisende ab 27 Jahren in Jugendherbergen übernachten. Allerdings werden Jugendliche sowie Jugend- und Schülergruppen weiterhin vorrangig berücksichtigt. Der bayerische Landesverband des DJH begründet dies mit der Zweckbindung von Investitionszuschüssen der bayerischen Staatsregierung an den Landesverband. Zudem sei eine „direkte Konkurrenz zum kommerziellen Beherbergungsgewerbe […] aufgrund der direkten und indirekten Subventionen nicht zu vertreten“.

Bei internationalen Hostels ist die Nutzergruppe sowie eine etwaige Altersbeschränkung abhängig von der Art des Hostels und den dort festgelegten Regeln. Ein Teil der Unterkünfte nutzt eine strikte Unter-35-Jahre-Regelung, während andere Hostels die Räume nach dem Alter aufteilen. Eine einheitliche Vereinbarung gibt es nicht.

Ausstattung

Der typische Nesselschlafsack und die Anweisung zum Deckenfalten (um 1975):
„[…] Wie fröhlich ist der Wandersmann, wenn er sein Bett gut bauen kann!“

Jugendherbergen besitzen immer Gemeinschaftseinrichtungen wie Speiseraum, Bistro oder Cafeteria, Sporteinrichtungen, Aufenthaltsräume und ähnliches und werben manchmal mit besonderen Angeboten und Ausstattungen wie Tagungs- und Seminarräumen, einer besonderen Eignung für Familien oder speziellen Kursangeboten (z. B. Erlebnispädagogik, Sprachkurse).

Insbesondere bei den Jugendherbergen im ländlichen Raum befinden sich ein großes Gelände mit Spielplatz, Sportmöglichkeiten (Fußballplatz, Basketballplatz, Tischtennis, Volleyballfeld etc.) und meist auch einem Grill- und Lagerfeuerplatz direkt am Haus, durch Kontakte mit örtlichen Vereinen ergeben sich üblicherweise auch Möglichkeiten, kommunale Sporteinrichtungen zu nutzen.

Ein besonderer Schwerpunkt bei Investitionen in die Gebäude wurde in den letzten Jahrzehnten sowohl in die Schaffung von Zimmern mit geringerer Bettenanzahl als auch im Bereich der Sanitärausstattung gesetzt. Deshalb gibt es inzwischen in vielen Jugendherbergen auch sehr gut ausgestattete Zwei- und Vierbettzimmer mit Dusche und Toilette.

Eine Jugendherberge ist kein Hotel. Die Gäste beziehen ihre Betten selbst und ziehen diese vor der Abreise wieder ab. Handtücher sind in der Regel selbst mitzubringen oder können gegen ein geringes Entgelt gemietet werden. In einigen Häusern gibt es am Tag eine Schließzeit von einigen Stunden, die vor allem für die notwendigen Reinigungsarbeiten der sanitären Räume genutzt wird.

Qualitätssteigerung

Jugendherberge Bad Bergzabern

Seit vielen Jahren und an vielen Orten wird die Qualität von Jugendherbergen verbessert. Viele Jugendherbergen, vor allem in Großstädten, wurden komplett renoviert oder neu gebaut und weisen nun einen hohen Komfort auf. Im Jahr 2016 wurden insgesamt sieben Jugendherbergen komplett modernisiert oder neu eröffnet.

Parallel mit dem Ansteigen des Niveaus wurden auch die Übernachtungskosten angepasst. Im Jahr 2016 liegt der Durchschnittspreis für eine Übernachtung mit Frühstück und Bettwäsche bei 21,50 Euro. Für Kinder gelten ermäßigte Sätze. Eine warme Mahlzeit kostet zwischen 4 und 5 Euro, ein Lunchpaket weniger.[6]

Pädagogisches Angebot

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Jugendherbergen und kommerziellen Einrichtungen, wie beispielsweise Hotels, Pensionen oder Campingplätze, liegt in der pädagogischen Ausrichtung von Jugendherbergen als Partner der Jugendarbeit und der Schulen. Neben dem Unterhalt von Gemeinschaftseinrichtungen und -unterkünften unterstützen die Jugendherbergen Lehrer und Jugendgruppenleiter mit Hilfe von Programmangeboten bei der Einübung sozialen Lernens in der Schulklasse beziehungsweise Gruppe. Ferner gibt es ein so genanntes Leiterzimmer, in dem sich die Gruppenleiter und Lehrer treffen können, um gemeinsam Ideen und Konzepte auszutauschen.

An einigen Standorten werden zur Profilierung der Jugendherberge fachliche Schwerpunkte der erlebnis- oder freizeitpädagogischen Jugendarbeit gesetzt, mit Schlagworten wie Umwelt- oder Kulturstudienplätze, Gut-Drauf-Jugendherbergen, Graslöwen-Freizeit- oder Klassenfahrt-Jugendherbergen. Jugendherbergen werden so zu Spiel- und Entfaltungsräumen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Vor Ort wird die sozialpädagogische Arbeit der Jugendherbergen unterstützt durch Kooperationen mit lokalen Trägern der Jugendhilfe, der freien und verbandlichen Jugendarbeit und der Schulen, sowie durch ehrenamtliche Helfer.

Organisation

In Deutschland sind 466 Jugendherbergen im Deutschen Jugendherbergswerk (DJH), einem gemeinnützigen eingetragenen Verein, organisiert und arbeiten nach einheitlichen Qualitätsstandards. Dieser „Hauptverband“ ist selbst nicht Eigentümer von Jugendherbergen, sondern sorgt für die ideelle Einheit, führt
Zertifizierungsverfahren
durch (z. B. für Studienplätze[7][8]), organisiert den internationalen Austausch mit anderen Jugendherbergsverbänden, schult die Jugendherbergsmitarbeiter in Leitungsfunktionen und übernimmt zentrale Verwaltungsaufgaben für die ebenfalls gemeinnützigen Landesverbände.

Betreiber und meist auch Eigentümer der einzelnen Jugendherbergen sind die 14 Landesverbände des DJH, hinzu kommen eine Reihe freier Träger, oftmals Gemeinden, Städte oder Jugendverbände, die ihre Häuser nach den Bedingungen des DJH als Jugendherberge zur Verfügung stellen.

Sonderbriefmarke/Gedenkmünze

Mit einer 55-Cent-Briefmarke ‚100 Jahre Jugendherbergen‘ und einer 10-Euro-Silber-Gedenkmünze (Prägestätte Karlsruhe, Gewicht 18 Gramm) würdigte die Bundesrepublik Deutschland das Jubiläum des DJH. Erstausgabetag war der 13. August 2009.

Die Marke „Jugendherberge“

Der Schutz des Begriffs „Jugendherberge“ als Wortmarke des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) war jahrelang umstritten. Das DJH hatte die Marke im Jahr 1998 eintragen lassen.

So hat das Oberlandesgericht München im April 2005 einem Unterlassungsanspruch des DJH gegen einen Münchener Hostelier Recht gegeben. Dieser hatte Werbung im Internet mit dem Wort „Jugendherberge“ betrieben. Die Richter waren der Auffassung, dieses Verhalten sei nach dem Markenrecht sittenwidrig, irreführend und fange Kunden ab (AZ. 29 U 5753/04).[9]

Nach fünf Jahren Rechtsstreit zwischen dem Kläger A&O Hotels and Hostels und dem DJH ordnete das Bundespatentgericht (Az.: 25 W(pat) 8/06) im Januar 2009 an, die Marke „Jugendherberge“ zu löschen.[10] Hiergegen hat das DJH Beschwerde beim Bundesgerichtshof eingereicht, so dass der Name zunächst weiter geschützt blieb und der Rechtsstreit in eine neue Runde ging.[11]
Mit einem Beschluss vom BGH vom 17. September 2009 wurde die Beschwerde des DJH abgelehnt. Die Marke Jugendherberge ist damit endgültig gelöscht.[12]

Das DJH berief sich darauf, die Bezeichnung in die deutsche Sprache eingeführt zu haben und den Begriff nur für die eigenen Unterkünfte verwenden zu wollen, die hohen Qualitätsanforderungen entsprechen.[13] Der Kläger war der Meinung, dass der Begriff ein allgemein beschreibender Teil der deutschen Sprache geworden ist. Insbesondere ergebe die Suche im Wörterbuch für den englischen Begriff „youth hostel“ stets die Übersetzung „Jugendherberge“, so dass private Anbieter benachteiligt seien.

Neue Jugendherbergen in Deutschland. Die Jugendherberge Leutesdorf am Rhein ist ein ehemaliges Kloster und wurde 2015 zur Jugendherberge umgebaut. Jugendherberge Dortmund – 2015 komplett modernisiert. Die Jugendherberge Leer wurde im Mai 2012 als Integrationsbetrieb nach Komplettsanierung wieder eröffnet.

Youth Hostels

Raum eines japanischen Youth Hostels

Youth Hostel ist die englischsprachige Bezeichnung für Jugendherberge. Daher bezeichnet das Wort in englischsprachigen Ländern wie Neuseeland, Australien, Großbritannien oder Südafrika Herbergen des jeweiligen Jugendherbergsverbandes. Die 21 Youth Hostels in der Republik Irland firmieren unter dem gälischen Namen An Óige („Jugend“).

Stellung der Jugendherbergen im Verhältnis zu anderen Unterkünften

Jugendherbergen werden als gemeinnützig anerkannt und müssen weder Körperschaftssteuer noch Gewerbesteuern zahlen. Auch im Umsatzsteuergesetz werden sie von der Steuer ausgenommen, da sie als freie Träger der Jugendhilfe öffentliche Aufgaben wahrnehmen.

Da sich die Häuser des Deutschen Jugendherbergswerks nur noch wenig von denen ähnlicher, privater Unternehmen unterscheiden und die Preise gelegentlich sogar höher liegen als bei privatwirtschaftlich geführten Beherbergungsbetrieben, gibt es vielfach Kritik an ihrer bevorzugten Stellung. Dies gilt besonders, seit sich um die Jahrtausendwende viele neue Jugendunterkünfte (Hostels) in Deutschland etabliert haben.

Gleichzeitig verhalten sich die Jugendherbergen des Deutschen Jugendherbergswerkes immer stärker marktorientiert. So sind viele Jugendherbergen auf kommerziellen Plattformen buchbar und ähnliche Produkte werden über andere Vertriebswege angeboten. Mit dieser Begründung greift die gewerbliche Konkurrenz immer stärker die (steuerlichen) Privilegien des DJH an, unter anderem auch durch eine Beschwerde bei der EU-Kommission wegen unzulässiger Beihilfen.[14]

Verwandte Themen

Gastgeberdienste sind preisliche Alternativen zu Jugendherbergen
Hostels sind preisgünstige, sehr einfache Unterkünfte
Jugendburgen sind alternative Unterkünfte für Pfadfinder und andere Jugendbewegte.
Kinder- und Jugenderholungszentren (KiEZ) sind preisgünstige Unterkünfte speziell für Kinder- und Jugendgruppen

Siehe auch

Jugendherbergen in Österreich
Schweizer Jugendherbergen
Liste der Jugendherbergen in der DDR

Literatur

Eva Kraus: Das Deutsche Jugendherbergswerk 1909–1933. Programm – Personen – Gleichschaltung. Berlin 2013, ISBN 978-3-86386-488-0.
Jürgen Reulecke, Barbara Stambolis (Hrsg.): 100 Jahre Jugendherbergen 1909–2009. Anfänge – Wandlungen – Rück- und Ausblicke. Klartext Verlag, Essen 2009, ISBN 978-3-89861-990-5.[15]
Reyk Seela: Mythos Jugendherberge: das Jugendherbergswerk in Thüringen – ein historischer Abriss. Festschrift zum 20. Jubiläum der Wiedergründung des DJH-Landesverbandes Thüringen. Bussert & Stadeler, Jena / Plauen / Quedlinburg 2011, ISBN 978-3-942115-12-4.
Eberhard Harms: Jugendherbergen von 1945 bis 1955, 10 Jahre Wandel, Kontinuität und Wiederaufbau, Sutton. Erfurt 2005, ISBN 978-3-89702-744-2.
Beatrice Härig: Selfie mit Ritterrüstung. Jugendherbergen im 21. Jahrhundert. in: Monumente Magazin Juni 2018, S. 66–73

Weblinks

 Commons: Jugendherbergen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Jugendherberge – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Literatur zum Thema Jugendherberge im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Eva Kraus: Jugendherbergen In: Historisches Lexikon Bayerns (24. Juni 2013)
BGH Beschluss zur Marke Jugendherberge
Jugendherbergen des DJH in Deutschland
Jugendherbergen in Österreich – Österreichischer Jugendherbergsverband
Schweizer Jugendherbergen
Internationaler Jugendherbergsverband

Einzelnachweise

↑ focus.de: Der Charme von Stockbetten

↑ Kölner Stadt-Anzeiger vom 9. März 1921

↑ http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3967713,00.html

↑ https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/altena-burg-343/portraet/

↑ DJH-Jahresbericht

↑ www.jugendherberge.de (Memento des Originals vom 17. März 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jugendherberge.de

↑ Profil: Umwelt-Jugendherbergen

↑ Profil: Kultur-Jugendherbergen

↑ Meta-Tags – Jugendherberge

↑ Jugendherberge für alle@1@2Vorlage:Toter Link/archiv.sueddeutsche.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Süddeutsche Zeitung, 29. Januar 2009.

↑ Bundesgerichtshof soll Streit um Marke «Jugendherberge» klären, beck-aktuell-Redaktion (Verlag C. H. Beck) 10. Februar 2009.

↑ Löschungsverfahren Jugendherberge@1@2Vorlage:Toter Link/www.100-jahre-sind-genug.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (MS Word; 128 kB), Rechtsanwalt Stelzner, 10. August 2009.

↑ Die Marke „Jugendherberge“ auf www.jugendherberge.de (Memento des Originals vom 21. Februar 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jugendherberge.de

↑ www.welt.de: Berlin für Subventionierung von Jugendherbergen, abgerufen 22. Oktober 2014

↑ Vgl. Ulrich Linse: Rezension zu: Reulecke, Jürgen; Stambolis, Barbara (Hrsg.): 100 Jahre Jugendherbergen 1909–2009. Anfänge – Wandlungen – Rück- und Ausblicke. Essen 2009. In: H-Soz-u-Kult, 22. Dezember 2009.

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4162836-6 (OGND, AKS)

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Muster Gruendungsprotokoll der Krankenkassen Gesellschaft mbH aus Mönchengladbach

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Musterprotokoll für die Gründung einer Mehrpersonengesellschaft mit bis zu drei Gesellschaftern

UR. Nr. 58089

Heute, den 20.07.2019, erschienen vor mir, , Notar mit dem Amtssitz in Mönchengladbach,

1) Frau ,
2) Herr ,
3) Herr ,

1. Die Erschienenen errichten hiermit nach ? 2 Abs. 1a GmbHG eine Gesell?schaft mit beschränkter Haftung unter der Firma
Krankenkassen Gesellschaft mbH mit dem Sitz in Mönchengladbach.

2. Gegenstand des Unternehmens ist Camper Navigationsmenü.

3. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 137265 Euro (i. W. eins drei sieben zwei sechs fünf Euro) und wird wie folgt übernommen:

Frau uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 32492 Euro
(i. W. drei zwei vier neun zwei Euro) (Geschäftsanteil Nr. 1),

Herr uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 76204 Euro
(i. W. sieben sechs zwei null vier Euro) (Geschäftsanteil Nr. 2),

Herr uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 28569 Euro
(i. W. zwei acht fünf sechs neun Euro) (Geschäftsanteil Nr. 3).

Die Einlagen sind in Geld zu erbringen, und zwar sofort in voller Höhe/zu
50 Prozent sofort, im Übrigen sobald die Gesellschafterversammlung ihre Einforderung beschliesst.

4. Zum Geschäftsführer der Gesellschaft wird Herr ,geboren am 3.5.1988 , wohnhaft in Mönchengladbach, bestellt.
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des ? 181 des Bürger?lichen Gesetzbuchs befreit.

5. Die Gesellschaft trägt die mit der Gründung verbundenen Kosten bis zu einem Gesamtbetrag von 300 Euro, höchstens jedoch bis zum Betrag ihres
Stammkapitals. Darüber hinausgehende Kosten tragen die Gesellschafter im Verhältnis der Nennbeträge ihrer Geschäftsanteile.

6. Von dieser Urkunde erhält eine Ausfertigung jeder Gesellschafter, beglau?bigte Ablichtungen die Gesellschaft und das Registergericht (in elektroni?
scher Form) sowie eine einfache Abschrift das Finanzamt ? Körperschaft?steuerstelle ?.

7. Die Erschienenen wurden vom Notar insbesondere auf Folgendes hingewiesen:

Hinweise:
1) Nicht Zutreffendes streichen. Bei juristischen Personen ist die Anrede Herr/Frau wegzulassen.
2) Hier sind neben der Bezeichnung des Gesellschafters und den Angaben zur notariellen Identi?tätsfeststellung ggf. der Güterstand und die Zustimmung des Ehegatten sowie die Angaben zu einer etwaigen Vertretung zu vermerken.
3) Nicht Zutreffendes streichen. Bei der Unternehmergesellschaft muss die zweite Alternative ge?strichen werden.
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Entwicklung der weltweiten Jährlichen Automobilproduktion von 9500 Stück im Jahr 1900 auf heute nahezu 100 Millionen, das Zehntausendfache; die Weltkriegsjahre sind schwarz, Jahre weltweiter Wirtschaftskrisen grün gefärbt, 2014 und 2015 sind geschätzt. (→Tabelle). Zu beachten: logarithmische Darstellung!

Die Automobilindustrie ist ein Industriezweig, der sich der Massenproduktion von Automobilen (Automobilfertigung) und anderen Kraftfahrzeugen widmet. Sie entstand nach der Erfindung des Automobils 1885 durch Carl Benz gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

Nach der Jahrhundertwende erlebte sie durch die von Ransom Eli Olds und vor allem von Henry Ford entwickelte Massenproduktion von Kraftfahrzeugen einen bedeutenden Aufschwung, der insgesamt, wenn auch schwächer werdend, bis heute anhält – unterbrochen vor allem durch die beiden Weltkriege und die Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre sowie in geringerem Maße die Ölkrisen der 1970er-Jahre und die Finanzkrise ab 2007.

1950 wurden erstmals mehr als 10 Millionen Fahrzeuge produziert, mehr als das Tausendfache von 1900. Seitdem stellt die Automobilindustrie in vielen Industrieländern wie den Vereinigten Staaten, Japan, Deutschland und Südkorea einen der bedeutendsten Industriezweige dar. In einem der nächsten Jahre wird das Überschreiten der 100-Millionen-Grenze erwartet.

In der Europäischen Union (EU-25) erwirtschaftete die Automobilindustrie im Jahr 2001 einen Umsatz von 643,550 Milliarden Euro, davon allein 264,525 Milliarden Euro oder 41,1 Prozent in Deutschland. Dafür beschäftigte sie rund 2.168.400 Mitarbeiter, darunter 863.201 oder 39,8 Prozent in Deutschland.[1]

Inhaltsverzeichnis

1 Geschichte und Bedeutung

1.1 Bedeutende Marken
1.2 Marken reiner Nutzfahrzeughersteller

2 Statistiken weltweit

2.1 Weltgrößte Autohersteller nach Stückzahl und Umsatz
2.2 Wert der Automobilmarken 2010
2.3 Fahrzeugneuzulassungen

3 Statistiken nach Ländern

3.1 Beschäftigte in der Automobilindustrie in der EU
3.2 Autoindustrie in Deutschland
3.3 Autoindustrie in Japan
3.4 Autoindustrie in Österreich
3.5 Autoindustrie in Polen 2009
3.6 Autoindustrie in der Schweiz
3.7 Autoindustrie in der Slowakei
3.8 Autoindustrie in Südkorea
3.9 Autoindustrie in den USA

4 Kritik von Umweltverbänden
5 Umbrüche
6 Siehe auch
7 Literatur
8 Weblinks
9 Einzelnachweise

Geschichte und Bedeutung

Kaum ein anderes industrielles Massenprodukt veränderte den Alltag der Menschheit mehr als das Automobil. Seit dessen Erfindung gab es mehr als 2.500 Unternehmen, die Automobile herstellten. Viele davon, die im 19. Jahrhundert Eisenwaren oder Stahl produzierten, begannen Mitte des Jahrhunderts mit der Produktion von Waffen oder Fahrrädern und entwickelten dadurch die nötigen Kenntnisse, die Jahrzehnte später im Automobilbau benötigt wurden.

Nicht alle entwickelten sich zu großen Massenherstellern und zahlreiche verschwanden früher oder später wieder vom Markt. Dennoch kam und kommt es auch heute noch zu Neugründungen von Automobilherstellern. Diese erfolgen in unterschiedlichsten Marktsegmenten, doch in der Regel mit dem Ziel vergleichsweise geringer Stückzahlen für eine Marktnische, zum Beispiel Spezialfahrzeuge, exklusive Sportwagen oder Leichtelektromobile. Deren Fertigungsweise ist üblicherweise die Manufaktur, so dass sie nicht zur Automobilindustrie im engeren Sinne (der Massenproduktion) gehören.

Bei den Massenherstellern kam es schon bald, nachdem sich diese herausgebildet hatten, zu Fusionen und Unternehmensübernahmen. Bekanntes Beispiel ist der Verkauf der Adam Opel AG durch die Eigentümer an General Motors im Jahr 1929. Noch 1928 war Opel mit 44 Prozent aller produzierten Kraftfahrzeuge größter Fahrzeughersteller im Deutschen Reich. Auf diese und andere Weise kam es in der Automobilindustrie trotz des grundsätzlich andauernden Wachstums im Laufe der Zeit zu einer starken Marktbereinigung und Unternehmenskonzentration, so dass heute eine überschaubare Anzahl von Herstellern den Weltmarkt dominiert.

Mit dem Wachstum und dem gleichzeitigen abnehmenden Eigenwertschöpfungsanteil der Hersteller entwickelte sich auch eine bedeutende Zulieferindustrie.

Trotz der zahlreichen Zusammenschlüsse, Unternehmensaufgaben oder Liquidationen blieben viele Marken in der Automobilindustrie erhalten, zum Beispiel die von Opel. So beherbergt heute allein die Volkswagen AG unter ihrem Dach mehr als zehn Marken ehemals eigenständiger Unternehmen.

Bei der Produktion von Elektroautos sind die Hürden für den Einstieg in die Automobilbranche deutlich geringer als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren.[2] So kam es beispielsweise 2016 besonders in China zur Gründung von rund 200 Elektro-Startups.[3]

Bedeutende Marken

Alfa Romeo (Italien)
Audi (Deutschland)
BMW (Deutschland)
Brilliance (China)
Chery (China)
Chevrolet (USA)
Chrysler (USA)
Citroën (Frankreich)
Dacia (Rumänien)
Dodge (USA)
DS (Frankreich)
FAW (China)
Ferrari (Italien)
Fiat (Italien)
Ford (USA)
Honda (Japan)
Hyundai (Südkorea)
Kia (Südkorea)
Lada (Russland)
Lancia (Italien)

Maruti (Indien)
Maserati (Italien)
Mazda (Japan)
Mercedes-Benz (Deutschland)
Mitsubishi (Japan)
Nissan (Japan)
Opel (Deutschland)
Porsche (Deutschland)
Peugeot (Frankreich)
Renault (Frankreich)
Seat (Spanien)
SAIC (China)
Škoda Auto (Tschechien)
Smart (Deutschland)
Subaru (Japan)
Suzuki (Japan)
Tata (Indien)
Tesla (USA)
Toyota (Japan)
Volkswagen (Deutschland)
Volvo (Schweden)

Marken reiner Nutzfahrzeughersteller

Siehe auch: Liste von Nutzfahrzeugherstellern

Es existiert eine große Vielzahl von Nutzfahrzeughersteller, die keine Personenkraftwagen produzieren. Einige bedeutende sind:

Iveco (Italien)
MAN (Deutschland)
Scania (Schweden)

Statistiken weltweit

Weltgrößte Autohersteller nach Stückzahl und Umsatz

Hauptartikel: Liste der größten Kraftfahrzeughersteller

Aufgeführt sind alle Unternehmen mit einer Produktion von mehr als einer Million Fahrzeugen.[4] Zugleich wurden die Umsätze der produktionsstärksten Autokonzerne in den Jahren 2008, 2012 und 2013 aufgeführt, die zu teils deutlich anderen Reihenfolgen führen.[5]

Rang
Unternehmen
Land
Stückzahl
2014
davon
Pkw
Umsatz
2008
(Mrd. $)
Umsatz
2012
(Mrd. €)
Umsatz
2013
(Mrd. €)
Umsatz
2018
(Mrd. €)

1.
Toyota Motor Corporation
Japan Japan
10.475.338
8.788.018
204,800
151,443
172,367
210

2.
Volkswagen AG
Deutschland Deutschland
9.894.891
9.766.293
167,900
192,676
197,007
230,7

3.
General Motors Company
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
9.609.326
6.643.030
149,000
110,561
112,863
118

4.
Hyundai Motor Group
Korea Sud Südkorea
8.008.987
7.628.779
40,100
52,641
54,410
74

5.
Ford Motor Company
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
5.969.541
3.230.842
146,300
96,984
106,684
127,5

6.
Nissan Motor Company
Japan Japan
5.097.772
4.279.030
88,700
65,369
70,115
90

7.
Fiat Chrysler Automobiles
Italien Italien
4.865.758
1.904.618
53,100
35,566
35,593
110,9

8.
Honda Motor Company
Japan Japan
4.513.769
4.478.123
94,240
65,868
79,543
106

9.
Suzuki Motor Corporation
Japan Japan
3.016.710
2.543.077
k. A.
17,520
19,553
k. A

10.
Groupe PSA
Frankreich Frankreich
2.917.046
2.521.833
56,300
55,446
54,090
k. A

11.
Groupe Renault
Frankreich Frankreich
2.761.969
2.398.555
44,500
41,270
40,932
k. A

12.
BMW Group
Deutschland Deutschland
2.165.566
2.165.566
46,700
76,848
76,058
98,7

13.
Shanghai Automotive Industry Corporation
China Volksrepublik Volksrepublik China
2.087.949
1.769.837
k. A.
k. A.
k. A.
k. A

14.
Daimler AG
Deutschland Deutschland
1.973.270
1.808.125
141,200
114,297
117,982
164

15.
Chongqing Changan Automobile Company
China Volksrepublik Volksrepublik China
1.447.017
1.089.179
k. A.
k. A.
k. A.
k. A

16.
Mazda Motor Corporation
Japan Japan
1.328.426
1.261.521
28,800
14,847
18,027
k. A

17.
Dongfeng Motor Corporation
China Volksrepublik Volksrepublik China
1.301.695
745.765
k. A.
k. A.
k. A.
k. A

18.
Mitsubishi Motors Corporation
Japan Japan
1.262.342
1.199.823
k. A.
12,408
14,165
k. A

19.
Beijing Automotive Industry Holding
China Volksrepublik Volksrepublik China
1.115.847
538.027
k. A.
k. A.
k. A.
k. A

20.
Tata Motors
Indien Indien
945.113
614.247
k. A.
k. A.
k. A.
k. A

Wert der Automobilmarken 2010

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Von 2009 auf 2010 büßten alle Automobilmarken der Welt zusammen 15 % an Markenwert ein. Demnach war die wertvollste Marke der Automobilindustrie im Jahre 2010 die von BMW, Kernmarke des nach Umsatz zuletzt nur siebtplatzierten und nach Stückzahlen nur auf Platz 14 rangierenden Herstellers. Der nach Stückzahlen größte Produzent der Welt, Toyota, folgte mit seiner Kernmarke nahezu gleichauf auf Rang 2, während die zuletzt umsatzstärkste Volkswagen AG mit der wichtigsten ihrer zahlreichen Marken nur den achthöchsten Wert weltweit erreichte, noch knapp überflügelt von der Marke Ford. Allerdings ist zu beachten, dass Volkswagen allein mit seinen beiden Sportmarken Porsche auf Rang fünf und Audi auf Rang neun gleich zwei weitere Top-10-Marken unter seinem Konzerndach vereint, mit denen zusammen er die hohen Markenwerte von BMW und Toyota noch übertrifft.

Fahrzeugneuzulassungen

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Kraftfahrzeuge pro 1.000 Einwohner

In Westeuropa wurden im Jahr 2003 14.208.250 Personenkraftwagen erstmals für den Verkehr zugelassen. Weltweit waren es 56,3 Millionen Automobile. Während die Nachfrage nach Personenkraftwagen mit nur 1 % Wachstum fast stagniert wurden über 6 % mehr Nutzfahrzeuge gegenüber dem Jahr 2002 abgesetzt. Dieser Zuwachs spielt sich zumeist in den so genannten Entwicklungs- und Schwellenländern ab, mit China als Vorreiter im Wachstumsmarkt, wo gegenüber dem Jahr 2002 35 % mehr Automobile in den Verkehr gebracht wurden. Im Jahr 2006 wurden in den USA 16 Millionen Neuwagen verkauft, in China waren es 4 Millionen und in Indien eine Million.

Siehe auch: Geschichte der Automobilindustrie Chinas und Wirtschaftszahlen zum Automobil

Statistiken nach Ländern

Siehe auch: Fahrzeugproduktion nach Ländern

Beschäftigte in der Automobilindustrie in der EU

Land
Beschäftigte 2010[6]
Beschäftigte 2012[7]

Deutschland Deutschland
749.000 (34,6 %)
812.514 (35,4 %)

Frankreich Frankreich
225.000 (10,4 %)
243.779 (10,6 %)

Italien Italien
171.000
162.865

Polen Polen
149.000
156.865

Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
136.000
146.000

Tschechien Tschechien
140.000
143.227

Spanien Spanien
141.000
134.605

Rumänien Rumänien
117.000
131.084

Ungarn Ungarn
65.000
69.245

Schweden Schweden
66.000
66.836

Slowakei Slowakei
51.000
61.571

Belgien Belgien
35.000
38.432

Osterreich Österreich
29.000
31.555

Portugal Portugal
30.000
30.021

Niederlande Niederlande
20.000
19.527

weitere EU-Staaten
42.000
48.290

Europäische Union
2.166.000 (100 %)
2.296.416 (100 %)

Autoindustrie in Deutschland

Chefs großer Automobilfirmen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Elektromobilitätsgipfel 2013 in Berlin. V.l.n.r: Neumann (Opel), Varin (ehemals PSA), Zetsche (Daimler), Wan Gang (China)

Die Automobilindustrie ist, gemessen am Umsatz, der mit Abstand bedeutendste Industriezweig Deutschlands. Im Jahr 2008 wurden 345,9 Mrd. € erwirtschaftet. Die nächst umsatzstärkste Branche, der Maschinenbau, brachte es auf 225,5 Mrd. €. Rund 747.000 Personen waren 2009 in der Automobilindustrie hierzulande beschäftigt.[8] Die Branche steuert mit rund 40 % den deutlich größten Anteil an den gesamten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der deutschen Wirtschaft bei. Dies waren im Jahr 2009 ca. 22,1 Mrd. €.[9] Ihr Exportüberschuss macht weit über die Hälfte des gesamten Exportüberschusses Deutschlands aus.[10]

Deutschland ist nach China und den USA der drittgrößte Pkw-Produzent der Welt. Im Jahr 2010 wurden 5,55 Mio. Pkw produziert.[11] Charakteristisch an der hiesigen Pkw-Produktion ist ihre starke Exportorientierung. Während Japan, aber vor allem China und die USA stärker für das Inland produzieren, gehen von der deutschen Pkw-Produktion rund 69 % ins Ausland – die weltweit höchste Pkw-Exportquote.[12] Nach der Anzahl der verkauften Fahrzeuge wechseln sich daher Japan und Deutschland seit Jahren als Pkw-Exportweltmeister ab. Geht es jedoch nach dem Wert des Pkw-Exports, so liegt Deutschland mit weitem Abstand vor Japan, weil im Ausland insbesondere seine großen und hochpreisigen Fahrzeuge nachgefragt werden.[13]

Automobilproduktion, Kraftfahrzeugbestand und Neuzulassungen in Deutschland:
Siehe Details unter Wirtschaftszahlen zum Automobil.

Autoindustrie in Japan

Der heimische Automobilbau in Japan begann, als Fusazō Mori (森 房造, Mori Fusazō) 1903, nachdem er auf einer Messe US-Automobile gesehen hatte, Torao Yamaba (山羽 虎夫, Yamaba Torao) mit dem Bau eines Busses beauftragte.[14] Das Ergebnis war der „Yamaba-Dampfbus“ (山羽式蒸気バス, Yamaba-shiki jōki basu) von 1904.[15] Das erste benzingetriebene Fahrzeug folgte 1907[14] auf Geheiß von Prinz Takehito Arisugawa durch Shintarō Yoshida (吉田 真太郎, Yoshida Shintarō) und Komanosuke Uchida (内山 駒之, Uchida Komanosuke), die sich vom französischen Darracq inspirieren ließen. Von diesem, nach den Geräuschen die es machte, Takurī (タクリー号, Takurī-gō) genannten Fahrzeug wurden 10 Exemplare gefertigt.[16] 1923 oder 1925 begann Jun’ya Toyokawa (豊川 順弥, Toyokawa Jun’ya), der Gründer des Unternehmens Hakuyōsha (白楊社), mit der Produktion des Ōtomo (オートモ号, Ōtomo-gō),[17] der das erste Exportfahrzeug Japans werden sollte.[14]

Absatz und Marktanteile nach Herstellern in Japan 2005[18]

Unternehmen
Pkw + Lkw
Anteil
Pkw
Anteil
Lkw
Anteil %

Toyota
1.719.060
29,3 %
1.519.980
32,0 %
194.012
17,8 %

Nissan
842.133
14,4 %
718.295
15,1 %
120.187
11,0 %

Honda
709.782
12,1 %
661.450
13,9 %
48.332
4,4 %

Suzuki
704.099
12,0 %
551.215
11,6 %
152.884
14,0 %

Daihatsu *
605.600
10,3 %
445.609
9,4 %
155.545
14,3 %

Mazda
295.128
4,9 %
233.092
4,9 %
51.226
4,7 %

Mitsubishi
256.228
4,4 %
187.380
3,9 %
68.848
6,3 %

Fuji
248.400
4,2 %
162.184
3,4 %
84.216
7,7 %

*) Daihatsu Motor Co., Ltd. ist seit 1967 eng mit der Toyota Motor Co., Ltd. und Toyota Motor Sales Co., Ltd. verbunden

Autoindustrie in Österreich

Österreichs Autoindustrie blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits um 1900 wurde von Gräf & Stift der Vorderradantrieb erfunden, und die Steyr-Werke zählten in den 1930er-Jahren mit zu den führenden Autoherstellern Europas. Nicht zuletzt durch den Zweiten Weltkrieg und durch Fehlentwicklungen scheiterten allerdings sämtliche österreichische Hersteller in den Nachkriegsjahrzehnten und wurden infolgedessen aufgekauft (Steyr Daimler Puch, Gräf & Stift, Puch, …) oder mussten schließen.

Auf Grund dieser Schließungen und der geringer werdenden Bedeutung innerhalb der Gesamtwirtschaft kam es zu Bemühungen durch den damaligen Bundeskanzler Bruno Kreisky einen Austro-Porsche zu bauen, also wieder eine schlagkräftige Autoindustrie aufzubauen. Dieser Aufschwung begann durch die Ansiedlung des Motorenwerkes in Wien-Aspern von General Motors. Heute spielt die Autoindustrie in Österreich nach wie vor eine sehr wichtige Rolle. Bald wurden wertmäßig mehr Autozulieferteile exportiert als fertige Fahrzeuge importiert. Denn aufgrund vorhandenen Know-hows und einem hohen Innovationsgrad investieren internationale Autokonzerne, allen voran BMW in Steyr oder MAGNA in Graz, immer wieder in österreichische Standorte. Mittlerweile existieren 3 Autocluster (AC Styria mit 180 Unternehmen, darunter auch slowenische, kroatische und ungarische Unternehmen. 30.000 von den 44.000 Mitarbeitern sind in Österreich tätig; AC Oberösterreich, AC Vienna Region), um die Zusammenarbeit der Autohersteller und deren Zulieferer zu fördern. Dadurch soll die Effizienz und die internationale Konkurrenzfähigkeit gesteigert werden, um die heimischen Standorte zu stützen. Denn schließlich hat man seit der Osterweiterung mit der Slowakei und deren boomender Autoindustrie rund um Bratislava, welches sehr nahe an der österreichischen Grenze liegt, die Konkurrenz direkt vor der sprichwörtlichen „eigenen Haustüre“.

Doch selbst in dieser Zeit der Globalisierung, des Outsourcing, und der Wirtschaftsflaute in Europa, konnten Österreichs Zulieferbetriebe – vorwiegend mittelständische Unternehmen mit hohem Exportanteil – Umsatz- und Absatzzuwächse erzielen. Der Automobilsektor zählt daher zu den wenigen stark wachsenden Industriezweigen in Österreich (durchschnittliches Jahreswachstum zwischen 2000 und 2003 je 10 %). Grund dafür ist selbstverständlich nicht die bevölkerungsbedingt geringe Inlandsnachfrage, sondern die international gute Wettbewerbsfähigkeit, erkenntlich durch ungebrochen starke Beliebtheit bei den deutschen Autoherstellern, welche den größten Abnehmer österreichischer Automotive (BMW lässt einen Großteil aller benötigten Motoren in Steyr entwickeln und fertigen, bzw. alle Typen von Dieselmotoren im Motorenkompetenzzentrum Steyr entwickeln) darstellen. Wichtige Abnehmer im Ausland sind u. a. Daimler, BMW, VW und Audi. Der Automobilsektor erwirtschaftet mit 38 Mrd. Euro rund 10 % der österreichischen Industrieleistung.

Automobilbranche in Österreich (Hersteller und Zulieferbetriebe) in Zahlen (2003):

rund 600 Unternehmen mit ca. 175.000 Mitarbeitern
2,1 Millionen Motoren und Getriebe
200.000 Pkws (2004)
25.000 Lkws
18.000 Anhänger und 8.500 Traktoren

Folgende Fahrzeughersteller sind in Österreich vertreten:

BMW in Steyr
Magna in Graz
MAN in Wien-Liesing und Steyr
PSA/Opel in Wien-Donaustadt (Aspern)

Hinzu kommen mehrere hundert teils stark expandierende (meist mittelständische) Zulieferbetriebe, die nicht nur an die in Österreich vertretenen Fahrzeughersteller verkaufen, sondern großteils exportieren, wie z. B. voestalpine in Linz, Miba in Laakirchen, FACC in Ried, Epcos in Deutschlandsberg, Eybl International, AVL List, Pankl Racing Systems.

Autoindustrie in Polen 2009

2009 ging die Automobil-Produktion in Polen um 9,2 % auf 899.700 Einheiten zurück. Davon entfielen 605.800 Einheiten auf Fiat Auto Poland. Die Fiat-Werke in Tychy bei Bielsko-Biala leisteten 67 % der polnischen Autoproduktion. Bei Opel Gliwice ging die Produktion um 45 % von 171.700 (2008) auf 94.900 Autos (2009) zurück. VW Poznań baute mit 138.200 Einheiten (2009) 22 % weniger Pkw und Lieferwagen als 2008. Bei FSO in Warschau sank die Produktion um 60 %. Hier wird neben dem kompletten Chevrolet Aveo der Daewoo Matiz vorgefertigt, der dann zur Endmontage in die Ukraine geht. Marktanteile der Autohersteller in Polen: : Fiat 67,3 %; VW 15,4 %, Opel 10,7 % und FSO 6,6 %.

Unternehmen
Standort
Marke
Stückzahl

Auto Fiat Poland
Tychy
Fiat Panda
298.000

Auto Fiat Poland
Tychy
Fiat 500
184.100

VW Polska
Poznań
VW Caddy
127.300

Auto Fiat Polska
Tychy
Ford Ka
112.500

GM Europe
Gliwice
Opel Zafira, Astra III und IV
94.600

GM, FSO
Warszawa
Chevrolet Aveo
31.000

insgesamt
Polen

899.700

Autoindustrie in der Schweiz

Marktanteile der wichtigsten Automobilhersteller 2008[19]

Unternehmen
Pkw-Zulassungen
Veränderung 2008/07
Marktanteil

Volkswagen
32.183
+4,0 %
11,2 %

Opel
18.670
−8,9 %
6,5 %

Audi
16.964
+6,1 %
5,9 %

BMW
16.134
−4,3 %
5,6 %

Toyota
15.224
−11,2 %
5,3 %

Ford
14.768
+21,4 %
5,1 %

Renault
14.580
−2,1 %
5,1 %

Fiat
14.122
+26,5 %
4,9 %

Mercedes-Benz
13.919
+3,6 %
4,8 %

Peugeot
13.708
−5,9 %
4,8 %

Škoda Auto
11.134
+23,8 %
3,9 %

Citroën
10.391
−8,6 %
3,6 %

Alle Hersteller
288.525
+1,4 %
100,00 %

In der Schweiz gibt es einige wenige Hersteller von Autobussen, Trolleybussen, Nutzfahrzeugen und Solar-/Elektromobilen, die bekanntesten sind Mowag (Militärfahrzeuge), Hess AG (Auto- und Trolleybusse) und Bucher Industries (Kommunalfahrzeuge).

Autoindustrie in der Slowakei

Bereits seit in den 1960ern erfolgte der Aufbau einer Automobilindustrie in der heutigen Slowakei. Durch ausländische Investoren ist die Slowakei in den ersten Jahren ihrer Mitgliedschaft bei der EU zu einem sehr bedeutenden Fahrzeughersteller herangewachsen, wenn auch kein einziger Hersteller seine Unternehmenszentrale in der Slowakei hat, man also eigentlich keine einzige Type als eine slowakische bezeichnen kann. Wenn man die Fahrzeugerzeugung pro Einwohner des Landes rechnet, so ist die Slowakei weltweit führend. Die drei großen Fahrzeughersteller in der Slowakei sind Volkswagen in Bratislava, PSA Peugeot Citroën in Trnava und KIA in Žilina. Betrug im Jahr 2000 die Anzahl der erzeugten Einheiten noch 180.000, so wuchs dies bis 2007 auf 570.000 Stück, wobei für 2008 nochmals eine große Steigerung auf 640.000 Stück angenommen wurde.[20]

Autoindustrie in Südkorea

Marktanteile der wichtigsten Automobilhersteller 2016[21]

Marke

Absatz

Anteil

Hyundai
654.738
35,7 %

Kia
535.001
29,2 %

Chevrolet
182.075
09,9 %

Renault Samsung
111.101
06,1 %

SsangYong
103.554
05,6 %

Mercedes
056.343
03,1 %

BMW
048.459
02,6 %

Genesis
023.328
01,3 %

Audi
016.718
00,9 %

Volkswagen
013.178
00,7 %

Autoindustrie in den USA

US-Markt für Pkw und Lkw (bis 6,4 t) 2016[22]

Unternehmen

Absatz

davon Autos

davon Light Trucks

General Motors
3.042.421
890.716
2.151.705

Ford Motor Co.
2.599.211
694.046
1.905.165

Chrysler
2.211.057
314.482
1.896.575

Toyota
2.449.587
1.146.958
1.302.629

Honda
1.637.942
824.699
813.243

Nissan
1.564.423
811.090
753.333

Hyundai
775.005
554.027
220.978

Kia
647.598
407.535
240.063

Mazda
297.773
150.555
147.218

Volkswagen
322.948
275.087
47.861

Audi
210.213
110.052
100.161

BMW
313.174
181.419
131.755

2016 arbeiteten in der US-Automobilindustrie zwischen 201.600 und 211.200 Menschen.[23][24]

Kritik von Umweltverbänden

Von Umweltverbänden werden Autohersteller für die Feinstaubbelastung, die Zerstörung kostbarer Landschaften als auch für deren Beitrag zum Klimawandel mitverantwortlich gemacht. Der Anteil des Verkehrssektors (Auto, Bahn, Flugzeug, Schiff) an der anthropogenen Emission von CO2 liegt bei 18 %.[25] Der Beitrag, den Autos zum Feinstaub beitragen, verursacht durch Dieselruss, Bremsbelag- und Reifenabrieb, beträgt 20–60 %,[26] wodurch die Lebenserwartung in der EU um mehr als 8 Monate sinkt.[27]

Nach einer Schätzung der Weltbank sterben jährlich etwa 1,3 Millionen Menschen an Verkehrsunfällen und etwa 50 Millionen werden verletzt, was Kosten von 1–2 % des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts verursacht.[28]

Umweltverbände kritisieren weiter, dass die Autoindustrie trotz einer Marktsättigung mit öffentlichen Mitteln gefördert wird, und zwar bei der Neuansiedlung von Autofabriken, beim Ausbau von Straßen, einer Verschrottungsprämie oder der Errichtung von Parkanlagen, oft mit dem Argument der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Wettbewerbsfähigkeit einer Region.

Greenpeace stellte 2001 eine Strafanzeige gegen die Autoindustrie aufgrund des Lungenkrebsrisikos durch Dieselabgase. 2006 verklagte ein kalifornischer Generalstaatsanwalt sechs Autokonzerne, weil sie die Erderwärmung mit verantworten. Die Volkswagen-Gruppe landete in einer Studie aus 2009[29] auf dem drittletzten Platz.

Auch zahlreiche Künstler thematisieren in ihren Werken Emotionen oder Gefahren rund um das Auto. Im Medienkunstprojekt Warnviereck[30] wird von der Autoindustrie ein Warnhinweis gefordert, der ähnlich wie bei Zigarettenpackungen auf und in Autos angebracht werden solle.

Umbrüche

Größere Umbrüche könnten der Automobilindustrie durch das Aufkommen disruptiver Technologie (siehe Autonomes Fahren oder Elektromobilität) oder einer Verkehrswende ins Haus stehen.[31][32]

Siehe auch

Autohersteller
Automobilfertigung
Automobilzulieferer
Automobilindustrie des Iran
Wirtschaftszahlen zum Automobil
Liste der Länder nach Automobilexporten
Auto des Jahres
Kraftfahrzeug
Themenliste Straßenverkehr

Literatur

Franz W. Peren (Hrsg.): Krise als Chance. Wohin steuert die deutsche Automobilwirtschaft? Gabler Verlag, 1994, ISBN 3-409-19190-9.
Franz W. Peren, Helmut H. A. Hergeth (Hrsg.): Customizing in der Weltautomobilindustrie: Kundenorientiertes Produkt- und Dienstleistungsmanagement. Campus Verlag, 1996, ISBN 3-593-35494-2.
Gerhard Schröder: Automobilindustrie in Niedersachsen – Industriepolitische Gestaltungsspielräume zur Überwindung der Krise. In: Franz W. Peren (Hrsg.): Krise als Chance. Wohin steuert die deutsche Automobilwirtschaft? Gabler Verlag, 1994, ISBN 3-409-19190-9. (Gerhard Schröder war Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland von 1998 bis 2005)
Jacques Calvet: Das Produktentwicklungsmanagement von Peugeot und Citroen. In: Franz W. Peren, Helmut H. A. Hergeth (Hrsg.): Customizing in der Weltautomobilindustrie: Kundenorientiertes Produkt- und Dienstleistungsmanagement. Campus Verlag 1996, ISBN 3-593-35494-2. (Jacques Calvet war Vorsitzender des Vorstandes von PSA Peugeot Citroen von 1984 bis 1997)
Werner Neubauer, Bernd Rudow (Hrsg.): Trends in der Automobilindustrie: Entwicklungstendenzen – Betriebsratsarbeit – Steuer- und Fördertechnik – Gießereitechnik – Informationstechnologie – Informations- und Assistenzsysteme. 2012, ISBN 978-3-486-71527-9.
Willi Diez: Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie – Herausforderungen und Perspektiven. 2012, ISBN 978-3-486-71398-5.

Weblinks

 Commons: Automobilindustrie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Automobilindustrie – in den Nachrichten
 Wiktionary: Autoindustrie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Automobilindustrie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
automotive-index.com: Internationales Verzeichnis von Kfz-Zulieferern (engl.)
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), 26. Januar 2010, oecd.org: The automobile industry in and beyond the crisis („Die Automobilindustrie während und nach der Krise“)
visualcapitalist.com, 11. Oktober 2018, Jeff Desjardins: The 15 Corporations That Make the Most Cars („Die 15 Unternehmen, die am meisten Autos bauen“)

Einzelnachweise


Die Kraftfahrzeugindustrie in der Europäischen Union. (Memento vom 21. November 2006 im Internet Archive)

↑ LukasBay: Querköpfe erobern die Autoindustrie (Seite 1/3). In: Handelsblatt. 28. September 2017, abgerufen am 21. Oktober 2017. 

↑ LukasBay: Querköpfe erobern die Autoindustrie (Seite 2/3). In: Handelsblatt. 28. September 2017, abgerufen am 21. Oktober 2017. 


OICA: Production Statistics


Die Umsätze 2008 wurden aus einer älteren Version dieses Artikels übernommen, sind jedoch ohne Nachweis; die Umsätze 2012 und 2013 stammen aus:
Peter Fuß: Die größten Automobilhersteller weltweit. (PDF) Eine Analyse wichtiger Bilanzkennzahlen Kalenderjahr 2013. Ernst & Young, 2014, abgerufen am 15. März 2015. 

The ACEA Industry Pocket Guide 2013. (Memento vom 18. September 2013 im Internet Archive) auf: acea.be

↑ acea.be

↑ Statistisches Bundesamt, Statistisches Jahrbuch 2011, S. 370.

↑ Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., Facts. Zahlen und Fakten aus der Wissenschaftsstatistik GmbH im Stifterverband, Januar 2011, S. 2.

↑ Im Jahr 2009 betrug der Anteil am gesamten deutschen Exportüberschuss 55 %, vgl. Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik 1/2010. Bruttoinlandsprodukt 2009, S. 19, International Auto Statistics, edition 2010, S. 374 ff.

↑ oica.net

↑ Verband der Automobilindustrie, Daten zur Automobilwirtschaft, Ausgabe 2011, S. 249.

↑ Der Pkw-Exportwert Deutschlands betrug im Jahr 2009 72,8 Mrd. €, der japanische betrug 44,6 Mrd. €, vgl. Verband der Automobilindustrie, International Auto Statistics, edition 2010, S. 374/375.

↑ a b c Civilization, Imported Cars, and the Birth of Domestic Production. In: Toyota Automobile Museum. Abgerufen am 3. Dezember 2010 (englisch). 

Yamaba Steam Bus. (Nicht mehr online verfügbar.) In: 240 Landmarks of Japanese Automotive Technology. Society of Automotive Engineers of Japan, archiviert vom Original am 18. September 2014; abgerufen am 3. Dezember 2010 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jsae.or.jp 

Takuri. (Nicht mehr online verfügbar.) In: 240 Landmarks of Japanese Automotive Technology. Society of Automotive Engineers of Japan, archiviert vom Original am 22. Juli 2010; abgerufen am 3. Dezember 2010 (englisch, im Fließtext ist 1902 angegeben, statt korrekt 1907 wie in der Tabelle).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jsae.or.jp 

Otomo. (Nicht mehr online verfügbar.) In: 240 Landmarks of Japanese Automotive Technology. Society of Automotive Engineers of Japan, archiviert vom Original am 22. Juli 2010; abgerufen am 3. Dezember 2010 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jsae.or.jp 

↑ Bundesagentur für Außenwirtschaft, bzw. JAMA

↑ Bundesagentur für Außenwirtschaft

↑ SLOWAKEI – 1. Rang Erzeuger/Kopf (Memento vom 1. Oktober 2013 im Internet Archive) (PDF; 1,4 MB) Vortrag bei der Wirtschaftskammer Österreich am 2. April 2008, abgerufen am 21. Februar 2009.

South Korea market report. Full Year 2016. In: Focus2move. 24. Januar 2017, abgerufen am 25. Januar 2017 (englisch). 

Auto Sales – Markets Data Center – WSJ.com. Abgerufen am 3. Juli 2017 (englisch). 

↑ Bureau of Labour Statistics: [1] (Daten nicht seasonally adjusted)

↑ spiegel.de 5. Juli 2017: US-Autoindustrie verliert Tausende Jobs

Emissionsquellen. In: Umweltbundesamt. 10. Januar 2016, abgerufen am 10. Mai 2019. 

Kein Diesel ohne Filter. In: nabu.de, abgerufen am 13. Juli 2011

Eine halbe Million Tote durch Feinstaub. In: heise.de, abgerufen am 13. Juli 2011

↑ Death on Wheels. Making Roads Safe in Europe and Central Asia. Human Development Department/The World Bank (PDF; 4,7 MB) S. xii.

Report: How clean are Europe’s cars? In: duh.de (PDF; 1,5 MB)

↑ Medienkunstprojekt Warnviereck. Abgerufen am 11. Juni 2011.

↑ 3sat, VW: „The next big thing“

30 Prozent der Autos würden reichen. In: Die Zeit. 26. September 2016, abgerufen am 18. Mai 2017. 

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4032690-1 (OGND, AKS)

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Klinik und Klinikum sind Weiterleitungen auf diesen Artikel. Zu anderen Bedeutungen siehe Klinik (Begriffsklärung) und Clinicum.

Blick auf das Bettenhaus der Berliner Universitätsklinik Charité (Campus Mitte) vom Dach des Reichstages
Das Universitätsklinikum Aachen ist eines der größten Krankenhausgebäude Europas
Das Bezirkskrankenhaus in Chemnitz
Das Klinikum Augsburg besitzt die höchstgelegene Luftrettungsstation Deutschlands

Ein Krankenhaus (als organisatorischer Teilbereich auch Klinik oder Klinikum[1]) ist eine medizinische Einrichtung. Dort werden durch ärztliche und
pflegerische Hilfeleistung Krankheiten, Leiden oder körperlichen Schäden festgestellt und durch eine Behandlung geheilt oder gelindert. Auch die Geburtshilfe und die Sterbebegleitung gehören zu den Aufgaben eines Krankenhauses.

Rechtlich wird in Deutschland unter einem Krankenhaus ein Betrieb im Sinne des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) verstanden, in dem die zu versorgenden Personen untergebracht und verpflegt werden können.

Synonym verwendete Bezeichnungen sind auch Hospital, in Österreich und der Schweiz auch Spital. Ein militärisches Krankenhaus wird Lazarett genannt.

Inhaltsverzeichnis

1 Geschichte des Krankenhauses
2 Aufgaben eines Krankenhauses
3 Klassifikation
4 Krankenhaus-Statistik Deutschland[9]
5 Die 20 häufigsten Hauptdiagnosen bei vollstationären Krankenhauspatienten
6 „Kliniksterben“

6.1 Allgemeines
6.2 Änderung des Vergütungsschemas durch das DRG-Abrechnungssystem
6.3 Situation 2010

7 Privatisierung von Krankenhäusern
8 Gliederung eines Krankenhauses

8.1 Organisatorische Gliederung
8.2 Neuere (modulare) Gliederung
8.3 Funktionelle Gliederung

9 Kosten der Krankenhäuser in Deutschland

9.1 Daten nach § 21 KHEntgG
9.2 Überblick nach Bundesländern
9.3 Personalkosten
9.4 Sachkosten

10 Bettenbelegung
11 Risiken im Krankenhaus
12 Situation in Österreich
13 Situation in der Schweiz
14 Siehe auch
15 Literatur
16 Weblinks
17 Einzelnachweise

Geschichte des Krankenhauses

Hauptartikel: Geschichte des Krankenhauses

Die Aufgaben eines Krankenhauses haben sich im Laufe der Zeit gewandelt. Ursprünglich war die Medizin eng mit der Religion verbunden. So dienten die Tempel des Alten Ägyptens auch der Behandlung von Kranken. Die ersten eigenständigen Einrichtungen, die sich um Kranke kümmerten, sind aus Sri Lanka und später auch aus Indien bekannt. Die ersten Lehrkrankenhäuser entstanden im alten Persien.

Unter Borsuye, der auch als Chefarzt des Königlichen Krankenhauses unter Chosrau I. wirkte,[2] gab es im 6. Jahrhundert n. Chr. die ersten nach Krankheitsbildern getrennten Abteilungen.[3]

Im frühen Mittelalter entstanden Krankenhäuser besonders in größeren Städten der arabisch-islamisch dominierten Welt, deren Gelehrte und Ärzte bereits Medikamente entwickelten und Operationen auf vergleichsweise hohem Niveau durchführten.[4] Allein Bagdad verfügte als Hauptstadt des Abassidenreiches über rund hundert Kliniken im 11. Jahrhundert.[5]

Im europäischen Mittelalter diente ein „Krankenhaus“ auch als Armenhaus oder Unterkunft für Pilger. Die damals verwendete Bezeichnung Hospital leitet sich über lateinisch hospitalis (‚gastfreundlich‘) vom lateinischen Wort hospes für „Gast, Fremder“ ab. Meistens wurde die Pflege von Mönchen oder Nonnen geleistet, so zum Beispiel im Hôtel-Dieu. Im 18. Jahrhundert kamen die ersten modernen Krankenhäuser auf. So wurde im Jahre 1710 die Charité als Pestkrankenhaus gegründet.

Seit der Gründung allgemeiner Krankenhäuser (z. B. in Wien um 1780) wurden die Hospitäler immer weniger eine Stätte der Versorgung für Arme, sondern ein Platz intensiver medizinischer Diagnostik und Therapie, sowie ein Platz der Lehre und Ausbildung.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts und insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg setzte eine ökonomische Durchdringung des Krankenhauswesens ein, die die Art und Weise der Leistungserbringung im Krankenhaus sehr umfassend und nachhaltig veränderte. Ausgehend von den USA gewannen Markt- und Wettbewerbsmechanismen in den Krankenhaussektoren von nahezu allen Industrieländern massiv an Bedeutung, was letztlich zu einer bis heute anhaltenden „Industrialisierung des Krankenhauswesens“ führte, deren gesamtgesellschaftliche Folgewirkungen noch immer nicht abschließend beurteilt werden können.[6]

Aufgaben eines Krankenhauses

Die Rettungskette

Das moderne Krankenhaus ist ein Dienstleistungsanbieter im Sektor Gesundheitswesen. Seine Aufgaben liegen darin, den kranken, leidenden und hilfesuchenden Menschen Diagnostik, Therapie und Pflege zum Zwecke der medizinischen Rehabilitation oder der angemessenen palliativen Begleitung bei unheilbarer Erkrankung anzubieten. Diese Aufgabe wird als Krankenhausbehandlung bezeichnet und umfasst die Bereiche:

Notfallbehandlung
vollstationäre und teilstationäre Behandlungen
vorstationäre und nachstationäre Behandlungen
ambulante Behandlung
rehabilitative Behandlung

Oft sind Krankenhäuser als Universitätsklinikum auch ein Zentrum von Lehre und Forschung.

Der Begriff Fachklinik wird für Krankenhäuser verwandt, die sich auf begrenzte, oft aber hochspezialisierte stationäre Gesundheitsdienstleistungen konzentrieren.

Da in Krankenhäusern immer neben der Pflege auch eine medizinische Versorgung rund um die Uhr gewährleistet wird, bieten sie auch eine medizinische Notfallversorgung an, meistens über eine Rettungsstelle oder über eine zentrale Notaufnahme, Ambulanz oder Poliklinik. Die Ausstattung und personelle Kapazität für diese Art der Notfallversorgung sind sehr unterschiedlich. So bieten spezialisierte Traumazentren bedingt durch Ausstattung und Übung eine bessere Versorgung an. Mehrere Studien zeigen, dass mit der Anzahl der Fälle auch die Qualität der Versorgung ansteigt.

Neben der Notfallversorgung wird auch bei geplanten Eingriffen zunehmend auf die Fallzahlen geachtet, und Zentren mit spezialisierter Diagnostik werden gebildet (z. B. Brustzentrum).

Zum Ende eines Klinikaufenthalts müssen Überlegungen zur Nachsorge angestellt werden. Mit Pflegeüberleitung wird die Organisation und Koordination der häuslichen Versorgung und Pflege der entlassenen Patienten durch Mitarbeiter der Klinik und der Sozialstationen benannt. Evtl. folgt auch eine Heimaufnahme zur ständigen stationären Pflege (= Pflegeheim o. Ä.). Eine weitere Besonderheit ergibt sich in der Brückenpflege zur Versorgung onkologischer Patienten in deren häuslicher Umgebung durch Mitarbeitende der Klinik.

Klassifikation

Unter einem Akutkrankenhaus oder einer Akutklinik versteht man ein Krankenhaus, in dem akut erkrankte Patienten stationär oder ambulant behandelt werden und eine Tag- und Nachtaufnahmebereitschaft besteht. Die Ergänzung zum Akutbereich bilden die Rehabilitationskliniken – Kliniken, die medizinische Rehabilitation, Nachsorge und Anschlussheilbehandlung (AHB) durchführen.

Krankenhäuser kann man weiter nach der Zahl der Patienten, der Zahl der (Plan-)Betten, nach dem Träger oder nach ihrem Tätigkeitsschwerpunkt klassifizieren.

Die Klassifikation nach dem Krankenhausträger unterscheidet öffentliche, freigemeinnützige und private Träger. Öffentliche Träger sind zum Beispiel Länder, Kreise und Städte, freigemeinnützige zum Beispiel die Kirchen oder das Rote Kreuz. Nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft wurden im Jahr 2015 von 1.956 Kliniken in Deutschland 29,5 % von öffentlichen Trägern, 34,7 % von freigemeinnützigen Trägern und 35,8 % von privaten Unternehmen betrieben.[7] Öffentliche Träger betreiben mittlerweile ihre Krankenhäuser meist in privatrechtlicher Rechtsform: 60,1 % der öffentlichen Kliniken werden in den Rechtsformen der GmbH oder AG geführt. Die früher vorherrschende Rechtsform einer rechtlich unselbstständigen Einrichtung (Regie- oder Eigenbetrieb) hat mit einem Anteil von 16,5 % aller öffentlichen Krankenhäuser nur noch untergeordnete Bedeutung.[8]

In der staatlichen Krankenhausplanung wurde im Rahmen der Gesundheitsvorsorge nach Versorgungsstufen unterteilt (gestrichener § 23 Krankenhausfinanzierungsgesetz):

Krankenhaus der Maximalversorgung
Krankenhaus der Schwerpunktversorgung
Krankenhaus der Regelversorgung

Die meisten Bundesländer verzichten heute jedoch in ihren Krankenhausgesetzen auf die Einteilung der Krankenhäuser in Versorgungsstufen.

Krankenhaus-Statistik Deutschland[9]

In Deutschland gibt es (Daten für 2015) 1.956 Krankenhäuser mit insgesamt 499.351 Betten, in denen mehr als 19,2 Mio. Behandlungsfälle von mehr als 1,19 Mio. Beschäftigten, darunter 174.391 Ärzte, versorgt werden. Damit stehen für jeweils 1.000 Einwohner 6,1 Betten zur Verfügung. Im Durchschnitt verfügt ein Krankenhaus über 255 Betten.

Die durchschnittliche Verweildauer der deutschen Patienten in den Allgemeinkrankenhäusern hat sich seit 1991 von rund 14 Tagen auf 7,3 Tage (2015) verringert, die Anzahl der Krankenhausfälle hat sich im selben Zeitraum hingegen von 1.822 Fälle je 10.000 Einwohner auf 2.355 Fälle je 10.000 Einwohner erhöht. Die sinkende Verweildauer beruht zu einem Teil auf neuen diagnostischen, therapeutischen und operativen Verfahren. Eine andere grundlegende Ursache für den Umbruch in der Krankenhausversorgung sind die Veränderungen in der Krankenhausfinanzierung, diagnosebezogene Fallpauschalen setzen Anreize für einen möglichst kurzfristigen Aufenthalt (wobei eine sinkende Verweildauer kein automatischer gesundheitspolitischer Erfolgsindikator ist, zu frühzeitige Entlassungen führen, neben dem Risiko für den Patienten, zu Mehrkosten wegen der häufiger wieder notwendigen Behandlung der Krankheit).[10] Zu beachten ist, dass sich die durchschnittliche Verweildauer je nach Fachabteilung stark unterscheidet: die Bandbreite reicht hierbei von 2,9 Tagen in der Augenheilkunde bis zu 42,2 Tagen in der Psychotherapeutischen Medizin / Psychosomatik.

Im Zeitraum seit 1991 hat die Anzahl der Krankenhäuser von 2.411 auf 1.956 (2015) abgenommen. Zugleich sank der Anteil öffentlicher Einrichtungen (von 46 % auf 29,5 %) stark. Im Rahmen eines kontinuierlichen Kapazitätsabbaus wurden darüber von 1990 bis 2015 hinaus die Betten, ausgehend von 685.976 im Jahr 1990 auf rund 499.351 Betten reduziert. 2007 wurden rund 20 von 100 Einwohnern pro Jahr in einem deutschen Krankenhaus behandelt.

Die Bettenauslastung ist von 1991 (84,5 %) bis 2003 deutlich gesunken und seitdem relativ konstant. 2015 lag die Quote bei 77,5 Prozent.

Träger der Krankenhäuser seit 1966

Überschrift
öffentliche
frei-
gemeinnützige
privat-
wirtschaftliche
Gesamt

Krankenhäuser 2015
577
679
700
1.956

Krankenhäuser 2013
596
706
693
1.995

Krankenhäuser 2012
601
719
697
2.017

Krankenhäuser 2010
630
755
679
2.064

Krankenhäuser 1991
1.109
944
358
2.411

Krankenhäuser 1966
1.366
1.291
978
3.635

Betten 2015
240.653
167.566
91.132
499.351

Betten 2013
240.541
170.095
89.949
500.585

Betten 2012
240.275
171.170
90.044
501.489

Betten 2010
244.254
173.457
85.038
502.749

Betten 1991
297.731
200.859
48.710
547.300

Betten 1966
352.603
233.651
54.118
640.372

* Daten von 1966 nur Westdeutschland inkl. Westberlin.

Nachfolgende Werte über die Anzahl der Einrichtungen, Betten und Patientenbewegungen zwischen 1991 und 2015 wurden vom Statistischen Bundesamt erhoben.[11] Die Zahlen für 1971 entstammen dem Fischer Weltalmanach 1973.[12]

Jahr

Kranken-
häuser

Betten

Fallzahl
in 1000

Belegungstage
in 1000

Durchschnittliche
Verweildauer
in Tagen

Durchschnittliche
Bettenauslastung
in Prozent

1966*

3.635

640.372

k. A.

k. A.

19,5

k. A.

1971*

3.545

690.236

k. A.

k. A.

17,3

k. A.

1991

2.411

665.565

14.577

204.204

14,0

84,1

1992

2.381

646.995

14.975

198.769

13,2

83,9

1993

2.354

628.658

15.191

190.741

12,5

83,1

1994

2.337

618.176

15.498

186.049

11,9

82,5

1995

2.325

609.123

15.931

182.627

11,4

82,1

1996

2.269

593.743

16.165

175.247

10,8

80,6

1997

2.258

580.425

16.429

171.837

10,4

81,1

1998

2.263

571.629

16.847

171.802

10,1

82,3

1999

2.252

565.268

17.093

169.696

9,9

82,2

2000

2.242

559.651

17.263

167.789

9,7

81,9

2001

2.240

552.680

17.325

163.536

9,4

81,1

2002

2.221

547.284

17.432

159.904

9,2

80,1

2003

2.197

541.901

17.296

153.518

8,9

77,6

2004

2.166

531.333

16.802

146.746

8,7

75,5

2005

2.139

523.824

16.539

143.244

8,7

74,9

2006

2.104

510.767

16.833

142.251

8,5

76,3

2007

2.087

506.954

17.179

142.893

8,3

77,2

2008

2.083

503.360

17.520

142.535

8,1

77,4

2009

2.084

503.341

17.817

142.414

8,0

77,5

2010

2.064

502.749

18.033

141.942

7,9

77,4

2011

2.045

502.029

18.343

141.676

7,7

77,3

2012

2.017

501.475

18.620

142.024

7,6

77,4

2013

1.995

500.671

18.787

141.340

7,5

77,3

2014

1.980

500.680

19.149

141.534

7,4

77,4

2015

1.956

499.351

19.239

141.281

7,3

77,5

* = Daten nur für Westdeutschland und Westberlin

Daten für die einzelnen Bundesländer 2011

Jahr/Bundesland

Kranken-
häuser

Betten

Fallzahl
in 1000

Belegungstage
in 1000

Durchschnittliche
Verweildauer
in Tagen

Durchschnittliche
Bettenauslastung
in Prozent

Baden-Württemberg

285

56.910

2.095

19.120

7,8

77,1

Bayern

370

75.827

2.812

22.378

7,5

76,7

Berlin

79

19.905

771

5.981

7,8

82,3

Brandenburg

53

15.210

545

4.425

8,1

79,5

Bremen

14

5.134

203

1.467

7,3

78,3

Hamburg

47

12.071

461

3.659

7,9

83,0

Hessen

174

35.941

1.299

10.067

7,7

76,7

Mecklenburg-Vorpommern

39

10.375

410

2.987

7,3

78,9

Niedersachsen

197

42.204

1.616

12.353

7,6

80,2

Nordrhein-Westfalen

401

121.556

4.286

33.534

7,8

75,6

Rheinland-Pfalz

95

25.375

891

6.752

7,6

72,9

Saarland

23

6.451

267

2.045

7,7

86,9

Sachsen

80

26.467

986

7.649

7,8

79,2

Sachsen-Anhalt

49

16.388

591

4.498

7,6

75,2

Schleswig-Holstein

94

15.990

581

4.505

7,8

77,2

Thüringen

45

16.193

569

4.526

8,0

76,6

USA
2001

Australien
2000

Schweden
2000

Deutschland
2004

Akutbetten
pro 1000 Einw.

2,9

3,8

3,2

5,7

Verweildauer
in Tagen

5,8

6,1

5

8,7

Krankenhausfälle
pro 1000 Einw.

112,4

157,7

162,6

191,6

In Deutschland liegt der Bettenstand im Vergleich mit anderen Ländern relativ hoch. Dabei ist ein kontinuierlicher Trend zum Bettenabbau zu verzeichnen. Auch bei der Einweisungsquote und Verweildauer sind die deutschen Zahlen vergleichsweise hoch, wobei die Verweildauer in den letzten Jahren in Deutschland deutlich gesunken ist (siehe Tabelle und obige Ursachen). Dies ist in der unterschiedlichen Strukturierung des Gesundheitswesens der verschiedenen Länder begründet. Eher unterdurchschnittlich sind in Deutschland die Kosten pro Fall, was man einerseits mit der eher niedrigen Personalausstattung, zum anderen mit der Verteilung der Kosten auf viele Fälle erklären kann. So sichern 10,8 Krankenhausmitarbeiter je 1.000 Einwohner die stationäre Versorgung in Deutschland, während zum Beispiel in Österreich 15,3, Irland 14,9 und Italien 12,3 Mitarbeiter pro tausend Einwohnern in der stationären Versorgung arbeiten. Den höchsten Personaleinsatz im Krankenhaus verzeichnen die USA mit einem Wert von 16,1.

Bei den Krankenhauskosten pro Fall wurden in Deutschland 2005 im Durchschnitt pro Patient 5.478 Dollar aufgewendet, während die Vereinigten Staaten 13.452 Dollar, Luxemburg 11.640 Dollar, Kanada 10.334 Dollar, Italien 6.803 Dollar oder Schweden 5.674 Dollar aufwendeten.[13]

Die 20 häufigsten Hauptdiagnosen bei vollstationären Krankenhauspatienten

Die Angaben gelten für Deutschland 2009 mit ICD-Code und absoluten Fallzahlen.[14]

ICD-10
Diagnose
Behandlungsanlass
Gesamt
davon
männlich
davon
weiblich

Z38
Lebendgeborene einschließlich gesunde Neugeborene
459.315
230.510
228.805

I50
Herzinsuffizienz
363.662
171.870
191.792

F10
Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol
339.092
249.250
89.842

I20
Angina pectoris (Herzschmerzen)
260.505
165.838
94.667

S06
Intrakranielle Verletzung (Schädel-Hirn-Trauma)
240.576
132.929
107.647

I48
Vorhofflattern und Vorhofflimmern
231.686
121.100
110.586

I63
Ischämischer Schlaganfall (Hirninfarkt)
226.581
110.222
116.359

J18
Pneumonie (Lungenentzündung), Erreger nicht näher bezeichnet
221.356
121.960
99.404

K80
Cholelithiasis (Gallenstein)
213.680
74.359
139.321

I21
Akuter Myokardinfarkt (Herzinfarkt)
207.691
132.428
75.263

M17
Gonarthrose (Kniegelenksarthrose)
205.659
73.964
131.695

I10
Essentielle (primäre) Hypertonie (Bluthochdruck)
199.096
64.099
134.997

I25
Chronische ischämische Herzkrankheit (Herzkranzgefäße)
192.452
139.202
53.250

C34
Bösartige Neubildung der Bronchien und der Lunge (Lungenkrebs)
188.081
127.985
60.096

J44
Sonstige chronische obstruktive Lungenkrankheit
185.396
104.706
80.690

E11
Nicht primär insulinabhängiger Diabetes mellitus (Typ-II-Diabetes)
171.299
92.124
79.175

K40
Hernia inguinalis (Leistenbruch)
168.574
148.272
20.302

M16
Koxarthrose (Hüftgelenksarthrose)
164.004
65.886
98.118

S72
Fraktur des Femurs (Bruch des Oberschenkelknochens)
160.510
47.874
112.636

„Kliniksterben“

Kliniksterben ist ein in Deutschland in politischen Diskussionen und in der Berichterstattung verwendetes Schlagwort, mit dem die abnehmende Zahl von Krankenhäusern und Kliniken bezeichnet wird.[15][16][17][18][19] In anderen Ländern wird versucht, die Ambulanzbetreuung aus dem Krankenhaussektor zurückzudrängen und die stationäre Behandlung als deren Kernkompetenz zu fördern.[20]

Allgemeines

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Als Folge der demografischen Entwicklung in Verbindung mit der Differenzierung der Dienste nach stationärer Behandlung, ambulanter Behandlung und Rehabilitation sowie chronisch oder geriatrisch bedingter Dauerbehandlung wird nach Analysen verschiedener Beratungsunternehmen die Zahl der Krankenhäuser weiter abnehmen. 2012 wurde ein Überangebot von ca. 10 % der Betten für stationäre Behandlung geschätzt. Die Situation wird sich verschärfen, wenn eine weitere Differenzierung der Behandlung nach erreichbarem Outcome und versichertem Aufwand hinzu kommen sollte.

Nach Berechnungen der Unternehmensberatung McKinsey wird jede dritte der untersuchten Kliniken nach der Konvergenzphase ihre Kosten nicht mehr decken können. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft schätzte, dass in Deutschland bis 2014 ungefähr 330 von ehemals 2.200 Krankenhäusern überzählig sein werden.

Befürworter der Veränderungen sehen die zunehmende Reduzierung von Krankenhausbetten in Deutschland aus wirtschaftlichem und gesundheitspolitischem Blickwinkel als dringend notwendigen Abbau von Überkapazitäten, unter dem die Qualität der flächendeckenden Versorgung nicht leiden werde. Vielmehr werde damit ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Finanzierung des Gesundheitssystems geleistet.

Es besteht die Erwartung, dass in strukturschwachen Gebieten die flächendeckende Versorgung mit allen Leistungen nicht mehr im Nahbereich gewährleistet werden kann (vgl. Lüngen, Lauterbach 2002). Dem steht der Auftrag und der politische Wille vieler Landesregierungen gegenüber, die Versorgung in strukturschwachen Regionen zu sichern.

Statistik der Krankenhäuser nach Bundesländern (2009)

Kliniken mit niedrigem Personalbestand, verringerten Betriebskosten bzw. gesteigerter Effizienz und Abstinenz in der Ausbildung von Nachwuchs kommen wirtschaftlich gegenüber Häusern mit klassischem Versorgungsauftrag besser zurecht. Klassische Produktivitätsbegriffe sind aufgrund des unstetigen Aufkommens an Patienten und des gesetzlich bestimmten Versorgungsauftrags nicht ohne weiteres anwendbar.

Bisher haben nur wenige Krankenhäuser Insolvenz angemeldet, etwa im Jahr 2005 das Evangelische Krankenhaus Rheda-Wiedenbrück (70 Betten). Die Zahl der Schließungen von Krankenhäusern seit dem Jahr 2000 ist gering. 2003–2014 wurden in Deutschland 74 Krankenhäuser geschlossen.[19] In der Regel werden Krankenhäuser in wirtschaftlich kritischer Situation von den Gemeinden, Kreisen und den Ländern (z. B. Universitätskliniken) an private Krankenhausketten verkauft. Universitätskliniken werden zunehmend in andere Rechtsformen, z. B. als Anstalt des öffentlichen Rechts überführt.

Wechsel der Betreiber oder Änderungen der Rechtsform sollen erlauben, Mitarbeiter nach Haustarifverträgen entlohnen zu können. Dies läuft der erwarteten Verknappung von qualifiziertem Personal und der damit langfristig zu erwartenden gegenüber dem Verbraucherpreisindex stärkeren Steigerung der Gehälter entgegen.

Änderung des Vergütungsschemas durch das DRG-Abrechnungssystem

Als Folge der langjährigen Reformbestrebungen im deutschen Krankenhausbereich, zuletzt der Einführung des DRG-Abrechnungssystems, traten strukturelle Veränderungen in der Krankenhauslandschaft ein, die auch nach Abschluss der Konvergenzphase 2009 weiter andauern werden. Das DRG-System ersetzt die früher individuell verhandelten Pflegesätze zunächst durch eine klinikspezifische, bis 2009 jedoch bundeslandweit einheitliche diagnoseabhängige Pauschalvergütung für jeden Behandlungsfall.[21] Auch nach 10 Jahren kann das DRG-Abrechnungssystem aus medizinischen Gründen keine vollständige Daten liefern. Die Ausnahmen werden insbesondere für Besondere Einrichtungen durch die jährliche Vereinbarung zur Bestimmung von Besonderen Einrichtungen – VBE“ von der Selbstverwaltung festgelegt.

Seit der DRG-Einführung ist die Krankenhausverweildauer zunächst gesunken: von 8,9 Tagen 2003 auf 8,7 Tage 2004 und 7,3 Tage 2015. Ein Nachweis, dass sich diese Entwicklung fortsetzt oder halten wird, steht aus. Um die Kritiker der DRG-Einführung zu beruhigen, hat der Gesetzgeber in § 17 b Abs. 8 Krankenhausfinanzierungsgesetz festgelegt, einen Begleitforschungsbericht vorlegen zu müssen[22]. Ein Nachweis, dass sich das DRG-Abrechnungssystem langfristig als Konzept zur Senkung der Gesamtkosten erweisen wird, steht aus. Vielmehr zeigen wirtschaftlich erfolgreiche Kliniken eine Strategie spezifisch vermehrter Behandlungsfälle bei gleichem Patientenaufkommen. Eine kritische politische Diskussion erfolgt bisher nicht zusammenhängend.

Situation 2010

Im Mai 2010 erschien der „Krankenhaus Rating Report 2010“ des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI).[23]
Gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft Admed analysierte das RWI mehr als 700 Jahresabschlüsse von Krankenhäusern. Demnach sind etwa 20 % der Häuser mit weniger als 200 Betten insolvenzgefährdet, bei den großen Kliniken sind es 13 %.

Die 2009 gewährte Finanzspritze der Bundesregierung zur Krankenhausförderung (über drei Milliarden Euro) hat geholfen: Aktuell geht es den meisten deutschen Kliniken wirtschaftlich relativ gut.
Wenn sie ihre Effizienz in den nächsten Jahren aber nicht steigern, droht die Zahl der von Insolvenz bedrohten Kliniken von zuletzt 11 % auf 18 % im Jahr 2020 zu steigen.
Kleine Krankenhäuser dürften v. a. deshalb erhebliche Schwierigkeiten bekommen, wenn ihr Leistungsportfolio zu breit ist. Bei der Analyse der Zahlen schneiden Kliniken mit nur einer oder zwei Fachabteilungen deutlich besser ab als solche mit drei oder mehr Abteilungen.

Ein Erfolgsrezept könnte also die Fokussierung auf wenige(r) Leistungen sein.

Kliniken in Westdeutschland drohen hohe Pensionsaufwendungen durch Zahlungen in Versorgungskassen. Ostdeutsche Häuser gehören meist keiner öffentlichen Zusatzversorgung an.
Gerade für ländliche Gebiete prognostiziert die Studie, dass die derzeitige Infrastruktur mittel- bis langfristig nicht mehr dem Bedarf entspricht und nicht in ihrem heutigen Umfang aufrechterhalten werden kann. Wegbrechende Steuereinnahmen der Kommunen (Wirtschaftskrise) verschärfen die Situation. Das jährliche Defizit der kommunalen Kliniken werde sich in den nächsten drei Jahren auf 439 Mio. Euro fast verdoppeln.
Die mehr als 2.000 Krankenhäuser müssen ihre Effizienz weiter verbessern, damit die Kosten nicht stärker als die Erlöse steigen. Da die öffentlichen Investitionen ungeachtet der Verpflichtungen aus dem Krankenhausfinanzierungsgesetz tendenziell sinken, sollten die Betriebe ihre Innenfinanzierungskraft stärken, also Investitionsmittel aus eigener Kraft erwirtschaften.
Dabei könnten zufriedene Patienten helfen. Kliniken, in denen die Patienten eine hohe Zufriedenheit zeigen, haben laut Studie tendenziell ein besseres Rating als andere.

Privatisierung von Krankenhäusern

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Erster mischfinanzierter und privat geführter Akutkrankenhaus-Neubau Deutschlands – Helios Klinikum Meiningen (1995)

Während von 1991 bis 2017 der Anteil öffentlicher Einrichtungen (von 46 % auf 28,8 %) abgenommen hat, hat sich der privat- und gewinnwirtschaftliche Krankenhausmarkt hingegen ausgeweitet und wird dabei zunehmend von großen Unternehmen wie Asklepios, Rhön, Sana oder Helios bestimmt.[24] 37,1 % aller Krankenhäuser befanden sich 2017 in privater Trägerschaft [25], 1991 betrug der Anteil 14,8 %. Allerdings werden aufgrund der durchschnittlich höheren Bettenzahl pro Klinik insgesamt 48,0 % der Krankenhausbetten von den öffentlichen Einrichtungen getragen (18,7 % von den Privaten), wobei auch dort der Trend in dieselbe Richtung geht.[24]

Private Klinikbetreiber in Deutschland mit Umsatzzahlen in Mio. Euro[26]

Klinikbetreiber
Umsatz 2006
Umsatz 2010
Umsatz 2011

Umsatz

2015

Rhön-Klinikum
1.933
2.550
2.629

1.108[27]

Helios Kliniken/Fresenius
1.673
2.520
2.665

5.578[28]

Asklepios
2.150
2.305
2.557

3.099[29]

Sana Kliniken
792
1.485
1.629

2.329[30]

Schön Kliniken
348
558
575

743[31]

Damp Holding
422
487
475

Mediclin
378
487
493

555[32]

Ameos
244
377
> 400

685[33]

SRH Kliniken
342
360
565

841[34]

Paracelsus Kliniken
284
336
331

373[35]

Zum Vergleich größter kommunaler Krankenhauskonzern:

Vivantes
718
837
865

1.085[36]

Zum Vergleich größter konfessioneller Krankenhauskonzern:

St. Franziskus-Stiftung Münster
400
602
624

Gliederung eines Krankenhauses

Organisatorische Gliederung

Ein Krankenhaus wird nach den Fachabteilungen gegliedert (z. B. Chirurgie, Innere Medizin etc.). Dabei wird zwischen bettenführenden und diagnostischen Abteilungen (z. B. Radiologie) unterschieden. An größeren Krankenhäusern gibt es zudem eine Reihe medizinischer Institute (z. B. Pathologie). Alle kleineren Einheiten (Ambulanzen, Tageskliniken) sind einer Fachabteilung zugeordnet. Jede Fachabteilung wird von einem Chefarzt geleitet.

Die Geschäftsführung setzt sich zusammen aus dem Leiter der Verwaltung (Kaufmännischer Geschäftsführer, Verwaltungsdirektor), dem Ärztlichen Leiter (Ärztlicher Direktor) und der Pflegedienstleitung.

Immer mehr gehen Krankenhäuser jedoch den Weg, sich von den historischen vertikalen hierarchischen Strukturen zu lösen und stellen die Prozessorganisation in den Vordergrund.

Neben der Ambulanz zur kurzen Behandlung sonst zuhause lebender Patienten gibt es die stationäre Krankenhausaufnahme. Dabei bezeichnet Aufnahme sowohl eine Verwaltungsabteilung im Krankenhaus zur Erledigung der Aufnahmeformalitäten wie auch diese Formalitäten selbst (Patientenaufnahme). Die Krankenhausaufnahme ist mit einem Vertragsabschluss verbunden, der neben der Krankenbehandlung Wahlleistungen, z. B. die Unterbringungsform, Chefarztbehandlung und deren Bezahlung umfassen kann. Bis zur Entlassung müssen durch die Verwaltung die verschiedenen Dienstleistungen dem Behandlungsverlauf entsprechend und zeitnah erfasst und in Rechnung gestellt werden. Dazu dient ein Krankenhausinformationssystem, das als Datenbank angelegt ist und vor allem den „Workflow“ nachvollziehbar macht (auch Koordinierendes Klinik Management genannt). Die gesammelten Informationen können den beteiligten Fachabteilungen (evtl. über das Controlling) durch das Rechenzentrum schnell und in ausreichend anonymisierter Form zu Verfügung gestellt werden.

Neuere (modulare) Gliederung

Krankenzimmer

In jüngerer Zeit wird die Organisationsstruktur von Krankenhäusern mit dem Ziel größerer Effizienz[37] auf ein sogenanntes Modulsystem bzw. eine modulare Organisation umgestellt. Dabei werden nur therapeutische, diagnostische und pflegerische
Bereiche unterschieden.[38]

Nach diesem System gibt es in der Krankenpflege die folgenden Bereiche:

Low Care Station
Zur Aufnahme von nur geringfügig pflegebedürftigen oder kurzzeitig stationär behandelten, meist relativ mobilen Patienten.
Normalstation
Dient zur Pflege und Behandlung bettlägeriger Patienten, die keiner Intensivpflege bedürfen.
Überwachungsstation (Intermediate Care)
Eine Station, in der nicht beatmete Patienten am Monitor intensivmedizinisch überwacht werden können, jedoch keine (umfassende) intensivmedizinische Betreuung möglich ist.
Intensivstation (Intensive Care)
Betreuung pflegeintensiver Langliegepatienten und beatmungspflichtiger Patienten.

Es gibt auch eine Bildung von Zentren, in denen man sich an Krankheitsbildern orientiert. Dadurch sollen die sogenannten Behandlungspfade in der Patientenversorgung optimiert werden.

Funktionelle Gliederung

Ein Krankenhaus lässt sich funktionale Bereiche gliedern:

Untersuchung und Behandlung (Ambulanz, Poliklinik, Rettungsstelle (oder ZPA = Zentrale Patienten-Aufnahme), Schockraum, Endoskopie, Operationssaal, Kreißsaal usw.)
Pflegedienst (Bettenstationen)
Physiotherapie
Soziale Dienste, Seelsorge (Sozialdienst, Krankenhauskapelle)
Patienten- und Besucherservice (Rezeption, Cafeteria)
Ver- und Entsorgung (Werkstätten, Lager, Küche, Apotheke, Zentralsterilisation, OP; s. a. Krankenhauslogistik)
Verwaltung (Leitung, Betriebswirtschaft, Personalwesen, Technik, EDV, Betriebsrat usw.)
Forschung und Lehre (Hörsaal, Unterrichtsräume)
Sonstige Bereiche (z. B. Rettungswache, Fremdfirmen, Kindergarten)

In Deutschland regelt die DIN 13080 die Unterteilung eines Krankenhauses, ein Umstand, der bei der staatlichen Förderung von Krankenhäusern eine wichtige Rolle spielt.

Kosten der Krankenhäuser in Deutschland

Siehe auch: Krankenhausfinanzierung

Die Krankenhausfinanzierung kann monistisch, oder wie bei öffentlichen Häusern in Deutschland üblich über eine Duale Finanzierung durch die öffentliche Hand (Investitionszuschüsse der Länder) und den Krankenkassen erfolgen. Zu diesen Einnahmen kommen noch zusätzliche sonstige Leistungen.

Die Kosten der Krankenhäuser betrugen im Jahr 2011 insgesamt 81,8 Milliarden Euro. Zusätzlich noch die Kosten der Ausbildungsstätten in Höhe von 600 Mio. Euro und die Aufwendungen für den Ausbildungsfonds in Höhe von 1,1 Mrd. Euro, der in mehreren Bundesländern zur Finanzierung der Kosten der Ausbildung dient. Enthalten sind hierbei auch Kosten für nichtstationäre Leistungen in Höhe von 10,8 Mrd. Euro, davon 3,7 Mrd. Euro für die ambulanten Kosten und 2,7 Mrd. Euro für wissenschaftliche Forschung und Lehre. Die Kosten nur für die stationäre Krankenhausversorgung lagen demnach 2011 bei 72,6 Mrd. Euro.

Die stationäre Behandlung eines Patienten in Deutschland kostete 2011 durchschnittlich 3.960 Euro pro Fall. Insgesamt 18,3 Millionen Patienten wurden 2011 vollstationär im Krankenhaus behandelt.

Daten nach § 21 KHEntgG

Nach dem deutschen Krankenhausentgeltgesetz KHEntgG muss jedes deutsche Krankenhaus spätestens bis zum 31. März eines jeden Jahres bestimmte Krankenhaus- und fallbezogene Daten an die DRG-Datenstelle übermitteln. Zu diesen Daten gehören u. a. das Alter des Patienten, Aufnahme- und Entlassungszeitpunkt, Diagnosen, Prozeduren etc. Nicht übermittlungspflichtig sind z. B. Angaben über ambulant behandelte Patienten. Durch die Einführung der Übermittlungspflicht werden von den deutschen Krankenhäusern vergleichbare Daten übermittelt. Dies ermöglicht Leistungsvergleiche, die sowohl vom Bund als auch von einzelnen Krankenhäusern im Zweckverband durchgeführt werden.

Auszug aus § 21 KHEntgG:
„Das Krankenhaus übermittelt auf einem maschinenlesbaren Datenträger jeweils zum 31. März für das jeweils vorangegangene Kalenderjahr die Daten nach Absatz 2 an eine von den Vertragsparteien nach § 17b Abs. 2 Satz 1 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes zu benennende Stelle auf Bundesebene (DRG-Datenstelle)“

Zusätzlich übermitteln einige sog. „Kalkulationshäuser“ ihre Kostendaten zu diesen Fällen. Die übermittelten Daten werden vom Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) zur Kalkulation der DRG-Fallpauschalen genutzt, siehe auch German Diagnosis Related Groups (G-DRG).

Da die Daten von jedem Krankenhaus erhoben werden, gibt es auch zahlreiche (kostenpflichtige) Programme, die die erhobenen Daten für die Krankenhäuser aufbereiten und für diverse Zwecke zu Verfügung stellen, sei es für Reportingzwecke oder für die Erstellung von Qualitätsberichten. Damit sind die Daten mittlerweile eine Datenquelle, die aus dem Krankenhaus kaum noch wegzudenken ist, da sie aufgrund der gesetzlichen Normvorgabe gerade der Einsatz von diversen Programmen verschiedener Hersteller in breiter Masse erst ermöglichen.

Überblick nach Bundesländern

Kosten der Krankenhäuser in Deutschland 2011 (Statistisches Bundesamt)[39]

Jahr/Bundesland

Bevölkerung 31. Dez. 2011

Kranken-
häuser

Betten

Fallzahl

Brutto-Gesamtkosten
in EUR

davon
Personalkosten
in EUR

Anteil der
Personalkosten

davon
Sachkosten
in EUR

Anteil der
Sachkosten

Bereinigte Kosten
je Fall in EUR*

Baden-Württemberg

10.786.227

285

56.910

2.059.083

10.462.693.000

6.450.228.000

61,65 %

3.696.022.000

35,33 %

4.218

Bayern

12.595.891

370

75.827

2.811.503

12.756.283.000

7.643.317.000

59,92 %

4.780.687.000

40,08 %

4.041

Berlin

3.501.872

79

19.905

771.418

3.873.529.000

2.137.817.000

55,19 %

1.638.180.000

44,81 %

4.276

Brandenburg

2.495.635

53

15.210

544.582

2.046.111.000

1.169.716.000

57,17 %

838.347.000

42,83 %

3.569

Bremen

661.301

14

5.134

200.279

935.471.000

528.823.000

56,53 %

375.888.000

43,47 %

4.424

Hamburg

1.798.836

47

12.071

461.221

2.594.567.000

1.383.746.000

53,33 %

1.210.821.000

46,67 %

4.628

Hessen

6.092.126

174

35.941

1.299.328

5.867.105.000

3.345.084.000

57,01 %

2.342.194.000

42,99 %

4.060

Mecklenburg-Vorpommern

1.634.734

39

10.375

410.150

1.661.860.000

962.588.000

57,92 %

674.509.000

42,08 %

3.575

Niedersachsen

7.913.502

197

42.204

1.615.879

7.391.018.000

4.413.907.000

59,72 %

2.738.473.000

40,28 %

3.890

Nordrhein-Westfalen

17.841.956

401

121.556

4.286.435

19.513.513.000

11.665.002.000

59,78 %

7.249.342.000

40,22 %

3.876

Rheinland-Pfalz

3.999.117

95

25.375

890.729

3.815.467.000

2.408.637.000

63,13 %

1.298.649.000

36,87 %

3.807

Saarland

1.013.352

23

6.451

266.487

1.239.818.000

754.341.000

60,84 %

442.742.000

39,16 %

4.193

Sachsen

4.137.051

80

26.467

986.173

3.904.149.000

2.220.194.000

56,87 %

1.637.693.000

43,13 %

3.694

Sachsen-Anhalt

2.313.280

49

16.388

591.354

2.365.056.000

1.438.438.000

60,82 %

896.358.000

39,18 %

3.645

Schleswig-Holstein

2.837.641

94

15.990

580.808

2.706.199.000

1.561.176.000

57,69 %

1.058.138.000

42,31 %

3.993

Thüringen

2.221.222

45

16.193

568.731

2.282.955.000

1.402.903.000

61,45 %

843.955.000

38,55 %

3.630

Deutschland

81.843.743

2.045

502.029

18.342.989

83.415.795.000

49.485.917.000

59,32 %

31.647.443.000

40,68 %

3.960

*= Bereinigte Kosten = Brutto-Kosten abzüglich nichtstationärer Kosten (zum Beispiel Ambulanz, wissenschaftliche Forschung und Lehre). Zu den Sachkosten zählen auch Aufwendungen für den Ausbildungsfonds, Kosten der Ausbildungsstätten und Zinsen.

Personalkosten

Kostenart
Summe in Euro
Anteil
Berufsgruppen (Auswahl)

Pflegedienst
15.708.848.000
31,7 %
Pflegedienstleitung (Pflegedirektor), Fachkraft zur Leitung einer Funktionseinheit (Stationsleitung), Fachgesundheits- und Krankenpfleger (Stationsdienst), Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, Gesundheits- und Pflegeassistent/Gesundheits- und Krankenpflegehelfer, Hygienefachkraft etc.

Ärztlicher Dienst
14.729.248.000
29,8 %
Ärztlicher Direktor, Chefärzte, Oberärzte, Assistenzärzte etc. (ohne Honorarärzte)

Medizinisch-technischer Dienst
06.675.885.000
13,4 %
Apotheker, Case Manager, Chemiker, Diätassistenten, Kliniksozialdienst (Sozialpädagogen, Sozialarbeiter), Masseur und medizinischer Bademeister, Medizinische Fachangestellte (Arzthelfer, Schreibkräfte im ärztlichen und medizinisch-technischen Bereich), Medizinisch-technische Assistenten, Logopäden, Orthoptist, Pharmazeutisch-technische Assistenten, Physiotherapeuten, Psychologen

Funktionsdienst
04.870.612.000
09,8 %
Anästhesietechnischer Assistent, Chirurgisch-Technischer Assistent, Physiotherapeut, Ergotherapeut, Fachpflegekraft für Intensivpflege und Anästhesie, Fachpflegekraft im Operationsdienst, Hebammen und Entbindungspfleger, Krankentransportdienst, Operationstechnische Assistenten, Beschwerde- und Risikomanager, Pflegefachkraft in der ambulanten Pflege

Verwaltungsdienst
03.160.629.000
06,4 %
Kaufmännischer Geschäftsführer, Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen, Betriebswirt, Fachwirt Sozialwesen, Kaufmännischer Assistent, Kaufmann im Gesundheitswesen, Bürokaufmann, Medizincontroller, Bilanzbuchhalter, Sekretäre etc.

Wirtschafts- und Versorgungsdienst
01.607.176.000
03,2 %
Einkäufer, Fachkraft für Lagerlogistik, Lageristen, Küchenpersonal und Ernährungsberater, Pförtner, Versorgungsassistenten, Mitarbeiter für Entsorgung, Hol- und Bringdienste etc.

Übrige Personalkosten (bspw. Klinisches Hauspersonal, Technischer Dienst, Sonderdienste)
02.733.520.000
05,5 %
Handwerker (bspw. Elektroinstallateur, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Gärtner/Gartenbaufachwerker, Maler und Lackierer), Hausmeister, Hauswirtschaftliche Betriebsleiter, Haus- und Reinigungskräfte (Gebäudereiniger, Reinigungskräfte, Textilreiniger), Medizintechniker, Technischer Leiter, Technischer Fachwirt, IT-Systemelektroniker, Systemadministrator, Seelsorger, sowie nicht zurechenbare Personalkosten etc.

Sachkosten

Die Einnahme- und Ausgabestruktur wird anhand der Krankenhausbuchführungsverordnung ermittelt.

Kostenart
Summe in Euro
Anteil
Beispiele

Medizinischer Bedarf
15.460.952.000
48,9 %
Arzneimittel, Infusionslösungen, ärztliches und pflegerisches Verbrauchsmaterial (Handschuhe, Spritzen, Kanülen, Krankenunterlagen, Wundverbände etc.), Blutkonserven, Dialysebedarf, Implantate (bspw. Implantierbarer Kardioverter-Defibrillator, Herzschrittmacher, Gefäßprothesen, Stents), medizinische Instrumente, Laborbedarf, Narkose- und sonstiger OP-Bedarf, Transplantate, Verbandmittel, siehe auch: Liste von Medizinprodukten.

Pflegesatzfähige Instandhaltung
03.142.338.000
09,9 %
Nach § 4 Abgrenzungsverordnung (AbgrV) sind Pflegesatzfähig nur die Kosten die von Leistungen (Instandhaltungen), die für den Bereich der voll- und teilstationären Krankenhausleistungen sowie im Falle des Erlösabzugs für vor- und nachstationäre Leistungen erbracht wurde. Nicht hierzu zählt die Vermehrung, erhebliche Veränderung oder Verlängerung der Nutzungsdauer des Anlagegutes des Krankenhauses.

Wirtschaftsbedarf
02.883.563.000
09,1 %
Desinfektionsmittelbedarf, Reinigungsbedarf, Wäschereinigung, Gartenpflege, kultureller Sachaufwand

Verwaltungsbedarf
02.110.344.000
06,7 %
Büromaterialien (Kopierpapier, Briefumschläge), Druckerzeugnisse (Formulare, Vordrucke), Portokosten, Bankgebühren, Personalbeschaffungskosten, Rundfunkbeitrag, Telefon- und Providerkosten, Reisekosten, Literatur, EDV-Aufwand (Computer, Drucker, Kopiergeräte, Toner, Software, Datensicherung) etc.

Wasser, Energie, Brennstoffe
02.057.357.000
06,5 %
Abwasser, Strom, Fernwärme, Erdöl, Erdgas, Wasser

Übrige Sachkosten
05.992.889.000
18,9 %
Lebensmittel, Honorarärzte, Zeitarbeiter (Arbeitnehmerüberlassung), Kosten für Mieten und Pachten, Versicherungen (bspw. Betriebshaftpflichtversicherung, Gebäudeversicherung), Kosten für zentrale Gemeinschaftsdienste (Gemeinsam mit anderen Krankenhäusern betriebene Einrichtungen bspw. auch Konzerntochtergesellschaften) oder Kosten für externe Dienstleistungsunternehmen (bei Outsourcing von Bereichen wie bspw. Labor, Reinigung, Speisenversorgung, Logistik, Pförtnerdienst, Medizintechnik, Handwerker etc.), Gemeindeabgaben (Müllabfuhr, Straßenreinigung), Entsorgungskosten

Bettenbelegung

Die OECD in Paris hat die durchschnittliche Belegungsrate in Akutkrankenhäusern erhoben. 2005 belief sie sich in 17 erfassten OECD-Ländern auf durchschnittlich 74,2 % (2000: 73,6 %). Die Rangliste für 2005: Norwegen 87,5, Schweiz 86,1, Irland 85,6, Großbritannien 83,9, Japan 79,2, Österreich 79, Ungarn 75,7, Deutschland und Tschechische Republik 75,6, Frankreich 73,4, Portugal 73,2, USA 67,4, Slowakische Republik 66,7, Luxemburg 64,7, Türkei 64,5, Niederlande 63,9 und Mexiko 61 %. (OECD Health Data 2007, OECD Paris 2007)

Siehe auch: Belegungsmanagement

Anzahl der Krankenhäuser in Deutschland nach der Anzahl der Betten 2016:

Anzahl der Betten
Anzahl der allg. Krankenhäuser[40]

1 bis 49
292

50 bis 99
193

100 bis 149
201

150 bis 199
151

200 bis 299
227

300 bis 399
157

400 bis 499
122

500 bis 599
95

600 bis 799
73

800 bis 999
36

über 1000
60

Risiken im Krankenhaus

Eine Auswertung von zahlreichen Studien ergab, dass in Deutschland pro Jahr im Krankenhausbereich mit 5–10 % unerwünschter Ereignisse, 2–4 % Schäden, 1 % Behandlungsfehler und 0,1 % Todesfälle, die auf Fehler zurückgehen, zu rechnen ist. Bei jährlich 17 Millionen Krankenhauspatienten entspricht dies 850.000 bis 1,7 Mio unerwünschten Ereignissen, 340.000 Schäden (vermeidbare unerwünschte Ereignisse), 170.000 Behandlungsfehler (mangelnde Sorgfalt) und 17.000 auf vermeidbare unerwünschte Ereignisse zurückzuführende Todesfälle.[41] Der gesamte ambulante Bereich ist darin nicht enthalten. (Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, „Kooperation und Verantwortung“, BMG 2007)

Im Jahr 2000 hat eine Analyse des Institute of Medicine („To Err is Human“) ergeben, dass es in den USA jährlich zu 44.000 bis 98.000 (Krankenhaus-) Todesfällen komme, die durch Fehler verursacht werden,[41] womit die tödliche Komplikationsrate, bezogen auf die Einwohnerzahl, ähnlich hoch wie in Deutschland liegen dürfte.

1991 wurden 14 Millionen Patienten stationär versorgt, die im Schnitt zwei Wochen blieben. 2009 waren es 18 Millionen Patienten, die etwa acht Tage blieben.[42]
Zwischen 1996 und 2008 wurden beim Pflegepersonal 50.000 Stellen abgebaut.[42] Gleichzeitig wurden 18.000 Stellen allein im medizinischen Bereich aufgebaut und weitere Stellen im Assistenzbereich geschaffen.[43]
Für zwei Drittel aller Fehler, die bei der Medikation passieren, sind Ärzte verantwortlich, zum Beispiel durch Nichtbeachten von Kontraindikationen oder negativen Wechselwirkungen. Das übrige Drittel an Medikationsfehlern liegt in der Verantwortung des Pflegepersonals, zum Beispiel durch Medikamenten-Verwechslungen.[42]
1.000 Audiomitschnitte von Arzt-Patienten-Begegnungen ergaben, dass nur in 6 % der Fälle über Vorteile und Risiken einer Therapiemethode aufgeklärt wurde; nur in jeder fünften Unterredung wurden die Wünsche des Patienten diskutiert.[42]

Jährlich erkranken etwa 500.000 Patienten im Krankenhaus an Infektionen. Etwa 150.000 davon werden auf mangelnde Hygiene von Ärzten und Pflegepersonal zurückgeführt.[42]
Beiträge wie der Stern-Artikel „Krisengebiet Krankenhaus“ im Jahre 2010 haben schließlich dazu beigetragen, dass das Thema Hygiene mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist.

Hygiene ist in gesundheitspolitischer Sicht Ländersache und durch entsprechende Rechtsverordnungen der einzelnen Bundesländer geregelt. Das Bundesministerium für Gesundheit hat daher keine Einflussmöglichkeit. Gesetzliche Krankenkassen dürfen keine Empfehlungen aussprechen, also keine Auswahl hygienischer Kliniken anbieten. Dabei sind hier, insbesondere bei MRSA, große Unterschiede in der Verbreitung multiresistenter Keime zwischen einzelnen Krankenhäusern und in verschiedenen Bundesländern zu beobachten. Alternativen sind Bewertungsportale für Kliniken. Indirekte Bewertungen lassen sich aus der Zahl der Behandlungsfehler gewinnen, die auch als Kunstfehler bezeichnet werden.

Situation in Österreich

Krankenhäuser werden in Österreich meistens Spitäler genannt, in der Bezeichnung der Häuser jedoch eher selten (z. B. Orthopädisches Spital Speising). Die Grundversorgung mit allgemein öffentlichen Spitälern wird vor allem durch landeseigene Häuser gewährleistet. Daneben bestehen Gemeinde- und Ordensspitäler.[44]

Landeskrankenhäuser im Eigentum der Bundesländer bzw. deren Gesellschaften
4 Bezirkskrankenhäuser im Eigentum von Gemeindeverbänden eines Bezirkes
4 Allgemeine Krankenhäuser im Eigentum von Städten und Gemeinden (Linz, Dornbirn, Hallein, Oberndorf)
Ordens- und Diakoniekrankenhäuser
7 Unfallkrankenhäuser im Eigentum der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA
private Spitäler und Sanatorien

Situation in der Schweiz

Krankenhäuser werden in der deutschsprachigen Schweiz meistens Spitäler genannt. Landesweit existieren verschiedene Kategorien von Spitälern: Universitätsspitäler in den Städten mit Universitäten, die medizinische Fakultäten führen, Kantonsspitäler in sämtlichen Kantonen, Regional- und Gemeindespitäler sowie Privatspitäler und -kliniken. Gegenwärtig wird eine politische Diskussion geführt, ob der Fachbereich Herzchirurgie aus Kostengründen in je einem einzigen Zentrumsspital in der deutsch- und in der französischsprachigen Schweiz zusammengefasst werden soll. Ebenfalls aus Kostengründen wird darüber gestritten, wie viele kleinere Spitäler geschlossen werden können, ohne den Versorgungsauftrag (etwa Notfalldienste) zu gefährden.[45]

Im Kanton Zürich sind die Gemeinden nicht mehr verantwortlich für die Spitalversorgung. Beim See-Spital werden die von den Trägergemeinden investierten Beiträge der letzten zehn Jahre in ein verzinsbares Darlehen umgewandelt. Die meisten Zürcher Gemeinden sind neu nicht mehr Defizit-Garanteure, sondern Gläubiger und Aktionäre. Viele bisherige Spital-Zweckverbände als öffentlich-rechtliche Institutionen werden zu privatrechtlichen Trägerschaften in der Form von Aktiengesellschaften oder Stiftungen umgewandelt.[46]

Siehe auch

Belegarzt – Deutsche Krankenhausgesellschaft – Grenzverweildauer – Krankenhausapotheke – Krankenhausrevision – Maßregelvollzug – Patientenaufnahme – Pflegedienstleitung – Pflegepersonal – Pflegeskandal – Pflegestandard – Studienhospital – Tagesklinik – Visite

Krankenhausarten: Anthroposophisches Krankenhaus – Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik – Fachkrankenhaus – Privatklinik – Psychiatrische Klinik – Psychosomatische Klinik – Sanatorium – Unfallkrankenhaus

Literatur

Michael Arnold, Jürgen Klauber, Henner Schellschmidt: Krankenhaus-Report 2002. Schattauer, Stuttgart 2002, ISBN 3-7945-2219-2. (Periodikum).
Ernst Bruckenberger: Dauerpatient Krankenhaus: Diagnosen und Heilungsansätze. Lambertus, Freiburg im Breisgau 1989, ISBN 3-7841-0440-1.
Peter Eichhorn, Hans-Jürgen Seelos, Johann-Matthias G Schulenburg (Hrsg.): Krankenhausmanagement. Urban und Fischer, München/Jena 2000, ISBN 3-437-21590-6.
M. Eversmeyer: Das DRG-System stoppt in Australien nicht den Ausgabenanstieg. In: f&w, Führen und Wirtschaften im Krankenhaus. 3(2001), S. 230–232.
Michel Foucault: Die Geburt der Klinik. 1963. (Taschenbuchausgabe: Fischer, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-596-27400-1).
Dieter Jetter: Grundzüge der Krankenhausgeschichte. 1800–1900. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1977, ISBN 3-534-07278-2.
Ludwig Klasen: Grundriss-Vorbilder von Gebäuden aller Art. Abth.IV. Gebäude für Gesundheitspflege und Heilanstalten. Baumgartner, Leipzig 1884.
Jürgen Klauber, Bernt-Peter Robra, Henner Schellschmidt (Hrsg.): Krankenhaus-Report 2006 – Schwerpunkt: Krankenhausmarkt im Umbruch. Schattauer, Stuttgart 2006, ISBN 3-7945-2490-X.
M. Lüngen, K. Lauterbach: Führen DRG zur Spezialisierung von Krankenhäusern? In: Gesundheitsökonomie und Qualitätsmanagement. 7 (2002), S. 93–95.
Bernhard Mann: Krankenhaussoziologie und Gesundheitswesen. In: Soziologische Revue. Jahrgang 27 (2004), ISSN 0343-4109, S. 480–491.
Axel Hinrich Murken: Vom Armenhospital zum Grossklinikum. Die Geschichte des Krankenhauses vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. DuMont, Köln 1988, ISBN 3-7701-2134-1.
Barbara Schmidt-Rettig, Siegfried Eichhorn: Krankenhausmanagementlehre. Theorie und Praxis eines integrierten Konzepts. Kohlhammer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-17-019914-9.
Norbert Andersch: Krankenhausentwicklung und gewerkschaftliche Krankenhauspolitik: eine Übersicht unter besonderer Berücksichtigung der ÖTV. Verl. Arbeit & Gesellschaft, Marburg 1990, ISBN 3-89419-010-8. (Zugl.: Frankfurt (Main), Univ., Diss.)
A. Vera, K. Foit: Modulare Krankenhausorganisation und Effizienz In: ZfB – Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 4, 2005, S. 357–382.
A. Vera, M. Lüngen: Die Reform der Krankenhausfinanzierung in Deutschland und die Auswirkungen auf das Krankenhausmanagement In: WiSt – Wirtschaftswissenschaftliches Studium, 11, 2002, S. 638–643.
A. Vera: Neue Organisationsstrukturen in deutschen Krankenhäusern nach der DRG-Einführung In: Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement, 1, 2004, S. 25–31.
A. Vera: Die „Industrialisierung“ des Krankenhauswesens durch DRG-Fallpauschalen – eine interdisziplinäre Analyse. In: Das Gesundheitswesen, 3, 2009, S. 161–162 und S. e10-e17.
Arne Thomsen: Katholisches Krankenhauswesen im Ruhrrevier. Entwicklungen und Akteure von den Anfängen der Industrialisierung bis zum Ersten Weltkrieg (Quellen und Studien. Veröffentlichungen des Instituts für kirchengeschichtliche Forschung des Bistums Essen Band 14). Aschendorff Verlag, Münster 2012, ISBN 978-3-402-14621-7.

Weblinks

 Wiktionary: Krankenhaus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Klinik – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Spital – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Krankenhaus – Zitate
 Commons: Krankenhaus – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Linkkatalog zum Thema Krankenhäuser und Kliniken bei curlie.org (ehemals DMOZ)
Statistisches Bundesamt (Destatis): Themenbereich Krankenhäuser.
Deutsches Krankenhausinstitut e. V. (DKI)
Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V. (DKG)
Bundesverband Deutscher Privatkliniken e. V. (BDPK) (Sitz in Berlin, vertritt mehr als 1.000 Kliniken)

Krankenhausverzeichnisse

Verzeichnis für Krankenhäuser in Deutschland mit Qualitätsvergleich und aktuellen Qualitätsberichten
Verzeichnis für Deutschland, Österreich und die Schweiz
Verzeichnis für über 2200 Kliniken und Krankenhäuser in Deutschland
Verzeichnis für Österreich
Verzeichnis für die Schweiz
Krankenhaus- und Kliniksuche auf medführer.de
Krankenhaussverzeichnis im deutschen Telefonbuch
Kliniksuche und Erfahrungsberichte auf klinikbewertungen.de

Archive

Archiv Krankenhausbau des 20. Jh.

Krankenhaus-Gesundheitspolitik

Qualitätsberichte der Krankenhäuser
Kliniksterben.de
Kliniken-in-Not.de
Gabriele Roth: Auswirkungen der DRG-Einführung auf die Krankenhauslandschaft. (Memento vom 7. April 2004 im Internet Archive) (PDF)
Gesundheitspolitik. Bundeszentrale für politische Bildung

Einzelnachweise

Klinik: von griechisch klinikós, ‚bettlägerig‘, von klínē, ‚Lager‘; als im Deutschen seit 1843 verwendete Bezeichnung für Anstalt zum Unterricht in der Heilkunde (vgl. Vorklinik und Klinik beim Medizinstudium) über französisch clinique von griechisch klinīkḗ bzw. klinīkḗ téchnē, ‚Heilkunde‘, woraus auch Clinik entstand und seit 1813 als „ausübende Heilkunde“ (vgl. auch Klinik im Sinne von klinisches Bild) belegt ist. Quelle: Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Aufl., hrsg. von Walther Mitzka, De Gruyter, Berlin/ New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 377 f.

↑ Reza Madjderey: Borsuye. In: Borsuye. Zeitschrift für Medizin u. Kultur 10, 1998, 39, S. 47

↑ Kaveh Farrokh: Shadows in the Desert: Ancient Persia at War. Osprey Publishing, Oxford 2007, S. 241

↑ Manfred Mai: Weltgeschichte. Carl Hanser Verlag, 2002, S. 47.

↑ Tamin Ansary: Die unbekannte Mitte der Welt, Campus Verlag, 2010, S. 115.

↑ A. Vera: Die „Industrialisierung“ des Krankenhauswesens durch DRG-Fallpauschalen – eine interdisziplinäre Analyse. In: Das Gesundheitswesen, 3, 2009, S. 161 f., S. e10 ff.

↑ Statistisches Bundesamt 2015: Grunddaten der Krankenhäuser

↑ Statististisches Bundesamt: Grunddaten der Krankenhäuser 2015. (PDF) Abgerufen am 19. Oktober 2016. 

↑ Statistisches Bundesamt: Grunddaten der Krankenhäuser 2015 – Fachserie 12 Reihe 6.1.1. (PDF) Abgerufen am 19. Oktober 2016. 

↑ Entwicklung der Krankenhausversorgung 1991–2010 (PDF; 175 kB), Sozialpolitik-aktuell – Universität Duisburg-Essen; siehe Kommentierung und methodische Hinweise

↑ destatis.de des Statistischen Bundesamtes

↑ G. Fochler-Hauke (Hrsg.): Der Fischer Weltalmanach 1973 – Zahlen, Daten, Fakten. Fischer, Frankfurt/M. 1972, S. 62.

DKG zu den neuesten OECD-Zahlen: Deutsche Krankenhauser im internationalen Vergleich Spitze. findarticles.com, Ergotherapie & Rehabilitation, September 2007

Diagnosen Insgesamt. Statistisches Bundesamt Deutschland, archiviert vom Original am 20. Oktober 2011; abgerufen am 30. September 2015. 

↑ https://www.marburger-bund.de/landesverbaende/nrw-rlp/artikel/allgemein/2017/ist-das-kliniksterben-noch-zu-stoppen@1@2Vorlage:Toter Link/www.marburger-bund.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

↑ Dirk Andres: Kliniksterben in Deutschland?: Wie Krankenhäuser einen Weg aus der Schieflage finden können. In: Focus Online. 20. Juni 2015, abgerufen am 14. Oktober 2018. 

↑ https://www.aerzteblatt.de/archiv/44940/Standpunkt-Kliniksterben

↑ https://www.presseportal.de/pm/7169/3599195

↑ a b https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/article/867524/gutachter-stellen-fest-teures-klinik-sterben.html

↑ Vergl. etwa Volle Ambulanzen: Überfüllte Spitäler, leere Ordinationen. Andreas Wetz in: Die Presse online, 6. Januar 2014.

↑ A. Vera, M. Lüngen: Die Reform der Krankenhausfinanzierung in Deutschland und die Auswirkungen auf das Krankenhausmanagement. In: WiSt – Das Wirtschaftsstudium, 11, 2002, S. 638 ff.

Begleitforschung gemäß § 7b Abs. 8 KHG. Abgerufen am 19. Oktober 2016. 

↑ http://www.admed.com/website_deu/pdf/ADMED-RWI-Krankenhaus-Rating-Report-2010-ExecSum-SK.pdf (Link nicht abrufbar)

↑ a b Statistisches Bundesamt (2015), Krankenhausstatistik, Fachserie 12, Reihe 6.1.1.

Grunddaten der Krankenhäuser Statistisches Bundesamt (2017) S. 9

Süddeutsche Zeitung, 19. Oktober 2007

↑ RHÖN-KLINIKUM AG: Geschäftsbericht 2015. Hrsg.: RHÖN-KLINIKUM AG, 97615 Bad Neustadt a. d. Saale. Band 2015, S. 210. 

↑ HELIOS Kliniken GmbH: Umsatz und Ergebnis. HELIOS Kliniken GmbH, abgerufen am 19. August 2017. 

↑ Asklepios Klinik GmbH: Geschäftsbericht 2015. Hrsg.: Asklepios Klinik GmbH, Rübenkamp 226, 22307 Hamburg. Hamburg, S. 81. 

↑ Sana Kliniken AG, Oskar-Messter-Straße 24, 85737 Ismaning (Hrsg.): Geschäftsbericht 2015 Sana Klinken AG – 40 Jahre bewegen. Ismaning, S. 138. 

↑ Schön Klinik SE, Prien am Chiemsee: GESCHÄFTSBERICHT SCHÖN KLINIK SE 2015. Hrsg.: Schön Klinik SE, Prien am Chiemsee. S. 45. 

↑ MEDICLIN Aktiengesellschaft: Konzernumsatz um 3,2 % auf 555,3 Mio. Euro und Konzern-EBIT um 51,7 % auf 23,6 Mio. Euro gestiegen. MEDICLIN Aktiengesellschaft, abgerufen am 19. August 2017. 

↑ AMEOS Gruppe: AMEOS 2015 – das Portrait. (PDF) AMEOS GRUPPE Bahnhofplatz 14 8021 Zürich, abgerufen am 19. August 2017 (dt). 

↑ SRH Holding: Geschäftsbericht 2015 SRH Kliniken. Hrsg.: SRH Holding, Bonhoefferstraße 1 69123 Heidelberg. 

↑ Paracelsius-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KG: Werte leben Sicherheit – Jahresbericht 2015. Hrsg.: Paracelsius-Kliniken Deutschland, Unternehmenskommunikation und Marketing. S. 115. 

↑ Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH: Vivantes – Geschäftsbericht 2015. Hrsg.: Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH, Aroser Allee 72–76 13407 Berlin. Berlin, S. 71. 

↑ A. Vera, K. Foit: Modulare Krankenhausorganisation und Effizienz. In: ZfB – Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 4, 2005, S. 357 ff.

↑ A. Vera: Neue Organisationsstrukturen in deutschen Krankenhäusern nach der DRG-Einführung. In: Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement, 1, 2004, S. 25 ff.

↑ destatis.de

↑ http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/WS0100/_XWD_PROC?_XWD_2/1/XWD_CUBE.DRILL/_XWD_30/D.922/11784

↑ a b Operationsfeld Patient. In: Süddeutsche Zeitung, 4. Juni 2008, S. 2

↑ a b c d e Krisengebiet Krankenhaus. In: Stern, 36/2010, S. 34 ff.

↑ https://de.statista.com/statistik/daten/studie/190297/umfrage/ambulante-und-stationaere-aerzte-in-deutschland-seit-1990/

↑ Spitalskompass (Memento des Originals vom 14. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.spitalskompass.at

↑ E. Gruner, B. Junker: Bürger, Staat und Politik in der Schweiz.

↑ nzz.ch (abgerufen am: 5. Juni 2012).

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Rettungskette

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Notruf |
Erste Hilfe |
Rettungsdienst |
Krankenhaus

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Bilanz der Solarium Gesellschaft mit beschränkter Haftung aus Nürnberg

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Bilanz
Solarium Gesellschaft mit beschränkter Haftung,Nürnberg

Bilanz
Aktiva
Euro 2019
Euro
2018
Euro
A. Anlageverm?gen
I. Immaterielle Verm?gensgegenst?nde 4.463.719 7.071.234 5.511.487
II. Sachanlagen 7.379.370 1.200.598 7.207.238
III. Finanzanlagen 4.537.010
B. Umlaufverm?gen
I. Vorr?te 8.231.526 6.442.986 1.823.020
II. Forderungen und sonstige Verm?gensgegenst?nde 9.014.098 8.408.593 1.221.426
III. Wertpapiere 5.204.939 6.911.983 8.033.720
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten uns Schecks 855.704 9.445.967
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.699.352 3.031.863 4.306.218
Summe
Passiva
2019
Euro
2018
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 8.449.406 8.595.195
II. Kapitalr?cklage 5.659.123 3.494.410
III. Gewinnr?cklagen 7.144.873 3.852.555
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 1.427.727 2.346.927
V. Jahres?berschuss/Jahresfehlbetrag 3.144.510 107.388
B. R?ckstellungen 9.551.533 1.015.512
C. Verbindlichkeiten 2.370.737 4.285.498
D. Rechnungsabgrenzungsposten 8.893.096 3.666.161
Summe


Gewinn- u. Verlustrechnung
Solarium Gesellschaft mit beschränkter Haftung,Nürnberg

Gewinn- und Verlustrechnung
01.01.2019 – 01.01.2019 01.01.2018 – 01.01.2018
? ? ? ?
1. Sonstige betriebliche Ertr?ge 4.491.992 5.794.108
2. Personalaufwand
a) L?hne und Geh?lter 1.842.254 3.234.340
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen f?r Altersversorgung und Unterst?tzung 7.884.146 3.468.999 3.093.825 9.071.221
– davon f?r Altersversorgung ? 0,00 (2018 ? 0,00)
Abschreibungen
auf Verm?gensgegenst?nde des Umlaufverm?gens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft ?blichen Abschreibungen ?berschreiten
2.946.402 5.027.534
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.465.779 5.256.181
4. Ergebnis der gew?hnlichen Gesch?ftst?tigkeit 5.249.985 7.663.908
Jahresfehlbetrag 3.413.893 1.711.721
5. Jahres?berschuss 4.415.447 6.431.736
6. Verlustvortrag aus dem 2018 7.624.658 9.781.536
7. Bilanzverlust 5.755.204 4.877.702


Entwicklung des Anlageverm?gens
Solarium Gesellschaft mit beschränkter Haftung,Nürnberg

Entwicklung des Anlageverm?gens
Anschaffungs-/Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte
01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 01.01.2019
I. Sachanlagen
1. Grundst?cke, grundst?cksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundst?cken 2.053.169 5.332.091 2.467.401 6.119.309 7.876.433 4.011.292 9.383.297 124.103 8.966.587 6.175.755
2. Technische Anlagen und Maschinen 182.261 3.542.394 4.632.224 870.567 4.871.017 2.773.950 3.753.718 5.089.163 9.718.365 6.831.382
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Gesch?ftsausstattung 774.628 2.000.643 426.439 7.051.200 5.792.830 9.937.807 2.665.034 1.630.450 7.192.392 8.757.654
1.051.670 1.210.861 3.846.622 5.775.038 8.884.978 4.626.343 3.662.744 2.918.305 7.877.789 4.227.561
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.236.105 1.408.283 3.317.422 7.962.242 7.240.525 4.236.027 737.061 7.357.154 8.130.110 8.955.387
2. Genossenschaftsanteile 6.276.302 8.918.424 3.551.751 7.298.571 2.011.369 5.592.172 3.738.442 4.785.522 9.366.007 3.748.112
1.331.080 2.263.966 8.586.621 3.147.606 7.647.341 2.019.319 5.735.283 2.205.525 2.480.926 6.715.139
2.636.744 1.487.734 3.565.960 328.714 3.298.815 3.296.127 9.710.927 1.104.770 8.809.564 1.997.448

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Muster Gruendungsprotokoll der Versicherungen Gesellschaft mbH aus Erfurt

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Musterprotokoll für die Gründung einer Mehrpersonengesellschaft mit bis zu drei Gesellschaftern

UR. Nr. 83509

Heute, den 19.07.2019, erschienen vor mir, , Notar mit dem Amtssitz in Erfurt,

1) Frau ,
2) Herr ,
3) Herr ,

1. Die Erschienenen errichten hiermit nach ? 2 Abs. 1a GmbHG eine Gesell?schaft mit beschränkter Haftung unter der Firma
Versicherungen Gesellschaft mbH mit dem Sitz in Erfurt.

2. Gegenstand des Unternehmens ist Hochzeit Wortgeschichte Geschichte Eheschließungen im christlich geprägten Raum Eheschließungen außerhalb des christlichen Kulturraums Navigationsmenü.

3. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 233937 Euro (i. W. zwei drei drei neun drei sieben Euro) und wird wie folgt übernommen:

Frau uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 24587 Euro
(i. W. zwei vier fünf acht sieben Euro) (Geschäftsanteil Nr. 1),

Herr uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 136750 Euro
(i. W. eins drei sechs sieben fünf null Euro) (Geschäftsanteil Nr. 2),

Herr uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 72600 Euro
(i. W. sieben zwei sechs null null Euro) (Geschäftsanteil Nr. 3).

Die Einlagen sind in Geld zu erbringen, und zwar sofort in voller Höhe/zu
50 Prozent sofort, im Übrigen sobald die Gesellschafterversammlung ihre Einforderung beschliesst.

4. Zum Geschäftsführer der Gesellschaft wird Herr ,geboren am 1.9.1975 , wohnhaft in Erfurt, bestellt.
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des ? 181 des Bürger?lichen Gesetzbuchs befreit.

5. Die Gesellschaft trägt die mit der Gründung verbundenen Kosten bis zu einem Gesamtbetrag von 300 Euro, höchstens jedoch bis zum Betrag ihres
Stammkapitals. Darüber hinausgehende Kosten tragen die Gesellschafter im Verhältnis der Nennbeträge ihrer Geschäftsanteile.

6. Von dieser Urkunde erhält eine Ausfertigung jeder Gesellschafter, beglau?bigte Ablichtungen die Gesellschaft und das Registergericht (in elektroni?
scher Form) sowie eine einfache Abschrift das Finanzamt ? Körperschaft?steuerstelle ?.

7. Die Erschienenen wurden vom Notar insbesondere auf Folgendes hingewiesen:

Hinweise:
1) Nicht Zutreffendes streichen. Bei juristischen Personen ist die Anrede Herr/Frau wegzulassen.
2) Hier sind neben der Bezeichnung des Gesellschafters und den Angaben zur notariellen Identi?tätsfeststellung ggf. der Güterstand und die Zustimmung des Ehegatten sowie die Angaben zu einer etwaigen Vertretung zu vermerken.
3) Nicht Zutreffendes streichen. Bei der Unternehmergesellschaft muss die zweite Alternative ge?strichen werden.
4) Nicht Zutreffendes streichen.


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Businessplang der Filtertechnik GmbH aus Pforzheim

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Muster eines Businessplans

Businessplan Filtertechnik GmbH

, Geschaeftsfuehrer
Filtertechnik GmbH
Pforzheim
Tel. +49 (0) 9575486
Fax +49 (0) 4260751
@hotmail.com

Inhaltsverzeichnis

MANAGEMENT SUMMARY 3

1. UNTERNEHMUNG 4
1.1. Geschichtlicher Hintergrund 4
1.2. Unternehmensziel und Leitbild 4
1.3. Unternehmensorganisation 4
1.4. Situation heute 4

2. PRODUKTE, DIENSTLEISTUNG 5
2.1. Marktleistung 5
2.2. Produkteschutz 5
2.3. Abnehmer 5

3. Markt 6
3.1. Marktuebersicht 6
3.2. Eigene Marktstellung 6
3.3. Marktbeurteilung 6

4. KONKURRENZ 7
4.1. Mitbewerber 7
4.2. Konkurrenzprodukte 7

5. MARKETING 8
5.1. Marktsegmentierung 8
5.2. Markteinfuehrungsstrategie 8
5.3. Preispolitik 8
5.4. Verkauf / Vertrieb / Standort 8
5.5. Werbung / PR 8
5.6. Umsatzziele in EUR 1000 9

6. STANDORT / LOGISTIK 9
6.1. Domizil 9
6.2. Logistik / Administration 9

7. PRODUKTION / BESCHAFFUNG 9
7.1. Produktionsmittel 9
7.2. Technologie 9
7.3. Kapazitaeten / Engpaesse 9
7.4. Wichtigste Lieferanten 10

8. MANAGEMENT / BERATER 10
8.1. Unternehmerteam 10
8.2. Verwaltungsrat 10
8.3. Externe Berater 10

9. RISIKOANALYSE 11
9.1. Interne Risiken 11
9.2. Externe Risiken 11
9.3. Absicherung 11

10. FINANZEN 11
10.1. Vergangenheit 11
10.2. Planerfolgsrechnung 12
10.3. Bilanz per 31.12.2009 12
10.4. Finanzierungskonzept 12

11. ANFRAGE FUER FREMDKAPITALFINANZIERUNG 12

Management Summary

Die Filtertechnik GmbH mit Sitz in Pforzheim hat das Ziel Filtertechnik in der Bundesrepublik Deutschland erfolgreich neu zu etablieren. Sie bezweckt sowohl die Entwicklung, Produktion als auch den Handel mit Filtertechnik Artikeln aller Art.

Die Filtertechnik GmbH hat zu diesem Zwecke neue Filtertechnik Ideen und Konzeptentwicklungen entworfen. Filtertechnik ist in der Bundesrepublik Deutschland im Gegensatz zum nahen Ausland und den USA noch voellig unterentwickelt. Es gibt erst wenige oeffentliche Geschaefte, keine Filtertechnik Onlineshops mit einem breiten Produkteangebot und einer Auswahl an klar differenzierten Produkten in Qualitaet und Preis.

Die selbstentwickelten Spezialprodukte der Filtertechnik GmbH werden selbsthergestellt und ueber das Unternehmen sowie Aussenstellen zusammen mit den uebrigen Produkten vertrieben. Es besteht aufgrund des eingesetzten Booms an neuen oeffentlichen Shops und allgemein des immer beliebter werdenden Handels von Filtertechnik eine hohes Absatzpotenzial fuer die vorliegende Geschaeftsidee. Allerdings ist damit zu rechnen, dass mit dem steigenden Bedarf Grossverteiler in das Geschaeft einsteigen koennten. Einzelne Versuche von Grossverteiler scheiterten am Know-how und der zoegerlichen Vermarktung.

Fuer den weiteren Aufbau des Unternehmens und den Markteintritt benoetigt das Unternehmen weiteres Kapital im Umfange von EUR 38 Millionen. Dafuer suchen die Gruender weitere Finanzpartner. Das Unternehmen rechnet in der Grundannahme bis ins Jahr 2021 mit einem Umsatz von EUR 155 Millionen und einem EBIT von EUR 14 Millionen

1. Unternehmung

1.1. Geschichtlicher Hintergrund

Das Unternehmen wurde von
a) , geb. 1967, Pforzheim
b) , geb. 1993, Krefeld
c) , geb. 1961, Wirtschaftsjuristin, Stuttgart

am 22.5.2017 unter dem Namen Filtertechnik GmbH mit Sitz in Pforzheim als Kapitalgesellschaft mit einem Stammkapital von EUR 463000.- gegruendet und im Handelsregister des Pforzheim eingetragen.

Das Stammkapital ist aufgeteilt in ? nominell EUR 1000.-. Die Gruender a) ? d) sind am Unternehmen mit 38% und der Gruender e) mit 15% am Stammkapital beteiligt. Die operative Aufnahme des Geschaeftes fand per 1. Januar des Gruendungsjahres statt.

1.2. Unternehmensziel und Leitbild

Telekommunikation es Definition und Abgrenzung Geschichte Weltweite Kapazität Arten Telekommunikationstechnik Wirtschaft Telekommunikationskosten Navigationsmenü

1.3. Unternehmensorganisation

Die Geschaeftsleitung wird von , CEO, CFO wahrgenommen. Um die geplanten Expansionsziele zu erreichen, soll der Personalbestand per 1. April 2024 wie folgt aufgestockt werden:
15 Mitarbeiter fuer kaufmaennische Arbeiten
14 Mitarbeiter fuer Entwicklung
8 Mitarbeiter fuer Produktion
18 Mitarbeiter fuer Verkauf
Das Unternehmen verfuegt ueber Bueroraeumlichkeiten, Produktions- und Lagerraeumlichkeiten in Pforzheim im Umfange von rund 64000 m2. Das Finanz- und Rechnungswesen wird mittels der modernen EDV-Applikation ALINA durch zwei Mitarbeiter betreut und vom CFO gefuehrt.

1.4. Situation heute

Das Unternehmen hat im ersten Geschaeftsjahr per 31. Dezember einen Umsatz von EUR 16 Millionen und einen EBIT von EUR 434000.- erwirtschaftet.

2. Produkte, Dienstleistung

2.1. Marktleistung

Das Unternehmen hat folgende Artikel im Angebot:
Information transportiert. Nach § 3 Nr. 22 TKG ist Telekommunikation der technische Vorgang des Aussendens, Übermittelns und Empfangens von Signalen mittels Telekommunikationsanlagen. Unter letzteren versteht § 3 Nr. 23 TKG „technische Einrichtungen oder Systeme, die als Nachrichten identifizierbare elektromagnetische oder optische Signale senden, übertragen, vermitteln, empfangen, steuern oder kontrollieren können“.

Definition und Abgrenzung
Das zum Fremdwort „Telekommunikation“ gehörende deutsche Wort ist Fernmeldewesen. Es wird aber seit Mitte der 1990er-Jahre praktisch nur noch bei militärischen Einrichtungen und im Katastrophenschutz verwendet (im Katastrophenschutz wird neuerdings oft auch von „Information und Kommunikation“ (IuK), gesprochen) und ist in der Umgangssprache fast völlig verschwunden, da besonders die auf diesem Gebiet tätigen Unternehmen das Wort „Telekommunikation“ verwenden.
Im engeren Sinne wird heute Telekommunikation als Datenaustausch unter Verwendung von Elektrotechnik, Elektronik, Funktechnik und anderer neuzeitlicher Übertragungstechnologie verstanden. Die ersten Telekommunikationsdienste in diesem Sinne waren Telegrafie (Fernschreiben) und Telefonie, auch Fernmelden genannt. Vor dem Aufkommen von Computern gab es bereits als Fernwirken bezeichnete Datenübertragungsdienste zur Steuerung von Anlagen. Telekommunikationseinrichtungen sind heute ein elementarer Bestandteil der Infrastruktur. Aus diesem Grund ist zur Vermeidung räumlicher Disparitäten ihre Bereitstellung eine Gemeinschaftsaufgabe der Raumentwicklung (also in der Praxis eine Staatsaufgabe). Seit Beginn der Liberalisierung (in Deutschland ab 1. Juli 1989) werden Telekommunikationsdienste im Wettbewerb erbracht, die Grundversorgung wird durch eine Universaldienstverpflichtung gewährleistet.

Geschichte
Als erste Formen der Telekommunikation gelten Boten oder Kuriere, die mündliche oder schriftliche Nachrichten überbrachten, sowie Rauchzeichen und Trommelsignale.[1] Rauchzeichen, Feuerzeichen und Trommelsignale zwecks Nachrichtenübermittlung gab es bereits in der Urgeschichte. Boten oder Kuriere konnten lediglich geringere Distanzen überbrücken, so dass sich durch Rauch- und Feuerzeichen als Ausgangspunkt der optischen Telekommunikation im Altertum größere Distanzen einfacher überbrücken ließen.
Alle großen Kulturvölker, von den Azteken bis zu den Römern, verwendeten so genannte Vexilloide (lateinisch vexillum, „Fahne“), eine frühe Art der Standarte. Diese mit Emblemen aus Holz, Metall oder Leder verzierten Stangen fand man bereits als Abbildungen auf 5500 Jahre alten altägyptischen Tonwaren. Aischylos beschrieb in der Orestie im Jahre 458 vor Christus die Feuerpost (Fackelpost), mit deren Hilfe im Trojanischen Krieg 1148 v. Chr. die Nachricht von der Einnahme Trojas verbreitet wurde.[2] Etwa 1000 v. Chr. gab es die erste Taubenpost durch Brieftauben.[3] Der Bote Pheidippides überbrachte im August 490 v. Chr. nach der Schlacht bei Marathon die Nachricht vom Sieg über die Perser und war damit Vorläufer des heutigen Marathonlaufs. Im Jahre 405 v. Chr. kam erstmals der Heliograf (Spiegeltelegraf) zum Einsatz. Im römischen Reich verwendeten die Römer auf dem Limes bis zum 6. Jahrhundert nach Christus Spiegel, Rauch, Feuersignale oder Posaunenstöße (lateinisch tubae) als Alarmzeichen. Flavius Vegetius Renatus erläuterte im 4. Jahrhundert nach Christus in seinem Abriss des Militärwesens (lateinisch Epitoma rei militaris): „Wenn Truppen getrennt sind, zeigen sie bei Nacht durch Feuer, bei Tag durch Rauch den Bundesgenossen an, was auf andere Weise nicht übermittelt werden kann.“[4] Im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit setzte man Kreidfeuer oder Lärmfeuer zur Signalisierung herannahender Gefahren ein.
Die von Robert Hooke 1684 angestellten Überlegungen zur optischen Telegrafie ließen sich zunächst nicht realisieren,[5] Ch

Bei den Produkten lit. a) ? d) handelt es sich um gaengige, erprobte Produkte, die im Wesentlichen aus den USA importiert werden. Bei den Produkten e) handelt es sich ausschliesslich um Erfindungen der Filtertechnik GmbH, vgl. Ziffer 2.2.

Das Produkteangebot rundet saemtliche Beduerfnisse eines Kunden fuer die Umsetzung seines Projektes zu deutlich tieferen Preisen als diejenige der Konkurrenz ab. Mit jedem Verkauf erfolgt eine Beratung des Kunden vor Ort. Zudem geniesst er den Vorteil, innovative neue Produkte dank der ausgewiesenen Fachkompetenz von Filtertechnik GmbH kennenzulernen.

2.2. Produkteschutz

Die Spezialprodukte der Filtertechnik GmbH sind mit den Patenten Nrn. 148.956, 948.473 sowie 882.322 in der Bundesrepublik Deutschland, Deutschland, Oesterreich, Frankreich und Italien bis 2048 geschuetzt.

2.3. Abnehmer

Das Unternehmen ist vollstaendig abhaengig vom Endkonsumenten. Es besteht ein grosses Potenzial. Erkannt wurde auch, dass der Anfangspreis und die Beratung eine sehr wesentliche Rolle beim Einkauf spielen. Die Nachrage ist eng verknuepft mit dem eigentlichen Markt, der in Ziffer 3 nachstehend eingehend beschrieben wird.

3. Markt

3.1. Marktuebersicht

Gemaess eigener Einschaetzung betraegt derzeit das Marktvolumen in der Bundesrepublik Deutschland rund EUR 843 Millionen. In der Bundesrepublik Deutschland sind heute 389000 Personen im Filtertechnik Segment taetig und geben im Durchschnitt rund EUR 872000.- pro Jahr fuer Equipment aus. Aufgrund der durchgefuehrten Befragungen und eigener Einschaetzung besteht in den naechsten 16 Jahren ein markantes Wachstum. Wir rechnen bis ins Jahr 2025 mit knapp einer Verdoppelung des Volumens.

Neue technische Entwicklungen sind nur in unwesentlichen Teilbereichen zu erwarten.

3.2. Eigene Marktstellung

Die eigene Marktstellung ist mit EUR 5 Millionen noch unbedeutend. Die massive Nachfrage in unserem Shop am bisherigen Domizil laesst aber ein grosses Potential fuer Marktgewinne erwarten. Wir strengen einen Marktanteil in den naechsten 10 Jahren von 5 0% an, was einem Umsatz von rund EUR 112 Millionen entsprechen duerfte.

3.3. Marktbeurteilung

Filtertechnik ist in der Bundesrepublik Deutschland im Trend! Filtertechnik hat sich in der Bundesrepublik Deutschland in den vergangenen fu2 Jahren zu einem Trend entwickelt, die nicht nur aeltere, sondern vor allem Personen beiderlei Geschlechts in den Altersjahren 23 ? 62 anspricht. Diese Annahme wird durch die um mehr als 5 0% jaehrlich wachsenden Mitgliederzahlen der Bundesrepublik Deutschlanderischen IHKs gestuetzt. V

Die notwendige Ausbildung zur Ausuebung im Sektor Filtertechnik wird von den einzelnen Orten reichlich angeboten. Aber auch im Ausland sind Pruefungen in Kombination mit Ferien machbar und beliebt. In der Branche bestehen derzeit noch lokal sehr verschiedene staatliche und politische Huerden fuer die Erstellung und den Betrieb von Filtertechnik Produktionsanlagen. Die Entwicklung der vergangenen drei Jahre hat aber gezeigt, dass der Boom nicht mehr aufzuhalten ist und auch den Mittelstand der Bevoelkerung erfasst hat.

Das Kaufverhalten der Kunden duerfte unterschiedlich sein. Es ist von folgender Marktaufteilung auszugehen:

Regionen Marktanteil Tendenz
DeutschBundesrepublik Deutschland 23 %
England 52%
Polen 26%
Oesterreich 48%
Oesterreich 27%

Substitutionsmoeglichkeiten bestehen in dem Sinne, als auch Filtertechnik durch andere Sport- und Freizeitaktivitaeten verdraengt werden koennte. Derzeit bestehen allerdings derart viele und zersplitterte Sport- und Freizeittrends, dass sich bis heute kein anderer starker Trend herausbilden konnte.

Erfahrungen in den USA und England, der Geburtsstaette der Filtertechnik, zeigen, dass mit der starken Abdeckung von Shops und Plaetzen der Markt wohl gesaettigt ist, aber nach wie vor ein bescheidenes Wachstum von rund 62% vorhanden ist. Im Vergleich zur USA ist die Platzdichte in der Bundesrepublik Deutschland rund 62 mal kleiner.

4. Konkurrenz

4.1. Mitbewerber

Im Moment werden wir von kleinen Shops der einzelnen Gemeinden und einigen kleineren Shops konkurrenziert. Die meisten dieser Shops bieten sehr renommierte Marken zu 20 ? 71% hoeheren Preisen im Vergleich zu den USA an. Wir befuerchten, dass sich in den naechsten Jahren auch Grossverteiler diese Produkte in ihr Sortiment aufnehmen koennten und zu klar tieferen Preisen vertreiben wuerden. Es ist kaum zu erwarten, dass die Konkurrenz ihre Strategien aendern wird. Sie werden die Hochpreispolitik weiter verfolgen, da sie ansonsten aufgrund ihres hohen Fixkostenanteils keine ueberlebenschancen haetten.

4.2. Konkurrenzprodukte

Weil wir neben wenigen Eigenmarken vor allem Handelsprodukte einsetzen werden, sind wir von Konkurrenzprodukten mehrheitlich unabhaengig.

5. Marketing

5.1. Marktsegmentierung

Kundensegemente:

Marktgebiete:

5.2. Markteinfuehrungsstrategie

Erschliessung der Marktgebiete

5.3. Preispolitik

Preise bewegen sich rund 16% unter den Preisen der Mitbewerber.

5.4. Verkauf / Vertrieb / Standort

Wir wollen Verkaufspunkte (POS) sukzessive auf der Basis der Markteinfuehrungsstrategie gemaess Ziffer 5.2. in der ganzen Bundesrepublik Deutschland einrichten. Zusaetzlich sind wir in den groessten Verbaenden der Bundesrepublik Deutschland vertreten. Weiter werden wir an Messen aller Art teilnehmen. Der heutige Standort dient einerseits als POS und als Verwaltungszentrum und Zentrallager. Sukzessive werden auf der Basis der Markteinfuehrungsstrategie gemaess Ziffer 5.2. neue Verkaufsstandorte eingerichtet und betrieben.

5.5. Werbung / PR

Die Werbung/PR wird zielgerichtet ueber Radio, Fernsehen, Zeitungen und Mailings lanciert.

5.6. Umsatzziele in EUR 430000

Produkte 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Ist Soll Soll Soll Soll Soll
Sets 4?000 28?000 82000 389?000 564?000 829?000
Zubehoer inkl. Kleidung 2?000 23?000 35000 150?000 583?000 779?000
Trainingsanlagen 7?000 16?000 61000 383?000 459?000 797?000
Maschinen 3?000 20?000 74000 355?000 528?000 746?000
Spezialitaeten 1?000 28?000 76000 175?000 470?000 918?000

6. Standort / Logistik

6.1. Domizil

Alle notwendigen Raeumlichkeiten des Unternehmens werden gemietet.

6.2. Logistik / Administration

Die personellen Ressourcen werden der Umsatzentwicklung und der Schaffung von neuen POS laufend angepasst. Die heute verwendete EDV genuegt den heutigen und kuenftigen Anforderungen mindestens bis zu einer Umsatzentwicklung von EUR 49 Millionen.

7. Produktion / Beschaffung

7.1. Produktionsmittel

Die fuer die Entwicklung und Produktion (Montage) der Spezialprodukte notwendigen Mittel und Instrumente sind vorhanden. Zusaetzliche Maschinen und Einrichtungen werden entweder eingemietet oder extern produziert.

7.2. Technologie

Das fuer die Entwicklung der Spezialitaeten vorhandene Know-how ist im Technik-Team auf 1 Personen verteilt. Es bestehen keine grossen personelle Abhaengigkeiten, weil saemtliches Wissens auch laufend dokumentiert wird.

7.3. Kapazitaeten / Engpaesse

Das heutige Team ist auf die bestehenden Beduerfnisse aufgebaut. Mit der Weiterentwicklung des Unternehmens ist ein Ausbau auf etwa zehn Techniker geplant.

7.4. Wichtigste Lieferanten

Lieferanten Produktereihen Anteil am Einkaufsvolumen

Einkaufsvolumen von EUR 6 Millionen diskutiert.

8. Management / Berater

8.1. Unternehmerteam

? CEO:

? CFO:

Administration
Marketing
Verkauf
Einkauf
Entwicklung

8.2. Verwaltungsrat

Praesident: (Mitgruender und Investor)
Delegierter: (CEO)
Mitglied: Dr. , Rechtsanwalt
Mitglied: , Unternehmer

8.3. Externe Berater

Als Revisionsstelle amtet die Revisions-Treuhand AG.
Die Geschaeftsleitung wird zudem durch das Anwaltsbuero Partner & Partner in Pforzheim und das Marketingbuero Vater & Sohn in Pforzheim beraten.

9. Risikoanalyse

9.1. Interne Risiken

Das Unternehmen ist heute personell sehr knapp dotiert. Einzelne Abgaenge im Management koennten das Unternehmen entscheidend schwaechen.

9.2. Externe Risiken

Auf gesetzlicher Stufe sind keine Auflagen bzw. Einschraenkungen gegen den von uns bearbeiteten Filtertechnik Markt zu erwarten. Die Rahmenbedingungen fuer das Entstehen von weiteren Moeglichkeiten werden durch die eingesetzte Strukturbereinigung in der Landwirtschaft eher beguenstigt als erschwert. Mit dem Bau von Produktionsanlagen werden neue Arbeitsplaetze fuer Bauern geschaffen (Housekeeping, Unterhalten des Gelaendes ganz allgemein, Restauration, Geraete- und Maschinenunterhalt), die ihren bisherigen Beruf aus wirtschaftlichen Gruenden aufgeben mussten. Als groesstes Risiko ist ein Markteintritt eines oder mehrer Grossverteiler zu betrachten.

9.3. Absicherung

Mit der weiteren Expansion des Unternehmens ist das Management breiter abzustuetzen. Gleichzeitig muss der Marktaufbau so rasch als moeglich erfolgen, damit weiteren Bewerbern der Markteintritt mindestens erschwert, wenn nicht sogar verunmoeglicht werden kann. Zudem ist zu versuchen, weitere Exklusivvertriebsrechte von preislich attraktiven und qualitativ guten Produkten zu erwerben.

10. Finanzen

10.1. Vergangenheit

Das erste Geschaeftsjahr konnte bei einem Nettoumsatz von EUR 9 Millionen mit einem bescheidenen EBIT von EUR 162000.- und einem ausgewiesenen Reingewinn von EUR 13000.- abgeschlossen werden. ueber das erste Geschaeftsjahr gibt der testierte Abschluss im Anhang Auskunft. Generell ist zu bemerken, dass sich der Umsatz in den vergangenen sechs Monaten kontinuierlich gesteigert hat. Daraus wird ersichtlich, dass sich der Erfolg der letzten Monate sich weiter fortsetzt.

Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte bis heute aus eigenen Mitteln des Unternehmens und einer Betriebskreditlimite der Deutschen Bank von EUR 700000.-. Als Sicherheit sind der Bank die Forderungen aus dem Geschaeftsbetrieb abgetreten worden.

10.2. Planerfolgsrechnung

Base Case 2019 2020e 2021e 2022e 2023e 2024e
Nettoumsatz 8?170 3?643 24?771 48?333 76?247 106?540
Warenaufwand 5?767 9?463 24?732 43?265 60?879 207?449
Bruttogewinn 1?667 1?848 29?674 45?221 66?172 300?812
Betriebsaufwand 4?556 1?191 22?267 32?437 63?716 138?599
EBITDA 1?595 2?697 26?457 41?273 52?661 272?595
EBIT 7?545 7?823 10?817 42?727 65?131 243?879
Reingewinn 4?392 3?858 12?400 42?625 53?527 249?335
Investitionen 7?888 8?495 24?521 38?464 78?734 241?573
Dividenden 1 2 4 10 12 26
e = geschaetzt

10.3. Bilanz per 31.12.2019

Aktiven Passiven

Fluessige Mittel 79 Bank 394
Debitoren 239 Kreditoren 139
Warenlager 386 uebrig. kzfr. FK, TP 802
uebriges kzfr. UV, TA 831

Total UV 3200 Total FK 1?582

Stammkapital 171
Mobilien, Sachanlagen 378 Bilanzgewinn 29

Total AV 480 Total EK 494

8702 9?243

10.4. Finanzierungskonzept

Es ist vorgesehen, die Expansion des Unternehmens mit einem Mittelzufluss von vorerst EUR 9,3 Millionen wie folgt zu finanzieren:
Erhoehung des Stammkapitals von EUR 0,8 Millionen um EUR 8,2 Millionen auf neu EUR 4,7 Millionen mit einem Agio von EUR 2,4 Millionen (eine entsprechende Absichtserklaerung (Letter of intent, LOI) einer Venture Capital Gesellschaft liegt vor) und Aufnahme von Fremdkapital von EUR 2,5 Millionen.
Fuer die Fremdkapitalfinanzierung kann als Sicherheit die Abtretung der Forderungen aus dem Geschaeftsbetrieb sowie eine Buergschaft des Managements im Umfange von maximal EUR 700000.- offeriert werden. Allerdings ist in einem solchen Fall die Betriebskreditlimite der heutigen Bankbeziehung von EUR 1,9 Millionen abzuloesen.

11. Anfrage fuer Fremdkapitalfinanzierung

EUR 7,7 Millionen zu Finanzierung der Expansion in Form eines festen Darlehens bis zum 31.12.2020. Zinssatz SWAP zuzueglich Marge von maximal 2% . Rueckzahlung in jaehrlichen Tranchen von EUR 503000.-, erstmals per 30.12.2019. Sicherheit siehe Ziffer 10.1. Das Unternehmen ist auch offen fuer andere Finanzierungsvarianten.


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Top 5 agb:

  1. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/07/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-esoterik-einer-gmbh-aus-augsburg/
  2. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/07/allgemeinen-geschaeftsbedingungen-agb-der-baptist-atair-raeuchereien-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-karlsruhe/
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Lampen ist der Familienname folgender Personen:

Hans Lampen (1923–2005), deutscher Politiker (CDU), Bürgermeister von Dorsten
Heinrich Lampen (1914–1979), deutscher Mediziner
Ulrich Lampen (* 1963), deutscher Hörspielregisseur, -Autor und -sprecher

Siehe auch:

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Dieser Artikel behandelt die Lichtquelle; weitere Bedeutungen unter Kerze (Begriffsklärung).

Brennende Kerze

Eine Kerze ist ein Leuchtmittel aus Wachs, Stearin, Paraffin, Talg oder Walrat mit einem Docht in der Mitte, das mit offener Flamme brennend Licht und Wärme gibt.[1]

Inhaltsverzeichnis

1 Etymologie
2 Geschichte

2.1 Vorgeschichte
2.2 Mittelalter
2.3 Neuzeit

3 Religion und Brauchtum
4 Aufbau und Funktionsweise
5 Entstehung der Flamme
6 Herstellung

6.1 Materialien
6.2 Herstellungsverfahren
6.3 Wirtschaftliche Aspekte

7 Originelle Kerzen zur Dekoration und für bestimmte Anlässe
8 Siehe auch
9 Literatur
10 Weblinks
11 Einzelnachweise

Etymologie

Die Wortherkunft für Kerze in der Bedeutung „Talg-, Wachslicht“, von althochdeutsch kerza (8. Jh.) bzw. karz (9. Jh.), mittelhochdeutsch kerze, kirze für „Werg, Zunder, Docht, Licht, Kerze“, mittelniederdeutsch kerte, kerse ist etymologisch ungeklärt. Seitens der etymologischen Forschung wird eine historische Entlehnung über charza aus lateinisch charta für „Papyrusblatt, Schreibmaterial, Schriftstück“ einerseits erwogen.[2] Diese Hypothese wird dadurch gestützt, dass Kerzen lange aus gewickelter, mit Öl getränkter Birkenrinde hergestellt wurden. Da Birkenrinde auch als Schreibmaterial diente, scheint eine Verbindung zwischen Papyrus und Kerze für lat. charta möglich. Andererseits ist aber auch eine Entlehnung aus lat. [candēla] cērāta „Wachslicht“ (zu lat. cērāre „mit Wachs überziehen“) anzunehmen.[3]

Geschichte

Bienenwachskerzen aus dem Gräberfeld von Oberflacht (6./7. Jahrhundert). Die ältesten erhaltenen Wachskerzen nördlich der Alpen

Vorgeschichte

Mit steinernen Lampenschalen, in denen ein Docht in flüssigem Talg oder Tran brannte, trotzten wahrscheinlich schon die Cro-Magnon-Menschen vor zirka 40.000 Jahren der Dunkelheit.[4]

Die Erfindung der Kerze selbst liegt Schätzungen zufolge mindestens 5.000 Jahre zurück. Bekannt ist, dass im vorderen Orient zu dieser Zeit bereits Kerzen verwendet wurden.[5] Sie entstanden, indem ein Funale (Docht) aus Binse, Stroh, Hanf, Papyrus oder Schilfrohr, in Talg eingetaucht und mit ihm getränkt wurde.[6]

Historiker fanden Nachweise dafür, dass viele weitere frühere Zivilisationen Kerzen mit Dochten entwickelten, indem sie Wachse von verfügbaren Pflanzen und Insekten benutzten. Frühe chinesische Kerzen wurden anscheinend durch Eingießen in Papierrohre hergestellt, wobei Dochte aus gerolltem Reispapier und eine Kombination aus Wachsen von einheimischen Insekten und Samen verwendet wurden. In Japan wurden Kerzen aus dem Wachs von Baumnüssen hergestellt, während in Indien Kerzenwachs durch Kochen der Früchte des Zimtbaumes gewonnen wurde.[5] Als Sonderform kamen ab dem Ende des 3. Jahrhunderts v. Chr. Wachsfackeln auf. Im alten Griechenland des 6. Jahrhunderts v. Chr. wurden Holz und Kien in Schalen mit Öl und Fett getränkt, in Ägypten verwendete man zu dieser Zeit dafür Rizinusöl.[6]

Im Allgemeinen wird die Weiterentwicklung der zuvor einfachen Kerzen den antiken Römern zugeschrieben, die gerollten Papyrus wiederholt in flüssigen Talg oder, ab dem 2. Jahrhundert, flüssiges Bienenwachs getaucht haben. Im 1./2. Jahrhundert n. Chr. wird die Kerze als kurzlebiges Licht beschrieben, das einen Faden (Docht) hat und ständig gewartet werden muss. Diese kleinen Talg- oder Wachsfackeln wurden als Beleuchtungskörper an den Spitzen eines Kandelabers aufgesteckt.[6] Wohl seit dem 2. Jahrhundert n. Chr. verwendeten die Römer niedrige Talg-, Pech- und Wachskerzen. Sie benutzten die so hergestellten Kerzen, um Reisende bei Nacht zu begleiten und für religiöse Zeremonien.[5] Etwa Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. waren bei den Römern niedrige Wachskerzen so weit entwickelt, dass sie ohne lästiges, übermäßiges Rußen und üblen Geruch, was bei Fackeln unvermeidlich war, in einem geschlossenen Raum brennen konnten.[6]

Mittelalter

Vor allem der Bedarf der Kirche und die Bestimmung, dass für diese Kerzen nur Bienenwachs als Kerzenrohstoff verwendet werden durfte, führte dazu, dass Bienenwachs zu einem wichtigen Handelsgut des Mittelalters wurde. Seit 1061 ist aus Frankreich eine Innung der Lichtzieher bekannt, im 14. Jahrhundert eine Innung der Kerzengießer in Hamburg. Zwei Kerzenhändlergesellschaften gab es seit dem späten Mittelalter in London, die der Wachskerzenhändler und die der Talgkerzenhändler. Wie ein Seil zusammengedrehte, mehrdochtige Kerzen, die fackelartig abbrannten, wurden in der frühen Neuzeit mit dem deutschen Wort „Tortsche“ bezeichnet.[7]

Außerhalb der Kirchen und Adelshäuser wurden Kienspäne oder Kerzen aus dem preisgünstigeren Talg verwendet, so genannte „Unschlittkerzen“, in Nordwesteuropa auch „Binsenlichter“ genannt. Das zur Herstellung der Unschlittkerzen benötigte Fett wurde aus Rinderfettgewebe oder Hammeltalg gewonnen und nicht gereinigt. Dementsprechend rochen und rußten Unschlittkerzen stark. Bei allen Kerzen aus diesen Brennstoffen musste der Docht regelmäßig „geschneuzt“ oder „geputzt“ (das heißt gekürzt) werden, um Rußen und Tropfen zu vermeiden.[8] Talgkerzen wurden im 17. Jahrhundert mit Arsenik geweißt.

Neuzeit

Erst ab 1725 gab es mit dem Walrat einen von sich aus weißen Kerzengrundstoff, der vornehmlich für Luxuskerzen benutzt wurde. Henri Braconnot und François Simonin erzeugten 1818,[9] sowie Claude-Anthelme Manjot 1820[10] erste Stearinkerzen.

1823 meldete Eugène Chevreul, der Begründer der Fettchemie, ein Patent für nichttropfende Kerzen an und gründete zusammen mit Joseph Louis Gay-Lussac im Jahr 1824 eine Kerzenmanufaktur. De Milly führte ab 1831 eine Reihe von Verbesserungen ein, wie das Tränken der Dochte mit Salzlösungen, die Vermeidung der Kristallisation der Stearinsäure, das Pressen und Gießen der Kerzen (Millykerzen). Kurz nach der Erfindung des Paraffins wurden nach ersten Versuchen 1839 von Seligue in Paris und von Young in Manchester (England) Kerzen hergestellt (Belmontinkerzen).

Kerzen bestehen gegenwärtig oft aus etwa zwei Dritteln Paraffin und einem Drittel Stearin, hochschmelzende Härtungszusätze in kleinen Mengen, Trübungsmitteln (Alkohole, Aceton) und ggf. Farbpigmenten, der Docht wird aus Baumwolle gesponnen. Während Kerzen bis zum 19. Jahrhundert gezogen wurden, werden sie heute zumeist in Kerzengießmaschinen gegossen oder auch durch Pressung hergestellt. Nur für hochwertige Bienenwachskerzen wird noch das Wickeln angewandt, ggf. noch das Kneten des Bienenwachses. Um die Kerzen und ihre Formen und Farben hat sich Ende des 20. Jahrhunderts ein eigener Zweig des Kunsthandwerks entwickelt.

Religion und Brauchtum

Das Anzünden einer Kerze ist in den Glaubensvorstellungen vieler Kulturen bedeutsam. Eine brennende Kerze symbolisiert die Seele, die im dunklen Reich des Todes leuchtet. Die Altarkerzen und die Osterkerze symbolisieren im Christentum die Auferstehung, das heißt Jesu Triumph über den Tod, oder auch Jesus Christus, der als Licht in die Welt kam und die Dunkelheit erhellt. Die Osterkerze ist ein Symbol des Leibes Christi. Auf Gräbern werden zur Erinnerung an die Verstorbenen vor allem zu Allerseelen Grablichter aufgestellt. Kerzen dienen auch als Votivlichter.

Aufbau und Funktionsweise

Halbierte Kerze

Ein saugfähiger Docht, meist aus geflochtenen Baumwollfäden, ist umgeben von Wachs oder einem ähnlichen Brennstoff, der bei niedriger Temperatur schmilzt (typisch sind etwa 60 °C). Nach Anzünden des Dochts schmilzt das Wachs. Durch die Kapillarwirkung des Dochts wird Wachs in die Flamme transportiert, wo es verdampft, um dann in Gegenwart von Sauerstoff zu verbrennen. Die Konvektion, das heißt das Aufsteigen der warmen Verbrennungsgase, versorgt die Flamme mit unverbrauchter Luft und gibt der Kerzenflamme die charakteristische langgestreckte Form. Die Kerze erlischt, wenn der Sauerstoffgehalt auf etwa 10–14 % sinkt.[11]

Wird der Docht zu lang, beginnt die Kerze zu rußen. Ein Grund ist die unvollständige Verbrennung des Wachsdampfes und der Erhalt des Dochtes durch schwerflüchtige Bestandteile im Wachs. Moderne Kerzen enthalten deshalb entsprechend angepasste Wachsmischungen (beispielsweise im Verhältnis 80 % Paraffin zu 20 % Stearin) und einen asymmetrisch geflochtenen Docht mit Spannfäden. Dadurch neigt er sich beim Brennen zur Seite und tritt aus der Flamme aus. Hier kommt er mit Sauerstoff in Berührung und kann verglühen (siehe glühende Dochtspitze im Bild). Früher musste zur Vermeidung des Rußens der Docht regelmäßig gekürzt („geschneuzt“) werden. Zum Abtrennen der sogenannten Schnuppe gibt es spezielle Dochtscheren.

Kerzen werden in der Regel durch eine offene Flamme (Streichholz, Feuerzeug, andere brennende Kerze) entzündet. Das Verlöschen der Kerze kann mit einem Kerzenlöscher, der Dochtschere, einer breiten Kupferpinzette oder einfach durch Ausblasen erreicht werden. Nach dem Ausblasen entstehen durch nachverdampfenden Brennstoff Aerosole, die gesundheitlich wenig bedenklich sind.[12]

Je niedriger der Schmelzpunkt des Wachses ist, desto schneller brennt die Kerze ab.[13] In einer Stunde verbrennt eine Kerze etwa 3 bis 8 g Wachs. Sie erzeugt eine Heizleistung von 38 bis 100 W. Die Lichtausbeute beträgt 0,1 bis 0,2 lm/W.

Entstehung der Flamme

Brennende Kerze, rechts schematisch mit Verbrennungszonen (siehe Text)
Kerzenflamme in der Schwerelosigkeit

Die Verbrennungszonen einer Kerzenflamme zeigt die Abbildung rechts. Die heißesten Bereiche liegen außerhalb der gelbleuchtenden Flamme und tragen nicht zur Lichterzeugung bei. Die Erklärung dafür liefert das Kirchhoffsche Strahlungsgesetz, das einen Zusammenhang zwischen Strahlungsemission und Absorption eines Körpers herstellt: Sauerstoff und andere beteiligte Gase sind transparent, weshalb sie auch bei Temperaturen von 1400 °C kein Licht aussenden.
Die schwarzen Rußteilchen in der Flamme leuchten jedoch intensiv (schwarzer Körper) und senden entsprechend ihrer Temperatur ein kontinuierliches Spektrum aus. Entsprechend deren Temperatur liegt das Strahlungsmaximum einer Kerze bei etwa 2 µm Wellenlänge, sodass nur ein schwacher Ausläufer der Planckschen Strahlungskurve sichtbar ist, der einen hohen rotgelben Anteil hat.

In Zone 1 wird das Wachs verdampft und lediglich teilweise verbrannt, da Sauerstoff von außen nicht genügend schnell hinein diffundiert. Die Temperatur liegt hier bei etwa 600 bis 800 °C und steigt in Zone 2 auf 1000 °C. Die bläuliche Farbe entsteht durch Strahlungsübergänge angeregter Moleküle der Verbrennungsgase. In Zone 3 (Glühzone) wird das vor allem aus Kohlenwasserstoffketten bestehende Wachs durch den Verbrennungsprozess zerlegt. Dieser wandelt den Kohlenstoff der Kohlenwasserstoffketten in Kohlenstoffdioxid und den Wasserstoff in Wasserdampf um. Durch einen unvollständig ablaufenden Verbrennungsprozess lagert sich Kohlenstoff zu Rußteilchen zusammen, die bei 1200 °C glühen und dadurch das helle Leuchten erzeugen. Die Zone 4, die Flammenoberfläche, ist die aktivste Zone der Kerze. Die brennbaren Bestandteile aus dem Wachs finden genügend Sauerstoff für die vollständige Verbrennung und erzeugen hier Temperaturen von bis zu 1400 °C.

Bläst man eine Kerze aus, steigen Wachsdämpfe auf. Sie lassen sich entzünden und können die Kerze wieder zum Brennen bringen. Man bezeichnet dies als Rauchdurchzündung.

In der Schwerelosigkeit brennt eine Kerze mit einer kugelförmigen Flamme.[14] Die Verbrennungsrate ist gering, da der Sauerstoff nur über Diffusion zur Flammzone vordringen kann. Es bildet sich kein Ruß, dafür lässt sich das bläuliche Licht der angeregten Verbrennungsgase beobachten.

Herstellung

Materialien

Als Brennstoff diente früher Bienenwachs, heute meist Stearin oder Paraffin oder eine Mischung daraus mit einem Schmelzpunkt um 60 °C.

Ozokerit, ein bergmännisch abgebautes Mineral aus der Ordnung der Harze, wurde bereits vor der Entdeckung des Paraffins unter anderem an der Moldau zur Herstellung von Kerzen verwendet. Durch Zugabe von 6 bis 10 % Schwefelsäure (welche nicht im Produkt verbleibt) erhält man das hellgelbe Ceresin.

Herstellungsverfahren

Drehreifen zur Kerzenherstellung (19. Jahrhundert)
Kerzengießmaschine, Indonesien, circa 1920

Kerzen werden hergestellt durch Kneten, Ziehen, Pressen, Gießen oder Wickeln.

Das Kneten ist eine der ältesten Herstellungsmethoden für Wachskerzen, dabei wird das Bienenwachs mit den Fingern um den Docht geknetet und die Kerze durch anschließendes Rollen auf einer glatten Oberfläche in Form gebracht.[15]
Beim Ziehverfahren wird ein Dochtstrang so oft durch flüssiges Wachs gezogen, bis die gewünschte Dicke (bis zu 8 cm) erreicht ist. Nach dieser Methode ist der Beruf des Kerzenziehers benannt.
Sehr preisgünstige Kerzen, Teelichte und Grablichter werden mit Kerzenpressen hergestellt, die gekörntes Paraffin in die gewünschte Form drücken.
Für höherwertige Kerzen mit besonderen Formen und Verzierungen wird eine Form mit flüssigem Wachs gefüllt. Eine weitere Möglichkeit ist, eine angewärmte rechteckige Wachsplatte mit einseitigem Reliefprofil auf einen glatten Kerzenkern zu kleben.
Eine weitere Gießmethode ist das wiederholte Übergießen des frei hängenden Dochtes. Mit jedem Gießvorgang entsteht wie beim Ziehen eine zusätzliche Wachsschicht. Diese aufwändige Gießmethode wird nur noch in wenigen Manufakturen angewandt.
Insbesondere zur Herstellung von Bienenwachskerzen bietet sich die Wickelmethode an, da Bienenwachs aus dem Imkereibedarf in Wabenplatten erhältlich ist. Dabei werden die erwärmten Wachsplatten um den Docht gewickelt.
Für schwarze Kerzen wird Paraffin mit „Elefantenläusen“ (Anacardiumschalen) schwarz gefärbt.
Auch um die Verarbeitung und Verzierung von Rohkerzen hat sich eine Art Kunsthandwerk gebildet, mit regelrechten Skulpturen aus Wachs und Paraffin.

Wirtschaftliche Aspekte

Das Geschäft mit Kerzen ist stark saisonabhängig. Ungefähr 35 Prozent der Kerzenkäufe werden in der Weihnachtszeit getätigt; auch zu Ostern besteht ein großer Bedarf. Da die Produktion in vielen Unternehmen ganzjährig erfolgt, ist eine genaue Produktionsplanung und umfangreiche Lagerhaltung nötig, was die Liquidität der produzierenden Unternehmen belastet. Die Produktionsmethoden unterliegen keinem wesentlichen technologischen Fortschritt, sodass regelmäßige Neuinvestitionen in Maschinen nicht notwendig werden. Die hohen Anschaffungskosten der teilweise sehr großen Maschinen stellen eine wesentliche Markteintrittsbarriere dar. Wegen schlechter Auftragslage mussten einige renommierte Unternehmen der Branche Insolvenz anmelden.

2006 wurden in Deutschland von mehr als 40 Herstellern über 100.000 Tonnen Kerzen produziert. Ein fast ebenso hohes und stetig steigendes Volumen wird aus dem asiatischen Raum importiert.[16] Um diesen Importen entgegenzuwirken und die europäische Kerzenindustrie zu unterstützen, hat die EU Mitte Mai 2009 einen unbefristeten Antidumpingzoll für Kerzen einiger Hersteller aus China eingeführt, nachdem dieser bereits 2008 in vorläufiger Form beschlossen worden war.[17]

Im Jahre 2011 betrug die Menge der nach Europa importierten Kerzen 103.353 Tonnen, die europäische Produktion 610.384 Tonnen und der Pro-Kopf-Verbrauch 1,30 Kilogramm. 2007 waren 218.733 Tonnen importiert und 478.538 Tonnen produziert worden. Der Pro-Kopf-Verbrauch hatte hier ebenfalls 1,30 Kilogramm betragen.[18]

Originelle Kerzen zur Dekoration und für bestimmte Anlässe

Für Dekorationszwecke und besondere Anlässe gibt es außergewöhnliche und originelle Kerzen wie zum Beispiel in Tier- und Pflanzenform und auch mit Beschriftungen.

Beispiele

Kerzen als Buchstaben

Kerze mit dem Futhark der Runen

Hochzeitskerze mit Bibelspruch aus 1. Korinther 13, 13 (in Spanisch)

Kerze in der Form eines Penis

Kerze in Form eines Speiseeises

Kerze in Form eines Kaktus

Kerze in der Form eines Frosches

Kerzen in Schneckenform

Siehe auch

Kerzenlöscher
Kerzenuhr

Literatur

Eva Blandine: Kerzenlicht. Kontakt, Zürich 1966.
Hannelore Dittmar-Ilgen: Vom Zauber der Flamme: Kerzen physikalisch betrachtet. In: Wie das Salz ins Meerwasser kommt … Hirzel, Stuttgart, ISBN 3-7776-1315-0, S. 89.
Alwin Engelhardt: Handbuch der praktischen Kerzen-Fabrikation. (= Chemisch-technische Bibliothek; 150). Hartleben, Wien 1887 (2. neu bearb. Auflage von Albert Ganswindt: Hartleben, Wien 1920)
Michael Faraday: Naturgeschichte einer Kerze. Mit einer Einleitung und Biografie von Peter Buck. Didaktischer Dienst Franzbecker, Hildesheim 1980, ISBN 3-88120-010-X, S. 50 ff. (englische Online-Version deutsche Online-Version [abgerufen am 3. August 2010] englisch: The Chemical History of a Candle.). 
Willy Hacker (Hrsg.): Handbuch der Kerzenfabrikation. (= Chemikalien-Markt-Bibliothek). Bohlmann, Meißen 1920.
Jutta Matz, Heinrich Mehl (Hrsg.): Vom Kienspan zum Laserstrahl. Zur Geschichte der Beleuchtung von der Antike bis heute. Husum, Husum 2000, ISBN 3-88042-968-5.
August Mau: Candela. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band III,2, Stuttgart 1899, Sp. 1460 f.
Katrin Seidel: Die Kerze: Motivgeschichte und Ikonologie. Georg Olms Verlag, Hildesheim 1996, ISBN 3-487-10193-9.

Weblinks

 Commons: Kerzen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Kerze – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Kerze – Zitate
Homepage der Kerzeninnung

Einzelnachweise

↑ Duden: Kerze.

↑ Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Aufl., hrsg. von Walther Mitzka, De Gruyter, Berlin/ New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 365.

Kerze im bereitgestellt Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache. Abgerufen am 4. November 2017.

↑ Sophie A. de Beaune, Randall White: Eiszeitliche Lampen Online. Aus: Spektrum der Wissenschaft, 11/1993, S. 82. Abgerufen am 15. Dezember 2015.

↑ a b c Geschichte der Kerze, Webseite des Europäischen Kerzenverbandes ECA, abgerufen am 15. Dezember 2015.

↑ a b c d Kerzengeschichte auf einer privaten Webseite mit Quellenverweis auf: Kerzen. Wachswaren. Aus der Praxis. Für die Praxis., Deggendorf, ohne weitere Angaben. Abgerufen am 15. Dezember 2015.

↑ Grimm: Deutsches Wörterbuch, Band 21, 1923, S. 898.

↑ Noch um 1830 klagte Johann Wolfgang von Goethe: Wüßte nicht, was sie besseres erfinden könnten,//als wenn die Lichter ohne Putzen brennten.

Bulletin des lois du royaume de france, 7.e série, Paris 1819, T. 7, S. 555 – Bulletin n.º 240, Ordonnance du Roi, 7 Octobre 1818, 18° Volltext in der Google-Buchsuche (Erteilung eines Patents an Simonin und Braconnot, französisch)

Bulletin des lois du royaume de france, 7.e série, Paris 1820, T. 10, S. 572 – Bulletin n.º 364, Ordonnance du roi, 9 Avril 1820, 14° Volltext in der Google-Buchsuche (Erteilung eines Patents an Manjot, französisch)

↑ uni-bayreuth.de: Experimente für den Chemieunterricht: Brennende Kerze im abgeschlossenen Luftraum (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive)

↑ http://www.eca-candles.com/index.php?newsid=138&sprach_id=de&rubrik=18&topnav=8&sprach_id=de

↑ https://www.vis.bayern.de/produktsicherheit/produktgruppen/haushaltswaren/kerzen.htm

Ist eine Kerzenflamme im Weltall kugelrund? Abgerufen am 22. April 2012. 

↑ Peter Paulsen: Lichter und Leuchter. In: Die Holzfunde aus dem Gräberfeld bei Oberflacht. Theiss, Stuttgart 1992, S. 130–135.

Jetzt werden auch Kerzen noch teurer auf: welt.de, abgerufen am 16. Juni 2009.

Verordnung (EG) Nr. 393/2009 des Rates. (PDF) 11. Mai 2009, Amtsblatt der EU vom 14. Mai 2009 L 119, S. 1–18, abgerufen am 26. Dezember 2012.

Statistische Daten der Jahre 2005 bis 2011, Europäischer Kerzen-Verband (ECA), abgerufen am 30. Dezember 2012.

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4030375-5 (OGND, AKS)

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Allgemeinen Geschaeftsbedingungen (AGB) der Treppenbau GmbH aus Düsseldorf

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§1 Geltung gegenüber Unternehmern und Begriffsdefinitionen
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(2) Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache geht auch beim Versendungskauf erst mit der Übergabe der Sache an den Käufer auf diesen über.

§5 Eigentumsvorbehalt
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Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können:

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Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Finanzierte Geschäfte

Haben Sie diesen Vertrag durch ein Darlehen finanziert und widerrufen Sie den finanzierten Vertrag, sind Sie auch an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden, wenn beide Verträge eine wirtschaftliche Einheit bilden. Dies ist insbesondere anzunehmen, wenn wir gleichzeitig Ihr Darlehensgeber sind oder wenn sich Ihr Darlehensgeber im Hinblick auf die Finanzierung unserer Mitwirkung bedient. Wenn uns das Darlehen bei Wirksamwerden des Widerrufs oder der Rückgabe bereits zugeflossen ist, tritt Ihr Darlehensgeber im Verhältnis zu Ihnen hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs oder der Rückgabe in unsere Rechte und Pflichten aus dem finanzierten Vertrag ein. Letzteres gilt nicht, wenn der vorliegende Vertrag den Erwerb von Wertpapieren, Devisen, Derivaten oder Edelmetallen zum Gegenstand hat.
Wollen Sie eine vertragliche Bindung so weitgehend wie möglich vermeiden, widerrufen Sie beide Vertragserklärungen gesondert.

Ende der Widerrufsbelehrung

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§7 Widerrufsformular

Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An :
Treppenbau GmbH

D-63595 Düsseldorf
E-Mail info@TreppenbauGmbH.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

_____________________________________________________

Bestellt am (*)/erhalten am (*)

__________________

Name des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Anschrift des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

__________________

Datum

__________________

(*) Unzutreffendes streichen.

§8 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregelungen.

§9 Verhaltenskodex
Wir haben uns den Verhaltenskodizes der folgenden Einrichtungen unterworfen:

Euro-Label Germany
EHI-EuroHandelsinstitut GmbH
Spichernstraße 55
50672 Köln
Den Euro-Label Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Euro-Label-Siegels oder unter http://www.euro-label.com abrufen.

und

Trusted Shops GmbH
Colonius Carré
Subbelrather Straße 15c
50823 Köln
Den Trusted Shops Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Trusted-Shops-Siegels oder unter www.trustedshops.de abrufen.

§10 Vertragssprache
Als Vertragssprache steht ausschließlich Deutsch zur Verfügung.

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§11 Kundendienst
Unser Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen steht Ihnen werktags von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr unter

Telefon: 05123 45678911
Telefax: 09624 358089
E-Mail: info@TreppenbauGmbH.de
zur Verfügung.

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Stand der AGB Jan.2019


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